Habe vor einigen Wochen meine kaum benutzte Gaggia etwas modfiziert. Mein gelibtes Pavoni-Hebelchen von 1976 reparieren war mir erstmal zu teuer. Nun, nach einigem Feintuning - auch was Mahlgrad und die Tamperei angeht - bin ich sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Ich muß mir zwar wieder etwas Mühe geben aber es wird auch umgehend belohnt! Hatte ja paar Jahre lang mein Handhebelchen im täglichen Einsatz und wurde von daher genötigt zu lernen wie man ordentlichen Kaffee mit "einfachen" Mitteln herstellt.
Doch zurück zur Sache.. Anstelle des Einbaus eines Exp.ventil habe ich erstmal probiert die Pumpe elektrisch in den Griff zu bekommen. Letztlich habe ich mit einem simplen "Vorwiderstand" mein Ziel erreicht! Problem war ja das die Pumpe zuviel Wasser fördert oder (wenn weniger Wassermenge) sich zuviel Druck aufbaut. Nach dem Einbau des Manometers gabs auch keine Überraschung dass ich bei mehr als 10 Sekunden Bezugsdauer jenseits der 10bar war.
Links : Die Beta-Version | Rechts : die "Italienische"
DAS BILD HABE ICH ENTFERNT, DIE VERSUCHSANORDNUNG WAR LEBENSGEFÄHRLICH UND IST NICHT ZUR NACHAHMUNG EMPFOHLEN !
Grüße
Holger
Meine Pumpe (Ulka EP-5) hat nun einen "passenden"
Vorwiderstand von ca. 270 Ohm. Wem das nix sagt... 5 x 40W Halogenlämpchen (für 230V Netzspannung!) parallel geschaltet ergibt das. Praktisch gesehen wäre ein 200W Halogenstab (wie Baustrahlern verbaut) sinnvoll aber ich mußte mich ja erstmal da hin tasten und brauchte halt die Variationsmöglichkeit (6 Stück hatte ich).
Anmerkung : Die (Baustrahler) Halogenstablampen lassen sich nicht löten und sind auch sehr empfindlich an den Sockeln. Wer die Idee aufgreifen möchte dem würde ich empfehlen zu schauen ob ausreichend Platz für eine passende Fassung für solch einen Halogenstab vorhanden ist. Die von mir verwendeten Lämpchen sind wesentlich angenehmer weil sie sich löten lassen. Wirklich warm werden sie auch nicht beim Betrieb der Pumpe, sie glimmen nur etwas.
Der eigentliche Vorteil dieser simplen Variante ist das die Pumpe "weich" läuft. Weil mit zunehmendem Druck sich die Leistung eigentlich erhöhen würde, die verfügbare Spannung aber durch den konstanten Widerstand verringert wird. Jedenfalls hatte sich in der Praxis gezeigt das ein passender Leistungsregler und ein (elektr. modifizierter) Lampendimmer nicht wirklich optimal waren. Ganz zu schweigen von der Robustheit und Temperatur-Unempfindlichkeit dieser Halogenlämpchen.
Rechts : Der Vorwiderstand im Betrieb.
DAS BILD HABE ICH ENTFERNT, DIE VERSUCHSANORDNUNG WAR LEBENSGEFÄHRLICH UND IST NICHT ZUR NACHAHMUNG EMPFOHLEN !
Grüße
Holger
Der Rest ist nichts wirklich Besonderes. Das Manometer ist ein Ersatzteil - halt das Billigste das passte. OK, der Kessel hat ein extra Loch bekommen weil der Zufluss kein 1/8" ist - zu spät gesehen, war eben die schnellste Lösung. Ansonsten, der Bezugstaster rastet nicht (mehr) - umgebaut bzw. Klammer raus gefummelt. Eigentlich soll der Pumpenschalter auch Umschalter für "Heizung Aus" werden damit die Heizung nicht einschaltet wenn ein Bezug läuft - zuschalten kann ich ja über Dampftaste.
Das wars erstmal..
Habe vorher, hier im KN, natürlich mal geschaut ob meine Lösung denn vielleicht schon gibt, habe aber nichts gefunden - nur son Hitech-PID-Kram *grins*. Also denke ich mal allen Leutz mit Ulka EP5 oder ähnlicher Pumpe (230V-AC) und ohne Expansionsventil (bei ähnlich gelagertem Problem) mal nen guten und billigen Tipp gegeben zu haben. 
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Gruß - Sven
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