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SAB Nobel - Ein Erfahrungsbericht

Dieses Thema im Forum "Espresso- und Kaffeemaschinen" wurde erstellt von mamu, 6. April 2012.

  1. mamu Mitglied

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    Für alle Interessierten, hier meine Erfahrungen mit der S.V. Italia SAB Nobel, die ich nun etwas über eine Woche besitze. Gekauft habe ich sie bei Angelo von Rimprezza.de - 100% Genuß.

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    Kaufgrund
    Ich wollte eine zu unserer neuen Küche passende Espressomaschine in ansprechender Haptik (Gastro), Optik (schöner Rücken) und ohne E61 haben. Ich möchte ein Gerät ansehen und bedienen, bei dem es mich freut, wenn ich mich damit beschäftige. Diese innere Einstellung meinerseits konnte meine bisherige Nuova Simonelli Oscar leider nicht mehr erfüllen.
    Und warum wieder ein Zweikreiser wie die SAB Nobel? Wäre der Aufstieg von einem Zweikreiser nicht ein Dualboiler?
    Für mich hat die Nobel, wegen der weißen Farbe und der transparenten Einfassung der Tassenablage, Anleihen am klassischen Design einer Faema President, ist aber in die Moderne transformiert und passt super zum Stil unserer modernen Küche. Ja, ich höre schon einige Lachen "Von wegen Faema, das ist doch ein weißer Kasten mit beleuchtetem Tastenfeld." Aber seht selbst:

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    Technisch ist sie ein Zweikreiser mit Thermosiphon in der angehenden Gastro-Gewichtsklasse und somit eine sehr erprobte Konstruktion.
    Keine der mir bekannten Dualboiler hat mir wirklich gefallen (zu breit, zu unförmig, zu E61) oder würde optisch in unsere Wohnung passen (zuviel schwarz, zuviel Chrom). Ein weiterer Grund gegen einen der bekannten Dualboiler: Der Preis! Es ist ein Hobby das in einem für mich vernünftigen Rahmen bleiben soll. Ein Dualboiler kommt auf EUR 2000,00, die Nobel auf die Hälfte.

    Tank / Festwasser
    Der Tank ist besser als bei der Oscar konstruiert, da er besser zu befüllen und sehr leicht mit den integrierten Griffen zu entnehmen ist. Das Ventil am Boden des Tanks und die Erkennung, ob noch Wasser im Tank ist, ist auch besser gelöst (bei der Oscar sind es 2 Schrauben, die die Leitfähigkeit von Wasser nutzen). Auch ist der Tank der Nobel durch verspiegeltes Blech rundum vom Rest getrennt. Ich verspreche mir davon eine geringere Erwärmung des Tankwassers.
    Die Abtropfschale fasst effektiv 300ml wenn sie sicher zum Ausgussbecken balanciert werden soll. Das ist ein gutes Stück weniger als bei Oscar, aber okay.

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    Mit der Nobel habe ich glatt Lust auf einen Festwasser- und Festabwasseranschluss bekommen, denn einfacher kann es nicht gehen. Es ist alles vorbereitet und jederzeit umschaltbar: Anschließen, Taste zum Umstellen drücken, Ventil auf, fertig. "Bodenfreiheit" 4cm und Aussparungen im Bodenblech zur Durchführung der im Lieferumfang enthaltenen Schläuche würden dies weiter erleichtern. Bei mir aber aus baulichen Gegebenheiten leider keine Option.

