Hinterher mischen, 1x Asien, 1x Afrika, 1x Amerika kommt immer gut![]()
Hinterher mischen, 1x Asien, 1x Afrika, 1x Amerika kommt immer gut![]()
Yoda: Die andere Seite ist dunkel.... sehr dunkel
Obiwan: Mecker nicht, ruehr endlich die Bohnen um
Bisher hab ich Selbströstungen "nur" sortenrein getrunken. Heute hat es mich bei ca. 1,2 kg geröstetem Kaffee überkommen.
BLENDALARM!!!
Die Ergebnisse folgender Mischungen ergänze ich natürlich:
- 33% Indien Robusta, 33% Monsooned Malabar, 33% Sidamo
- 33% Brasil Santos, 33% Harrar Longberry, 33% Indien Robusta
- 33% Harrar, 33% Malabar, 33% Robusta
- 33% Santos, 33% Harrar, 33% Malabar
- 33% Santos, 33% Sidamo, 33% Malabar
- 33% Malabar, 33% Harrar, 33% Sidamo (hatte Michlw auch schon in diesem Thread)
- 33% Sidamo, 33% Harrar, 33% Robusta
- 60% Harrar, 10% Malabar, 30% Robusta
Edit: Misst, mir fällt gerade auf, dass ich die Variante Santos, Malabar, Robusta nicht gemischt habe, die Silverhour hier schon probiert hat. Hehe...
Mag sein, dass es auf den ersten Blick ein wenig wild erscheint. Ist es ja auch!Vielleicht wäre es besser gewesen zu Beginn nur zwei Sorten zu mischen, um die Änderungen im Geschmack besser einordnen zu können. War mir nur irgendwie zu langweilig.
![]()
Aber was einzeln lecker schmeckt, kann als Blend zumindest nicht ungenießbar sein!Von daher ist das Risiko ja relativ gering...
Die Mischungen, die mir dann geschmacklich am besten passen, werden dann weiter verfeinert.
Nachtrag (15.12.2009): So. Meine Espressomaschine hat mich leider 1,5 Wochen im Stich gelassen. Nun habe ich alle Sorten durch. Folgendes: Robustaanteil mit 33% für meinen Geschmack deutlich zu hoch! Ansonsten werde ich das Blenden noch mal von vorne beginnen! Allerdings werde ich mich von der anderen Seite nähern. Bei den Reinsorten, die mir gut schmecken beginnen und weiter verfeinern...
Geändert von Buamandi (15.12.2009 um 02:40 Uhr)
Maschine: FuturmatArieteMühle: Wega 6.4
Röster: Gene CBR
Restauration: Astoria AEP 1 Sonia http://www.kaffee-netz.de/reparatur-...a-aep-1-a.html
Irgendwo habe ich gelesen, dass Sidamo und Malabar sich nicht vertragen. Ich habe das nicht geglaubt, und habe die beiden Sorten im Blend probiert: Es stimmt, zusammen ergeben sie einen ungünstigen Geschmack. Der Malabar wirkt zusammen mit diesem Äthiopier irgendwie muffig, erdig.
Dasselbe habe ich mit Limu probiert: geht auch nicht zusammen mit Malabar. Was ich jedoch empfehlen kann: Malabar, Santos / Yellow Bourbon und Malawi Pamwamba.
nK
• Izzo Alex Duetto #0028 · Baby Gaggia 1986
• Rancilio Rocky D · 3 x Gaggia MDF
• Gene CBR-101 · Hearthware Precision
• 70er Jahre: Turmix TX10 & Turmix 808
• 80er/90er Jahre: Baby Gaggia / diverse Classic / diverse MDF
• 2007 Gaggia Titanium, ECM Technika-III
Malabar und ein Amerikaner (Santos oder Peru) + evtl. etwas Robusta trinke ich am liebsten. Sidamo habe ich eben nochmal pur probiert. Der geht einfach nicht an mich.
