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  1. #1
    Alter Ego ist offline Benutzer
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    Unglücklich I-Roast und Crack

    Hallo Zusammen!

    Ich bin jetzt auch seit kurzem zur Gemeinschaft der Selbströster gestoßen.
    Es klappt soweit ganz gut und ich bin mit den Ergebnissen zufrieden. Allerdings will man ja besser werden

    Ich verwende folgendes Röstprofil, das ich hier im Netz gefunden habe:

    Zitat von RainerS
    Mein Röstprofil welches ich hauptsächlich verwende sieht so aus:
    160:5Min
    170:3Min
    190:3Min
    200:2Min
    210:2Min
    Damit komme ich auf Röstzeiten von ca 11-15 Minuten je nach Umgebungstemperatur / Rohkaffee Gruß Rainer

    So: Jeder der den I-Roast kennt weiß ja, daß sich das Ding anhört wie ein Fön... kurz vorm abnibbeln. Deswegen gehe ich zur Zeit beim Rösten schwer nach Augenmaß.

    Das heiß im Klartext: Ich kriege weder vom "Knacken" beim 1. Crack, noch vom "knistern" beim 2. was mit.

    Jetzt meine Frage in die Runde: Wie machen das die anderen I-Roast Besitzer?
    Bin ich bloß zu taub? Gibt es auch optische Eindeutigkeiten?

    HILFE !
    -------------------------------------------------------------------------------
    Maschine:
    2006-2009
    Alessi RS 04 Coban
    2009-
    Gaggia CC (Brühdruckreduziert 9,5 bar), Silvia Dampflanze, Auber-PID
    2011-
    Bezzera BZ10

    Mühle:
    2009 -
    Iberital Challange, Timer

    Röster:
    2010 -
    I-Roast2

  2. #2
    stuartlidl ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: I-Roast und Crack

    Hallo Ego!

    Ich habe den I-Roast seit fast einem halben Jahr und höre die Cracks auch nicht - egal wie scharf ich hinhöre. Stattdessen röste ich rein nach der Optik bzw. schau bis die Bohnen die gewünschte Farbe haben. Dabei mache ich es so, dass ich mir fertig geröstete Bohnen herhole und abbreche bzw. verlängere bis ich die gewünschte Bohnenfarbe habe.

    Ich habe das von Dir genannte Röstprofil auch ausprobiert. Bei mir (mit getauschtem Widerstand) funktioniert das nicht. Bohnen sind zu hell und zudem kannst Du dann nicht verlängern, weil die max. Zeit erreicht ist.

    Den Malabar mach ich z.B.

    180° : 3.10 Min.
    208° : 3.10 Min.
    226° : 7.00 Min.

    Ist aber auch noch nicht die beste Einstellung. Ich feile noch daran und es hängt von zudem anderen Faktoren wie Außentemperatur ab.

    Viele Grüße und viel Erfolg

    Christian
    Bezzera BZ 99 und Mazzer Mini E/A, Behmor 1600

  3. #3
    RolfG. ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: I-Roast und Crack

    ich hab keine ahnung von dem i-roast, aber hilft für die cracks vielleicht ein stethoskop... beim Gene ist es hilfreich.
    Hier werden sie geholfen: http://www.kaffeewiki.de

  4. #4
    Alter Ego ist offline Benutzer
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    Standard AW: I-Roast und Crack

    Hallo Zusammen!

    An stuartlidl:

    Ich habe den Widerstand auch getauscht. Habe jetzt einen 2 kOhm.
    Ich werde Dein Röstprofil auch mal ausprobieren. Bis jetzt bin ich mit dem anderen (mE) auch gut gefahren. Ergebnis siehe unten!

    Zu RolfG:

    Ein Stethoskop... Hab ich noch nicht dran gedacht. Aber wie gesagt: der I-Roast hört sich an wie ein Fön und ist dementsprechend laut. Ich werde mal schauen, ob ich irgendwo eines bekommen kann und es mal ausprobieren

    Ich habe gestern wieder geröstet:

    Hier das Ergebnis:



    Die Bohne ist Yirgacheffe von Espressolino und ich habe sie nach dem oben beschriebenen Röstprofil (1 min. früher abgebrochen) geröstet.
    Ich denke: Full City.
    Was mich irritiert sind die hellen "Häutchen". Muß ich mit der Temperatur noch höher gehen?

