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17.12.2009, 21:54
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Ein seltsames Patent zum Kaffeerösten
Bin beim Googeln zufällig darauf gestossen.
Verfahren und Einrichtung zur Röstung kleiner Mengen von Kaffeebohnen - Dokument EP1374704
Viel. interessiert es ja jemanden.
Soweit ich das verstanden habe soll immer Portionsweise geröstet werden um den gerade gekühlten Kaffee dann sofort zu mahlen und zu brühen.
Und wir lassen unseren Kaffee zuerst eine Woche "alt werden", da schmeckt der ja nicht mehr.
Könnte ja von einem Vollautomatenhersteller in Auftrag gegeben worden sein. Da gibt man dann oben güne Bohnen rein und unten kommt Latte Macchiato raus.
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17.12.2009, 23:45
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AW: Ein seltsames Patent zum Kaffeerösten
Hallo,
offensichtlich wird der Röster auch gebaut und verwendet. Das mit dem Zubereiten direkt nach der Röstung versteh ich zwar auch nicht bzw. entspricht es nicht meiner Erfahrung, daß der Kaffee direkt nach der Röstung das beste Aroma hat, aber nur weil es in der Patentanmeldung steht muß man es ja nicht so machen  In Patenanmeldungen steht öfter mal was drin was in der Praxis nie relevant wird. Der Röster kann ja trotzdem gut sein.
Sieht auf jeden Fall interessant aus.
Hier wird das Gerät offensichtlich von der Anmelderin auch betrieben
Coffee Star Berlin
und das hier scheint auch ein solches Modell zu sein
Neuhaus Neotec - Shopröster
Grüße
Bestbrew
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Geändert von Bestbrew (18.12.2009 um 01:09 Uhr)
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18.12.2009, 00:47
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AW: Ein seltsames Patent zum Kaffeerösten
Nettes Gerätchen  . Für Chargengrößen von 100g-1000g, ob das wirklich funktioniert? Falls ja, hindert mich nur noch die Größe (Gewicht: 250kg  ) und höchstwahrscheinlich der Preis daran, mir das Dingen in die Wohnung zu stellen
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Bezzera BZ02 + Graef CM80 + Behmor 1600
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18.12.2009, 01:29
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AW: Ein seltsames Patent zum Kaffeerösten
Ich vermute, der von bestbrew eingestellte Link führt auf die komplett verkehrte Fährte. Denn die Firma, die den dortigen Röster herstellt, stellt auch Industrieanlagen z.B. für löslichen Kaffee her. Zitat von deren Website:
Zitat:
Die Mainstream-Kaffeeröster, wie Kraft Foods, (Maxwell House), Nestlé, Folgers und Tchibo zählen zu ebenso den Kunden von NEUHAUS NEOTEC wie erfolgreiche Spezialitäten-Röster, an die NEUHAUS NEOTEC weltweit sowohl einzelne Maschinen als auch schlüsselfertige Anlagen geliefert hat.
Ferner haben wir schlüsselfertige Anlagen für die Herstellung löslicher Kaffees - von der Sackannahme bis zur Extraktion - geliefert.
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Das passt so gar nicht zu dem in der Patentschrift vertretenen Gedanken vom frischen Kaffee zum baldigen Verbrauch. Passender erscheinen mir folgende Produkte:
Novoroaster GmbH - Roastmaxtor Professional
Wen, wundert´s, dass die Namensgleichheit "H. Munk" im Impressum dieser Seite sowie in der Patentschrift denn auch ein empörtes "Wir sind das Original" als Werbemotto erkoren hat. Da hat wohl jemand nicht selbst erfunden, sondern abgespickt!!!
So ein Röster steht übrigens auch im Kaffeemuseum und - ja! - er kann eine verblüffende Bandbreite an Chragengrößen rösten. Und die Freiheitsgrade im Programmablauf sind so flexibel, wie es nur Heißluft zulässt.
