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Bi Wiring ? Eine Idee der Lautsprecherkabelmafia ?

Dieses Thema im Forum "Was ich unbedingt noch sagen wollte..." wurde erstellt von Holger Schmitz, 2. Juni 2012.

  1. Holger Schmitz Moderator

    Hallo Hifi-Fans,

    meine beiden Klipsch F3 sind derzeit mit 2*6qmm an einem Harman Kardon HK680 angeschlossen.
    Jetzt sind die Kabel rund doppelt so lang wie sie eigentlich sein müssten, sprich abschneiden ist angesagt.
    Jetzt hat der Verstärker im Gegensatz zu seinem Vorgänger die Möglichkeit 2 Lautsprecherpaare anzuschließen die entweder einzeln oder zusammen mit Drucktastern angewählt werden können.
    Die Anschlussterminals an den F3 haben auch 2 Anschlusspaare welche derzeit mit einer Brücke verbunden sind.

    Bringt es für den Verstärker oder den Lautsprecher (und den Hörer) irgendeinen VOrteil wenn man die Brücken entfernt, LS-Paar 1+2 an die Klipsche anschließt ?

    Die Gesamtleistung des Verstärkers bleibt ja im Prinzip wie sie ist, ob die Musik nun durch 6 oder 12qmm gequetscht wird sollte bei der Qualität der Anlage keinen Unterschied bringen - oder ?


    Danke und Grüße
    Holger
  2. garamiel Mitglied

    AW: Bi Wiring ? Eine Idee der Lautsprecherkabelmafia ?

    Einfach mal probehören.
    Ein Unterschied wäre allerdings ungewöhnlich
  3. betateilchen Mitglied

    AW: Bi Wiring ? Eine Idee der Lautsprecherkabelmafia ?

    Probiers aus. Bringen wirds nix, aber Du kannst wenigstens ruhig schlafen, weil Du Dir keine Gedanken über diese unbeantwortete Frage machen mußt.
  4. Holger Schmitz Moderator

    AW: Bi Wiring ? Eine Idee der Lautsprecherkabelmafia ?

    ;-) Dann lass ich es und denke nicht drüber nach.
  5. Markus M Mitglied

    AW: Bi Wiring ? Eine Idee der Lautsprecherkabelmafia ?

    Der Gedanke dahinter ist quasi ein getrennter Eingang für die Tieftonsignale sowie den Mittelhochtonbereich.
    Ich kenne die Lautsprecher nun nicht, denke aber mal dass es dann 3 Wege sein werden.

    Bi-Wiring alleine wirst Du nicht heraushören können, genausowenig den Unterschied von 2,5 oder 6mm² Kabeln.

    Was hingegen Sinn macht ist Bi-Amping, da die MHT-Endstufe bzw. deren Trafo dann nicht unter der Strombelastung für den Tieftonbereich zu leiden hat.
    Dazu brauchst Du aber dann direkt wieder nen ordentlichen Gerätepark....Vorverstärker, sowie 2 möglichst gleiche Endstufen.

    Damit steht der nächste Schritt im Haus....digitale Frequenzweichen und einzelne Endstufen für jeden Kanal...damit lässt sich dann schön das System per Messequipment auf den Raum und die Hörposition anpassen und optimieren.

    Habe sowas schonmal ausführlich probegehört und verglichen....das bringt dann wirklich was...aber Bi-Wiring alleine ist unnützes Kupfer.

    Btw: Der Unterschied zwischen .wav auf Audio CD gebrannt sowie MP3s bis runter zu 64kbit/s auf Audio CD gebrannt ist im Blindtest nicht auszumachen, bzw. herausgehörte Unterschiede unterliegen eher dem Zufall ;).
    War auch eine schöne Erfahrung, wurde alles in professionellen Hörräumen mit vernünftiger Kette bei Visaton (Chassis-Hersteller) durchgeführt.
  6. Heinerich Mitglied

    AW: Bi Wiring ? Eine Idee der Lautsprecherkabelmafia ?

    Der Kabelquerschnitt ist m.M.n. mehr als ausreichend.

