Auch sehr informativ: diese Seite http://www.terroircoffee.com/content/view/144/28/
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interessanter Artikel , ohne Zweifel : Das Einfrieren von vakuumverpackten grünen Bohnen , ist das reines Marketing, oder ist da was dran ?
Im Moment habe ich hier grüne Bohnen von Ivo (ongebrand.nl) verpackt in Jutesäcken und ich muss zugeben dass diese Säcke einen sehr penetranten Geruch verströmen ,den Eigengeruch der Bohnen kann ich nicht mehr wahrnehmen , bei den Röstungen meine ich allerdings keinen Unterschied feststellen zu können jedoch fehlt mir auch der direkte Vergleich.So gesehen kann ich mir vorstellen dass grüne Bohnen, direkt nach der Ernte Vakuum verpackt, in Bezug auf Alterung und Fremdgerüchen, durchaus eine Qualitätsverbesserung darstellen können .
gr
TOM
Maschine: Bezzera 3000 AL, IZZO MyWay Pompej
Mühlen: Iberital Challenge,Anfim Super Caimano on
Demand
Röster: Gene CBR-101
Vakuumverpackung der Rohbohnen ist sicher kein Marketing-Gag. Dafür sind die Kosten viel zu hoch...
Natürlich kann man Bohnen in Jutesäcken 2 Jahre oder länger lagern (wenn die "Umweltbedingungen" stimmen) und man kann daraus immer noch einen guten Kaffee rösten. Tatsache ist aber auch, daß die Bohnen während dieser Zeit einen normalen Alterungsprozess durchlaufen, sich also geschmacklich verändern. Bei manchen Bohnensorten wird dieser Alterungsprozeß durchaus positiv gesehen, aber die Mehrzahl der Sorten "verliert" während der Lagerung.
Wenn man also vorhat, Bohnen länger als etwa 4-6 Monate zu lagern, ist das Vakuumieren durchaus eine überlegenswerte Alternative. Zusätzliches tieffrieren ist natürlich ein weiterer Kostenfaktor, die Frage die ich derzeit noch nicht beantworten kann ist, ob der Unterschied tatsächlich noch signifikant "schmeckbar" ist...
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Seit einiger Zeit bekomme ich meine teureren Bohnen bereits vakuumverpackt geliefert (einige Sorten mit Foliensack innerhalb des Jutesacks), im Laufe der nächsten Wochen werden wir ein Gutteil unserer Sorten umverpacken und vakuumieren, ab 2009 soll der Großteil unseres Rohbohnenvorrats vakuumiert gelagert werden...
fa' zoccu hai di fari e li fatti d'àutru nun guardari....
Ich habe seit Juni Papua Neu Guinea Sigri in Vakuum-Folienbeutel je 1Kg gelagert. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass der Geruch strenger geworden ist (leicht säuerlich) und die Tasse nicht mehr so klar schmeckt.
Kann es sein, dass hier ein schädlicher Prozess einsetzt?
Gruß Ingo
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VA: Solis Master Top ST: Expobar Brewtus III PIDMühle: Ascaso i-Steel + Mahlkönig Vario
Röster: Probenröster Röstbiene "PIKIBO" / Gene CBR-101 Dimmer MOD
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IG EXPOBAR BREWTUS
IG HAMBURGER HEIMRÖSTER
Wenn der Rohkaffee beim Verpacken einen hohen Feuchtigkeitsgehalt bzw. hohe Wasseraktivität hatte - was bei Kaffees aus SO-Asien öfter mal vorkommt - kann ich mir das gut vorstellen. Die Bildung von Essigsäure wäre nicht undenkbar. Speziell wenn die Folie zu dünn ist und das Eindiffundieren von O2 Molekülen erlaubt könnte es eventuell auch zu Schimmelbildung kommen...
Ohne die Eingangsparameter zu kennen oder eine genaue Analyse, kann man über unerwünschte oder gar schädliche Prozesse allerdings nur spekulieren..
fa' zoccu hai di fari e li fatti d'àutru nun guardari....
Essigsäure
Schimmel ist weder zu sehen noch zu riechen, das würde ich merken. Die Beutel sind auch noch hart vom vakuumieren, sind etwas dickere Beutel.
Die Lieferung war dem Händler relativ frisch zugegangen, anfänglich war der Geruch zwar kräftig aber eben nicht so leicht sauer.
Macht es Sinn die Bohnen aus den Beuteln zu befreien und im Jutebeutel "ausgasen" zu lassen? (Essigsäure ist ja flüchtig)
Gruß Ingo
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Mein Tipp wäre eher: Rösten, so bald wie möglich...
fa' zoccu hai di fari e li fatti d'àutru nun guardari....
Gruß Ingo
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Heute Morgen schmeckte die Röstung, welche mich bewogen hat genauer am Rohkaffee zu riechen, wieder klar und neutral.
Ich vermute da hatte sich eine milde Stinkerbohne im Mahlwerk der SMT ein wenig verewigt und so über etliche Tassen für einen üblen Beigeschmack gesorgt.
Mich wundert zwar trotzdem die Geruchsintensität im Rohkaffee, aber evtl. suche ich da was um was zu finden...
edit:
Ein erfahrener Röster hat an den Bohnen geschnuppert, alles völlig normal.
Den leicht chemischen Beigeschmack haben weitere Tester rausgeschmeckt.
Ich weiß jetzt, dass dieser erst entsteht, wenn ich den gerösteten Kaffee aus dem Kühlschrank entnehmen und ihn am nächsten Tag trinke.
Lasse ich ihn mind. 24h in der Mühle, schmeckt die Tasse wieder wunderbar klar und frei jeglichem Beigeschmack.
Geändert von 'Ingo (27.02.2010 um 23:08 Uhr)
Gruß Ingo
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Welche der dargestellten Methoden, würdest du (oder ihr) an meiner Stelle wählen. Ich habe leider keinen kühlen Raum, und habe hier für 12-18 Monate Rohkaffee liegen. Diesen muss ich bei Zimmertemperatur lagern oder einfrieren.
- Rohkaffee zu 1Kg in feste Vakuumbeutel einziehen (nicht diese weichen Tüten) und ihn dann bei Zimmertemperatur lagern.
Oder hat das Vakuumieren auch Nachteile?- Rohkaffee zu 1Kg in feste Vakuumbeutel einziehen (nicht diese weichen Tüten) und ihn dann bis zum Gebrauch bei -30°C einfrieren
- Rohkaffee in Baumwollsäckchen bei Zimmertemperatur lagern und in max. 18 Monaten daraus verbrauchen
Gruß Ingo
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