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  #51 (permalink)  
Alt 12.09.2009, 23:17
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Standard AW: Erfahrungen-Tipps Behmor Röster

Na, ganz so einfach würde ich es mir nicht machen wollen. +-10% von 230V bedeutet, dass der zulässige Spannungsbereich an einer Steckdose in Deutschland zwischen 207V und 253V liegt. Der Behmor ist einstellbar auf 220V, 230V oder 240V. Jetzt wäre es sehr wichtig, zu wissen, wie hoch die zulässige Abweichung von diesen Werten auf der Seite des Behmor liegt. Der ungünstigste Fall muss schließlich abgedeckt sein, und da kann es passieren, dass die Einstellung auf 230V sogar noch zu niedrig ist.

Allerdings muss ich zugeben, dass das alles Theorie ist. Die Spannungseinstellung erfolgt ja per Software. Da glaube ich kaum, dass dadurch physisch irgendetwas an der Heizung oder an der Versorgung der Elektronik verändert wird - das dürfte alles hardwareseitig festliegen! In der Praxis stimmen höchstwahrscheinlich bei falscher Einstellung einfach nur die Röstkurven nicht mehr, was sich auf das Röstergebnis, nicht aber auf die Lebensdauer auswirken dürfte. Die Softwareeinstellung auf die Netzspannung dient nach meiner Vermutung nur der Anpassung der Röstprofile!

Wenn das stimmt, würde ich zwecks Erzielung eines optimalen Röstergebnisses die tatsächlich vorhandene Spannung messen und danach das Gerät programmieren. Die Frage ist nur, wie mit dem Spannungsabfall beim Betrieb des Behmor umzugehen ist, genauer: gilt die Spannung an der Steckdose bei ausgeschaltetem oder bei laufendem Behmor?

Das Ganze klingt nach Erbsenzählerei, wenn ich mir das von mir geschriebene so durchlese. Allerdings dürfte die Netzspannung schon einen erheblichen Einfluss auf das Röstergebnis haben. Und je nach Hausinstallation kann es bei laufendem Röster schon zu einigen Volt Spannungsabfall auf der Leitung kommen. Wenn bei mir im Haus die Nachtspeicherheizungen abends ferneingeschaltet werden, sinkt an meiner Steckdose in der Küche die Spannung um 5V ab, bei laufendem Röster dann nochmals um 5V. Das dürfte in Häusern mit modernerer Installation nicht so arg sein, auf dem Land oder im Uraltbau würde ich mitunter noch stärkere Schwankungen erwarten.
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  #52 (permalink)  
Alt 13.09.2009, 07:27
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Beiträge: 3.614
Standard AW: Erfahrungen-Tipps Behmor Röster

Danke für die Antworten. Die Lösung A, B oder C hatte ich zwischenzeitlich gefunden.
Ich habe jetzt mal 240V eingestellt, nachdme mein Messgerät Werte von knapp über 240V anzeigte. Heute werde ich dann mal die ersten Röstungen probieren.

Da ich über keinerlei Rösterfahrung verfüge gleich mal noch eine dumme Frage:

Ich habe von Walte eine Probepaket Rohkaffee dabei. Ich habe aber jetzt keinerlei Ahnung, ob diese Bohnen mehr für Espresso oder Brühkaffee geeignet sind. Auf der Homepage von Walter finde ich dazu auch nichts. Was mache ich da am Besten?
Dank Frerk (Blu) habe ich aber noch etwas Sidamo da, den ich erst einmal verheizen kann. Damit lege ich mal los.


René
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Aeropress
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  #53 (permalink)  
Alt 13.09.2009, 07:33
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Standard AW: Erfahrungen-Tipps Behmor Röster

Da hast Du Dir für den Beginn einen schwierigen rausgesucht. Mit dem komme nicht nicht so richtig klar. Ganz einfach geht z. B. der Malabar. Schau mal bei Fausto rein:

https://www.caffe-fausto.de/index.php?id=35&no_cache=1

Dort bestelle ich öfter meinen Rohkaffe. Da gibt es vernünftige Qualität zum kleinen Preis. Es wird in der Beschreibung auch gesagt, welcher Röstgrad empfehlenswert ist. Heute bestellt isser am Dienstag da.

