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Mahlkönig k 30es espresso-mühle - Wer kenn sie

Dieses Thema im Forum "Mühlen" wurde erstellt von Christoph Graf, 17. Juli 2005.

  1. Christoph Graf Mitglied

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    Hallo,

    gibt es praktische Erfahrungen mit dieser Mühle?
    Im Netz finde ich nicht gerade viel über dieses Teil, nicht mal den Preis.

    Gruß an Alle Leser….
  2. afx Mitglied

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    [color=#000080:post_uid0]High End Gastro-Einportionenmühle.
    Neu dürfte die über 1K liegen. In E-Bay gab es gerade die Doppelversion K60ES für Sofortkauf 500€. Wenn ich nicht gerade so pleite wäre.... Grummel.
    Abgesehen von nem kombinierten Konisch/Scheibenmahlwerk wie es früher DRM hatte dürfte es vermutlich nix besseres geben.

    cheer
    afx



    Edited By afx on 1121636236
  3. Holger Schmitz Moderator

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    500 € ist nicht viel für das Teil, Mahlkönig nimmt aber auch Ersatzteilpreise für die Lebenden unter uns. Nach der Preisauskunft ist man vielleicht tot.

    Mahlkönig ist immer sehr präsent auf allen möglichen Kaffeemessen/Veranstaltungen, bei den Baristameisterschaften kamen sie auch teilweise zum Einsatz und sind m.E. nach nicht mit der Mazzer Mini E vergleichbar, falls das die Aussage hinter der Frage ist.

    Gruß
    Holger
  4. nobbi-4711 Mitglied

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    Die K30ES ist ne "halbe" K60ES, wie schon ausgeführt. Preis dürfte (je nach Bezugsquelle) zwischen 1100 und 1400 Euro liegen. Ob sie (wie die K60) auch mit konischen Mahlscheiben verfügbar ist, weiss ich nicht. Die zu mahlende Menge wird recht gut eingehalten; mir wär's im Heimbetrieb allerdings wurscht, da ich das Marzocco Sieb zum Abmessen nutze, was sehr gut klappt...

    Ich glaube nicht, dass die Mazzer Mini E wesentlich schlechter ist. Bin jedoch gespannt, wenn ich die K60 mit neuen Mahlscheiben erleben darf, vielleicht muss ich mich dann berichtigen.

    Problem im langjährigen Heimbetrieb könnte die Elektronik sein. Wenn die den Geist aufgibt, dürfte schnell der halbe ehemalige Neupreis (oder mehr) erreicht sein. Wenn ich höre, dass die für 1 Paar Mahlscheiben (die K60 braucht 2 Paar) schon 95 Euros aufrufen (Preis beim Händler; Mahlkönig verkauft nicht direkt)....

    Greetings \\//

    Marcus
  5. deepblue** Mitglied

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    [quote:post_uid0="nobbi-4711"]Ich glaube nicht, dass die Mazzer Mini E wesentlich schlechter ist.[/quote:post_uid0]
    iaunet....:) ...i glaub sogar, dass das reine Mahlergebnis einem Vergleich, sollte er objektiv vonstatten gehen können, locker standhält. Die Mahlscheiben beider Mühlen sind hochwertig, der Vorteil wird wohl dann eher im technischen Bereich zu suchen wein, wie Zeit, Handling, Möglichkeiten Timer,bessere Ausrichtung für den Dauergebrauch usw,usw.

    Ich hatte mal kurz eine Mahlkönig Guatemala, wenn man nicht aufpasste war ein Kilo Kaffee in nullkommanichts durch. Allerdings hätte ich irgendein Update der Mühle fürs feine Espressomehl vornehmen müssen, die Teile waren mir aber zu teuer.
    Salü---Helmut
    :)
  6. Holger Schmitz Moderator

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    In Bezug auf Mahlgradeinstellung und vor allem Einstellung der Mahlmenge/Zeit ist m.E. nach die Mini E um Längen Unterlegen, was das reine Mahlergebnis angeht sicherlich nicht.

