Seite 3 von 8 ErsteErste 1234567 ... LetzteLetzte
Ergebnis 21 bis 30 von 79
  1. #21
    Alfred ist offline Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    01.03.2008
    Ort
    Wien
    Beiträge
    655

    Standard AW: Verfall der österreichischen Kaffeekultur

    Stimmt, mit Kaffee hat dieser Julius nichts am Hut - zumindest nicht direkt.

    Der Beitrag der Familie Meinl zur Hebung der Kaffeekultur ist aber nicht unerheblich, und das nicht nur aus historischer Sicht.

    Wie die Besitzverhältnisse und überhaupt die Unternehmensstruktur bei Meinl zur Zeit ausschaut, weiß ich übrigens nicht.
    Übrigens, die ausgezeichnete Kaffeerösterei CremCaffe (die aus meiner Sicht zur Zeit beste der 3 Großröstereien in Triest) gehört zur Meinl-Gruppe.

  2. #22
    Arni ist offline Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    08.10.2007
    Beiträge
    6.284

    Standard AW: Verfall der österreichischen Kaffeekultur

    Auch in östereichischen Kaffees, vor allem in kleineren, nimmt meiner Erfahrung nach die Zahl der VA stark zu.

  3. #23
    Alfred ist offline Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    01.03.2008
    Ort
    Wien
    Beiträge
    655

    Standard AW: Verfall der österreichischen Kaffeekultur

    Ja das fällt auf. Kleinere Vollautomaten sehe ich aber nur in Lokalen, die vorher gar keinen Kaffee hatten, wie Heurigen oder manche kleine Abendlokale.

  4. #24
    Wasu ist offline Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    11.03.2009
    Ort
    Beiträge
    1.196

    Standard AW: Verfall der österreichischen Kaffeekultur

    Hallo!

    Ich sag mal danke, besonders für die geschichtlichen Beiträge, was richtig ist und was nicht mag ich nicht zu beurteilen, aber ich bin erstaunt.

    Der erste Kaffee in Wien war ja eine Beute von den Türkenkriegen, glaub ich zumindest mal gehört zu haben.....wär interessant was die Wiener mit dem Kaffeesack gemacht haben....

    Das wäre sozusagen der Ursprung....

    Danke nochmal für die tollen Beiträge.

    Gerhard

  5. #25
    -MM- ist offline Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    20.01.2008
    Ort
    Wien/Villach
    Beiträge
    533

    Standard AW: Verfall der österreichischen Kaffeekultur

    Ich habe mal gehört, dass die WIener den grünen Kaffee erst verbrennen wollten da sie nichts damit anzufangen wussten, aber das hat jetzt mit der geschichte der wiener Kaffeehauskultur nicht viel zu tun.
    Übrigens: Das Wiener Kaffeehaus
    Silvia + Pressstempelkanne + Rocky D + Lima + Tchibo-Mühle feinjustiert + Behmor 1600
    Oldies but Goldies: Bialetti Mukka, AEG EA-120, VitalGrill als Röster

  6. #26
    Wasu ist offline Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    11.03.2009
    Ort
    Beiträge
    1.196

    Standard AW: Verfall der österreichischen Kaffeekultur

    Danke für den Link!
    Da sind die Antworten auf meine Fragen!


  7. #27
    Caruso ist gerade online Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    23.09.2005
    Ort
    Wien
    Beiträge
    1.375

    Standard AW: Verfall der österreichischen Kaffeekultur

    @Alfred:

    Zitat Zitat von Alfred Beitrag anzeigen
    ... auch wenn Du Dich ein wenig mit den Epochen vertan hast - das Kaffeehaussterben begann mit und vor allem nach dem 2.ten Weltkrieg und weniger in der Zwischenkriegszeit - schon gar nicht in Form der Bedrohung von Espresso, Autohaus und Bankfiliale. Der Tiefpunkt war übrigens aus meiner Sicht das wunderschöne Kaffeehaus in der Mariahilfer Str. 22 - war dann die 2.te oder 3.te Filiale von diesem Doppelohrladen.
    Ich habe folgendes geschrieben:

    Zitat Zitat von Caruso Beitrag anzeigen
    Es gab vor dem 1. Weltkrieg eine große Anzahl sehr großer und sehr schöner, aufwändig ausgestatteter Kaffeehäuser im Zentrum von Wien, und auch eine große Anzahl einfacherer Kaffeehäuser in der Peripherie. In der Zwischenkriegszeit entstanden dann bereits die ersten "Espressos", wobei die Qualität des Kaffees in den Espressos wichtiger war als in den Kaffeehäusern, von denen einige in diesem Stil modernisiert wurden.
    Ein besonders schönes, frühes Exemplar eines Espresso wurde auf der Werkbundausstellung 1930 gezeigt (Espresso-Café „Tagesbar“, Werkbund-Ausstellung im Museum für Kunst und Industrie, Architekt Karl Hofmann).