    Solange Du Dir davon keine (gravierenden, wenn überhaupt) veränderten Klangverbesserungen erhoffst/versprichst und nicht mehr soviel Kabel "herumfliegt, mach das ruhig. :)

    Eine klangliche Veränderung durch eine Bi-Wiring verkabelung ist nicht nachgewiesen. Jedenfalls nicht in Blindtests.
    Allerdings werden, beim Bi-Wiring die Kabel i.d.R. an nur einem Anschlusspaar angeschlossen.
    Prinzipiell spricht nichts dagegen, das so zu verdrahten, wie Du es beschrieben hast, solang sich dadurch nicht die Anschlussimpedanz des Verstärkers ändert.
    Nicht selten ist es so, dass beim Betrieb von 2 LS-Paaren mit einer höheren Imdedanz angeschlossen werden sollte.
    Also:
    1 LS-Paar 4-8 Ohm
    2 LS-Paare 8 - 16 Ohm
    Wenn die LS nun einen Anschlußwiderstand von 4 Ohm haben sollten, könnte das der Endstufe weniger gefallen...... :shock:

    Wie bereits gesagt, macht es dem Verstärker nichts, welchen Querschnitt die Kabel haben. Welche Impedanz die LS haben allerdings schon und natürlich auch, ob die Anschlusswerte sich ändern, wenn mehr LS parallel betrieben werden.

    Gruß
    Bernd
  7. Heinerich Mitglied

    AW: Bi Wiring ? Eine Idee der Lautsprecherkabelmafia ?

    Oh! Was hast Du denn für Kontakte zu Visaton?

    Gruß
    Bernd
  8. Markus M Mitglied

    AW: Bi Wiring ? Eine Idee der Lautsprecherkabelmafia ?

    Ist schon etwas her, war dort mal im Forum ne zeitlang aktiv, und dann gab es jedes Jahr nen großes Forentreffen, von denen gesponsort....Bierwagen, Grill, Kuchen, Kaffee....
    Dazu dann halt viel neues und altes Probehören in deren Räumen, sowie in manchen Autos draußen ;)

    Jeder konnte frei nach Gusto Aufnahmen mitbringen, und sich dort austoben, komplett frei bewegen und halt immer mit ein paar Leuten in jedem Hörraum die LS vergleichen.

    Grüße
    Markus
  9. Stefan Moderator

    AW: Bi Wiring ? Eine Idee der Lautsprecherkabelmafia ?

    Diese Visaton-Zeiten kenne ich auch noch. Um die Kurve ins kaffee-netz zukriegen - es gab zumindest bei zwei Treffen auch einen Espresso-Ausschank... :-D
  10. Heinerich Mitglied

    AW: Bi Wiring ? Eine Idee der Lautsprecherkabelmafia ?

    Ist ja nett, dass sich hier Lautsprecher-DIYler rumtreiben.....

    Gruß
    Bernd
  11. Kaspar Hauser Mitglied

    AW: Bi Wiring ? Eine Idee der Lautsprecherkabelmafia ?

    6qm????

    Welchen Strom willst du da durchschicken?
  12. Heinerich Mitglied

    AW: Bi Wiring ? Eine Idee der Lautsprecherkabelmafia ?

    Holger schrubte "2*6qmm", wie Du durchaus richtig zitiert hast! ;-)

    Gruß
    Bernd
  13. Kaspar Hauser Mitglied

    AW: Bi Wiring ? Eine Idee der Lautsprecherkabelmafia ?

    Meinte ich auch.
    Selbst das ist einiges zu viel.
    Also ist er bereits Opfer der LS-Kabel-Maffia...
  14. S.Bresseau Mitglied

    AW: Bi Wiring ? Eine Idee der Lautsprecherkabelmafia ?

    So gesehen habe ich "Tri-Amping", und das Ganze auch noch gut versteckt in der Lautsprecher-Box :) Großer Vorteil: Meine Aktivboxen sind gegengekoppelt, d.h. die Endstufen "kennen" die Bewegung der Membran und können "nachlegen". Dadurch bekommt man auch aus kleinen Boxen einen sehr präzisen und tiefen Bass.

