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Erfahrungsbericht Graef CM80

Dieses Thema im Forum "Mühlen" wurde erstellt von ergojuer, 30. November 2009.

  1. ergojuer Mitglied

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    Landkreis Fürth
    Hier mein Erfahrungsbericht zu der Graef CM80 Kaffeemühle:

    Erst mal einige Fotos der Mühle:
    ImageShack - Graef CM 80

    Hersteller:
    Die Mühle wird unter dem Label GRAEF (Gebr. Graef GmbH + Co. KG — Allschnittmaschinen), einem in Deutschland als Hersteller langlebiger Küchenmaschinen für Haushalt und Gastronomie bekannter Firma, vertrieben. Tatsächlich wurde und wird die Mühle baugleich seit 2006 in Australien von der Firma Sunbeam (Sunbeam Australia : home appliances and electrical products) unter der Bezeichnung „Sunbeam EM0480“ verkauft.
    Die Firma Sunbeam ist Hersteller diverser Espressomaschinen wie auch Kaffeemühlen und betreibt ein Marketing in Kooperation mit diversen Baristas (http://www.sunbeamcoffeeschool.com.au/#professionals) , bietet z.B. auch Schulungen (http://www.sunbeamcoffeeschool.com.au/#productRange) für jeden Endkunden von Espressomaschinen an.
    Offizieller Hersteller und Ansprechpartner in Deutschland ist aber natürlich GRAEF.

    technische Daten:
    LxBxH 23x13,5x38,5 cm
    Gewicht ca 2,5 kg
    Betriebsspannung 220-240 Volt
    Leistungsaufnahme 120-150 Watt

    Lieferumfang:
    Kaffeemühle, Kaffeebohnenbehälter, Kaffeeauffanggefäß mit Deckel, ein kleiner und ein großer Siebträgerhalter, Reinigungsbürste für das Mahlwerk, geknickter Gummischlauch als Aufsatztülle und Streuschutz für den Auswurfschnabel, Bedienungsanleitung

    Äußeres:
    Ob die Mühle einem gefällt man für sich entscheiden. Ich kann sagen, dass sie gut verarbeitet ist und einen neudeutsch „wertigen“, soliden Eindruck macht. Das Gehäuse besteht aus pulverbeschichtetem(?) Aludruckguß in Metalliceffekt. Irgendwie typisch Graef.

    Siebträgergabel:
    Mitgeliefert werden zwei Stück. Die eine passt für Standardgastrosiebträger und somit auch für die Graef ES 90, die andere für den mitgelieferten Auffangbehälter oder den kleinen Siebträger der Graef ES 80 Espressomaschine.


    Der Bohnenbehälter:
    Der Bohnenbehälter ist aus rauchig transparentem Kunststoff und wird dicht von einem edelstahlverkleidetem Deckel abgeschlossen.
    Der eigentliche Clou des Behälters ist aber, dass er sich, wenn man ihn von der Maschine nimmt, automatisch über eine Art Lamellenverschluß schließt:
    YouTube - graef cm 80 Bohnenbehaelter Anschließend kann man den Behälter standsicher neben der Mühle abstellen und die im Mahlwerkseingang verbliebenen Bohnen auch noch hineinschütten.
    Nun ist der Bohnenbehälter laut Gebrauchsanleitung als separates Ersatzteil lieferbar. Das würde es einem also ermöglichen verschiedene Röstungen in je einem Behälter zu bevorraten um dann morgens den Robustawachmacher zu brühen und abends eher den milden Arabica. Oder man hat noch eine weitere Sorte für Frenchpress in einem dritten Behälter...

    Das Mahlwerk:
    Verbaut ist ein konisches Mahlwerk. Auf dem inneren Konus ist noch ein Stahlflügelchen aufgesetzt (siehe Fotos). So etwas kenne ich von der Casadio als eine Art Vorbrecher. Auf diese Weise wird sicher gestellt, dass der Mahlvorgang immer gleichmäßig abläuft. Bei vier verschiedenen Bohnensorten habe ich nicht erlebt, dass die Mühle sich verschluckt hätte also kurzzeitig keine Bohnen ins Mahlwerk gezogen wurden.