    Danke + Grüße
    -------------------------------------------------------------------------------
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    Mühle:
    2009 -
    Iberital Challange, Timer

    Röster:
    2010 -
    I-Roast2

  5. #5
    nacktKULTUR ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: I-Roast und Crack

    Zitat Zitat von Alter Ego Beitrag anzeigen
    Was mich irritiert sind die hellen "Häutchen". Muß ich mit der Temperatur noch höher gehen?
    Nein, ein Äthiopier muss den hellen Schnitt (nicht "Häutchen") haben. Ein Santos z.B. weist hingegen einen Schnitt in derselben Farbe auf. Vergleiche auch die Erläuterungen im Fricke. Falls Du ihn noch nicht hast - unbedingt empfehlenswert!

    nK
    Izzo Alex Duetto #0028 · Baby Gaggia 1986
    Rancilio Rocky D · 3 x Gaggia MDF
    Gene CBR-101 · Hearthware Precision

    • 70er Jahre: Turmix TX10 & Turmix 808
    • 80er/90er Jahre: Baby
    Gaggia / diverse Classic / diverse MDF
    • 2007 Gaggia Titanium, ECM Technika-III

  6. #6
    Tara ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: I-Roast und Crack

    hm, ich weiß ja nicht ob das Kaffeesortenabhängig ist,
    aber ich höre bei meinem I-Roast 2 (mit umgebautem Widerstand), meist Monsooned Malabar auf jeden Fall den ersten Crack und mit ein bischen Glück auch das Knistern vom zweiten, das allerdings nicht so eindeutig.
    Aber der 1. Crack ist m.E deutlich zu hören, ich sitze allerdings auch vornedran und "guck Kaffeerösten" wenn ich röste.

  7. #7
    Espressoleidenschaft ist offline Neuer Benutzer
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    Standard AW: I-Roast und Crack

    Hallo Alter Ego,

    ich bin seit kurzem auch Besitzer eines iRoast2. Habe aber bis jetzt keine Erfahrung. Den ersten Crack, geschweige denn den zweiten Crack habe ich auch noch nicht gehört.
    Vielleicht kann ja mal jemand beschreiben, wie sich das eigentlich anhört.
    Der iRoast ist so laut, da weis ich ja gar nicht was ich höre, wenn ich nicht weis, was ich eigentlich hören soll.
    Wie gesagt, ich habe noch nie eine Crack gehört.

    Oder hat jemand eine Idee, wie man den ersten Crack sehen kann? Ich habe mal gelesen, dass zum ersten Crack das Volumen der Bohnen sprunghaft zunimmt. Wenn das so ist, habe ich den ersten Crack bisher bei so 4:00 Min. "gesehen" (iRoast, Profil Preset2). Kann das sein? Oder ist das zu früh.

    Nach drei Röstungen mit "Preset2" bin ich aber insgesamt schon sehr zufrieden. Ein Hexenwerk ist das ganz ja Gott sei dank nicht. Und es macht unheimlich Spass.
    Und schmecken tut´s noch besser !

    Grüße

    Christian

    (und bitte kommt mir nicht mit so Antworten, wie "Suche benutzen")

  8. #8
    RolfG. ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: I-Roast und Crack

    Zitat Zitat von Espressoleidenschaft Beitrag anzeigen
    (und bitte kommt mir nicht mit so Antworten, wie "Suche benutzen")
    schon allein deshalb sollte der hinweis kommen, denn es ist schon mal beschrieben worden...
    aber kurz
    1. Crack = zerbrechen von streichhölzern
    2. Crack = zerbrechen von zahnstochern.
    Hier werden sie geholfen: http://www.kaffeewiki.de

  9. #9
    Herb ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: I-Roast und Crack

    Zitat Zitat von Tara Beitrag anzeigen
    hm, ich weiß ja nicht ob das Kaffeesortenabhängig ist,
    aber ich höre bei meinem I-Roast 2 (mit umgebautem Widerstand), meist Monsooned Malabar auf jeden Fall den ersten Crack und mit ein bischen Glück auch das Knistern vom zweiten, das allerdings nicht so eindeutig.
    Aber der 1. Crack ist m.E deutlich zu hören, ich sitze allerdings auch vornedran und "guck Kaffeerösten" wenn ich röste.
    Dito, meine Ohren habens auch nicht so doll, aber den 1.Crack hoere ich gerade bei Malabar immer. Da ich bei Malabar nur 100gr einfuelle liege ich auch so bei 4 - 4,5 Min im 1.Crack und breche so bei 5:50 ab. Habe gerade am Sonnabend so 5 Chargen davon gefahren.

    Gab bisher nur wenige Sorten bei denen ich nur auf die Optik angewiesen war. Gerade der I-Roast ist sehr gut einsehbar und reagiert sofort bei Abbruch.

    Wenn mans nicht besser weiss sollte man beim I-Roast sich eben nach der Optik richten. Ich breche ab wenn entweder Oel, Rauch oder Abplatzer sichtbar werden oder das ganze einfach zu dunkel wird.
    Yoda: Die andere Seite ist dunkel.... sehr dunkel
    Obiwan: Mecker nicht, ruehr endlich die Bohnen um

  10. #10
    Espressoleidenschaft ist offline Neuer Benutzer
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    Standard AW: I-Roast und Crack

    Danke für die schnelle Antwort.

    Hört man das beschriebene Geräuch auch wenn der iRoast läuft?

    Oder hört man das nur wenn es leise ist?

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