Den Yirga hab ich auch schon mal zu früh raus - war total sauer.
FC+ würde ich auch sagen !
Gruß
Jürgen
Den Yirga hab ich auch schon mal zu früh raus - war total sauer.
FC+ würde ich auch sagen !
Gruß
Jürgen
Quickmill 5000A/5500 - La Pavoni Lusso Professional (INPAVONIVERITAS) - Vibiemme Paola nera - Carimali Eco E2 - LSM 85-16M Praktical Metronic - Rancilio MD50 - Carimali M1 - 3x Sm90 - Röster H1400G -
u. sonstige Krankheiten
Ich habe jetzt den Longberry mal auf C+ geröstet, also einige Zeit nach dem Ende des ersten und einige Zeit vor dem Beginn des zweiten Knacks. Genaugenommen im Popcornröster so:Zitat von Mr. Smith in Bezug auf den Longberry
50°C - 2:00
110°C - 4:00
160°C - 8:00
190°C - 14:00 (1. Knack ca. 9:00 - 13:00)
220°C - 16:00 (kein 2. Knack)
Ich finde, dass er jetzt nach sechs Tagen für meinen Geschmack zu sauer ist. Die FC+-Variante schmeckt nicht bitter und nicht sauer und trotzdem sehr aromatisch und charakteristisch. Ich würde sagen, dass der Körper als FC differenzierter ist, als bei der C+, wo ich ihn noch nicht ganz ausgereift finde. Damit bestätigt sich für mich mein Rösttip für den Harrar Longberry von FC+.
Für mich sieht mein FC+-Harrar auch höchstens nach C+ aus und insgesamt extrem ungleichmäßig (was für diese Bohne wohl typisch ist). Also bei FC+ sind die Bohnen noch hell bis mitteldunkelbraun aber nicht wirklich dunkel. Mit der Farbskala käme man da nicht weiter. Das könnte erklären, warum Du den Longberry von Walter bei C+ eingeordnet hast.Zitat von Mr. Smith
La Pavoni Millennium, Kyocera Handkaffeemühle, Solis Scala 166 (gepimpt), diverse Espressokocher, Popcornröster,
eine lange Latte von Rohkaffees mit Geschmacksexplosionen köstlicher Aromen, "Die Schmuddelbohne"
Ich pack's jetzt einfach mal in diesen Thread.....
Habe gestern den Monsooned Malabar geröstet und heute probiert. Schmeckt endlich so, wie ich ihn wollte, unheimlich schokoladig und leicht würzig, sehr mild, aber dennoch gehaltvoll! Wenn der sich die nächsten Tage noch weiter entwickelt, dann habe ich wohl einen neuen Favoriten.
Habe 150g im Heißluftröster erst 5 Min. bei 165°C geröstet, dann langsam auf 215°C gesteigert und ca. 45 Sek. nach Beginn des 2. Cracks abgebrochen. Insgesamt waren es knapp 15 Min. Der Malabar scheint es (in meinem Röster) anscheinend wirklich sehr schonend bei eher geringen Temperaturen zu mögen.
Viele Grüße
Klaus
Bezzera BZ09 & Gastroback Mühle advanced pro, Gaggia Evolution & Graef CM80, FE-AR La Peppina, diverse Handmühlen, µC-Elektrogrill-Röster
Vielen Dank für diese tollen Informationen.
Gruß Ingo
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VA: Solis Master Top ST: Expobar Brewtus III PIDMühle: Ascaso i-Steel + Mahlkönig Vario
Röster: Probenröster Röstbiene "PIKIBO" / Gene CBR-101 Dimmer MOD
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☞Treffen der HH Heimröstertreffen 03/12☜
IG BREWTUS III
IG HAMBURGER HEIMRÖSTER
Bezzera BZ09 & Gastroback Mühle advanced pro, Gaggia Evolution & Graef CM80, FE-AR La Peppina, diverse Handmühlen, µC-Elektrogrill-Röster
ja, genau...
Anfaenger mit Eigenroestung hier
Nachdem mir Dries und einige andere Leute in einem anderen Thread mal zu mehr Grundverstaendniss (und zum definitiven ersten Crack in meinen Roestungen,die nun wohl nicht mehr nur backen,verholfen haben) ein paar mehr Fragen hier:
Farbe der Roestung / Farbe des Schnitts:
Ich habe woanders auch schon gelesen,dass der Schnitt nicht "verbrannt" aussehen soll.Was sagt das ueber den eigentlichen Roestgrad aus?
Alle meine Testroestungen bis jetzt (waren nur 6-7) haben eine relativ gleichmaessige Bohnenfarbe gehabt,so,wie ich mir meinetwegen City bis Full City vorstelle,entsprechend Referenzskalen.Bohnenoberflaeche trocken,auch nach 3 Tagen bis auf einige wenige Tropfen in der Charge verteilt kein Oel sichtbar.
Der Schnitt hat aber meistens die Farbe der Bohnenoberflaeche angenommen,bis auf einige wenige Bohnen,wo er heller geblieben ist.
Aktuell hab ich nur eine Santos Roestung dabei.
