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Brühkaffee Neueinsteiger - Setupempfehlung

Dieses Thema im Forum "Brühkaffee" wurde erstellt von RistrettoPerfetto, 16. Juli 2012.

  1. Hallo Leute,

    hatte jetzt ein paar mal das Glück einen recht leckeren Brühkaffee kredenzt zu bekommen. Obwohl nur mit klassischer Keramikfilter Methode und vorgemahlenem Supermarkt Kaffee.

    Jetzt würde ich gerne in das Thema einsteigen, weiß aber noch nicht wie. Würde mich freuen wenn mir jemand von den Erfahrenen hier die ein oder andere Frage beantworten könnte:

    - welches Equipment würdet ihr für den Anfang wählen (Chemex, AP, Keramikfilter, Karlsbader Kanne, oder oder ...)?
    - in der Regel werde ich nicht mehr als 1 - 3 Portionen auf einmal machen
    - als Mühle würde ich gerne eine Eureka MCI nehmen, weiß jemand ob die grob genug dafür mahlt?
    - gibts Bohnenempfehlungen (gutmütig) für den leichten Einstieg?

    Mir wär es am wichtigsten dass das ganze einfach handzuhaben ist und am besten nicht so viel kostet. Ich weiß ja nicht ob mir das auf Dauer Spaß macht, oder ob ich doch beim Siebträger bleibe.

    Vielen Dank schon mal!

    Gruß
    RP
  2. RolfG. Mitglied

    AW: Brühkaffee Neueinsteiger - Setupempfehlung

    karlsbader kanne ist schon gut, aber kaffee würde ich vom kleinröster kaufen, der ist dann mit sicherheit frisch.
    bei der mühle habe ich die vermutung, das sie für brühkaffee auf dauer nicht geeignet ist.
  3. ElPresso Mitglied

    AW: Brühkaffee Neueinsteiger - Setupempfehlung

    AeroPress + frisch gerösteten Kaffee (nimm die Probierpakete, da musst Du Dich eh durchtesten, ist Geschmackssache :) ) wäre eine Möglichkeit.

    Die EUREKA MCI wäre bestimmt eine ganz tolle Maschine dafür, damit verlässt Du gleich stante pede das Anfängersegment und landest mitten im Fortgeschrittenenabteil. :) Die geht bestimmt auch mit der AP zusammen, probier habe ich's nicht.

    Aber wenn es erstmal preiswert bleiben soll, kannst Du durchaus eine gebrauchte Handmühle o.ä. probieren. Die AP ist m.M. nicht so schrecklich empfindlich, was das Mahlgut angeht.
  4. silverhour Mitglied

    AW: Brühkaffee Neueinsteiger - Setupempfehlung

    Als preiswerten Einstieg empfehle ich Dir einen Plastikfilter plus Filterpapier von Melitta. Porzellanfilter, Chemex und all das Zeug ist ein Traum und bereitet viel Spaß - es ist aber überwiegend etwas für die Haptik und den Spieltrieb, die Feinheiten im Resultat sind dann für den Fortgeschrittenen Kurs.

    Die Bohnenempfehlung ist so einfach oder schwer wie beim Espresso. Letztendlich hängt viel vom persönlichen Geschmack ab. Ich empfehle zu schauen, was der lokale Röster im Angebot hat.

    Ohne die Eureka im Brühkaffeemodus zu kennen behaupte ich mal, daß sie zum gröber mahlen taugt. Aber auch hier gilt: Versuch macht kluch.
    Mit meinen Espressomühlen hatte ich zumindest noch nie Probleme beim filterkaffeegroben Mahlen.

    Grüße, Olli

    Grüße, Olli
  5. AW: Brühkaffee Neueinsteiger - Setupempfehlung

    super, danke Euch allen schon mal für die Hilfe!