Theoretisch sollte man jeden Kaffee für Filter oder Espresso rösten können. Für Espresso halt etwas dunkler.
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Gruß aus der Falz, Largomops

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  #54 (permalink)  
Alt 13.09.2009, 08:07
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Standard AW: Erfahrungen-Tipps Behmor Röster

Zitat:
Zitat von Barista Beitrag anzeigen
Auf der Homepage von Walter finde ich dazu auch nichts. Was mache ich da am Besten?
Ich schau ganz gerne ins https://www.hasbean.co.uk/pages/Coffee-Archive.html
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  #55 (permalink)  
Alt 13.09.2009, 08:11
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Standard AW: Erfahrungen-Tipps Behmor Röster

Im Zweifelsfall würde ich Walter oder Reinhold fragen.
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Gruß aus der Falz, Largomops

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  #56 (permalink)  
Alt 13.09.2009, 10:52
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Standard AW: Erfahrungen-Tipps Behmor Röster

Hallo Rene,

schau doch einmal auf die Seiten von Sweetmarias, dort werden die einzelnen Röstgrade sehr gut erklärt. Mit viel Glück findest du dort auch Beschreibungen und Röstempfehlungen zu deinen Rohbohnen:

http://www.sweetmarias.com/dictionar...category=roast

A Rough Pictorial Guide to the Coffee Roasting Process

Wie von MM bereits erwähnt, gibt es die meisten Überschneidungen hinsichtlich der Rohbohnensorten sicherlich bei Hasbean.

Grüße

Jörg
__________________
Mahlkönig Vario II/Hario Skerton/Ditting-Bizerba KF 804 (wird demnächst aufgearbeitet)/Hario V60 (Handfilter)/Bezzera 99/Behmor 1600/powered by Naturstrom

Espresso: Herbazu/Costa Rica - Square Miles - Seasonal Espresso
Filter/FP: Sulawesi Wet-Process Toraja
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  #57 (permalink)  
Alt 13.09.2009, 11:03
blu blu ist offline
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Standard AW: Erfahrungen-Tipps Behmor Röster

Zitat:
Zitat von Barista Beitrag anzeigen
Dank Frerk (Blu) habe ich aber noch etwas Sidamo da,
Hi,
ups, hatte ich dir nicht Santos mitgegeben? Der ist imo gut für den Anfang geeignet, ebenso der zitierte Malabar.
Den Kaffee von Walter_ würde ich mir noch etwas aufbehalten bis du Erfahrung gesammelt hast. Was hat dir Reinhold denn eingepackt?
Viel Spaß + lg blu,
der gestern Libano, Harar und Copabakagi (Ruanda) geröstet hat.
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Kaffeewiki & Röstereien weltweit & Cimbali-HowTos

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  #58 (permalink)  
Alt 13.09.2009, 11:06
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Standard AW: Erfahrungen-Tipps Behmor Röster

der sidamo ist sicher ein anspruchsvoller rohkaffee und wenn er gut geröstet ist, auch ein gaumenschmaus, aber ich würde damit nicht anfangen... nimm dir preiswerte sorten und mach erstmal versuchsröstungen...
50 cent lassen sich schmerzfreier verheizen, als 1 euro..
__________________
Hier werden sie geholfen: http://www.kaffeewiki.de
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  #59 (permalink)  
Alt 13.09.2009, 12:16
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Beiträge: 233
Standard AW: Erfahrungen-Tipps Behmor Röster

Ich möchte euch von meinen Erfahrungen mit dem Monsooned Malabar von röst.art berichten.

Mein erster Versuch mit dem Malabar (liegt schon ein paar Tage zurück) ist mir fast zu dunkel geraten.

Eingestellt hatte ich Folgendes:

1p P4 D -- (Gesamtzeit 22:40)

Mit dieser Programmierung kam der erste Crack nach ca. 21 Minuten und ging ohne Pause in den zweiten Crack. Die Röstung habe ich nach 22 Minuten abgebrochen. Der Röstgrad war LF. Das war mir dann letztendlich doch schon zu dunkel. Der Malabar war schon leicht ölig.

Die zweite Malabar-Röstung sollte nicht ganz so dunkel werden. Leider hatte ich nicht mehr so viel Rohkaffee, also habe ich hierfür nur 1/2p genommen.
Das Röstprofil P5 hat im mittleren Teil nicht solch hohe Temperaturen wie P4 also habe ich diesmal den Behmor so eingestellt.

1/2p P5 D - (Gesamtzeit 14:50)

Hier kam der erste Crack nach ca. 14 Minuten. Kurz nach Einsetzen der Kühlung kam der zweite Crack. Das Ergebnis dieser Röstung war ein Malabar mit dem Röstgrad FC.

So wollte ich das haben. Jetzt lasse ich den Malabar erstmal ein paar Tage liegen.

Mit Bildern kann ich leider nicht dienen. Hab derzeit keine Kamera da.

Der Behmor macht schon Spass ... es ist auf jeden Fall stressfreier als mit dem Vital-Grill.

Gruss ... Rüdiger
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  #60 (permalink)  
Alt 13.09.2009, 12:23
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Beiträge: 8.607
Standard AW: Erfahrungen-Tipps Behmor Röster

Dass nach 21 Minuten der erste Crack gekommen ist und Du nach 22 Minuten LF gehabt hast kann ich fast nicht glauben. Bist Du Dir da sicher?
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