Ich habe nach etwas Vorheizzeit versucht gleichmaessig hochzuroesten ("Vollgas" beim Gene) und dann die Temperatur moeglichst oben zu halten.Nach dem ersten Crack noch etwas weiter,ja die Reaktion nicht einschlafen lassen,und dann einfach entsprechend Abbruch bei erreichter Farbe/zuviel Angst vor Kohle.Definitiven 2.Crack konnte ich nie hoeren.Abbruch war aber meist so bei maximal 12-14 Minuten,wobei der erste Crack nach ca.9-11 Minuten startete.
Ich finde generell Zeitangaben etwas problematisch,eben weil verschiedene Roester im Einsatz sind,UND: sehr viele Leute hier konzentrieren sich auf Espresso.
Ich moechte auf normalen/Fruehstuecks/Tassenkaffee hinaus,angerichtet in French Press oder spaeter mal Karlsbader Kanne.Besser anwendbar,auch auf Arbeit und speziell fuer mein Ziel,auch mal Kaffee an "Normalsterbliche" ohne eigenes "Kaffeemuseum" mit Spezialmaschinen zu verschenken
Daher: sollte man die Sache aufsplitten,so nach "welche Bohne ist wie stark geroestet fuer welche Zubereitung ideal"?
Auch interessieren mich brennend Eure Ansichten zum "wie lange liegen lassen"...Da hab ich einen Extremthread zum Malabar gelesen,der von gut 2 Wochen sprach - und mich gleich sprachlos gemacht hat.
Tausend andere Fragen noch dazu,aber bevor es zu viel wird,warte ich doch erstmal auf Eure fachkundigen Bemerkungen.
Beste Gruesse,
Dietmar
Gene CBR 101 - Focus: simple Tassenroestung
Das mit dem "Schnitt" ist unterschiedlich - je nach dem ob naß oder trocken geerntet bzw. die Bohne ausgelöst wird.
Aber der Thread hier sollte nicht als allgemeiner Röst... gebraucht werden.
Die Idee war einen Standart für die jeweiligen Sorte festzulegen,
nach dem man sich mal leiten lassen kann und nach individuellen Geschmack abändern kann.
Gruß
Jürgen
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Das ist aber von Röster zu Röster verschieden und wenn ich das hier lese...
...ich nutze beim Rösten eine Eigenschaft der Bohnen: Die Bohnen werden beim Rösten leichter, da das Wasser in ihrem Innern verdampft – der sogenannte Einbrand. Besonders deutlich wird dies beim ersten Crack: Das in den Bohnen gespeicherte Wasser verdampft, treibt die Bohnen auf und lässt sie an den Schlitzen laut hörbar platzen. Und diesen Einbrand kann ich durch einfaches Wiegen genau messen. Beispiel: Ich gebe 10 kg Rohkaffee in den Röster, nach dem Rösten kommen aber nur 8.5 kg geröstete Bohnen heraus. Da dies sehr viel genauer ist als die Beurteilung nach der Farbe, klassifiziere ich die Röstung nach ihrem Einbrand: Bei unserem Beispiel wäre die Bezeichnung der Röstung also 15 % Einbrand.
Spielen wir das an einer meiner Sorten durch: Äthiopien Single Origin, 16.7 %. Für die aktuelle Röstung habe ich also einen Einbrand von 16.7 % als ideal ermittelt. Diesen Wert kann ich mit dem Wert der letzten Ernte vergleichen und kann daran ablesen, ob ich die Charge tiefer oder heller rösten musste als vorher. Am Farbton der Bohnen lässt sich das nicht erkennen. Z.B. 1.5 % tiefere oder hellere Röstung kann ich am Farbton nicht unterscheiden – aber hinterher am Geschmack! Deshalb ist diese Messgenauigkeit so wichtig! Quelle:Von Bohnen und Röstern
....macht es dann überhaupt richtig Sinn nach Farbe zu gehen?
Mir fehlen, wenn wir das hier als Bezugsdaten sehen
- Einbrand in %
- Geröstet für %Zubereitungsart%
Gruß Ingo
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Für den ersten Richtwert reicht mal die richtige Farbbezeichnung (für die meisten Röster).Das ist aber von Röster zu Röster verschieden und wenn ich das hier lese...
Die Feineinstellung von da aus muss natürlich jeder selbst erproben.
Aber mir hilft es wenn ich einen neuen Kaffee am Start habe zu wissen - wie er grob aussehen soll.
Gruß
Jürgen
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Hoi zäme
Hab heute zum ersten Mal den Toraja Kalosi Sulawesi geröstet. Zurzeit bin ich ziemlich stark am Röstprofil P2 des Behmors interessiert, was nach 2/3 der Röstzeit auf 60% Hitze runterfährt. Wenn man das Profil so konfiguriert, dass bis zum 2. Crack mit 60% der Hitze geröstet wird, ist das Resultat erstaunlich gut. Schon nach ein paar Stunden ist die Bohne bezugsbereit. Ich hab ca. 15'' in den 2. Crack hinein geröstet und es resultierte eine Light French Röstung, also eine typische Espressoröstung. Der Geschmack ist sehr schockoladig, Säuren sind nur sehr leicht spürbar, Bitterstoffe sind wenig ausgeprägt und die Crema ist sehr gut für eine Arabicabohne.
Ich schreib das nur, weil hier öfters geschrieben wird, dass der Toraja Kalosi Sulawesi schon ab FC+ schwierig wird.
Fazit
Wird der Toraja Kalosi Sulawesi langsam geröstet, ist eine "Light French"-Röstung durchaus was Leckeres.
Cheers, Martin
Cheers, Martin
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