    Mahlen:
    Der Mahlvorgang wird ausgelöst, indem der seitliche, dreistufige Schalter entweder auf "on" gestellt wird. In dem Fall mahlt die Mühle ununterbrochen weiter, bis man den Kippschalter wieder zurück stellt.
    Oder man stellt den Kippschalter auf "Auto". In dem Fall löst man den Mahlvorgang durch Antippen des aus der Siebträgergabel ragenden Microschalters aus. Sobald der Schalter freigegeben wird, stoppt auch die Mühle.
    Die Stellung "off" ist selbsterklärend, oder? :roll:

    Das Mahlwerk ist genial einfach zu reinigen:
    - Bohnenbehälter abnehmen
    - den oberen Kranz drehen bis zwei Markierungen übereinander stehen
    -jetzt den kompletten oberen Gehäusering von der Mühle abnehmen
    -den darin enthaltenen Konus auf eine Markierung drehen
    -danach den oberen Konus mitsamt seiner Kunststoffhalterung an einem Drahtbügel aus dem Ring entnehmen
    Man kann nun das verbliebene Kaffeemehl aus dem Mahlwerk pinseln/ pusten oder Schütten. Oder die Wege der Gebrauchsanleitung verlassen, noch drei Schrauben lösen und dann den Mahlwerksdeckel abnehmen. (siehe Fotos). ACHTUNG: In diesem Mahlwerksdeckel ist ein Microschalter eingesteckt. Beim Abziehen des Deckels fällt der Schalter und Federstift leicht aus der Halterung. Dieser Schalter stellt sicher, dass die Mühle ohne aufgesetzten Bohnenbehälter nicht anlaufen kann.
    Unter dem abgenommenem Deckel sieht man dann recht unspektakulär die Mahlkammer mit den Flügelrädchen.

    Mahlgradverstellung:
    Die Mühle hat „nur“ 25 Mahlgradabstufungen. Diese verteilen sich aber auch auf nur 1/5 also 72° einer kompletten Konusdrehung. Könnte man die Mühle also über eine komplette Drehung des Mahlkonus verstellen, wie dies z.B. bei Gastromühlen immer der Fall ist, hatte man bei der Graef 125 Rasten auf eine Umdrehung. Manche Gastromühle kommt hier mit 40 Rasten aus, wird dann von Boardies auf 80 Rasten aufgebohrt oder ein anderer Kranz mit 80 Rasten wird eingebaut.
    Allerdings haben solche Gastromühlen dann auch einen viel feineres Gewinde an dem der Abstand eingestellt wird. Das Kunststoffgewinde der Graef, das den oberen Konus an dessen zwei Kunststoffzungen justiert, hat eine Gewindehöhe von ca. 1,8mm/ Umdrehung.
    Daraus folgt, dass man bei der Graef CM80 die Mahlkoni pro Raste um 0,0144mm voneinander wegbewegt. Und das ist dann doch schon recht fein. Vor allem, wenn man bedenkt, dass das bei konischen Mahlwerken der letzte Mahlwerksspalt in der Horizontalen stets weniger stark vergrößert wird als das Maß um den man die Koni in der Höhe voneinander wegbewegt.
    s.a. http://www.kaffee-netz.de/m-hlen/10516-entwarnung-konische-mahlwerke-k-nnen-doch-fein-rastern.html

    In der Praxis zeigte sich für mich , dass ich mit den vorgegebenen Mahlgradabstufungen recht gut zurecht komme. Mittlerweile messe ich im Alltag nichts mehr nach und komme auch ohne Tamper allein mit dem an der Casadio angebauten Platte sehr gut zu konsisten Ergebnissen.
    Bei der Graef habe ich im Alltagsgebrauch das Sieb nach Augenmaß gefüllt, von Hand getampt und kam zu guten Espressi.