    Was mir gerade noch einfällt ist das Thema Wasserkocher. Hier wird ja in ein paar Freds über temperatursteuerbare Wasserkocher diskutiert. Brauch ich das für den Anfang, oder lass ich das Wasser einfach nach Gefühl etwas runterkühlen?
  6. ElPresso Mitglied

    AW: Brühkaffee Neueinsteiger - Setupempfehlung

    Gefühl.
  7. silverhour Mitglied

    AW: Brühkaffee Neueinsteiger - Setupempfehlung

    Finger rein halten? :shock:
  8. Tschörgen Mitglied

    AW: Brühkaffee Neueinsteiger - Setupempfehlung

    Ich benutze diese Mühle schon lange für Filterkaffee. Geht wunderbar!
    Was den Wasserkocher betrifft, braucht man nicht unbedingt einen Temp. gesteuerten,
    das hat dir ja ElPresso bereits ausführlich erklärt. :mrgreen:

    Wenn der Geldbeutel nix dagegen hat und ab und zu mal Tee getrunken wird,
    vor allem Grüner Tee, dann sollte man sich den leisten, aber wie gesagt, den braucht kein Mensch!

    Gruss Tschörgen
  9. secuspec Mitglied

    Thermogesteuerter Wasserkocher brauchst Du nicht unbedingt - auch nicht als zertifizierter Brewmaster ;-). Allerdings ist ein schnell ansprechendes Digitaltheromometer (Einstechthermometer), eine halbwegs präzise Waage und eine Stoppuhr (oder als iPhone Nutzer die Coffee App) unbedingt anzuraten.
    Die Eureka MCI kann generell grob genug mahlen, allerdings geht es nicht nur um grob oder fein, sondern um die Partikelgrößenverteilung im Mahlgut.
    Genau deswegen gibt es verschiedene Mahlscheiben für Filterkaffee bzw. Espresso.
    Im Zweifel tust Du Dir,bei dem geringen Verbrauch, mit einer Handmühle wie z.B. einer Hario Mini oder Skerton, einen größeren Gefallen als mit einer Espressomühle wie der MCI.

    Dazu auch ein interessanter Artikel : http://www.mpechicago.com/coffee/images/uploads/pdfs/COFFEE_GRINDING_Nov03.pdf
  10. Ranger Kevin Mitglied

    AW: Brühkaffee Neueinsteiger - Setupempfehlung

    Ein Fleisch- oder Milchthermometer hilft auch, ich hab mir eins von denen, die man eigentlich zum Aufschäumen nimmt (Concept Art, 7€ oder so) in den Deckel meines Wasserkessels integriert, funktioniert super. Melittafilter ist für den Anfang auf jeden Fall die richtige Wahl, mit Plastikfilter und Tüten bleibst du da unter 10 €, die du dann in gute Bohnen und in die Mühle stecken kannst, denn darauf kommt es viel eher an.
  11. Kaffee K. Mitglied

    AW: Brühkaffee Neueinsteiger - Setupempfehlung

    Hallo!
    Nachdem das Wasser gekocht hat warte ich ziemliche genau eine Minute.
    Dann lasse ich das Kaffeemehl noch 30 Sekunden mit etwas Wasser auf aufquellen.
    Ciao Klaus
  12. silverhour Mitglied

    AW: Brühkaffee Neueinsteiger - Setupempfehlung

    Ungefähr so mache ich das auch, nur ohne das "genau" in der Zeitangabe.
  13. AW: Brühkaffee Neueinsteiger - Setupempfehlung

    Toll, danke für das viele Feedback. Dann werd ich wohl Richtung Plastikfilter oder Aeropress gehen, ist ja beides kostenmäßig überschaubar.

    Was ist hat denn eine Espressomühle bei Brühkaffee für einen Nachteil? Der Feinstaub? Wie wirkt sich das auf das Ergebnis aus? Mehr Bitterstoffe? Oder ist das wieder völlig vom Mühlentyp abhängig?
  14. Heinerich Mitglied

    AW: Brühkaffee Neueinsteiger - Setupempfehlung

    Na dann bringe ich mal, um die Liste vollständig zu machen, French Press ins Spiel.
    Die Eureka MCI dürfte "im Prinzip" passen allerdings wäre eine Handmühle oder auch eine gebr. Solis Scala zu gebrauchen.

    Wir haben einen temperaturgesteuerten Wasserkocher, weil die Ehefreu gern auch mal den einen oder anderen Tee (auch Grüntee) konsumiert. Fürs Kaffee"brühen" wäre das aber nicht notwendig.