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    Siebträger / Tamper
    Wer auf einen neuen Plastik-Tamper gehofft hat, wird enttäuscht sein: Es ist weder ein Tamper, noch ein Kaffeelot dabei. Gut, da die meistens sowieso für den Eimer sind und ich den Boardtamper habe und ihn dank 58mm Sieben weiterhin nutzen kann.
    Die eigentlichen Siebträger sind nicht ganz so massiv und schwer wie die der Oscar, schon gar nicht im Vergleich mit dem aus der NS Profi Linie. Zum Vergleich:
    1er Siebträger: 500g; Sieb 24,89g (NS Oscar Original: 561g)
    2er Siebträger: 543g; Sieb 27,24g (NS Profi Linie: 584g)

    Programmierung
    So viele Tasten an einer Espressomaschine? Ja, es ist kein HH, aber diese Art des Komforts hat für mich auch den Hauch einer zeitgemäßen Gastromaschine und passt sehr gut zur Gesamterscheinung. Die Programmierung der Tasten für 4 unterschiedliche Kaffeevolumina und eine für Heißwasser ist sehr einfach. Und wer die Tasten nicht programmieren möchte, muss dies auch nicht tun, denn es gibt immer die Taste "P" für den manuellen Bezug.

    Energie
    Da der Kessel der Nobel nicht isoliert ist, hat mich sowohl die Aufheizzeit als auch der Energieverbrauch interessiert. Hier einige Messungen von mir dazu:
    Leistungsaufnahme nach dem Einschalten: 1182 Watt (Oscar 1090W); Datenblattangabe: 1400 Watt
    Leistungsaufnahme nach dem Aufheizen, wenn Heizung abgeschaltet ist: 2W
    Verbrauch für eine Stunde nach dem anfänglichem Aufheizen: 0,15 kWh
    Verbrauch während des Aufheizens: 0,234 kWh
    Eine Überraschung für mich war, dass die Maschine, wie von Angelo angegeben, nach ca. 15 Minuten betriebswarm ist. Dies gilt zwar erst nach ca. 25 Minuten für die Tassenablage und den darauf befindlichen Tassen, aber der Siebträger und der Brühkopf sind nach 15 Minuten warm. Der erste Heizzyklus nach dem Anschalten dauert ca. 10 Minuten.
    Bevor ich es vergesse: Die blaue Beleuchtung der Tasten hätte meiner Meinung nicht unbedingt sein müssen, aber naja…

    Verarbeitung
    Das ist die einzige Schwäche an der Nobel und hier sind die italienischen Momente im Leben gefragt. Beispiele: "Made in Italy" Schildchen sitzt leicht schief; Lack an der Oberkante beim Tank 1cm ab (kann gut ausgebessert werden); lackiertes SAB-Logo hat kleine Lacknase; Seitenbleche haben unten kleine spürbare Lacknasen; Bleche des Tankdeckels und der des Abtropfbleches nur gelasert, also mit 90° Kanten.
    Man muss es sagen: Wer Perfektion in der Verarbeitung sucht, muss anderswo suchen oder selbst nacharbeiten. Diese Aussage habe ich auch in Beschreibungen von Maschinen anderer Hersteller gelesen, möchte sie aber trotz meiner Begeisterung für die Nobel hier erwähnen.
    Und, um es klar zu sagen: Mich stören diese Schwachpunkte nicht und ich empfinde sie als nicht dramatisch oder im Alltagsgebrauch auffällig. Die Technik, Optik und Haptik überzeugen mich hingegen vollends.
    Zur Geräuschentwicklung der Nobel, die ja bei Virbra-Pumpen (hier eine Ulka EX5) immer ein Thema ist, möchte ich festhalten, dass ich sie beim Bezug als leise und angenehm empfinde. Wird der Kessel befühlt, lässt sich die Vibra nicht verleugnen, aber dieser Vorgang dauert nicht so lange und kommt auch seltener vor.
    Bilder vom Innenaufbau gibt es hier von Angelo.
    Nebenbei bemerkt: 27kg Gewicht!
    Maße: B x T x H: 30 x 40 x 43 cm (mit transparentem Plastikrand)
    (Vergleich Oscar: 31 x 38 x 38,5 cm; die Quamar ist 43 cm hoch)

