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Tampern wie wichti?

Dieses Thema im Forum "Grundsätzliches" wurde erstellt von Peperoncino, 23. Juli 2012.

  1. Peperoncino

    Peperoncino Mitglied

    Beiträge:
    43
    Hallo an alle,
    kurze Frage zum tempern.

    Wie wichtig ist es mit dem richtigen Druck zu tempern? Wann wird der Bezug besser, feinerer Mahlgrad und weniger Kraft oder gröberer Feingrad und mit mehr Kraft tampern? So wie ich das verstanden habe ist der Mahlgrad das a und o und das Tampern da i Tüpfelchen!

    Gruss
    Nico
     
  2. S.Bresseau

    S.Bresseau Mitglied

    Beiträge:
    10.972
  3. meister eder

    meister eder Mitglied

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    6.689
    Ort:
    aachen
    AW: Tampern wie wichti?

    OT: ein tampen ist ein seilende und engl. 'to tamper (with sth.)' heißt so viel wie 'herumpfuschen', daher ganz allgemein: tampe(r)n=nix gut deutsch. ich bevorzuge den begriff 'andrücken', der ist jedem sofort anschaulich klar und impliziert, um auf die frage des TE zurück zu kommen, dass es im allgemeinen reicht, (handfest) anzudrücken. wird wirklich 'angepresst', macht es praktisch keinen unterschied mehr, ob dies nun mit 15kg oder 30kg geschieht. nur deshalb wird wahrscheinlich das 'anpressen' für anfänger gern mal empfohlen...
    ...but your mileage may vary ;).

    gruß, max
     
  4. espresso-addict

    espresso-addict Mitglied

    Beiträge:
    1.203
    Ort:
    SU
    AW: Tampern wie wichti?

    Wichtiger als der absolute Druck, mit dem das Kaffeemehl gepresst wird, ist konstantes Arbeiten, d.h. jedesmal mit demselben Kraftaufwand anzudrücken. Ob das dann mit 25, 30 oder 32 kg geschieht ist unerheblich. Tamping ist neben dem Mahlgrad und der Dosis einer der Parameter, die einen Einfluss auf die Extraktionszeit haben. Nur wenn Dosis und Tamping konstant bleiben, kann man die Extraktionszeit über den Mahlgrad regulieren. Wenn man so fest angedrückt hat, dass man kein weitere Kompression spürt, ist es in der Regel fest genug: Die Kaffeekörnchen sind dann so eng zusammengerück, dass sie sich mit normalem Kraftaufwand nicht mehr weiter zusammenpressen lassen. Letztlich geht es darum, dass der Puck möglichst homogen und eben ist und keine Hohlräume mehr bestehen.
     

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