Gruß aus der Falz, Largomops
BFC Lira 2-gr, BZ99, CC-PID, Mazzer Mini-E, K3, Demoka M-203, Moccamaster, Gene, HPR
ich habe gerade eine mischung von 50% malabar und 50% yellow bourbon getrunken, war fast das beste was ich je geröstet hatte. aufgrund meiner kaputten heißluft im backofen geröstet, beide einzeln bis ca. city, dann nochmal zusammen zu full city gefinished. war eher ein versehen, hat aber sagenhaft geschmeckt!
gaggia coffee / fiorenzato t80 / vitalgrill röster
ex: pavoni epl / bezzera b3000al / dallacorte mini / bezzera minibar / rancilio silvia / quickmill omre / demoka 203 / mazzer super jolly
Sorte: Panama SHB ep Rancho Gotta
gekauft bei: Espressolino
Röstdatum: 28.11.2009/29.11.2009
Röstgrad: FC+ (Doppelröstung)
Röstgerät: Vital-Grill (PID)
zubereitet als: Espresso
gemahlen / bezogen: Rossi RR 45A / Lelit PL51 (PID)
Geschmack: Aufgrund des Röstfehlers bitter, ohne Charakter, wie billigster Supermarktkaffee
Fazit/Empfehlung: Nie wieder Nachrösten, wenn die Röstung zu hell war!
Um nicht immer nur die positiven Erfahrungen hier zu posten, schreib ich mal was zu einer mißlungenen Röstung:
Den Panama hatte ich schon einige Male geröstet, der war bisher immer sehr lecker und unkompliziert. Diesmal hat mich aber leider mein Röster mitten in der Röstung im Stich gelassen. Den Motor des Vital-Grills hatte ich vor einem halben Jahr durch einen etwas schnelleren ersetzt (5U/min statt 2,5U/min). Ich hatte zwar Bedenken wegen der Hitzefestigkeit, aber es ist dann über ein halbes Jahr hinweg (ca. 80 Röstungen) doch immer gut gegangen.
Diesmal blieb aber der Motor nach ca. 16 Minuten Rösten mitten im 1.Crack einfach stehen. Weil der Motor sehr leise ist habe ich das nicht gleich gemerkt und mich gewundert, daß der 2.Crack so schnell kommt. Dann fiel mir die stehende Rösttrommel auf und ich habe dir Röstung schnell abgebrochen.
Das Ergebnis war deutlich zu hell, daher habe ich die Bohnen am nächsten Tag nach Reparatur des Rösters nochmal für knapp 10 Minuten nachgeröstet. Danach sahen die Bohnen super aus.
Ein gutes Ergebnis war nicht zu erwarten, nach dem heutigen Geschmackstest bin ich aber doch erstaunt, was aus dem eigentlich sehr gutem Kaffee geworden ist.
Er schmeckt nur noch bitter, mit ein wenig Kaffearoma. Alles fruchtige, die Säure, der Charakter ist komplett verschwunden. Pur ist der nicht mehr zu gebrauchen, evtl. noch für Cappuccino, um eine Bitternote in eine Mischung hineinzubringen. Manche professionell gerösteten Kaffees schmecken leider so ähnlich, das kann ich mir dann nur mit Inkompetenz oder extrem billigen Rohkaffe erklären.
Der Panama ist normalerweise wirklich zu empfehlen.
Quigg Mini-Ofen Röster mit Profilsteuerung | Rossi RR45A - Ascaso I-Mini - Zassenhaus Mokka | Lelit pl51(PID) | Aeropress und weitere
Sorte: Yirgacheffe Grade 1
gekauft bei: espressolino
Röstdatum: 05.12.2009
Röstgrad: City+, Abbruch weit vor dem 2. Crack
Röstgerät: Vital-Grill
zubereitet als: Kaffee
gemahlen / bezogen: Gesto / French-Press
Geschmack: Endlich wieder Yirga! So dachte ich, als sich nach dem Rösten Stunde um Stunde dieser einzigartig köstliche Geruch entfaltete. In der Tasse findet sich dann aber leider auch eine sehr dominante Zitronen-Kräuter-Note, die den Kaffee fast wie einen Earl-Grey-Tee schmecken lässt. Ob ich damit warm werde? Ich weiß, diese Komponente ist typisch für viele Yirgacheffe-Ernten; aber eben nicht für alle und nicht immer soo deutlich. Manche lieben das auch, für mich ist es einfach Pech!
Fazit/Empfehlung: Ich trauere immer noch der Ernte 2007 nach. Nächster Versuch dann 2010. Knirsch!