    Gruß
    Holger
  7. ralf d. Mitglied

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    moin,

    marcus hat ja (mal wieder) schon das wesentliche gesagt.
    "testbericht" zu meiner gebrauchten K60 folgt, wenn die neuen mahlscheiben da sind.

    wenn die K30 wirklich über 1.000,- euro liegt (was ich auch vermute), würd ich sie nicht kaufen - auch wenn die dosierung recht genau und einfach ist (ich geh da jetzt von der K 60 aus).

    von azkoyen soll`s eine ähnliche mühle geben - wenn`s dich interessiert frag herrn beilhard mal. oder kauf die dosier-obel bregant bei xxl...(ich kenn sie nicht - aber andere obel mühlen; mich würd ein testbericht interessieren).

    gruß

    ralf
  8. Christoph Graf Mitglied

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  9. afx Mitglied

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    [color=#000080:post_uid0]@Ralf.d:
    Die Azkoyen hat gegenüberder Mahlkönig einen gravierenden Nachteil (für Kleinverbraucher wie uns Heimsieder): Sie mahlt eine Portion voraus.
    Null Problem im Gastrodauerbetrieb, da hat man den Vorteil nicht auf die nächste Portion warten zu müssen.

    cheers
    afx
  10. ralf d. Mitglied

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    [quote:post_uid0]Die Azkoyen hat gegenüberder Mahlkönig einen gravierenden Nachteil (für Kleinverbraucher wie uns Heimsieder): Sie mahlt eine Portion voraus. [/quote:post_uid0]


    moin afx,

    stimmt, ganz vergessen.
    wobei ich`s - zumindest für vieltrinker - nicht so tragisch finde.

    gruß

    ralf



    Edited By ralf d. on 1121797372
  11. Luciano Gast

    Das Vorratmahlen kann man abstellen.
    ... aber als Kleinverbraucher und Heimsiedler sollte mann über beide Mühlen eigentlich nicht nachdenken...
    L.



    Edited By Luciano on 1121808823
  12. principeazzurro Mitglied

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    A kirchdorf an der krems
    hallo luciano!
    was würden sie dann bringen,ausser der weniger starken erwärmung des mahlgutes?
    ciao P.
  13. Mr. Smith Gast

    [quote:post_uid0="Luciano"]... aber als Kleinverbraucher und Heimsiedler sollte mann über beide Mühlen eigentlich nicht nachdenken...[/quote:post_uid0]
    Wieso eigentlich nicht? Menschen kaufen sich mit größter Selbstverständlichkeit Uhren, die bis 300 Meter wasserdicht sind, oder einen SLK, obwohl man auch mit nem Skoda Diesel trocken zur Arbeit kommt.
    Wer normalerweise mit einer demoka arbeitet (wie ich zum Beispiel) und dann mal eine K30 probieren durfte, dem wird das wie ein Ausflug in den 10ten Himmel vorkommen - und dafür wiederum sind 1.200 Euro nicht zuviel, finde ich. (vorausgesetzt man hat sie gerade übrig...)
    Wer aus perfekt funktionierender (Profi-)Technik Genuß ziehen kann, dem stellt sich doch eigentlich nur die Frage, an welcher Ecke des Alltags er/sie das auslebt. Ob das dann ein japanisches Kochmesser, eine Leica, oder Auto-Werkzeug von Gedore ist, spielt keine Rolle ... Das ginge alles billiger.
    Sobald ich kann werde ich mir jedenfalls die K30 kaufen (und dann so oft wie nur möglich den Filterträger reinstecken).

    Sorry für den sehr weltanschauungs-lastigen Beitrag, aber mir war gerade danach.