    Zu Beginn der 1930er Jahre wurde die Gestaltung des Café Museum durch Adolf Loos von Josef Zotti erheblich verändert, in einem Stil, den man schon als Espresso-Stil bezeichnen könnte. Mit der sogenannten Rekonstruktion von 2003 hat man versucht, die Gestaltung von Adolf Loos wiederherzustellen.


    Zitat Zitat von Caruso Beitrag anzeigen
    Seit dem 2. Weltkrieg wurden zahlreiche Kaffeehäuser geschlossen und in Autohäuser, die es in der Zwischenzeit auch nicht mehr gibt, in Bankfilialen oder in Textilgechäfte, die es auch wieder nicht mehr gibt, umgewandelt. Einige Kaffeehäuser sind jetzt eher Restaurants, in denen man auch - wenns schnell geht - auch einen Kaffee trinken darf.
    Um das Cafè Siller in der Mariahilfer Straße ist es wirklich sehr schade.

    @Wasu:

    Glaub nix, was da über die Wiener Kaffeehäuser steht. Wenn du in einem dieser Lokale die "Symbolfotos" in den Getränkekarten für die Touristen mit der traurigen Realität vergleichst, dann wirst du deine Erfahrungen in Graz in Wien wiederholen können. Es gab früher keine Getränkekarten im Kaffeehaus, den jeder bestellte seine Lieblingsvariante, was der Ober dann brachte hing aber sehr von dessen Wohlwollen ab ("1 x Schale Gold, aber nur mit heisser Milch, 1 x Melange, mit eiin bisschen Schlagobers, 1 x Großer Brauner, nur mit Obers. Sehr wohl, die Herrschaften!" - "Schani, drei Kaffee auf Tisch 17!").
    Sommer: Quick Mill 3000 Orione + Ascaso i•mini
    Winter: Quick Mill 0820 (ex 0810) brühdruckreduziert + Ascaso i•mini

  8. #28
    mr.klee ist offline Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    03.09.2007
    Ort
    Wien
    Beiträge
    1.082

    Standard AW: Verfall der österreichischen Kaffeekultur

    Zitat Zitat von Alfred Beitrag anzeigen
    Und eine Hiobsbotschaft: Der Kaffeeerbe Julius Meinl V. wurde heute festgenommen. Das wird zwar aber keine direkten Auswirkungen auf Meinl Kaffee haben.
    zum leidwesen aller kaffeeliebhaber wurde er aber heute schon wieder entlassen - für die winzige summe von 100 mio. euro (wie die heute schreibt: 1,4 milliarden schilling). was man für dieses geld alles guten kaffee hätte rösten können...
    gaggia coffee / fiorenzato t80 / vitalgrill röster

    ex: pavoni epl / bezzera b3000al / dallacorte mini / bezzera minibar / rancilio silvia / quickmill omre / demoka 203 / mazzer super jolly

  9. #29
    c.p. ist offline Benutzer
    Registriert seit
    16.08.2008
    Ort
    eisenstadt, austria
    Beiträge
    31

    Standard AW: Verfall der österreichischen Kaffeekultur

    hab grad vor mir die ausgabe "österreichisches café journal 2/2009" liegen

    da wird darüber berichtet, dass das hotel sacher, das ja zumindest offiziell für "höchste kaffeekultur und kaffeequalität" steht (stehen sollte), einen neuen ausstatter für kaffemaschinen hat:

    seht selbst: http://www.franke-cs.com/de/spectra/...cht/index.html



    lg christian
    rancilio silvia & rocky d

  10. #30
    -MM- ist offline Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    20.01.2008
    Ort
    Wien/Villach
    Beiträge
    533

    Standard AW: Verfall der österreichischen Kaffeekultur

    *speib*

    ein kaffeehaus mit Vollautomaten ist so wie ein Masseur mit Massagesessel
    Silvia + Pressstempelkanne + Rocky D + Lima + Tchibo-Mühle feinjustiert + Behmor 1600
    Oldies but Goldies: Bialetti Mukka, AEG EA-120, VitalGrill als Röster

Seite 3 von 8 ErsteErste 1234567 ... LetzteLetzte

Lesezeichen

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  
Google Suche
Reklame

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36