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20.12.2009, 13:06
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AW: Ein seltsames Patent zum Kaffeerösten
Zitat:
Zitat von bohnenschorsch
...und - ja! - er kann eine verblüffende Bandbreite an Chragengrößen rösten. Und die Freiheitsgrade im Programmablauf sind so flexibel, wie es nur Heißluft zulässt.
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Hallo Georg,
"Freiheitsgrade im Programmablauf" müssen nicht notwendigerweise kongruent mit den tatsächlich erzielbaren - oder gar sinnvollen - Freiheitsgraden im Röstverlauf/-profil sein. Computer sind in mancherlei Hinsicht geduldiger als Papier oder gar Kaffeebohnen...
Aktuelle gasbetriebene Trommelröster mit PID gesteuertem Brenner schaffen es z.B. ein vorgegebenes Röstprofil über Chargengrößen von etwa 500g bis knapp 15kg ziemlich exakt zu reproduzieren. Und mein 10kg Oztrade Röster mit stufenlos regulierbarer Trommel- und Airflow-Geschwindigkeit ist an Flexibilität auch von keinem Heißluftröster zu überbieten, denke ich...
Aber die mittel- bis längerfristige Zukunft gehört wahrscheinlich ohnehin Röstern einer neueren Generation, abseits der klassischen Trommel- oder Heißluftkonzeptionen, die sich durch hohe Energieeffizienz und Umweltverträglichkeit auszeichnen...
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fa' zoccu hai di fari e li fatti d'àutru nun guardari....
Geändert von Walter_ (20.12.2009 um 13:41 Uhr)
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24.01.2010, 15:17
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AW: Ein seltsames Patent zum Kaffeerösten
Hallo zusammen,
ich würde sagen, dass jeder der darüber schreibt vielleicht erstmal diese Maschine ausprobieren sollte, um sich einer Aussage dazu hinzugeben. Ich habe es ausprobiert und auch wenn es ein Heißluftröster ist, kann man damit genauso schonend rösten wie mit einem Trommelröster.
Das Patent und die Konstruktion ist von dem Herrn H.Munk, der die Maschine
weiterentwickelt und stetig verbessert, soweit es noch geht. Die anderen Anbieter bieten einen Röster nach altem Patent an und dieses auch eher schwach.
Es ist auch nicht angedacht im selben Augenblick für den Kunden zu rösten, dass der darauf wartet. Man könnte sich hierzu ausrechnen wie viele Kunden man am Tag höchtens haben kann. Unwirtschaftlich! Und jeder, der etwas von Kaffee versteht sollte den Kaffee 24h ausgasen und
entwicklen lassen bevor er ihn trinkt.
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24.01.2010, 22:19
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AW: Ein seltsames Patent zum Kaffeerösten
und eines tages wird an so geräten auch mal jemand arbeiten, der sich ein regelkonzept erarbeitet und nicht einfach einen standard-industrie-schalttafeleinbauregler nimmt und ein bißchen die regelparameter 'verbiegt', so daß es irgendwie passt ( - ja, ich hab extra etwas überzogen). da sind die großröster mehr als nur einen schritt voraus, mit ihren industriell geplanten anlagen.
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24.01.2010, 23:40
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AW: Ein seltsames Patent zum Kaffeerösten
Ich habe noch nicht ganz verstanden, weshalb bereits im Anspruch 1 ein "frequenzgesteuerter Seitenkanalverdichter" genannt wird. Das liest sich so, als ob unbedingt noch ein weiteres Alleinstellungsmerkmal erforderlich war.
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25.01.2010, 10:02
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AW: Ein seltsames Patent zum Kaffeerösten
Grossröster sind wohl kaum einen Schritt voraus. Sie rösten Kaffee bei 350-500 Grad und das maximal 4 Minuten. Das ist nicht gut für den Kaffee,
seine feinen Säuren, sein Aroma und die sonstigen Prozesse in der Kaffeekirsche, die bei ddem Röstvorgang ablaufen. Schonend können die nicht rösten. Aber der Shopröster oder Trommelröster kann dies, weil er zwischen 180 und 260 Grad röstet und dies bis (wenn erforderlich und nötig)
25 Minuten.
Patenteschriften sind nicht dazu da, dass man Sie versteht und nachbaut, wenn man sie liest. Es wird die Sache so gut wie möglich umschrieben und eingeklammert aber nicht tatsächlich der Nachbau erklärt.