    In der Tasse
    Der erste Doppio hat gepasst und war trinkbar, keine Übertreibung! Ich habe am Anfang die Mühleneinstellung von der Oscar übernommen und erst dann die Einstellungen angepasst.
    Den Bezug über die programmierbaren Tasten finde ich schön und man gewöhnt sich schnell daran.
    Was mir beim Schäumen mit der 2-Loch-Dampflanze sofort aufgefallen ist: Die Nobel hat mehr Power und der Milchschaum wird feinporiger als bei der Oscar und das bei gleicher Technik beim Schäumen und mit gleichem Kännchen. Des Weiteren lässt sich die Dampflanze besser eintauchen, da sie etwas länger und durch ihre Form beweglicher, sowie durch die Höhe der Maschine, besser angebracht ist. Auch dass diese aus Edelstahl und nicht verchromt ist, empfinde ich als Vorteil, da sich die Verchromung nach einer gewissen Zeit abreiben kann.

    Fazit
    Es macht mir sehr viel Spaß an der wunderschönen Maschine zu arbeiten und meinem Hobby nachzugehen. Man hat das Gefühl vor einer amtlichen Gastromaschine zu stehen (ich weiß hier fangen einige das Lachen an), aber ich finde es klasse und sie stellt mir nicht die gesamte Küche zu. Und wenn ich Freunden erzähle, dass meine Kaffeemaschine und die Mühle zusammen 40kg wiegen, dann sehe ich an ihren Blicken, was sie über mich denken.
    Also der Kaufgrund, eine schönere Maschine zu bekommen wurde zu 100% erfüllt. Und, was ich ehrlich nicht erwartet habe, sowohl Milchschaum als auch der Kaffee gelingen besser.

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    Zuletzt bearbeitet: 6. April 2012
    Phippu gefällt das.
  2. eistee Mitglied

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    AW: SAB Nobel - Ein Erfahrungsbericht

    Ein toller Bericht und eine wunderschöne Maschine, wie ich finde!
    Könnte glatt neidisch werden, wenn ich grad nicht mindestens ebenso viel Spaß an meiner neue BZ10 hätte :)
    Also, viel, viel Freude mit deinem neuem Küchenerät :)
  3. Terranova Mitglied

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    AW: SAB Nobel - Ein Erfahrungsbericht

    Ich schliesse mich an, wobei ich ein noch grösserer fan Deiner Kücheninsel bin... finde das echt genial.
  4. mamu Mitglied

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    AW: SAB Nobel - Ein Erfahrungsbericht

    Vielen Dank und die Freude mit deiner neuen Maschine wünsche ich dir natürlich auch!
  5. espressionistin Moderatorin

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    AW: SAB Nobel - Ein Erfahrungsbericht

    In der Tat ein toller Bericht, Glückwunsch zur Maschine! Interessant, auf welche Maschine die Wahl gefallen ist!

    Gefällt mir in weiß, wobei ich eine Mühle in identischer Farbe jetzt noch das Tüpfelchen auf dem i fänd.

    Was mich stutzig mach, ist die Abtropfschale. 300 ml? Ist nur der kleine Schwarze Kasten auf dem zugehörigen Bild die Abtropfschale? Oder wie kommt die geringe Menge zustande?

    Grüße
    Sabine
  6. ElCanario Mitglied

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    AW: SAB Nobel - Ein Erfahrungsbericht

    Glückwunsch zu deiner neuen maschine , ist alles bestens gelaufen , was will mann mehr , du bist 100 % zufrieden und das ist das wichtigste , viele leckere espresso...
  7. mamu Mitglied

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    AW: SAB Nobel - Ein Erfahrungsbericht

    Ja, die Kücheninsel, wie auch der Rest der Wohnküche gefällt uns auch sehr gut und funktioniert mit 2 Kindern prima (hier sieht man die Insel in der Totalen).
  8. mamu Mitglied

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    AW: SAB Nobel - Ein Erfahrungsbericht

    Hallo Sabine, ja, es wurde dann doch keine DC Mini, war aber sehr knapp dran ;-)

    Und die Abtropfschale ist im ersten Bild zu sehen (der silberne Blechkasten unter der Brühgruppe). Das kleine schwarze Kästchen wir nur dann gebraucht, wenn man Festabwasser installiert, da dort das Wasser aus der Abtropfschale durch eine Bodenöffnung hineinläuft und dort der Abwasserschlauch angeschlossen wird. Die Bodenöffnung ist bei Betrieb ohne Festabwasser mit einer Dichtung verschlossen, aber bereits gebohrt.
  9. espressionistin Moderatorin