Nochmal zur Patentschrift: Ich denke, es geht darum, Kaffee nicht zentral zu rösten und dann unter Qualitätsverlust zu lagern und auf Filialen zu verteilen, sondern jeder Laden röstet "just in Time" nur für den eigenen Bedarf. Da man für eine Röstung kaum länger braucht als eine Tasse Kaffee zu trinken, kann der Kunde sich sein Päckchen vor der eigenen Nase rösten lassen. Das ist eben das besondere an diesem Verfahren. Es geht nicht darum, aus dem Röster portionsweise (7gr) direkt in die Mühle zu rösten. Vielleicht entdeckt Jutta diesen Thread und meldet sich zu Wort.
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Damit das gleich klar ist: Dein Espresso ist besser als meiner !
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18.12.2009, 01:35
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AW: Ein seltsames Patent zum Kaffeerösten
Sehr, sehr geile Geräte, allerdings sieht das Design eher nach Industrie und Chemielabor aus - mir gefällt das! Ich frage mich allerdings, wie sich so etwas in einem edlen Gastro- oder Hotelambiente macht. Ferner frage ich mich, wie hoch die Geräuschentwicklung ausfällt - die technischen Daten geben dazu nichts her.
Leider, leider sind diese schönen Geräte "etwas" zu groß und zu teuer für mich
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Bezzera BZ02 + Graef CM80 + Behmor 1600
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18.12.2009, 08:22
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AW: Ein seltsames Patent zum Kaffeerösten
Da habe ich mir beim lesen der Patentschrift etwas anderes vorgestellt.
So sieht das allerdings ganz gut aus.
Grüße
Dominikus
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18.12.2009, 09:07
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AW: Ein seltsames Patent zum Kaffeerösten
Der Roastary Röster, aus der Patentschrift steht bei mir im Museum, wie Bohnenschorsch schon geschrieben hat. Er macht ein angenehm sonores Geräusch beim Rösten. Wenn ich eine Vorführung mache, muss ich allerdings meine Stimme etwas anheben, soviel zur Lautstärke.
Zur Geschichte kann man auf der Roastary Seite einiges lesen:
Roastary - The Coffee Roaster - Coffeestar Krebs,Brück GbR
Daraus geht hervor, dass Coffee Star als Betreiber der Röster die Baulizenz von Neopack übernommen hat, nachdem der Hersteller soviel ich weiss Insolvenz angemeldet hat. Ziel war es, die Weiterentwicklung und Wartung der Geräte für Coffee Star und andere Erwerber der Geräte sicherzustellen.
__________________
in der Mühle: Panama Carmen Estate
Maschinen: Bezzera Strega, Rocket RE 2S
zuh.: Hario Dripper, Aeropress @ Äthiopien Wild Grown Kuti Coop.
Mühlen: Mazzer Super Jolly, Mazzer Mini, Mahlkönig Guatemala K32/S20
zuhause: Mahlkönig W401
Röster: Giesen Kaffeeröster W1, W15 @ 2012
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18.12.2009, 11:17
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AW: Ein seltsames Patent zum Kaffeerösten
Sorry, wurde etwas länger!
Zitat:
Zitat von happyseppi
Verfahren und Einrichtung zur Röstung kleiner Mengen von Kaffeebohnen - Dokument EP1374704
Soweit ich das verstanden habe soll immer Portionsweise geröstet werden um den gerade gekühlten Kaffee dann sofort zu mahlen und zu brühen.
Und wir lassen unseren Kaffee zuerst eine Woche "alt werden", da schmeckt der ja nicht mehr.
Könnte ja von einem Vollautomatenhersteller in Auftrag gegeben worden sein. Da gibt man dann oben güne Bohnen rein und unten kommt Latte Macchiato raus. 
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Ja, nun man kann sicher darüber streiten, wie viele Wochen/Tage/Stunden nach der Röstung der Kaffee am besten schmeckt. Sicher ist, dass er unmittelbar nach der Röstung anders schmeckt als nach einer Woche – der Rest ist Geschmackssache.
Und ja, ich habe tatsächlich mal eine Haushaltskaffeemaschine gesehen, die röstete Kaffee, allerdings mehr wie ein Trommelröster, mahlte ihn und hat ihn dann gleich aufgebrüht, allerdings als Filterkaffee und die Röstmengen waren auch eher unter 100 g. Wenn es jemand interessiert, kann ich mal versuchen mehr Infos zu finden.
