Hallo,
naja, Zeit für ein Requiem....
Ich habe nicht viele Geschichten verfolgt, aber vom Moccaclub irgendwann mal erfahren. Die Geschichte der Austrian Airlines (?) Stewardess, die kaffeebegeistert ist und den Plan hatte, ein Café mit Qualitätskaffee aufzumachen (irgendwo gab's mal einen Link dazu zu Coffeegeek oder Homebarista, wo wohl noch die "Good Luck"- Wünsche stehen...). Ich bin noch nie in Wien gewesen, wollte aber irgendwann mal dahin- und das touristische Programm auf jeden Fall mit einem Besuch des "Mocca-Clubs" komplettieren. Und jetzt lese ich, daß der Moccaclub pleite ist- ich bin ziemlich erschüttert...Für mich ist das in einigen Hinsichten einfach tragisch. Es stellt sich die Frage, ob ambitionierte Projekte inhabergeführter Unternehmungen überhaupt eine Chance haben (ok, die Rechtsform war eine GmbH&Co KG oder sowas, wahrscheinlich wegen Kapitalbeschaffung, aber letztlich wird die eigentliche Gründerin ja die wesentlichen Dinge geregelt haben). Ich sehe das auch vor dem Hintergrund eines sehr guten Espresso-Cafés bei mir hier in Aachen (Grenze zu Niederlande und Belgien), das vor wenigen Monaten ebenfalls dicht machen mußte. Ich habe dort einen hervorragenden Espresso getrunken (siehe Aachen-Thread). Der Nachfolgerladen, der Leider den selben Namen weiterführt, braut die übliche, widerliche Gastro-Plörre zusammen. Eine Schande.
Mit nachdenklichem Gruß
Paul


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