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    AW: SAB Nobel - Ein Erfahrungsbericht

    Ah, also doch der ganze Kasten, so wie bei der DC. Aber dann wundern mich die 300 ml umso mehr. Die DC hat 900 ml (meine ich) und ist ja jetzt auch nicht die Größte. Aber klar, der schwarze Kasten, der dann ja wohl unter der Schale ist, der nimmt vermutlich einiges an Platz weg.
    Wie kommst du mit der Dosierung klar? Fand ich am Anfang die größte Umstellung im Vergleich zum manuellen Bezug.
  10. mamu Mitglied

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    AW: SAB Nobel - Ein Erfahrungsbericht

    Echt, 900ml? Die 300ml sind gemessen und danach bis zum Ausgussbecken balanciert. Rechnerisch geht mehr rein, aber dann gibt es beim Balancieren eine Sauerei.

    Die Dosierung benutzte ich nicht von Anfang an, sondern erst die letzten Tage. Ich muss aber sagen, dass das Programmieren sehr gut geht (einfach einen manuellen Bezug starten und vorher auswählen, auf welche Taste die Programmierung wirken soll). Inzwischen finde ich es sehr praktisch, da man nun während der Bezug läuft schnell noch etwas machen kann (z.B. Milch holen oder so). Die Reproduzierbarkeit der Menge bei gleichem Mahlgrad finde ich bisher sehr gut.
  11. espressionistin Moderatorin

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    AW: SAB Nobel - Ein Erfahrungsbericht

    Hab grad mal gemessen, 1000ml gehen in die DC bis zum Rand rein, 900 ist wohl die maximal transportable Menge. Aber im Alltag macht man die Schale eh eher leer, ich schätze bei mir so bei 600-700 ml.

    Das mit dem "während des Bezgs was andere machen" finde ich auch klasse!
  12. dr3do Gast

    AW: SAB Nobel - Ein Erfahrungsbericht

    Toller Bericht. Sieht gut aus, die SAB Nobel.

    Die Tastenbeleuchtung, kann man die nicht non-destruktiv abschalten?

    Ach, das Signal-Orange eurer Mühle hat am Morgen - wenn es noch duster ist, die Äuglein/Sehschlitze noch klein sind und das Hirn noch nicht auf Touren ist - ja auch so seine Vorteile. :mrgreen:
  13. mamu Mitglied

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    AW: SAB Nobel - Ein Erfahrungsbericht

    Stimmt. 2-3 Tage gehen auch mit 300ml und länger möchte ich das "Abwasser" da nicht drin haben.
  14. Barista Mitglied

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    AW: SAB Nobel - Ein Erfahrungsbericht

    Ich habe mir angewöhnt,den Leerbezug in eine große Tasse zu machen, die immer in der Nähe der Maschine steht. Da reicht dann die kleinste Abtropfschale aus.
    Ansonsten ist es sehr schön zu sehen, das man auch deutlich unterhalb des High-End-Bereichs sehr glücklich werden kann. Das entspricht auch eher meiner Vorstellung (ich fände z.B. die Astoria CKXE klasse, die der SAB recht ähnlich ist).

    René
  15. Jimmi Mitglied

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    AW: SAB Nobel - Ein Erfahrungsbericht

    Noch einfacher, wie bei meiner Nobel, Ablaufschlauch dran und in Kanister (Größe frei wählbar) ableiten.
    Dann reichen die 300ml und alle paar Tage sollte eh geputzt werden.
    Ansonsten kann ich mich mamu nur anschliesen, eine tolle Maschine.:-D



    Gruß
  16. mamu Mitglied

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    AW: SAB Nobel - Ein Erfahrungsbericht

    Stimmt, gute Idee, man muss ja nicht Festabwasser sooo wörtlich nehmen.
    Welche Farbvariante hast du? Gibt es Bilder?
  17. Jova Mitglied

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    AW: SAB Nobel - Ein Erfahrungsbericht

    Hi,

    habe ich bei meiner BZ99 und ihrer erbärmlich kleinen Abtropfschale vor einer Weile auch so gelöst. Schlauch an die Abtropfschale und ab in eine 2.5l Cerealienbox.
    Und bei fast 4 Litern Tankinhalt vermisse ich da auch keine Festwasserzuführung.