    Beste Grüße.
  14. Christoph Graf Mitglied

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    Da bin ich wieder,

    Hallo Mr. Smith,

    dabei wenn man sich die Maschinenpreise und deren Folgekosten anschaut, sind 1200,00 für eine Mühle schon fast ein Schnäppchen zumindest im Vergleich zur manch einer Maschine die hier einige besitzen oder gerne hätten.
    Immer wieder kommt man zu der Erkenntnis, dass die Mühle der Schlüssel ist. Für mich stellte sich nur die Frage, ob die Gastrooptionen die diese Mühle hat nicht überbezahlt weil nicht unbedingt notwendig sind. Andererseits wenn eine Gastromühle „100-Jahre“ im privaten Haushalt überleben würde und mehrere Maschinenupdates mitmacht ist sie ihr Geld vielleicht doch wert?
  15. Coffeeshark Mitglied

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  16. Christoph Graf Mitglied

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  17. Christoph Graf Mitglied

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  18. Holger Schmitz Moderator

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    Ist nicht nur Sexy sondern fühlt sich auch gut an :D , habe schonmal dran gearbeitet.

    Ich möchte Luciano in gewissen Maße recht geben, für zu Hause sind diese Mühlen und auch andere Gastromühlen wie auch die meisten Espressomaschinen oversized, aus eigenem Spleen jedoch kann ich die Verzückung nachvollziehen und besorge mir für meine Hobbies auch Teile für Geld welches man nicht unbedingt ausgeben muß.

    Mit dem Portionsfrisch ist auch immer etwas relativ da zwischen den Mahlscheiben ja auch immer Bohnenreste verbleiben die sich nach und nach rausarbeiten.

    Den größten Geschmacksgewinn hat man meiner Erfahrung nach wenn man die Maschine mal richtig gefordert hat, der je 50 bis 100ste Espresso den ich auf den Veranstaltung selbst trinke läßt mich immer wieder Wundern was an Geschmack rauskommen kann. Da hilft kein Stundenlanges aufgewärmene oder die ersten paar Gramm Kaffeepulver wegzuwerfen.
    Woran das liegt kann ich mir allerdings noch nicht zweifelfrei erklären.

    Gruß
    Holger
  19. Mr. Smith Gast

    @Christoph

    Soooo viele Optionen hat die meines Wissens gar nicht. (Einfache und doppelte Portion, jeweils zeitgesteuert auf 0,1-Sekunden genau. Dazu eine angenehm zu bedienende Mahlgradeinstellung.) Du musst nur die Portion vorwählen, dann den Filterträger einhängen ... und schwupp, erledigt sie ihren Job.
    Und ich denke wie Du, daß man eine gute Mühle über Jahrzehnte betreiben kann. Am besten, man rechnet sich die Kosten auf's Jahr um, dann tut es weniger weh :cool:

    Ach ja, und ich hab' sie auch schon in deutlich noblerer Optik gesehen. Nichts gegen das Rot, aber es geht schöner...


    @Holger
    Klar kann man da nicht mit klassischer Vernunft rangehen. Aber will man das denn immer? Ist doch nur die Frage, wie viel jemandem die paar täglichen Momente der technischen Verzückung wert sind ... Von dem hervorragenden Mahlergebnis jetzt mal ganz abgesehen.


    Gruß
    Dirk
  20. thagedor Mitglied

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    [quote:post_uid0]Den größten Geschmacksgewinn hat man meiner Erfahrung nach wenn man die Maschine mal richtig gefordert hat...
    Woran das liegt kann ich mir allerdings noch nicht zweifelfrei erklären.[/quote:post_uid0]

    Möglicherweise haben die Puristen von Versalab doch recht, wenn sie sagen [quote:post_uid0]All other grinders first mix the present grind with the last grind, old grounds, and even ancient grounds...[/quote:post_uid0]
    und nach 50 Portionen in einer Stunde ist der älteste Anteil halt noch eine Stunde alt, Zuhause und unter der Woche sinds dann schon mal 1 Woche, bis der älteste Rest erneuert ist.

    In diesem Zusammenhang hab ich schon darüber nachgedacht, ob man da nicht was mit Druckluft zur abendlichen Schlußreinigung machen könnte - bisher aber noch ohne Ergebnis.

    Gruss
    tom - der von seiner überdimensionierten MD50 auch restlos begeistert ist :D

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