    Mahlkammer/ Mahlreste:
    siehe Fotos. Wie viel Mehl darin (z.B. über Nacht) lagert lässt sich sicher nur sagen, wenn man die Mühle auseinander nimmt und alle Reste abwiegt. Ich habe einfach über dem Mahlwerk alle Bohnen entnommen, die Mühle dann geschüttelt und im Leerlauf laufen lassen. Es kamen jeweils an die 2 Gramm heraus.
    Nach der Verstellung des Mahlgrads dauerte es in der Regel einen Bezug bis sich der veränderte Mahlgrad dauerhaft bemerkbar gemacht hat.
    In dieser Kategorie schneidet die Graef also am Ende bestens ab.

    Lautstärke:
    Ich empfinde die Mühle als angenehm ruhig. Ursächlich dürfte hier das solide Gussgehäuse sein, das keinen Gehäuseschall aufkommen lässt. Der Sound der Mühle ist deshalb auch eher gedämpft. Ich empfinde die Graef nicht als unangenehm sondern als eher leise, keine Spur von Kreischen, kein Impuls sich die Ohren zuhalten zu müssen. Es ist eher ein sonores Knirschen.

    (Letztlich ist Lärmempfinden subjektiv und die Suche nach einer dezidiert „leisen Mühle“ lässt mich immer an den Spruch „Wasch mir den Pelz aber mach mich nicht nass!“ denken. Mahlen macht Geräusche...)

    Mahlergebnis:
    Die Graef mahlt konisch. Konische Mahlwerke mahlen nun von Hause aus „fluffig“. Das Mahlgut ist also locker und gleichmäßig ohne echte Klümpchen. Das bedeutet aber auch, dass eine normale Siebfüllung im ungetamptem Zustand hoch im Sieb steht. Da muss man dann aufpassen, dass vor dem Tampen und während des Mahlens nichts über den Siebrand fällt.

    Sauberkeit des Auswurfs:
    Anfangs wurde die Mühle von Sunbeam ohne den Gummirüssel ausgeliefert. Dementsprechend hat die Mühle weit gestreut. In den australischen Foren hat dann jemand einen transparenten Schlauch für seine Mühle vorgestellt und das Rumsauen drastisch reduziert. Diese Idee wurde dann von Sunbeam übernommen und auch die Graef hat jetzt den Gummirüssel.
    Gelegentlich hatte ich dennoch Krümel, die von dem Rüssel wegspratzelten. Es hat sich hier als vorteilhaft gezeigt, den Rüssel ein wenig vor zu ziehen, da er hierdrurch gleichzeitig ein Stück weiter in die Tiefe ragt. Letztlich sah es auch nach dem achten Bezug um die Mühle immer noch recht ordentlich aus. Das was da dann rund um die Mühle lag waren in erster Linie Kaffeereste, wie sie beim Tampen entstanden.
    Also, ich finde die Mühle arbeitet sauber. Ich finde aber auch, dass an einem Baristaarbeitsplatz ein Lappen gehört ;-) und kann Leute die sich über ein Krümelchen hier oder da aufregen nicht wirklich verstehen.

    Fazit:
    Die Fa. Graef bringt mit der CM80 ein gute Einstiegsmühle auf den Markt. Bei einem UVP von 139,-€ ist diese preislich sehr attraktiv. Vorteilhaft ist, dass die Mühle vor Ort in vielen Haushaltswarenfachgeschäften zu beziehen sein dürfte.
    Mir gefällt das massive Gußgehäuse. Die Mühle arbeitet vergleichsweise leise und liefert ein schön gleichmäßiges, typisch konisches Mahlgut. In der Mühle selbst verbleiben nur wenig Mahlreste. Bohnenwechsel und Mahlgradänderungen werden schnell umgesetzt.
    Interessant ist die Idee mit dem selbst schließendem Bohnenbehälter, der einem evtl. mehrere gefüllte Bohnenbehälter als Alternative zur Zweitmühle ermöglicht.
    Das einzige Manko ist die nicht stufenlose Mahlgradverstellung, die sich bei mir in der Praxis aber nicht als so gravierend darstellte. Dazu später hoffentlich noch mehr..
  2. ergojuer Mitglied

