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  1. #61
    RolfG. ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Erfahrungen-Tipps Behmor Röster

    ich kenn die röstkurve nicht, aber 21 min. bis zum ersten crack sind zulange...
    das einige sorten direkt in den zweiten crack übergehen, hatte ich auch schon.

    nach meinen erfahrungen (Gene u. Hottop) liegt der erste crack bei 8-12 minuten und hält je nach bohnensorte 1-3 minuten an.
    aber wie geschrieben, ich kenn die röstkurve nicht... man kann natürlich 15 minuten die bohnen köcheln.. aber ob das sinnvoll ist?
    Hier werden sie geholfen: http://www.kaffeewiki.de

  2. #62
    traxwave ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Erfahrungen-Tipps Behmor Röster

    Hi Largomops,

    da bin ich mir ziemlich sicher. Eine Menge Öltröpfchen waren auf dem Kaffee zu sehen. Und auch das Knistern des zweiten Cracks war deutlich zu hören. Ich hatte mich selbst gewundert wie schnell das ging. Der Übergang vom ersten in den zweiten Crack war nahtlos. Mit dem Vitalgrill hatte ich immer ein Zeitfenster von ca. 2 bis 3 Minuten. Als ich den Röstprozess bei 22 Minuten abgebrochen habe war der Malabar im mitten im zweiten Knacken. Wie gesagt ... es ging sehr schnell. Die Bohnen haben beim Start des Kühlens noch ca. 10 Sekunden weitergeknistert. Besser kann ich es nicht beschreiben.

    Gruss ... Rüdiger

  3. #63
    traxwave ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Erfahrungen-Tipps Behmor Röster

    Zitat Zitat von RolfG. Beitrag anzeigen
    aber wie geschrieben, ich kenn die röstkurve nicht... man kann natürlich 15 minuten die bohnen köcheln.. aber ob das sinnvoll ist?
    Ist bestimmt nicht sinnvoll ... aber dafür gibt es ja das Kaffeenetz, dass man sich austauschen kann. Und das waren eben meine ersten Erfahrungen mit dem Behmor und Malabar.
    Es kann nur noch besser werden

    Gruss ... Rüdiger

  4. #64
    Barista ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Erfahrungen-Tipps Behmor Röster

    @Blu: Es kann tatsächlich Santos sein, ich habe nicht genau geschaut, sondern die erste Röstung war sowieso primär zum Reinigen des Geröätes gedacht.

    Die Probleme mit dem Chaff-Behälter kann man sehr elegant dadurch lösen, dass man diesen nicht komplett reinschiebt, bevor man die Tür schließt. Dann funktioniert das tadellos und der Griff am Behälter wird programmgemäß von der Tür nach oben gedrückt. Den Türgriff habe ich übrigens auch sofort umgedreht, damit man besser in den Röster schauen kann.
    Walters Kaffees lasse ich erst mal liegen. Ich werde auch ein paar Sachen von Fausto bestellen. Den Malabar mag ich und ich habe auch gleich einen Referenzkaffee vorliegen.
    Meine erste Röstung war noch deutlich zu hell. Die Bohnen waren jedoch sehr gleichmäßig geröstet. Ich glaube, wenn man sich einmal ein wenig an die Programme herangetastet hat, kann man mit dem Behmor sehr gute Ergebnisse hinbekommen.
    Ich werde den Behmor anfangs ausschließlich mit halber Füllung (220g) laufen lassen. Zuviele Variable machen das ganze zu schwierig.

    Bislang bereue ich es in keiner Weise, mich für den Behmor entschieden zu haben. Irgendwann müssen wir mal hier in der Region ein Röstertreffen machen. Zumindest den Gene, den HPR und den Behmor bekommen wir ja zusammen.

  5. #65
    Tubesox ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Erfahrungen-Tipps Behmor Röster

    Moin,

    heute ist mein Behmor angekommen. Ging richtig fix. Danke an Reinhold von espressolutions.at .

    Mein erster Eindruck ist überaus positiv; alles funktioniert einwandfrei. Das Einsetzen des Chaff-Sammler bereitet keine Probleme, die Trommel dreht rund.

    Nach der Einbrennphase habe ich die erste Röstung mit der Maragogype probiert. Durch die Größe der Bohne kam es im i-roast immer zu Staus, die nur durch leichtes Rütteln zu entwirren waren.

