Liebe Heimröster,
am Freitag, 2. Oktober kann ich leider nicht dabei sein, da ich wegen wichtiger Familienangelegenheiten nach Düsseldorf muss.
Ich wünsche Euch einen interessanten und lehrreichen Freitag Nachmittag und versuche Dieter noch zu Euch zu lotsen.
Grüsse, Stefan
Das war mal wieder so ein Röster-Treffen, von dem ich mit leuchtenden Augen heimgeradelt bin. Vielen Dank an Herrn Ridder und an muckefuck für´s Einfädeln!
Ich war schon im Vorfeld sehr gespannt, weil für mich ein professioneller Trommelröster momentan etwa die Sorte Faszination weckt, die bei kleinen Jungs angeblich durch eine Carrera-Bahn ausgelöst wird. Im Falle Ridder war´s ein 10kg-Toper mit 27kW Gasbrenner, Steuerung über ein digitales Thermostat.
Wenn man von unten in das breite Flammenbett schaut (oder auf die rasend schnell steigende Temperaturanzeige), wird schnell klar, warum hier (anders als im Heimbereich) gerne massive Gusstrommeln verbaut werden und die Rotationsgeschwindigkeit wirklich nicht zu phlegmatisch sein darf.
Herr Ridder hat zuerst 8 Kilo Santos „gedemoröstet“ und uns dann mit einem weiteren Kilo am Toper spielen lassen. Danach hat sich die Gruppe dann zum Kaffeetrinken und Fachsimpeln zerstreut bzw. auf die verschiedenen Bereiche der gemütlichen Ladenrösterei verteilt. Ich selbst habe einen Espresso namens „Tres“ und den frischen Santos probiert. Wenn ich nicht selbst rösten würde, wäre der Tres sicher bei meinen Standards, denn er ist vom Geschmacksprofil her klar bei den guten Italienern, was nicht so vielen deutschen Röstern gelingt. Der frische Santos war deutlich besser als meine eigenen (etwas zurückliegenden) Santos-Gehversuche. Ich nehme an, Herr Ridder hat a) mehr Ahnung und b) eine bessere Santos-Quelle als ich. So sollte es bei einem Profi ja auch sein!
Was mir sehr gut gefallen hat: Das man den Satz „tut mir leid, das kann ich nicht verraten, das ist ein Betriebsgeheimnis“ kein einziges Mal gehört hat. Auch sonst waren Herr Ridder und sein Mitarbeiter rundum sympathische und großzügige Gastgeber. Wie ich aufgeschnappt habe, soll irgendwann in nächster Zeit die Kombi Reneka-Maschine / Santos-Mühle einziehen. Das wäre dann für mich ein Grund, aus dem fernen Prenzlberg mal wieder herüberzuradeln.
Schön war´s auch, all die anderen verrückten Boardies mal wiederzusehen. Man kann nicht jeden Tag von früh bis spät Koffein quatschen – aber manchmal gibt´s einfach nichts Schöneres und auch nichts Wichtigeres!
Wenn ich auch in letzter Zeit eher unregelmäßig zum Heimröstertreffen gekommen bin, so habe ich doch schon einige Highlights mitgenommen. Dabei ist unser kleines Treffen (beinahe verschlafen!) in wenigen Tagen gerade mal genau 1 Jahr alt. Tusch!
Deshalb an dieser Stelle auch ein dickes Dankeschön an Stefan, der uns im vergangenen Jahr mit seiner Gastfreundschaft im Kaffeemuseum eine gemütliche Herberge geboten hat.
Viele Grüße
Georg
Damit das gleich klar ist: Dein Espresso ist besser als meiner!
danke Georg für deinen bericht..
hört sich wirklich gut an..wäre auch gerne dabei gewesen, aber ist doch ein bißchen weit aus SE bis nach berlin....![]()
Hier werden sie geholfen: http://www.kaffeewiki.de
Vielen Dank an Herrn Ridder, für die extra-Arbeit, die er sich für uns gemacht hat!
Falls wer meinen momentanen Langen-Liebling, oder sonstwas, bei Langen mitbestellen möchte - bitte melden!
Gruß
Ludger
Hallo,
jetzt komme ich endlich auch mal dazu, ein paar Zeilen runterzuschreiben.
Danke an alle Beteiligten für das neuerliche Treffen! Vor allem danke an Herrn Ridder für die freundliche Aufnahme und das Gebotene!
Es ist immer wieder nett, wie schnell man bei den freitäglichen Röstertreffen aus dem "Alltag" rauskommt und in der Kaffeewelt landet. Eben noch im Büro, kurz auf dem Fahrrad nach Friedenau, und schon steht man neben einem knisternden Röster und ein freundlicher Herr Ridder fragt "Käffchen gefällig?" Kaffee habe ich an dem Freitag jedenfalls bei Herrn Ridder reichlich getrunken, geschmeckt hat er aller, und ich hoffe, mein Beitrag für die Sammelbüchse hat zumindest die Materialkosten gedeckt.
Sehr interessant fand ich z.B., dass ein Vollblutprofi im Prinzip genauso röstet wie ich: Bohnen rein, Stoppuhr an, horchen und schauen und auf die Uhr schauen, nach X Minuten hochdrehen, horchen und schauen, hochdrehen, fertig.Mit einer Tageslichtlampe wurde der aktuelle Röstgrad begutachtet und das fertige Ergebnis mit anderen Ergebnissen verglichen. Das macht schon einen Unterschied, Röstgrad bei Zimmerfunzel oder bei Tageslicht(lampe) anschauen...
Die Haussorten, vor allem der "Tres", schmeckten mir gut, und überhaupt ist man hier einfach willkommen.
Ach ja, und die ganzen anderen Röst-Boardies wiederzutreffen war natürlich auch nett!
Koffeinhaltige Grüße
Danielp
B.F.C. ELA | Mazzer Mini E A | Rossi RR45 | French Press
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Diesmal fällt der 1. Freitag auf den 6. November.
Themenvorschläge sind willkommen, hier meiner:
Rösten und Verkosten des Neuzugangs: Sulawesi Kalossi Toraja Old Brown - der Champagner unter den Rohkaffees, wenn man seine mehrjährige Reifung im Lagerhaus so nennen möchte.
Grüsse, Stefan
Ich könnte für den 6. November noch einen Kopi Luwak beisteuern, sowie ein Video über die Produktion in Java.
Außerdem kann Stefan von seinem "Praktikum" bei Burg (HH) erzählen und ich von der BSCA Verkostung bei L&B mit Ismael Andrade (Fazenda´s Sao Silvestre & Capim Branco und andere).
Gruß Karlheinz
COFFEE STAR
Origins & Blends
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