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  3. Barista Mitglied

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    AW: Erfahrungsbericht Graef CM80

    Ein schöner Bericht von einem erfahrenen User.
    Ich finde es toll, auch mal wieder etwas begeisterndes über Einsteigerequipment zu lesen, nachdem sich die Diskussionen immer mehr im High-End-Bereich abspielen.
    Jetzt warte ich nur noch auf einen Bericht zu der Espressomaschine von Graef, die auch ein Preisbrecher werden könnte.
  4. mr.smith Mitglied

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    AW: Erfahrungsbericht Graef CM80

    Danke für Deinen Erfahrungsbericht, der doch schon einiges erkennen lässt !
    Die Graef dürfte sich (könnte) sich zu einer guten Einstiegsmühle entwickeln.

    DAS ist doch genau das was die Espressowelt gebraucht hat !!!
    Eine Einstiegsmühle die nicht mehr als die Maschine kostet.

    Bin gespannt wies weitergeht.
    Jürgen
  5. ergojuer Mitglied

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    AW: Erfahrungsbericht Graef CM80

    ich auch. Vor allem bin ich auf andere Erfahrungsberichte gespannt.
    Ganz unbescheiden :oops: darf ich anmerken, dass ich hier damals die Iberital Challenge vorgestellt habe. Damals war ich mit der Timerfunktion gar nicht zufrieden. Spätere User hatten damit keine Probleme....
    Und die Casadio Istantaneo habe ich auch irgendwann entdeckt. Nachdem mir im Forum keiner weiterhelfen konnte und dann doch die ersten Erfahrungsberichte auftauchten, musste ich sie dann doch irgendwann selber kaufen...:lol:

    Ach ja!
    Ich habe die Mühle bei Küchen Loesch in Nürnberg gekauft. Herr Schmidt, der Leiter der Haushaltswarenabteilung war so nett mir die Mühle auf meinen Wunsch hin bei Graef zu bestellen. Am nächsten Tag konnte ich sie dann schon abholen.
    Bei der Gelegenhiet konnte ich dann auch gleich feststellen, dass mit Herrn Schmidt bei Küchen Loesch viel an Sachverstand zum Thema Kaffee vorhanden war. Und nachdem hier schon diverse Onlineshops empfohlen wurden, möchte ich als Fürther mal dieses Fachgeschäft in Nürnberg mit Austellung und allem Drumherum empfehlen!
  6. taurui Mitglied

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    AW: Erfahrungsbericht Graef CM80

    Wo würdest du die Mühle denn im Vergleich mit der Iberital Challenge sehen? Vorteile, Nachteile?
  7. ergojuer Mitglied

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    AW: Erfahrungsbericht Graef CM80

    Schwierige Frage. Ich habe die Iberital Challenge ja schon lange nicht mehr.

    Vorteile Graef:

    • Ein Vorteil der Graef ist sicherlich, dass sie (eben weil sie nicht über ein stufenloses Schneckengewinde zur Einstellung des Mahlgrads verfügt) schneller und einfacher zu verstellen ist. Auch ein Wechsel zum Mahlgrad für Pressstempelkaffee sollte so unkomplizert und schnell sein.
    • Das Aludruckgußgehäuse, der Bohnenbehälter, der Deckel wirkt deutlich wertiger als das lackierte Blech der Iberital.
    • Die Challenge habe ich lauter in Erinnerung.
    • Statt des bei mir wegen stetigen Mahlpausen, "Verschluckern" der Iberital völlig unbrauchbaren Iberitaltimers, kann ich bei der Graef ganz gut mittels Siebträgerdrucks auf den Schalter nach Augenmaß mahlen. Das klappt erstaunlich gut. Die Graef verschluckt sich nie.
    Vorteile Iberital:

    • stufenlos verstellbarer Mahlgrad
    Für einen tauglichen Vergleich müsste man schon beide Mühlen nebeneinader beitreiben!
  8. mr.smith Mitglied

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    AW: Erfahrungsbericht Graef CM80

    Ich les da heraus das du den Gesammteindruck der Graef besser einschätzt als den der Iberital !?? :shock:

    Hmm.. - vielleicht wirklich DIE neue für Einsteiger !?
    Bin mal auf mehrere (andere) Erfahrungen gespannt.
    Es dürften sich ja leider noch nicht so viele drübertraun über die "neue".