    Das gewählte Programm für 1/4 lb war: P3 C +++. Hier das Ergebnis:



    Die Kühlung ist integraler Bestandteil der Röstung, d.h., dass der Prozess noch andauert und die Bohnen weiter dunkeln. Deshalb vor dem gefühlten Bräunungsgrad 'downcoolen'.

    Ich bin begeistert!
    Grüße
    Heiner

  6. #66
    Findus ist offline Benutzer
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    Standard AW: Erfahrungen-Tipps Behmor Röster

    Hallo zusammen,

    habe auch vor dieses Jahr auf meinem Wunschzettel vom Christkind einen Röster zu setzen.
    War mir am Anfang eigentlich sicher, daß es ein Gene werden soll.
    Da ich aber immer mehr von dem Behmer 1600 zu lesen bekomme, mache ich mir so meine Gedanken und bin gar nicht mehr so sicher.
    Was mich allerdings ein bißchen abschreckt ist wohl die Qualität des Rösters. Der Gene macht mir hierbei einen solideren Eindruck, oder täusche ich mich da?
    Wenn man schon mal anfangen muß Halterungen ect. nachzubiegen, dann frage ich mich ist das normal?, stimmt da die Qualität oder ist dieses schlecht verarbeitet oder mangelnde Qualität?
    Habe meine ersten Röstversuche mit einer Popcornmaschine absolviert, und irgendwie hat mich das Fieber voll erwischt, das Forum hier erledigt den Rest, also muß ein Röster her.

    Schöne Grüße
    Findus

  7. #67
    Tubesox ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Erfahrungen-Tipps Behmor Röster

    Servus,
    Zitat Zitat von Findus Beitrag anzeigen
    Wenn man schon mal anfangen muß Halterungen ect. nachzubiegen,
    ich musste nichts nachbiegen.

    Just plug and play ...
    Grüße
    Heiner

  8. #68
    -MM- ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Erfahrungen-Tipps Behmor Röster

    Die Verarbeitungsqualität des Behmor ist wirklich in ordnung, aber vielleicht hast du ja gelegenheit beide Geräte mal anzuschauen? Bis Weihnachten ist ja noch zeit.
    Silvia + Pressstempelkanne + Rocky D + Lima + Tchibo-Mühle feinjustiert + Behmor 1600
    Oldies but Goldies: Bialetti Mukka, AEG EA-120, VitalGrill als Röster

  9. #69
    faustonerono ist offline Erfahrener Benutzer
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    Daumen hoch AW: Erfahrungen-Tipps Behmor Röster

    Nachdem dieses Topic weiter oben steht und zudem den naheliegenderen Titel hat, beantworte ich die Fragen zum Gerät, die ich selbst hier gestellt hatte, auch nochmal, obwohl andere schon etwas dazu geschrieben/darauf geantwortet haben. Damals nervte mich an meinem i-roast2 die maximal erreibare Röstmenge mit SHB-Sorten. Die lag bei mir zwischen 80 und 100g. Das wiederum bedeutete, alle zwei Tage rösten. So viel Spaß das macht, wenn man neue Sorten im Haus hat, so fad wird das, wenn man einfach mal ein funktionierendes Profil hat und damit einen Bohnenbehälter vollmachen will. Das war der wesentliche Punkt. Ansonsten war der i-roast2 (nach dem Widerstandsmodding) meinen Bedürfnissen völlig entsprechend. Meine Frau bemängelte zusätzlich, daß man beim Rösten nicht telephonieren kann. War mir aber grad recht. Zu meinen Fragen in Sachen Behmor 1600:

    Zitat Zitat von faustonerono Beitrag anzeigen
    Mal abgesehen von der einmaligen Tatsache, daß die Charge mit Sicherheit in die Nähe von einem Pfund kommt, würde mich insbesondere interessieren, ob es stimmt, daß