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25.01.2010, 13:25
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AW: Ein seltsames Patent zum Kaffeerösten
Nun arbeiten wir ja seit etwa 10 Jahren mit diversen Entwicklungsstadien des Munkschen Rösters und haben nicht deshalb nach der Insolvenz seiner Firma uns entschlossen, den Röster – um das Wort Original nicht zu strapazieren – mit den bestehenden Patenten mit einigen technischen Verbesserungen weiterzuführen. Deshalb bin ich über diese Diskussion etwas überrascht.
Zitat:
Zitat von boing
Ich habe noch nicht ganz verstanden, weshalb bereits im Anspruch 1 ein "frequenzgesteuerter Seitenkanalverdichter" genannt wird. ...
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Nach unserer Erfahrung ist die Luftmengensteuerung ein wichtiges Merkmal und die ersten Röster hatten dies nicht. Der Grund ist relativ einfach. Kaffee wird beim Rösten leichter. Eine konstante Luftmenge würde ihn am Anfang zu wenig bewegen oder am Schluss zu viel oder beides. Ein stufenloses freiwählbares Absenken der Luftmenge erlaubt eine dem entsprechenden Kaffee und Röstverlauf angepasste Bewegung des Röstgutes.
Zitat:
Zitat von Hector
... ich würde sagen, dass jeder der darüber schreibt vielleicht erstmal diese Maschine ausprobieren sollte, um sich einer Aussage dazu hinzugeben. Ich habe es ausprobiert und auch wenn es ein Heißluftröster ist, kann man damit genauso schonend rösten wie mit einem Trommelröster.
Das Patent und die Konstruktion ist von dem Herrn H.Munk, der die Maschine weiterentwickelt und stetig verbessert, soweit es noch geht. Die anderen Anbieter bieten einen Röster nach altem Patent an und dieses auch eher schwach.
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Ich nehme an, Du hast auch die anderen Maschinen ausprobiert? Deine Aussage hört sich aber eher so an, als ob Du Herrn Munks Geschichten nachplapperst. Wenn Du an dem Thema interessiert bis kannst Du sicher bei ComKaff im KIZ einen Termin ausmachen und mit Stefan über dien Röster reden.
Zitat:
Zitat von Hector
... Es ist auch nicht angedacht im selben Augenblick für den Kunden zu rösten, dass der darauf wartet. Man könnte sich hierzu ausrechnen wie viele Kunden man am Tag höchtens haben kann. Unwirtschaftlich! Und jeder, der etwas von Kaffee versteht sollte den Kaffee 24h ausgasen und entwicklen lassen bevor er ihn trinkt.
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Das ist für mich nicht logisch. Warum ändert sich die Kapazität des Rösters, wenn er kundenorientiert röstet? Und hast Du schon mal einen Kaffee frisch aus dem Röster getrunken? Das ist zwar Geschmacksache aber nicht unbedingt schlecht. Leider hat man selten das Vergnügen.
Zitat:
Zitat von Hector
Grossröster sind wohl kaum einen Schritt voraus. Sie rösten Kaffee bei 350-500 Grad und das maximal 4 Minuten. Das ist nicht gut für den Kaffee,
seine feinen Säuren, sein Aroma und die sonstigen Prozesse in der Kaffeekirsche, die bei ddem Röstvorgang ablaufen. Schonend können die nicht rösten. Aber der Shopröster oder Trommelröster kann dies, weil er zwischen 180 und 260 Grad röstet und dies bis (wenn erforderlich und nötig) 25 Minuten. ...
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Nun ja, „ich würde sagen, dass jeder der darüber schreibt vielleicht erst mal diese Maschine ausprobieren sollte, um sich einer Aussage dazu hinzugeben.“ Oder sich zumindest gründlich informieren. So habe ich noch niemand erlebt der Kaffeekirschen röstet. Was die Temperaturen betrifft, macht es sicher einen großen Unterschied, ob ich (beim Großröster) an der Flamme messe oder in der Abluft (beim Trommel-/Shopröster). Ferner gibt es auch Großröster, die je nach Produkt und gewünschter Sensorik über 10 min rösten, so dass „maximal 4 Minuten“ auch nicht stimmt.
Was die Steuerung betrifft, waren die Großröster den kleinen Ladenröstern lange Zeit überlegen. Zwischenzeitlich gibt es aber bei vielen Ladenröstern von unterschiedlichen Herstellern Möglichkeiten mehr Komponenten als früher zu steuern und dies auch sofern gewünscht reproduzierbar durch Einsatz von Steuerungssoftware.
