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DSLR Kamera für Einsteiger

Dieses Thema im Forum "Was ich unbedingt noch sagen wollte..." wurde erstellt von ChristianK, 10. September 2012.

  1. ChristianK Mitglied

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    Mannheim
    Hallo,
    ich gucke gerade nach einer neuen SLR. Ich hatte "früher" eine einfache Nikon F65 mit dem 30-80mm Billigobjektiv. Ich war sehr zufrieden.
    Den gleichen Zustand möchte ich nun wieder haben, aber einfach digital. Vielleicht kaufe ich mir noch ein lichtstarkes Normalobjektiv dazu. Mehr wird es dann aber nicht.

    Nun zwei Fragen:
    Beim Lesen der Produktbeschreibungen sehe ich immer "kein optischer Sucher". Ist hinter dem Sucher ein kleines Display? Das würde ja bei einer SLR keinen Sinn machen oder?

    Ich gucke im Bereich Nikon D3100 und Canon 1100D. Kennt jemand die Einstiegsmodelle von Sony und Pentax?

    Vielen Dank
    Grüße
    Christian
  2. silverhour Mitglied

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    AW: DSLR Kamera für Einsteiger

    Ich pauschalisiere mal ganz breit übern Daumen: Ob Nikon, Canon, Pentax oder Sony - so richtig viel geben die sich nicht in der Einstiegsklasse. Ich würde da auch weniger auf die Kamera als vielmehr auf ein anständiges Objektiv achten und die Kamera nach Sympathie und persönliches Liegt-gut-in-der-Hand-Gefühl gehen. Sofern Du "nur" photographieren, aber Dir keine umfangreiche Ausrüstung mit unzähligen Objektiven, Zubehörkrams etc. aufbauen willst, ist das System nur bedingt wichtig.
    Für die Beurteilung der Objektive sind die Test auf photozone.de (allerdings auf Englisch) sehr gut.

    Mit Pentax bin ich seit Jahren sehr zufrienden, das aktuelle Einstiegsmodell K-r hat ein Freund von mir: Ein gut ausgestatteter Allrounder ohne schwerwiegenden Nachteile in einem kompakten Gehäuse und zu einem moderaten Preis.

    Auf den optischen Sucher verzichten vor allem die Compact- und Bridge-Kameras, evtl. auch Zwischendinger - eigentlich noch Bridge, aber schon mit Wechselobjektiv-Kameras. Die "klassichen" Spiegelreflex haben auch in der Einstiegsklasse noch einen optischen Sucher.

    Grüße, Olli
  3. S.Bresseau Mitglied

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    AW: DSLR Kamera für Einsteiger

    Der größte Unterschied zwischen Nikon/Canon einerseits und Sony/Pentax andererseits liegt im Verwacklunggsschutz. Bei Nikon/Canon muss das jedes Objektiv selbst können, bei Sony/Pentax ist er eingebaut, auch bei den kleinsten Modellen. Dadurch hat man mit jedem Objektiv einen Verwacklungsschutz, selbst mit der billigsten alten gebrauchten Scherbe.

    Wichtig beim Objektiv ist neben der rein optischen Qualität auch, wie schnell und präziste der Autofokus arbeitet. Es gibt Objektive mit sog. Ultraschallmotoren, die leise und sehr schnell einstellen. Was nützt ein optisch tolles Objektiv, das im Labor Höchstwerte bei der Auflösung erreicht, wenn Du im realen Leben nicht schnell und sauber fokussierst?

    Die neueren Sony haben statt des klassischen analogen Suchers einen digitalen, sprich man guckt durch das Okular auf ein hochauflösendes Display. Das Prinzip ist imho ziemlich genial, es hat viele praktische Vorteile.

    Beides (Ultraschallmotor und digitaler Sucher) sind aber nicht in der Einsteigerklasse zu finden.

    Viele Grüße
    Stefan
  4. Augschburger Mitglied

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    AW: DSLR Kamera für Einsteiger

    Vor hier wieder jeder "seine" Kamera in den Ring schmeißt (ich bin für die Fuji S5 Pro :-D), sollte vielleicht geklärt werden, was denn fotografiert werden soll?
    Ich habe Mühe mir vorzustellen, wo der AF in der Landschafts- Architektur- oder Makrofotografie einem hochwertigen Objektiv vorzuziehen ist...

    Also Christian, lass mal hören...
  5. ChristianK Mitglied

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    AW: DSLR Kamera für Einsteiger

    Hallo,
    ich fotografiere im Urlaub fast alles. Gebäude, die Landschaft, meine Freunde und Familie. Mit der kleinen Digi versuche ich häufig ohne Blitz zu fotografieren weil mir die Bilder mit Blitz häufig nicht
    gefallen.