    • die Trommel bzw. deren Maschen für Pearls zu weit sind?
    • die Einfüllöffnung der Trommel zu eng, ergo jedes Einfüllen ein Mordsgefummel ist?
    • der Collector nur von der Schwerkraft lebt und also die Gefahr von Funkenschlag durch im Bereich der Heizelemente freiflatternde Häutchen relativ groß ist? (Geschmackliche Beeinträchtigung ignoriert.)
    • der "Afterburner" Rauch nicht wirklich reduziert (Bohnenmenge >= 300g)?
    • die Brauchbarkeit der Presets bzw. die Einfachheit der Bedienung dem Besitzer eines mit passendem Widerstand ausgestatteten I-Roast2 die Tränen der Enttäuschung ins Gesicht jagt bzw. jeden, der schonmal die zwei Knöpfe am Gene gedreht hat, mindestens belustigt?
    • das Gerät 13min braucht, um eine Röstung von 300 bis 500g Bohnen auf ein brauchbares Maß zu kühlen? (Oder gibt es einen "Hack" wie beim Gene, der den Thermostaten nicht gleich trans Iordanem schickt?)
    [1] Die Trommel ist 1a. Die Maschen sind selbst für die kleineren Sorten, die ich habe (Honduras und Antigua), locker eng genug. Da fiele auch keine Halbbohne durch. Für Perlbohnen gibt es wohl eine Austauschtrommel.
    [2] Die Einfüllöffnung der Trommel ist die Seitenklappe, welche mit einem soliden Haken am Spann/Klappverschluß sauber dichtet. Einfüllen aus der Tüte geht ohne auch nur auf die Idee kommen zu können, daß da ein Problem vorliegen könnte.
    [3] Stimmt. Aber gefunkt hat bislang noch nichts, und auch der Geschmack ist bislang nur zu loben.
    [4] Der "Afterburner" arbeitet hinreichend gut. Und selbst bei Pfundröstungen kommt je nach Profil und Sorte kaum noch etwas aus der Kiste heraus. Der gute Geruch, der entsteht, wenn man weit genug in C1 einröstete, der bleibt freilich.
    [5] Die Presets bieten relativ viele Möglichkeiten und Auswahl. Aber wenn man anfangs so vorgeht, daß man eben Pi x Daumen zwei Profile, jeweils eins für Hochland- und eins für Flachlandbohnen hat/wählt, dann ist es genauso einfach und zielführend wie beim i-raost2, wenn man ihn nur mit den Standardprofilen P1/P2 betreibt. Der Rest geht per Sicht-/Geräusch-/Geruchskontrolle mit dem Finger am Cool-Down-Knopf. Sollte ja eh so sein.
    [6] Cool-Down-Zeit entspricht grob der Röstzeit. Das ist aber kein Problem, da der Behmor kaum mehr Betriebsgeräusch offenbart als das, was eben die Bohnen in der Trommel veranstalten. Von einer Turbine wie beim i-roast2 kann keine Rede sein. Deswegen wären mir noch 30min beim Cool-Down mit dem Behmor mehr Akoustik-Wellness als 1min mit dem i-roast2. Zudem ist nach dem Ende alles (auch die Trommel) wirklich so kalt, daß man es bequem anfassen kann. Davon konnte beim i-roast2 auch nicht die Rede sein.

    Zuletzt möchte ich aber etwas zum Gesamteindruck sagen: Auch wenn die Ästhetik des Behmor in etwa an einen Tefal-Küchengrill der 70er erinnert und die Haptik doch eher gen (stabiler) Leichtbauweise tendiert, so scheint das Gerät doch mehr als haltbar. Die Ergebnisse sind sehr, sehr gut reproduzierbar (wenn man sauber abwiegt und brav Buch führt). Auch mit 450g-Chargen. Der Behmor ist leiser als ein Heißluftherd. Die Dokumentation hinreichend gut verständlich. Gemessen an meinen Erwartungen für mich persönlich ein riesengroßer Fortschritt. Meine Frau ist unentschieden: Telephonieren kann sie jetzt wieder während des Röstens, aber der Behmor nimmt mehr Platz weg als der i-roast2. Aber sie meckert ja auch, daß bei der Laverda750SF die Kupplung so "abartig schwer" geht. Donne e motori ... gioie e dolori.
    BZ99 - Mazzer Mini E/A - Anfim House Self - Behmor 1600
    Siebträgermanometer (mit Kugelventil und Thermometer) für Bezzera und kompatible in München und Umgebung leihweise.



    Der Rest ist Gefühlssache.

  10. #70
    Joei ist offline Benutzer
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    Cool AW: Erfahrungen-Tipps Behmor Röster

    Zitat Zitat von faustonerono Beitrag anzeigen
    Aber sie meckert ja auch, daß bei der Laverda750SF die Kupplung so "abartig schwer" geht. Donne e motori ... gioie e dolori.
    Deine oder ihre Laverda fragt mein Kollege grade *g*
    cheers Joei

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