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  1. #11
    old harry ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Heimröster: Was spricht gegen Alpenröst?

    ja, mein kleiner und hässlicher alpengollum fristet sein dasein bis zum nächsten rösten verborgen vor aller augen in einer dunklen höhle...
    mag sein, dass er nicht schön ist, der alpenröst, aber er funktioniert trotz der bekannten und genannten nachteile und die ergebnisse sind, ein klein wenig know-how vorausgesetzt, erstaunlich gut.
    allerdings fehlt mir, was die handhabung betrifft, der vergleich mit anderen geräten, und dass der alpenröst wie man hört nicht mehr gebaut wird, würde ihn für mich, stünde ich heute vor einer neuerwerbung, ausscheiden lassen.

  2. #12
    Tschörgen ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Heimröster: Was spricht gegen Alpenröst?

    Zitat Zitat von old harry Beitrag anzeigen
    ... und dass der alpenröst wie man hört nicht mehr gebaut wird, würde ihn für mich, stünde ich heute vor einer neuerwerbung, ausscheiden lassen.


    Wenn ich noch schnell ein paar Brocken von Claus Fricke zitieren darf:

    Sichtrösten nicht möglich.
    Lochraster sehr grob, hier können sich Bohnen verkanten.
    Verlängerung der Röstzeit ist etwas umständlich.
    Hat einen Anschluß für einen Abzug (positiv) der bei 200 Gramm und mehr Bohnen jedoch überfordert ist (negativ)

    Aber diese Punkte hat man ja eliminiert, indem man, ... siehe Kommentar oben!

    Gruss Tschörgen

  3. #13
    old harry ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Heimröster: Was spricht gegen Alpenröst?

    Zitat Zitat von Tschörgen Beitrag anzeigen
    Wenn ich noch schnell ein paar Brocken von Claus Fricke zitieren darf:
    du darfst natürlich zitieren, wen immer du willst. allerdings habe ich halt meine eigenen erfahrungen und beobachtungen gemacht und die erscheinen mir naturgemäss zuverlässiger.

    Zitat Zitat von Tschörgen Beitrag anzeigen
    Sichtrösten nicht möglich.
    stimmt. doch wer die röstprogramme des alpenröst auch nur halbwegs im griff hat, der findet sich mit diesem manko ab.

    Zitat Zitat von Tschörgen Beitrag anzeigen
    Lochraster sehr grob, hier können sich Bohnen verkanten.
    ja, kleinere bohnensorten verkannten bisweilen... wobei wir hier nicht von ganzen chargen sprechen sondern von einigen wenigen bohnen.

    Zitat Zitat von Tschörgen Beitrag anzeigen
    Verlängerung der Röstzeit ist etwas umständlich.
    in kenntnis der funktionsweise des gerätes wähle man das adäquate röstprogramm und breche den röstvorgang zum richtigen zeitpunkt ab. eine verlängerung des röstvorganges erschien mir bislang unnötig.

    Zitat Zitat von Tschörgen Beitrag anzeigen
    Hat einen Anschluß für einen Abzug (positiv) der bei 200 Gramm und mehr Bohnen jedoch überfordert ist (negativ)
    ich röste auf einem lauschigen und teilüberdachten gartensitzplatz. insofern ist mir das herzlich egal.

    Zitat Zitat von Tschörgen Beitrag anzeigen
    Aber diese Punkte hat man ja eliminiert, indem man, ... siehe Kommentar oben!
    zweifellos ist der alpenröst nicht der weisheit letzter schluss. für mich stellte er jedoch einen durchaus akzeptablen einstieg in die welt des kaffeeröstens dar - auch deshalb, weil die zahl der anbieter kleiner kaffeeröster hierzulande mehr als überschaubar ist. die meisten geräte hätte ich im ausland beziehen müssen und die negativen erfahrungen mit einem in UK erworbenen und innert kürzester zeit dahingeschiedenen gene eines forenkollegen bestärkten mich in meiner entscheidung.

    fragwürdig ist imo einzig die temperaturstabilität. thermostat, heizleistung und gehäusekonstruktion sind insgesamt wohl nicht derart durchdacht, dass sie in höchstem masse konstante temperaturen garantieren könnten. andererseits dürfte das mehr oder minder wohl für alle röster dieser grössen- und preisklasse gelten.

  4. #14
    baristoteles ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Heimröster: Was spricht gegen Alpenröst?

    Da fällt mir noch eine essenzielle Frage zum Behmor ein: Werden die Häutchen abgesaugt, oder habe ich beim Leeren der Trommel den gleichen Saustall, wie beim Vitalgrill?

    Man kann ja in beiden gleich viel rösten und ich habe gelesen, dass der Behmor nicht ausreichend kühlt....da sollte neben der Programmierbarkeit der Röstprofile doch auch dieser Vorteil gegeben sein, oder?

    Grüße
    Faema Urania First Generation, Carimali Tema Style E1, La Pavoni Europiccola

    La Potenza Replika K30

    Gene CBR

  5. #15
    Tschörgen ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Heimröster: Was spricht gegen Alpenröst?

    Zitat Zitat von old harry Beitrag anzeigen
    du darfst natürlich zitieren, wen immer du willst.
    Danke.

    Zitat Zitat von old harry Beitrag anzeigen
    allerdings habe ich halt meine eigenen erfahrungen und beobachtungen gemacht und die erscheinen mir naturgemäss zuverlässiger.
    Erfahrung kauft man halt leider nicht mit! Man liest es irgendwo, und macht sich dann erstmal ein Bild!

