Sorry zu spät gelesen,
sind die hier, die auch an der Röstbiene verbaut sind:
B+B Thermo-Technik Temperatur-Fühler K-Typ (NiCrNi) Miniatur-Thermoelement-Stecker Thermoelement - 100 bis +1000 °C im Conrad Online Shop
Gruß Jürgen
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Gruß Jürgen
Perkulator, Technivorm Moccamaster, QuickMill 0820, Edelstahltasse 500 ml, KitchenAid-Kaffeemühle, Mahlkönig Vario V2, Graef CM 80, Hottop KN-8828P, Röstbiene, Feima 800N, Yamaha TR1
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Epochaler Durchbruch!
Gestern geröstet und heute probiert. Nicht die Erhöhung der Temperatur bringt das gewünschte Resultat in der Tasse, sondern die Senkung. Als Einstiegstemperatur nahm ich 140°C, was schon Anklänge an die kalte Fusion vermuten läßt. Dadurch verlängert sich die Dehydration auf 6 Minuten. Die Säure sauber auch bei "kurzen" 15 Minuten abgebaut. Endtemperatur 215°C.
Leider nur einen Single in der Tasse, der etwas eintönig wirkt. Jedoch nähere ich mich langsam meinem gewünschten Geschmacksprofil.
Bei mir auch epochaler Durchbruch: habe einen Brotbackautomat (lt. Verkäufer wie neu) für 1 Euro gekauft
Damit wäre der erste Schritt getan. Jetzt nur noch eine Heißluftpistole und ab gehts
Gruß,
blackmaze
PS: sind irgendwo die richtigen "Röstwerte" aufgelistet, also wie lange bei welcher Temperatur man rösten sollte? Dachte immer, auf 220° vorheizen, Bohnen rein, bis zum Anfang des 2. Cracks und gut ist. Scheint ja nicht so zu sein..
Nun sind es bald 3 Jahre, dass Kakaobär und icke ins Rösten eingestiegen sind - das ist mir so aufgefallen, weil wir uns heute mal wieder auf ein paar Tässchen getroffen haben.
Angefangen haben wir damals beide, weil wir mit der Versorgungssituation unzufrieden waren: Es gab zwar durchaus sehr feine Sachen, aber die kamen meist aus Italien und waren oll, bevor sie den Brenner passiert hatten. Die einheimischen Röster schienen sich mehr am Geschmack einer Gemüsesuppe zu orientieren, was - Frische hin oder her - nicht so unser Ding war. Von 3rd Wave oder Single-Spezialitäten hatten wir noch nix gehört. Wir wollten einfach einen Blend, der so lecker war wie ein echter Italiener und so frisch wie vom Röster umme Ecke.
Inzwischen hat sich die Versorgungslage gebessert, die einheimischen Röster haben dazugelernt, die Italiener liefern zackiger und man kann sogar beim Thema 3rd Wave und Single-Raritäten mitreden - toll, toll, toll.
Was man nicht kann: Den Espresso-Blend kaufen, den Kakaobär heute im Köfferchen hatte. Das war Neapel, das war Rom, das war Florenz und Venedig in einer Tasse. So ausgewogen, so schmeichelhaft, und noch dazu auf den Punkt geröstet und fast handwarm in den Siebträger geliefert - einen so außerordentlich gelungenen Stoff gibt´s nach wie vor nicht für Geld und nicht für gute Worte. Und was für ein Duft sich nach und nach in meinem bescheidenen Kämmerchen ausgebreitet hat; das kann man mit Worten gar nicht beschreiben ...
Von kundiger Hand bedient, liefert der kleine Feima wirklich das, was sich jeder begeisterte Hobbyröster wünscht: Profiqualität für zuhause. Wenn man es in einen griffigen Werbeslogan fassen wollte: „Dein Anspruch ist das Limit - Feima!“
Für mich persönlich hat sich heute ein Kreis geschlossen, denn mit diesem Blend ist das erreicht, wofür wir aufgebrochen sind: Unser persönliches Amerika sozusagen. Vielen Dank für den exzellenten Kaffee - und viel Erfolg bei Deinen zukünftigen Forschungen und Experimenten!
Wohin soll´s gehen?
Damit das gleich klar ist: Dein Espresso ist besser als meiner!
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