Umbau einer K6 auf Direktmahler umbauen mit Acryl, Kupfer, Edelstahl?
Moin,
ich würde mich gerne in nächster Zeit einem neuen Bauprojekt widmen. Meine Compaq K6 nero hat noch ihren Dosierer. Dieser soll umgebaut/ersetzt werden auf Direktmahlung.
Die Umbauten mit Trichter kenne ich. Das wäre die eine Variante. Die würde ich an sich auch hinbekommen. Mir schwebt aber noch etwas anderes vor, worüber ich mal mindestens laut nachdenken möchte.
Acryl zu biegen ist nicht ganz einfach, soviel steht fest. Trotzdem wäre es möglich. Dazu bräuchte ich ein passendes Rohr, welches durch Hitzeeinwirkung auf der einen Seite an die Auswurföffnung des Schachts angepasst werden müsste. Entweder würde da eine rechteckige Form entstehen und eingeschoben werden, oder ich biege eine weitere Platte zu einer flachen Flanschform die ans Gehäuse angeschraubt wird und verklebe sie mit dem Rohr (Acrylverkleben ist bekannt). Bei der Variante mit einschieben in den Auswurfschacht entsteht leider eine Kante bei welcher Kaffeemehl hängen bleiben würde, was eigentlich zu vermeiden wäre.
So könnte ich mir im Prinzip den Anschluss vorstellen. Danach bräuchte ich einen großen Radius der dann am Ende beim Siebträger in der Gabel endet.
Warum Acryl? Weil ich dann alles besser sehe.
3 Gefahren sehe ich dabei.
1. Elektrostatische Aufladung, die dazu führt, dass das Rohr die ganze Zeit innen mit altem Kaffeemehl verklebt ist. (Da wäre ein Edelstahltrichter natürlich einfacher zu reinigen).
2. Ich bekomme es nicht gescheit verformt. Metallrohre kann ich ja einfach mit Sand füllen und dann über Radienschablonen biegen. Schweissen, löten, dengeln ist da ja auch möglich. Dies würde wahrscheinlich eher für Kupfer oder Edelstahl sprechen (Zugang zu einer gut ausgestatteten Werkstatt habe ich).
3. Die Auswurfgeschwindigkeit wird mir zu hoch und das was im Siebträger landen sollte, fliegt einfach wieder raus.
Was meint ihr dazu?
Grüße Tobias
Espressoanfänger, Berlin, Compaq K6 nero (noch ohne Umbau zum Direktmahler), Miss Silvia mit Auber PID
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