    Viele Grüße
    Christian
  6. Augschburger Mitglied

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    AW: DSLR Kamera für Einsteiger

    Urlaubsknipse? Hmm. Willst Du Dir dann wirklich die Last aufbürden drei Objektive und den Body und den Blitz mit rumschleppen?

    Falls nein, schau Dir mal die Canon PowerShot G12 an, mit WW und Tele-Konvertern und Aufsteckblitz evtl. eine Alternative.
    Oder Walter_s Panasonic (war's glaube ich), die hat Wechselobjektive, trägt aber nicht so auf wie eine DSLR.

    Ansonsten wärst Du glaube ich, nachdem was ich hier im KN gelesen habe, mit der Pentax DSLR recht gut versorgt, da sie den Anti-Shake eingebaut hat und Du in Summe (Objektive und Blitz) recht günstig weg kommst.

    Plane für Deine Landschafts- und Architekturfotografie unbedingt ein vernünftiges Stativ mit stabilem Kugelkopf ein (das Du dann auch mit rumschleppst ;-)).
    Was auch sehr hilfreich ist, ist ein Fernauslöser über Kabel, damit Du die Bilder nicht beim Auslösen verzitterst.

    Beim Blitzen von Personen habe ich sehr brauchbare Ergebnisse erzielt, indem ich den Blitzkopf nach oben geneigt habe, so dass das Licht an die Decke geht und einen stinknormalen Notizzettel mit einem Gummiringle am Blitzkopf befestigt habe, so dass ein kleiner Teil des Lichts auf die Person reflektiert wird. So wie hier: Steve's Digicams Forums - View Single Post - Home made bounce card.
    Dafür brauchst halt eine Kamera mit Blitzschuh und einen Aufsteckblitz mit neigbarem Blitzkopf.
  7. ChristianK Mitglied

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    AW: DSLR Kamera für Einsteiger

    Hallo,
    ich habe diesen Beitrag ja nie abgeschlossen, daher noch ein paar Zeilen. Ich habe mir dann die D3100 bestellt. Dazu ist inzwischen das 35mm 1:1.8g und das 85mm 1:1.8g gekommen. Ich mache fast jeden Tag irgendwelche Bilder und probiere etwas aus.

    Zur Zeit besuche ich auch einige Kurse bei der VHS und im April geht es auf einen dreitätigen Blitzworkshop von Happyshooting.de. Das Lernen und probieren macht einfach Spaß. Meine LAG musste schon einige Portrais ertragen :)

    Allerdings finde ich die ganzen Internet-Communitys zum Thema Foto sehr schräg, außerdemm kommt mir das ganze Fotohobby doch recht kommerziell vor, es gibt ja fast niemanden der keine Workshops anbietet oder ein Fotoblog aus Spaß an der Freude schreibt, meist wird doch etwas verkauft. Auch scheinen viele Privatleute das Hobbys Fotografie mit recht viel Ehrgeiz zu betreiben.

    Also noch mal Danke für Eure Beiträge.

    Viele Grüße
    Christian
  8. plempel Mitglied

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    AW: DSLR Kamera für Einsteiger

    Interessant wird's, wenn die ersten Akte kommen. :)

    Gruß
    Plempel
  9. silverhour Mitglied

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    Yepp. Der Traum, mit der Knipserei Geld verdienen zu können, ist bei Hobbyphotographen scheinbar genauso verbreitet wie GAS / Upgraditis. Nur diejenigen, die wirklich Geld damit verdienen, lungern nicht in Foren rum, denn sie sind ja mit Auftragsarbeiten beschäftigt ;-)

    Du könntest Dich natürlich auch bei den http://www.kaffee-netz.de/ich-unbed...fotografierende-espressofreaks-zeigt-her.html einbringen, da lungert das ein oder andere Fünkchen Erfahrung rum.

    Grüße, Olli
  10. reen Mitglied

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    AW: DSLR Kamera für Einsteiger

    Meiner kleinen meinung fährt der dslr einsteiger am besten mit dem einstiegsbody von nikon oder derivat in kombination mit festbrennweiten, die später auch auf dem upgegradeten body funktionieren.
    bedenke dabei das bei halbformat sensor die brennweite mit dem verhältnis zu vollformat multipliziert werden muss. eine 50mm festbrennweite ist bei nikon 50 x 1.6mm also eher tele als normalbrennweite.

    oft gibt es den einstiegsbody mit nem schnöden plastik zoom, das am anfang auch genügt, bis zu dem punkt wo man die mittel der einstiegsbodys ausreizen möchte.