    Zitat Zitat von old harry Beitrag anzeigen
    stimmt. doch wer die röstprogramme des alpenröst auch nur halbwegs im griff hat, der findet sich mit diesem manko ab.
    Dieser, von mir unterschlagene Brocken, steht so ähnlich im Buch!

    Zitat Zitat von old harry Beitrag anzeigen
    ja, kleinere bohnensorten verkannten bisweilen... wobei wir hier nicht von ganzen chargen sprechen sondern von einigen wenigen bohnen.
    In der Tat. Jedoch verbrennen diese wenigen verkanteten unweigerlich, und tragen, wenn man sie nicht aussortiert, zur Veränderung des Geschmackes bei.

    Zitat Zitat von old harry Beitrag anzeigen
    ich röste auf einem lauschigen und teilüberdachten gartensitzplatz. insofern ist mir das herzlich egal.
    Nich jeder kann vielleicht von seiner Terasse auf den schönen Zürichsee gucken, auch wenn es nur die linke Seite ist.

    Zitat Zitat von old harry Beitrag anzeigen
    zweifellos ist der alpenröst nicht der weisheit letzter schluss.
    Das ist annähernd keiner der angebotenen Heimröster, wie ich meine. Was ich vermisse, ist ein anständiger Röster, der es schafft 250 Gramm zu rösten ohne daß bei mir im Dorf gleich die Sirenen los gehen. Ein gasbetriebener Probatprobenröster für 1000 Euro, wenn ich mal träumen darf. Und nicht gerade mit Vertrieb auf den Fidjiinseln.

    Gruss Tschörgen (träumt weiter)

  6. #16
    Tschörgen ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Heimröster: Was spricht gegen Alpenröst?

    Zugabe.

    Ich will natürlich kein falsches Bild vermitteln oder den Röster generell schlecht machen. Ich bin nur auf die Frage des Beitragerstellers eingegangen.

    Zur Erinnerung - Heimröster: Was spricht gegen Alpenröst?

    Gruss Tschörgen

  7. #17
    old harry ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Heimröster: Was spricht gegen Alpenröst?

    Zitat Zitat von Tschörgen Beitrag anzeigen
    Zugabe.

    Ich will natürlich kein falsches Bild vermitteln oder den Röster generell schlecht machen. Ich bin nur auf die Frage des Beitragerstellers eingegangen.

    Zur Erinnerung - Heimröster: Was spricht gegen Alpenröst?
    schon klar und durchaus legitim. und mir war eben daran gelegen, deine contras mal aus der sicht eines alpenröst-users zu kommentieren - nur um die vermittlung falscher oder wenigstens einseitiger bilder zu verhindern...

    Zitat Zitat von Tschörgen Beitrag anzeigen
    In der Tat. Jedoch verbrennen diese wenigen verkanteten unweigerlich, und tragen, wenn man sie nicht aussortiert, zur Veränderung des Geschmackes bei.
    natürlich sollten die verkanteten bohnen vor dem nächsten röstvorgang entfernt werden (was notabene ohne schweres gerät funktioniert). auf die unmittelbare röstung haben sie imo jedoch einen weit geringeren einfluss, als die anderen unzulänglichkeiten eines solchen gerätes.

    Zitat Zitat von Tschörgen Beitrag anzeigen
    Nich jeder kann vielleicht von seiner Terasse auf den schönen Zürichsee gucken, auch wenn es nur die linke Seite ist.
    tut mir leid, dein idyllisches bild von der schweiz zu korrigieren, aber unser garten liegt bergwärts - was insbesondere im sommer, wenn der see zum tummelplatz von im stau stehenden freizeitkapitänen wird, eher von vorteil ist.

    Zitat Zitat von Tschörgen Beitrag anzeigen
    (...)Und nicht gerade mit Vertrieb auf den Fidjiinseln.
    es sei denn, du liessest dich auf den fidjis nieder...?

  8. #18
    mikecool1 ist offline Neuer Benutzer
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    Standard AW: Heimröster: Was spricht gegen Alpenröst?

    ich habe meinen alpenröst vor 2 jahren, wenig gebraucht bekommen.
    bei dem preis kann ich absolut nicht meckern.
    es ist ein sehr einfach zu bedienender röster den ich auch mal mit 250g belade.
    bohnen einfüllen, röstgrad von 1-15 einstellen, start drücken und nach ca. 15min die fertigen bohnen entnehmen.
    wenn das gerät einmal warm ist, gehe ich beim nächsten röstvorgang um eine stufe runter.
    wenn man das verhalten seiner "bohnen" schon kennt, braucht man den röstvorgang nicht einmal zu überwachen.
    einzig die abschließende kühlung könnte besser sein.
    für einen "kontrollfreak" ist das gerät natürlich nicht so sehr geeignet.
    aber für mich ist es ein sehr gutes gerät zu einem super preis.
    Geändert von mikecool1 (04.12.2010 um 18:17 Uhr)
    Maschinen:
    Gaggia XD 2gr., ECM Michelangelo 2 gr., Faema Compact A 1 gr., La San Marco 85-16 1 gr., Astoria Argenta AEP2, Astoria Argenta AEP1, Brasilia del 100 1 gr., La Pavoni Europiccola Lusso, Nockit, Brasilia Belle Epoque 1 gr.

    Mühlen:
    2xRossi RR45, Faema MPN/A, alte Mazzer Jolly

    Röster:
    Alpenröst + alter Herdröster

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