Ja, Bohnenschorsch, ich habe endlich den Thread entdeckt. Einiges sollte aus ComKaffs Link hervorgehen, aber trotzdem einige Kommentare:
Zitat:
Zitat von bohnenschorsch
Ich vermute, der von bestbrew eingestellte Link führt auf die komplett verkehrte Fährte..
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Bestbrews Link führt zu dem Europäischen Patent. Wie erkennbar ist Coffee Star Anmelder dieses Patentes. Das Europäische Patent basiert auf dem angegebenen älteren Deutschen Patent. Als Erfinder ist Harald Munk genannt, der damals Geschäftsführer der Firma Novopack war. Dort wurde der Röster und das Verfahren ursprünglich entwickelt. Welchen Anteil der Geschäftsführer persönlich an der Entwicklung hatte, kann ich nicht sagen, da die Firma anmeldet und es einen Erfinder braucht, wird halt der gesetzliche Vertreter eingetragen.
Zitat:
Zitat von bohnenschorsch
Passender erscheinen mir folgende Produkte:
Novoroaster GmbH - Roastmaxtor Professional
Wen, wundert´s, dass die Namensgleichheit "H. Munk" im Impressum dieser Seite sowie in der Patentschrift denn auch ein empörtes "Wir sind das Original" als Werbemotto erkoren hat. Da hat wohl jemand nicht selbst erfunden, sondern abgespickt!!!
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„Wir sind das Original“ ist kaum anzugreifen, da nicht gesagt wird, wovon. Dieses „Original“ darf jedenfalls nicht der angegebenen Patentschrift entsprechen. Wenn man will kann man vielleicht sagen, dass bei diesem „Original“ von der ursprünglichen, patentierten Version – die ja nach dieser Lesart kein Original ist – abgespickt wurde.
Nach meiner Kenntnis ist dieses „Original“, das wie gesagt einige Details der Patentschrift und damit möglicherweise Verfahrenvorteile vermeidet, baugleich mit dem Neuhaus/Neotec Röster, der wäre dann auch das „Original“. Neuhaus/Neotec baut nach meinem Wissen die Röster unabhängig. Ja, Neuhaus/Neotec ist auch bei großen Röstkaffeeunternehmen tätig. Aber da ist dann die Frage, ob das dort gewonnene Know How nicht unter Umständen die geringere Erfahrung bei Ladenröster kompensiert. Beides zusammen wäre sicher ideal. Und nochmals zurück zu Novopack (mit ihrem ehem. GF Munk) auch diese Firma war überwiegend für die Großindustrie tätig und verfügte nicht über die Kompetenz im Ladenröstbereich.
Der Vollständigkeit halber sei dann auch noch auf den Röster von Stefan Bös (da Capo, Lemgo) verwiesen, der zwar nicht aus dieser „Schule“ stammt, aber trotzdem als Heißluftröster mit ähnlichen Kapazitäten im Markt ist.
Alle diese Röster sind nicht als Haushaltsröster gedacht , sondern als Ladenröster. Einerseits sollten sie ein einfaches und unkompliziertes Rösten ermöglichen, das durch seine automatische Steuerung unabhängig vom „Röstmeister“ ist. Die Preise beginnen je nach Modell bei knapp 10.000 €, wobei die Ausführungen, Möglichkeiten und Inklusivleistungen der Anbieter deutlich unterschiedlich sind.
Karlheinz
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Origins & Blends
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18.12.2009, 16:22
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AW: Ein seltsames Patent zum Kaffeerösten
Zitat:
Zitat von jutta
Und ja, ich habe tatsächlich mal eine Haushaltskaffeemaschine gesehen, die röstete Kaffee, allerdings mehr wie ein Trommelröster, mahlte ihn und hat ihn dann gleich aufgebrüht, allerdings als Filterkaffee und die Röstmengen waren auch eher unter 100 g. Wenn es jemand interessiert, kann ich mal versuchen mehr Infos zu finden.
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18.12.2009, 23:21
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AW: Ein seltsames Patent zum Kaffeerösten
Hier ist ein Hersteller: Full automatic Green Coffee Bean maker HT-2070GB Home coffee roasting KR product
(Hätte ja nie gedacht, dass es das wirklich gibt....  )
Viele Grüße
Klaus
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