    Das einfache parallele Verlegen von zwei relativ dicken Kabeln halte ich auch für wenig erfolgversprechend. Zu "meinen HiFi-Zeiten", also vor mehr als 20 Jahren, hatte man mit verdrillten Leitungen experimentiert. Wenn ich mich richtig erinnere, macht das wohl insofern Sinn, als man damit den Längswiderstand für hohe Frequenzen reduzieren kann, so wie das auch bei Netzwerkkabeln der Fall ist. (ed: ups, stimmt so wahrscheinlich nicht, den Begriff Längswiderstand findet man vor allem in der Physiologie)
  15. Holger Schmitz Moderator

    AW: Bi Wiring ? Eine Idee der Lautsprecherkabelmafia ?

    Wird abgeschnitten, ging mir eh eher darum weniger Kabelgewusel rumfliegen zu haben, dem hätte das Bi-Wiring eh entgegengestanden.

    Also das mit den MP3 und 64kbit... kommt auch etwas auf die Musik an. Bei Choraufnahmen oder teilweise auch Gesangsaufnahmen mit 1 bis 3 Stimmen hört man aber schon recht eindeutig den Qualitätsverlust.

    Aber das soll jetzt erstmal nicht mehr weiter das Thema sein.

    Ja, damals als ich noch Schüler war ... da hatte ich noch Geld für die Kabelmafia :cool: Waren aber Reststücke die ich verhältnismäßig preiswert bekommen habe.

    Grüße
    Holger
  16. mcblubb Mitglied

    AW: Bi Wiring ? Eine Idee der Lautsprecherkabelmafia ?

    Ich habe vor einiger Zeit eine gebrauchte Stereoanlage gekauft, da war Bi.Wiring im Paket. Wenn ich das allerdings richtig sehe, ist dieeine Leitung aus einer gedrehten Litze und der zweite eine massive Litze und das wohl mit Absicht. Ob's was bringt? Man kann mit den Teilen zumindest Musik hören....

    Gruß

    Gerd
  17. koffeinschock Mitglied

    AW: Bi Wiring ? Eine Idee der Lautsprecherkabelmafia ?

    das verdrillen wird vor allem wegen der störfestigkeit/übersprechen gemacht. bei netzwerkkabeln sind die signalpegel doch recht gering, im gegensatz zu LS-kabeln, so daß hier ein einfluß recht gering ist (nicht zu vergessen die leitungslänge, die bei netzwerk bis 100m sein kann). siehe 'twisted pair'
  18. cafePaul Mitglied

    AW: Bi Wiring ? Eine Idee der Lautsprecherkabelmafia ?

    an der Aussage möchte ich in dieser Pauschalität starke Zweifel anmelden.

    :confused:
    er will doch den Verbraucher gar nicht ändern - oder hab ich da an der Konfiguration etwas falsch verstanden?
    somit kann sich der Lastwiderstand nicht ändern,
  19. Heinerich Mitglied

    AW: Bi Wiring ? Eine Idee der Lautsprecherkabelmafia ?

    Vielleicht uinglücklich ausgedrückt.
    Also nochmals anders:
    Es gibt Endstufen/Receiver bei denen, wenn 2 LS-Paare (bzw. Wege...) gleichzeitig betrieben werden, die "niedrigste Impedanz eben nicht mehr angeschlossen werden "sollte"
    Beispiel:
    Endstufe mit Pärchen A + B
    Betrieb mit A = 4-8 Ohm
    Betrieb mit B = 4-8 Ohm
    Betrieb mit A + B = 8 - 16 Ohm

    Wenn nun jeder "Weg" des Lautsprechers 4 Ohm hat, dann sollte man ggf. vorsichtig beim gleichzeitigen Betrieb sein.

    Der Verstärker eines Freundes (älterer T&A (glaube ich)) ist, bei einem derartigen Anschluss, schon mal in die Schutzabschaltung gegangen.

    Gruß
    Bernd
  20. cafePaul Mitglied

    AW: Bi Wiring ? Eine Idee der Lautsprecherkabelmafia ?

    mein Einwand ist gerade der, dass 2 LS-Paare etwas anderes sind als 1 LS-Paar mit 2 Wegen. Letzteres verhält sich bzgl. der Impedanz wie 1 LS-Paar.

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