    Gruß, Jo
  18. Dale B. Cooper Mitglied

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    AW: SAB Nobel - Ein Erfahrungsbericht

    Schöner und detaillierter Bericht - außerdem erfreulich ehrlich, ohne nur die Schokoladenseiten Deiner Maschine zu beschreiben..

    Ich sollte das für meine vielleicht auch mal machen.

    Fest(ab)wasser macht echt fröhlich - versuch mal, das hinzubekommen. Festes Zuwasser natürlich auch - aber wenn's nicht geht, ist das wohl so.. :)

    LG,
    Dale.
  19. mamu Mitglied

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    AW: SAB Nobel - Ein Erfahrungsbericht

    Danke.
    Mach mal, würde mich sehr interessieren, wie es mit deiner wunderschönen Astoria und deinem Adjutanten so geht...
  20. heikow Mitglied

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    AW: SAB Nobel - Ein Erfahrungsbericht

    Viel kann man dem excellenten Bericht von Mamu nicht hinzufügen, daher von mir nur ein paar Kleinigkeiten nach 2 Wochen mit der SAB Nobel.
    Bei mir war es ein Umstieg von der Bezzera Magica E61, eigentlich aus 2 Gründen: Aufheizzeit (auch wenn das viele hier als unwichtig ansehen, ich weiss) und Mengenautomatik. (Ja, und vielleicht auch der Reiz des Neuen...)

    Hier mal ein direkter Vergleich Magica und Nobel:

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    Wie man sieht ist die Nobel noch mal ein Stückchen höher als die Magica. Leider hat Mamu auch bei der Verarbeitungsqualität Recht. Die SAB ist leider teilweise doch sehr "italienisch" verarbeitet. Mich persönlich stören am meisten die Spaltabständen der Seitenabdeckung im oberen Bereich links und rechts vom Bedienfeld. Da sitzt eine Niete drunter daher kann die Seitenwand nicht plan aufliegen. Mal schaun, vielleicht kann man da von innen an der Aussenverkleidung ein wenig ausbohren um Platz für den Nietenkopf zu bekommen.
    Hier muss man einfach sagen spielt die Bezzera in einer anderen Liga, perfekt verarbeitet mit keiner scharfen Kante im relevanten Bereich.

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    Wie Mamu ja schon geschrieben hat, nach 15 min geht der erste Espresso oder Cappuchino wirklich ohne Probleme. Das war für mich wichtig um abends ein wenig spontaner auf Espressowünsche eingehen zu können. Und morgens komme ich so ohne Schaltuhr aus.

    Die Mengenautomatik ist wirklich auch sehr nett, kannte es ja bisher nicht bei der eigenen Maschine (Quickmill 0825 vor der Magica).

    Nochmal ein paar Bilder von meinem Setup, auch mal mit eingeschalteter Nobel. Ich finde die Beleuchtung nicht störend, passt sogar ein wenig zum Display der Quamar.

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    Im Grossen und Ganzen bin ich sehr zufrieden mit der SAB. (Bis auf die Verarbeitungsmängel, aber damit kann ich leben).

    Der Puck kommt übrigens sehr trocken aus dem Sieb, kaum Nachputzen notwendig. Ein Coolingflash vor dem Bezug ist bei der SAB noch wichtiger als bei der E61 der Magica. Aber das mach ich aus Vorreinigungsgründnen sowieso und es geht in ein altes Milchkännchen, damit komm ich auch locker 3-4 Tage mit der Menge der Abtropfschale hin.

    Das war's von mir.
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