    Gruß
    Jürgen
  9. ergojuer Mitglied

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    AW: Erfahrungsbericht Graef CM80

    Die Iberital hat mich damals genervt weil sie zwischendurch immer wieder im Leeren drehte. dadurch war der Mahltimer letztlich unbrauchbar und das Konzept der Mühle als Timermühle hinfällig. Das Mahlgut der Iberital war jedoch ebenso gut, ebenso typisch konisch, fluffig.

    Aber!!!: Andere User hatten offenbar keine Probs mit der Timerfunktion. Demnach habe ich damals etwas falsch gemacht (was ich nicht glaube) oder Iberital hat was geändert oder ich hatte schlicht Pech mit meinem Exemplar.

    Mir gefällt die Graef vom Design ausgesprochen gut, das Mahlgut ist ist ebenso gut.

    Letztens hat sie beim Norma Espresso (7,49€/Kg, einmal zum Experimentieren mit der neuen Mühle gekauft) dann jedoch auf einmal das "Sprühen" angefangen. Alerdings sind die Normabohnen schon auf den ersten Blick einfachste Ware (klein, Bruchstücke, schadhafte Bohnen).

    Wenn es denn einen Boardie gibt, der sich die Graef gerne mal live anschauen will, kann der sich gerne bei mir zum "Hausbesuch" anmelden.
    Ich möchte ja auch gerne wissen, was andere von der Mühle halten, stehe mit meiner Erfahrung/ Meinung zur Graef ja bislang völlig allein da.
  10. Werner Mitglied

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    AW: Erfahrungsbericht Graef CM80

    Hi,

    und danke!
    endlich mal wieder ein informativer test ohne grossen schnick-schnack und ohne bemühte superlativ-findung und selbstbeweihräucherung.
    aber dafür mit gut zusammengestellten relevanten informationen und soweit bei so einem erfahrungsbericht überhaupt möglich, objektiver bewertung, die bei deinen kenntnissen unzweifelhaft ist.
    schade: wenn ich nicht schon drei mühlen hätte, wäre sie sicherlich eine überlegung wert.
    würde mir auch sehr wünschen, einen ähnlich informativen ersten eindruck von der bezzera bb005 hier zu lesen, aber so wie der thread verläuft, sehe ich da ziemlich schwarz.

    schönen gruss, werner
  11. Fala Mitglied

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    AW: Erfahrungsbericht Graef CM80

    Hi,
    vielen Dank für diesen tollen Test der Graef. Habe mir eine gebrauchte Vibiemme nero zugelegt und bin nun auf der Suche nach Informationen zu einer Einsteigermühle hier im Forum gelandet. Durch deinen Beitrag bin ich erst auf die Graef CM 80 aufmerksam geworden. Nun würde ich gerne wissen auf welchen Mahlstufen du für Espresso mahlst und ob man da nach unten (also noch feiner) Reserven hat?
    Grüße
    Fala
    Zuletzt bearbeitet: 15. Dezember 2009
  12. ergojuer Mitglied

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    AW: Erfahrungsbericht Graef CM80

    Aktuell mahle ich auf Stufe fünf bis sechs. Nach unten hin gibt es also durchaus Reserve
  13. meister eder Mitglied

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    AW: Erfahrungsbericht Graef CM80

    stimmt denn der nullpunkt? also ist dort auch mechanisch schluss, bzw kommen da schon die scheiben/kegel aneinander?

    gruß, max
  14. ergojuer Mitglied

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    AW: Erfahrungsbericht Graef CM80

    Ich glaube kaum, dass bei der Einstellung Null die Kegel aufeinanderschleifen. Wäre m.E. für eine Haushaltsmühle auch reichlich fahrlässig...