Aber das Thema Großröster besser oder nicht, ist hier sowieso etwas o.T.
Gruß Karlheinz
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COFFEE STAR
Origins & Blends
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25.01.2010, 13:46
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AW: Ein seltsames Patent zum Kaffeerösten
Also die Firma bei der ich den Röster getestet habe ist noch ziemlich solvent. Aber ich denke Du meinst die vorherige Firma, die das alte Patent gehalten hat. Der Herr M. hat ja nun schon ein weiteres und seinen Röster weiterentwickelt. Sieht man ja auch daran, dass es verschiedene Daten gibt wie z.B. das Gewicht oder die Anzahl der Teile.
Zur Kaffeekirsche: die Bohne ist 'ne Kirsche. Nur mal so. Aber hier soll ja nicht kluggesch... werden. Vielmehr sollen die Fakten und Erfahrungen zählen. Der aktuelle Röster hat eine Steuerung, die die Luftmenge reguliert.
Der andere Röster von dem Du sprichst ist doch das alte Patent und entspringt der Feder des Vorgängers. Soweit ich weiss hat der diese Möglichkeit nicht, sowie auch viele andere kleine Details.
Es sieht nict so aus als ob dieser alte Röster zehn jahre lang weiterentwickelt wurde. Aber lasse mich gern eines Besseren belehren.
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25.01.2010, 13:59
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AW: Ein seltsames Patent zum Kaffeerösten
Zitat:
Zitat von Walter_
Aber die mittel- bis längerfristige Zukunft gehört wahrscheinlich ohnehin Röstern einer neueren Generation, abseits der klassischen Trommel- oder Heißluftkonzeptionen, die sich durch hohe Energieeffizienz und Umweltverträglichkeit auszeichnen...
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Was meinst Du?
Den Kestrel oder Sirocco?
Gruss
Roger
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25.01.2010, 14:05
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AW: Ein seltsames Patent zum Kaffeerösten
...ändert sich nicht. Hab ich auch nicht gesagt. Wenn der Kunde in den Laden kommt und seinen Kaffee frisch geröstet haben möchte, ist es doch für jeden nur hintereinander möglich und ich kann wenn's hoch kommt in einer Stunde 5 Kunden versorgen.
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25.01.2010, 14:07
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AW: Ein seltsames Patent zum Kaffeerösten
Zitat:
Zitat von Hector
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Zur Kaffeekirsche: die Bohne ist 'ne Kirsche. Nur mal so. Aber hier soll ja nicht kluggesch... werden.
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Wir wollen zwar nicht klugsch..., aber die Bohne (bot. Kern) ist, wenn wir beim Wortspiel bleiben, dann schon der Kirschkern.
Zitat:
Zitat von Hector
...
Der aktuelle Röster hat eine Steuerung, die die Luftmenge reguliert.
Der andere Röster von dem Du sprichst ist doch das alte Patent und entspringt der Feder des Vorgängers. Soweit ich weiss hat der diese Möglichkeit nicht, sowie auch viele andere kleine Details.
Es sieht nict so aus als ob dieser alte Röster zehn jahre lang weiterentwickelt wurde. Aber lasse mich gern eines Besseren belehren.
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Der Röster, so wie er im Kaffeemuseum steht, hat eine Luftmengenregulierung, so wie Karlheinz es beschrieben hat. Davon, dass der Röster nicht weiterentwickelt wurde, kann ich keineswegs bestätigen. Soviel ich weiss, steht im KIZ (Kaffeemuseum) eine der neuern oder sogar die neueste Bauart, während bei Coffee Star in der Müllerstraße im Wedding ein älteres Modell steht und in der Wörtherstraße in Prenzlauer Berg vor einigen Jahren ein noch älteres, das inzwischen ausgetauscht wurde. Die Unterschiede sind immens.
Und ja, das Anbebot von Karlheinz, dem Kaffeemuseum einen Besuch abzustatten, erneuere ich.
Grüsse, Stefan
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Maschinen: KIZ: La Pavoni BART V2
zuhause: Krups Novo Plus 968, Zacconi Baby Lusso
Restaurationsobjekte: La Pavoni Pub , Gaggia ELE/VOL 1G/Filter, 2G/2Filter u. 2G, Gaggia Orione 2G
Mühlen: KIZ: La San Marco SN90, Mazzer Super Jolly, Mahlkönig Guatemala K32/S20
zuhause: Rancilio Rocky S, Mahlkönig Kenia
Röster: Roastary Ladenröster, Giesen Kaffeeröster
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