Übrigens, hier noch mal die vor einer Weile von Walter eingebrachte korrekte Aussprache von „Yirgacheffe“.
Sorte: Dominikanische Republik Organic Jarabacoa washed
gekauft bei: espressolino
Röstdatum: 07.12.2009
Röstgrad: FC+, Abbruch zum Beginn des 2. Crack
Röstgerät: Vital-Grill
zubereitet als: Espresso, Schümli, Cappu
gemahlen / bezogen: Gesto / Spaziale Professionale S
Geschmack: Ähnlich den äthiopischen Kaffees haben die Ernten aus Santo Domingo (warum haben sie bloß diesen klangvollen Namen abgelegt?) einen festen Platz in meinem Kaffeeherz. Die Rohbohnen duften meist sehr typisch süßlich-grasig, der Kaffee hat fast immer ein traumhaftes Nussaroma. So auch dieser hochwertige Biokaffee, der als Single in der Tasse ein derart feines und vollwertiges Aromenspiel zaubert, dass man sich ernsthaft fragt, wozu es Blends gibt. Thematisch erinnert der Geschmack, wie es für die DR typisch ist, an eine süße Verführung aus einer türkisch-arabischen Konditorei. Nüsse, Feigen, gebrannte Mandeln – mehrmehrmehr!
Fazit/Empfehlung: Ich hatte zuletzt reichlich Grund, an meinen Geschmacksnerven und Röstkünsten zu (ver-)zweifeln. Dieser Kaffee hat mich wieder versöhnt und bekommt daher den Extra-Tip.
Noch zwei Nachträge:
- Zum Yirgacheffe: Nach einer Woche Lagerzeit gefällt er mir wesentlich besser, die bemäkelte Zitrus-Kräuter-Note ist weniger geworden.
- Zum DR-Bio: plus zwanzig Prozent Robusta erhöhen die Durchschlagskraft im Cappu enorm, verderben aber etwas den Spass an Espresso und Schümli.
Geändert von bohnenschorsch (15.12.2009 um 12:12 Uhr)
Damit das gleich klar ist: Dein Espresso ist besser als meiner!
Momentan bei mir in der Tasse:
Sorte: Sulawesi Kalossi Toraja Old Brown, Indonesien
gekauft bei: comcaff
Röstdatum: 13.12.2009
Röstgrad: bis zu den ersten Knacksern des 2. Crack, also FC
Röstgerät: Gene
zubereitet als: Espresso
gemahlen / bezogen: Mazzer SJ / Faema Compact
Optik: Ungleichmäßiges Röstbild. Extrem helle Farbe, die Bohnen sehen nach FP Rösung aus, aber nicht wie Espresso.
Geschmack: Insgesamt kräftig, mit deutlichem Nußgeschmack. Leicht unterextrahiert mischt sich noch ein leichter fruchtiger Säuregeschmack dazu Der Kaffee geht deutlich aus dem Mainstream raus und ist eine Abwechselung in die Tasse.
Fazit: Ja, gerne wieder.
Der erste Röstversuch war schon gut, ich bin aber für Rösttips dankbar. Ich hatte bei 240 Grad geröstet, vielleicht läßt sich ja noch mehr rausholen....
Ich hatte ihn im I-Roast und habe ihn in der Meng reduziert wie bei Malabar, dann wurde das Roestbild besser, aber immer noch nicht richtig gut, ist schon sehr eigenwillig.
Yoda: Die andere Seite ist dunkel.... sehr dunkel
Obiwan: Mecker nicht, ruehr endlich die Bohnen um
Sorte: 40% Sidamo, 40% Malabar, 20% Indian Cherry Robusta
gekauft bei: terra-kahwa.com, espressolino.de, caffee-fausto.de
Röstdatum: 06.01.2010
Röstgerät: Gene
zubereitet als: Espresso
gemahlen / bezogen: ECM Casa, Pavoni Pro
Robusta und Sidamo dominieren, starker Geschmack, jedoch nicht unangenehm. Als Espresso trinke ich es sogar gerne, als Cappu könnte ich mir vorstellen dass er zu "stark" ist. Vielleicht wird 40% Santos, 40% Malabar und 20% Robusta besser.
Grüße
Olivier
Lesezeichen