    Bezüglich der Empfehlung "Kleinröster" schließe ich mich den Empfehlungen an.
    Woher kommst Du denn?
  15. AW: Brühkaffee Neueinsteiger - Setupempfehlung

    komme aus München. Bin aber über den Siebträger schon fast durch alle Boardröster durch. Die Münchner Röster sind zumindest bei Espresso nicht so meine Favoriten. Vielleicht fange ich mal bei Pingo an.
  16. Ranger Kevin Mitglied

    AW: Brühkaffee Neueinsteiger - Setupempfehlung

    Also Wenn du in München bist probier doch mal von Fausto den "Kaffee Flor de Marcala" (Nicht die Espressoröstung!), der ist für Filter bis jetzt mein Favorit (neben Yirgacheffe). Ist vom Aroma eher fruchtig, aber sehr gutmütig zum Magen (meine Mutter ist da sehr empfindlich, mir persönlich ist das wurscht)
  17. Imre Mitglied

    AW: Brühkaffee Neueinsteiger - Setupempfehlung

    Ich fand den Fausto Flor de marcala auch recht lecker als Brühkaffe, als letztes hat ich nen Bob o Link von Pingo der auch sehr lecker war. Ich würde übrigens gleich nen Porzellanfliter nehmen, die Haptik ist einfach ungleich besser und er hält auch die Temperatur etwas besser (Vorausgesetzt er ist gut vorgewärmt). Wenn du in die Richtung "pour over" Brühmetoden gehen willst (Chemex, Handfilter, Woodneck) empfiehlt sich ein Kännchen mit dem man gut giessen kann. Der Klassiker wär die Buono, kostet aber n fuffi. Falls du noch ein Olivenölkännchen hast oder eine kleine Edelstahlgießkanne funktioniert auch prima.

    Ansonsten ist eine French Press auch nicht zu unterschätzen, ist Geschmackssache ob man mit den Kafferückständen in der Tasse gut klar kommt. Als zwischending gibt’s noch den Clever Coffe Dripper, welcher über dem Teich sehr beliebt ist. Ist im Prinzip ein Filterhalter mit Ventil, das dir erlaubt die Brühzeit zu kontrollieren.

    Die Aeropress ist ein nettes Spielzeug, hängt von den Konsumgewohnheiten ab ob sie dir taugt. Man hat auf jeden Fall alle Parameter (fast) unabhängig voneinander in der Hand. Das macht sie ziemlich einzigartig und lädt zum probieren ein. Allerdings finde ich die Chemex einfach gemütlicher. Aber das ist Geschmackssache.

    Insgesamt finde ich Filterkaffetrinken sehr motivieren weil man mit sehr kleinem Einsatz tolle Ergebnisse bekommt.
  18. Maik Gast

    AW: Brühkaffee Neueinsteiger - Setupempfehlung

    "...Kafferückständen in der Tasse gut klar kommt...."

    Also ich benutze privat seit Jahren eine French Press und hatte noch nie Probleme mit Rückständen.

    Einfach heißes nicht mehr kochendes Wasser verwenden und 15 Minten stehen lassen (Eieruhr ;) )
    easy und lecker
    guter Kaffee vorausgesetzt und dafür solltest du zu deinem Röster des Vertrauens gehen und nicht in den Supermarkt
  19. ElPresso Mitglied

    AW: Brühkaffee Neueinsteiger - Setupempfehlung

    15 Minuten?! Aber das Problem mit den Rückständen löst das doch auch nicht, oder?

    Das ist für mich das schöne an der AP - in der Tasse sind absolut keine Krümelchen, und vor allem auch in der Presse selbst nicht. Der Puck ist relativ fest und mit einem "Schwupps" im Abfalleimer. Aufwendiges Ausspülen wie bei der FP entfällt.

    Aber jedem das seine. :)
  20. Imre Mitglied

    AW: Brühkaffee Neueinsteiger - Setupempfehlung

    Das finde ich ehrlich gesagt fast das lästigste bei der FP :). Wobei sich AP zu Filter in sachen Putzaufwand nix nimmt. Beim Porzellanfilter einfach Filter in Müll/Kompost und kurz unter klares Wasser halten, fertig...

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