    Ich meine mich aber zu erinnern, dass die Mühle fein genug mahlen kann, auf dass die Pumpe der Uno bei ~10bar kein Tröpfchen mehr herausbekommt.
    Letzteres werde ich mal überprüfen und dann posten.
  15. galgo Benutzerkonto gesperrt (E-Mail ungültig)

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    AW: Erfahrungsbericht Graef CM80

    das am besten aber MIT bohnen :)

    gruß, galgo
  16. cappufan Mitglied

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    AW: Erfahrungsbericht Graef CM80

    Hi,
    laut Bedienungsanleitung von Sunbeam (habe Deinen Link genutzt) sind für Espresso 5 Stufen tauglich und diese sind auch für Herdkocher gedacht (Stufen 12 - 16).

    Reichen denn diese 5 Stufen tatsächlich aus, um für verschiedene Espressosorten zu mahlen bzw. um ein wenig nachzujustieren, wenn die Küchenluft feucht ist? :roll:
    Das ist bei der stufenlosen Challenge doch besser gelöst, oder?

    Weißt Du vielleicht, welchen Durchmesser das konische Mahlwerk der Graef hat? Kommt es Dir genauso groß wie das der Challenge vor (38-er Durchmesser)?

    Preis/Leistung macht bei der Graef sonst auf mich einen guten Eindruck. Ich kannte die Mühle noch gar nicht.
  17. Ditho Mitglied

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    AW: Erfahrungsbericht Graef CM80

    Hallo,

    danke für den Test an ergojuer!
    Die Graef-Mühle klingt wirklich interessant.
    Ich werde sie in den kommenden Tagen beim nächsten Deutschlandaufenthalt mal im Handel suchen und mir anschauen.

    Die Bedienungsanleitung der Sunbeam hab ich mir auch gerade mal angeschaut, und dort steht ja, dass Stufen 12-16 für Espresso und Stufen 2-6 für Türkischen Kaffee sind. Es "fehlen" also die Stufen 7-11, das klingt so, als wenn da schon Spielraum wäre. Aber da wird ergojuer ja vielleicht bald Auskunft zu geben können.

    Grüsse
  18. Danyo Mitglied

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    AW: Erfahrungsbericht Graef CM80

    du hast es geschafft!

    Ich hab ja mittlerweile ne i-mini. Aber trotzdem Danke für diesen tollen Bericht!
  19. fantasma Mitglied

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    AW: Erfahrungsbericht Graef CM80

    sehr interessant, der Bericht. Reicht eigentlich der Bereich zu grob hin fuer die Stempelkanne?

    Nur am Rande zur challenge: Wir haben die im Buero mit einer Simona top mit mehr als 10 Leuten im Einsatz. Der timer hat anfangs ueberhaupt nicht funktioniert, das war aber eher ein Einmahlproblem, nach dem 2. Packerl gings - bzw. gehts sehr gut. Jedoch muessen genug Bohnen im Behaelter sein, die nachdruecken, sicher mindestens 100g, sonst wird es ein Gluecksspiel.
  20. ergojuer Mitglied

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    AW: Erfahrungsbericht Graef CM80

    Ich habe genau eine kleine Stempelkanne vor Jahren angeschafft. der Plan war ab und an eben doch ne große Tasse Kaffee machen zu können. Ich hab das Ding dann aber nie eingesetzt, weil die Verstellung des Mahlgrads bei der Casadio doch eher eine langwierige Angelegenheit ist. Mal eben schnell von Espresso zu frenchPres und zurück ist da nicht.

    Aber was ist denn jetzt "der richtige" Mahlgrad für FrenchPress??? Kann mir das mal jemand sagen? Ich werds dann überprüfen. Mir dazu aber keine anderen Bohnen anschaffen.

    Ich hab dann gestern mal überprüft, was bei einer 8Gramm-Siebfüllung auf feinstem Mahlgrad bei der Uno noch aus dem Siebträger kommt:
    Es war gar nichts. Das Sieb war zu.

    Die Mahlkegel messe ich am WE mal aus.

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