Heimröster Treffen am 4. Mai 2012
Bevor das nächste Heimröster Treffen stattfindet, am
1. Juni 2012 ab 17.00 Uhr bei Coffee Star in Berlin-Wedding, Müllerstr. 146
eine kurze Zusammenfassung der letzten Ergebnisse.
Nachdem wir zunächst zwei ungewaschene Brasil als French Press verkostet haben, Cerrado Veloso und Daterra Monte Christo, wobei letzterer wesentlich weicher und abgerundeter war und als Espresso deutlich schokoladigere Noten erwarten lässt, widmeten wir uns den Röstungen der Heimröster.
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Im Angebot waren Yünnan/China, der wohl eher wegen seiner Rarität als wegen der Qualität interessant war und CoE Kaffees aus Costa Rica.
Von Dieter als Filter/French Press geröstet und von Bhante eher als dunkle Espressi. Bhante berichtete, dass er bei Yünnan etwa 10 % der Bohnen aussortierte.
Dieters Costa Rica French Press hatten beide eine frische Säure und einen eleganten Körper, wobei No. 25 etwas kräftiger war. Alles in allem wieder eine Demonstration, dass es auch ohne großes technisches Equipment möglich ist gute Kaffees zu rösten.
Bei Bhantes Röstungen viel auf, dass offensichtlich die Zeit zwischen 1. und 2. Crack wichtig ist.
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Während hier beim Muster Costa Rica 10 der Anstieg zwischen 1. und 2. Crack noch relativ steil verläuft, ergibt sich bei Costa Rica 12 ein etwas anderes Bild:
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Bei etwa gleicher Gesamtröstzeit und Röstendtemperatur, erreicht der Kaffee schneller den 1. Crack und auch der 2. Crack wird früher erreicht, dann wird aber der Kaffee noch etwas länger sehr flach (ohne nennenswerten Temperaturanstieg) weitergeröstet.
Sensorisch hatte dies zum Ergebnis, dass der Kaffee runder und ausgewogener wirkte. Es kann aber nicht mit Sicherheit gesagt werden, ob dieses Ergebnis übertragbar ist, da es sich bei den Röstungen auch um verschiedene Kaffees handelte.
Ergänzend mussten wir feststellen, dass alle Kaffees frisch schmeckten, obwohl sie nach dem Rösten versiegelt und tiefgefroren waren. Geöffnet wurden die Packungen erst wieder nachdem sie aufgetaut waren und Zimmertemperatur erreichten. Offensichtlich schadet es zumindest bei einem kürzeren Zeitraum nicht die Kaffee tiefgefroren zu lagern, so fern einige Vorsichtsmaßnahmen beachtet werden.
Zum Schluß gabe es noch eine schweizer Spezialität einen Espresso von Black & Blaze (The Black&Blaze Coffe Roasting Company).
Das nächste Treffen wird wie erwähnt am 1. Juni stattfindet, bei Interesse wird um Anmeldung gebeten. Wir werden bei diesem Treffen wieder über die Röstungen der Teilnehmer sprechen und auch die Gelegenheit haben, einen "Heimröster" CRF 150 der Firma CM Tech zu testen.


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