Brühdrück bei Rota Zweikreiser
Liebe Forenmitglieder,
habe heute meine nach langer Wartezeit auf einen neuen Kessel (HX war tatsächlich gerissen) endlich meine erst in diesem Jahr gebraucht erstandene Fiorenzato Bricoletta mit Procon Rota-Pumpe ans Festwasser angeschlossen. Brühdruck wurde am Pumpenbybass mit Hilfe eines schon oft erfolgreich benutzen selbsgebastelten Siebträgermanometers auf um die 9-9,5 Bar justiert. Schönes Auslaufen, Espresso sah auch sehr gut aus, schmeckte aber etwas unrund und auch irgendwie säuerlich.
Maschine war definitiv nicht zu kalt, Langen-Bohnen nicht zu alt, E61-Brühgruppe ist defintiv nicht verkalkt und zu kühl. Hmmh...
Nach einigem Hin und Her habe ich das Manometer provisorisch direkt hinter die Pumpe in den Kaltwasserzulauf montiert. Gegen Blindsieb gemessen, siehe da, nur um die 8 Bar! Also etwas höher gestellt. Bei Espressobezug oder auch bei Bezug gegen Blindsieb lagen nun immer um die 9,5 bar an. Der Geschmack der Espressi war nun wunderbar mild, Aussehen nach wie vor schön. Alles zufrieden wieder zusammengebaut und schlußendlich nur aus purem Spaß an der Freude noch mal das Manometer an den Siebträger montiert und siehe da: es liegen hier um die 11 Bar an! Hätte ich vorher nie so eingestellt gelassen! Frage mich auch immernoch, wie das "Vorne" und "Hinten" so unterschiedlich sein kann? Wonach haltet ihr euch beim Einjustieren? Klar, erst mal nach dem guten Geschmack, aber...
Fiorenzato Bricoletta mit Festwasseranschluss, Eureka MCI,
als Ersatzmaschine: uralte Quick Mill 0825 umgebaut von Drehschalter auf Kippschalter und massivem Siebträger
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