    Objektive höhrerer preisklassen sind bei guter lagerung auch klasse wertanlagen. habe damals ein 80 -200 2.8g erworben und könnte das immernoch zum kaufpreis loswerden im idealfalle :)

    finde nikon von der haptik etwas angenehmer als canon.
    ist aber glaubenssache.
  11. Martinpresso Mitglied

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    AW: DSLR Kamera für Einsteiger

    Ich schmeiß auch mal Olympus in den Ring - sicher kein sonderlich nahmenhafter Hersteller, aber habe vor etwa 2 Jahren ein E-520-Kit mit zwei Objektiven für ca. 500 Euro erstanden. Finde den Kunststoff im Vergleich zu anderen Herstellern hochwertiger, die Kamera liegt gut in der Hand, bietet auch teilweise fortgeschrittene Funktionen. Zudem werden die Objektive als sehr gut beschrieben - auch da... Kunststoff gut, auch mit Metall- anstatt Kunststoffbajonett.
    Sie ist außerdem relativ kompakt, Four Thirds-Standard ist mittlerweile auch etabliert, es lässt sich also auch genügend Zubehör nachkaufen. Die Standardobjektive werden überwiegend ebenfalls recht günstig angeboten.
  12. silverhour Mitglied

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    WIE BITTE? KEIN NAMHAFTER HERSTELLER?

    Olympus war früher der VOLVO unter den Kameras. Die OM-Einstellig Reihe war von einer traumhaften Qualität und legendär. Speziell die OM4ti war vor 20 Jahren "ganz oben" - und noch heute sind die Dinger gebraucht gesuchte Liebhabermaschinen. Die Objektive waren immer allen Zweifeln erhaben.

    Nur in der digitalen DSLR-Welt wollte Oly nie richtig erfolgreich Fuß fassen, obwohl die E1 einen festen Liebhaberkreis im Profilager hatte und die Objektive (zumindest die teuren) spitzenklasse sind.
    Und die neue OM-D hat durchaus gewissen *S*e*x*-Appeal.

    Grüße, Olli
  13. xenos Mitglied

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    ist ein ähnliches Schicksal wie bei Minolta.

    (Hatte in analogen Zeit immer Minolta, jetzt in der digi-Ära Nikon)
  14. silverhour Mitglied

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    Ja, Minolta hatte es auch nicht geschafft. Obwohl die "große" DSLR von denen nicht schlecht war und sie wenigstens als Sony weiterleben können. Wenn die tollen MD-Festbrennweiten an die DSLR gepaßt hätten, dann wäre ich bei denen geblieben...
  15. Stefan Moderator

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    Die OMD ist keine DSLR, der Sucher ist elektronisch.
  16. Gandalph Mitglied

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    Guten Morgen

    bereits erwähnt und nicht schlecht... ! - die Kleine G12 geht überall mit hin - uU. auch in der Hosentasche !
    ich hab schon einiges durch - Minolta, Nikon, Leica ... - und nehm jetzt fast nur noch die "Kleine" Canon ! - allerdings Sucherkamers !

    lg gandalph
  17. silverhour Mitglied

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    :shock:

    Da geht der Appeal in den Keller.
  18. Scheusal Mitglied

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    Ich habe gestern bei einem Nikon User festgestellt das die F-Bajonett Kupplung mechanisch problematisch ist, weil sie nicht robust konstruiert wurde und leicht rausbrechen kann.


    Der Teil, wo die elektrischen Kontakte für die Kommunikation mit dem Body stattfindet, besteht aus Plastik und kann bei Rempeleien abbrechen. :roll:

    [​IMG]



    Anders das EF-Bajonett, das deutlich massiver ist.

    [​IMG]

    Zur Not passen auch über einem Adapter Nikon Objektive an eine Canon. Umgekehrt geht es bedauerlicherweise nicht. :-?
  19. Martinpresso Mitglied

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    @silverhour: Zu vergangenen Zeiten weiß ich auch, dass die lange Zeit gute und auch beliebte Produkte hergestellt haben. Schaut man allerdings auf den aktuellen Markt ist der Marktanteil ziemlich gering - in den Elektronikmärkten finde ich überwiegend Nikon, Canon, Sony und möglicherweise noch n paar Pentax. Ich persönlich bin mit meiner E-520 allerdings sehr zufrieden, kann die Rezensionen bei Amazon auch nur unterstützen und find sie definitiv wertiger als die D3100 meiner Freundin, auch wenn die's nicht wahrhaben will, weil sie Nikon-Fan ist. Meiner Ansicht nach ist die Verarbeitung und auch das Innenleben wie integrierter Verwacklungsschutz, verschiedene Tastenprogrammierungen oder auch die Sensorreinigung besser. Wie gut die aktuell aber noch verkauft werden und ob es sinnvolle Nachfolgemodelle gibt, kann ich nicht sagen.
  20. xenos Mitglied

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    genau deshalb bin ich auch ins NIKON-Lager gewechselt.

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