Ich hab jetzt die ersten etwa 15 Röstungen mit meinem 2ten Röster hinter mir. Ich röste ausschließlich Espressoröstungen.
Angefangen habe ich mit dem Dieckmann. Jetzt röste ich mit dem Gene.
Beides sind imho unzweifelhaft Heißluftröster (hier wurde schon mal darüber gesprochen zu welcher Kategorie der Gene gehört).
Ausnahmslos bei allen meinen selbstgerösteten Bohnensorten fällt auf, das diese zur Erreichung der allseits bekannten Parameter wesentlich feiner gemahlen werden wollen. Was natürlich auch nachher im Sieb einen großen Unterschied macht.
Das Pulver ist wesentlich kompakter. Die Füllhöhe im Siebträger sowohl unkomprimiert als auch getampert unterscheidet sich deutlich vom Mahlgut aus der anderen großen Dosermühle, die mit fast genauso frischen (Trommelröster) Bohnen entsprechend locker fluffiges Mahlgut herstellt. Damit funktionieren dann auch die Profitricks wie abstreichen und das Pulvergewicht passt.
Wieg ich 7-8 bzw. 14 Gramm selbgerösteten ab, hab ich aufgrund des feinen Mahlgrades egal ob aufgelockert oder nicht von der Füllhöhe viel weniger im Siebträger. Bei Wechsel von mit Heißluft selbstgeröstetem zu Trommelröstbohnen und zurück ist brutalste Mühlenverstellung angesagt.
Wobei ich meine festgestellt zu haben, das Heißluftbohnen auch noch empfindlicher auf Luftfeuchte reagieren als Trommelrösterbohnen.
Könnt Ihr meine Erfahrung bestätigen?
Oder habt Ihr andere Erfahrungen?
Weiss jemand wie sich der Wasseranteil von gerösteten Bohnen nach Trommelröstung im Vergleich zu heissluftgerösteten Bohnen verhält?
Hat hier schon jemand von Heissluft- auf Trommelröstung umgestellt und konnten ähnliches beobachten?
Falls das bei euch ähnlich auftritt:
Bleibt Ihr bei den Parametern? Oder erhöht Ihr die Pulvermenge um gleichzeitig ein wenig grober mahlen zu können?
Bin gespannt auf hoffentlich zahlreiche Erfahrungen zu dem Thema.
Hoffe, ich habe keinen alten Thread zu dem Thema übersehen.
Gruß
Rolf


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