Geändert von martinspin (19.08.2010 um 08:50 Uhr)
So ich habs dann auch mal mit P4 versucht.
220V 1DP4 150gr PNG, 150gr Sidamo und 230gr Amerka Mix =530gr
Maximale Zeit auf 25:30
1.Crack 20:40
2.Crack und Abbruch 24:20
Das Knistern hat sich noch etwa 3 Minuten fortgesetzt.
Die Röstung ist nicht ganz so gleichmäßig im Farbbild wie mit P5, einige Bohnen sind FC+ andere nur City.
Die Rauchentwicklung war sehr heftig, auch viel mehr als bei P5, das kann man in einer normalen Küche nicht mehr fahren, mein Gartenhaus war entsprechend eingenebelt und die blauen Rauchwolken aus der offenen Tür waren deutlich für die Nachbarschaft erkennbar.
Ich denke ich bleibe bei den P5 Einstellungen, selbst wenn man mit P4 sicherlich noch etwas mehr als 530gr laden könnte.
Yoda: Die andere Seite ist dunkel.... sehr dunkel
Obiwan: Mecker nicht, ruehr endlich die Bohnen um
Hey Herb
Du hast schon sehr hohe Temperaturen bei deinem Behmor. Unglaublich![]()
Hehe, eher etwas feuchter 1km von der Nordsee
Kann sein daß meine Kiste etwas anders ist, Tubesox konnte meine Malabar Röstung auch nicht nachvollziehen. Ich denke mal das alles was mit Temperatur-Regelung und Steuerung zu tun hat doch ganz schönen Streuungen unterliegt. Einer der schwierigsten physikalischen Parameter überhaupt.
Mußt mal in den Bestron Faden schauen, die habens teilweise noch ärger, meiner liegt so in der Mitte ca. 6min bis fertig.
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Also mein Behmor verhält sich bei 220v-Einstellung ähnlich wie Herbs.
Bei gut 500gr mit 1P4D benötige ich fast nie länger als 23min bis C2 und auch mit 1P5D erreiche ich C2 immer.
Meine 600gr Malabar-Teströstung habe ich mit 1P4D fast verbrannt und selbst da war zeitmäßig noch Luft.
Isomac Relax + Breville "Smart Grinder", Melitta CI / DeLonghi ESAM 3200s, Nespresso@work
Behmor 1600 (steht zum Verkauf) & 2kg Torrefacteur@artisan
Bei mir sind 550 Gramm mit P4A und maximaler Zeit (25:30) genau richtig. Der Beginn des Coolings fällt mit dem Beginn des 2nd Cracks zusammen. Irgendwie spielts wohl keine so grosse Rolle mit welchem Programm die maximale Röstdauer erreicht wird, hauptsache die Zeiten sind maximal und Geruch bzw. Geschmack auch.![]()
Ich hol diesen Faden noch mal hoch
Es hat mich nun doch erwischt und ich hatte eine Ladung gebackener Bohnen. Der 1.Crack fing erst mit 26:20 an und setzte sich in das Cooling fort. Geschmeckt hat es grauslich nach gebackenem Brot. So jetzt weisss ich wie das schmecktbrr
Bei der gegenwaertigen Witterung (7-10 Grad) komme ich mit 530gr nicht mehr hin. Eine 500gr. Charge ging so gerade noch, aber die naechsten Chargen werde ich wohl so bei 480gr fahren um auf der sicheren Seite zu liegen.
Wenn es noch kaelter wird, werde ich die Gartenbude wohl etwas vorheizen muessen und den Behmor vorm Roesten vielleicht kurz warm laufen lassen. Haette nicht gedacht, dass sich die Umgebung doch ziemlich stark aufs Ergebnis niederschlaegt. Hatte das nur damals mit dem Imex auf dem Balkon und mit dem I-Roast habe ich immer konstant in der Kueche unter der Haube geroestet.
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>> Ich hol diesen Faden noch mal hoch<<
Ja, Pre-Blends sind interessant... vor allem, wie sich die verschiedenen Bohnen beim Rösten gegenseitig beeinflussen und angleichen, so daß auch mit sehr verschiedenen Sorten, die einzeln geröstet in der gleichen Zeit entweder erst zimtfarben oder schon Asche wären, ein einheitliches Röstbild entsteht: die "schnelleren" kommen früher in den exothermen Bereich und geben Hitze an die "langsameren" ab, beschleunigen diese damit und werden selbst gebremst.
Seit Herbst mache ich (jedenfalls für die Espressoröstungen) nur noch Pre-Blends mit dem Ziel, Charakter und Grundlagen der süditalienischen Barmischungen etwas näher zu erforschen.
Die besten Ergebnisse erhalte ich mit 1-P3 (220V) erhöht auf Maximum (24:30) und folgenden Bohnen (immer 500g):
25% Brasil Santos
25% Mittelamerika Hochland (z.B. Dom. Rep.)
25% Indien Robusta Parchment
25% Indien Monsooned Robusta
50% Monsooned Robusta kommt auch gut - wichtig finde ich nur, bei solch hohen Robustaanteilen ausschließlich gewaschenen zu verwenden: ich hatte mich an Anfang immer gewundert, warum da mit dem üblichen ungewaschenen India Cherry nichts wirklich genießbares rauskam.
Der 1. Crack kommt so zwischen 21 und 22 Minuten und der 2. ab 24 Minuten. Ich breche sofort nach dem ersten Knisterer ab - dann läuft der 2. Crack zwar erst in der Kühlphase richtig an, bleibt aber von Dauer & Intensität her begrenzt. Wird erst nach dem richtigen Beginn des 2. abgebrochen (was nur ca. 15 s später wäre), wird's schon deutlich zu dunkel und das Ergebnis geschmacklich "aschig" und flach.
Damit kommt man dem (für meinen Geschmack jedenfalls) sehr leckeren Mauro Bar schon recht nahe - nicht primär um dann eine "Kopie" zu haben, sondern um besser zu verstehen, welchen Einfluß die vielen Parameter haben und wie man definierte Geschmacksprofile erzielen kann.
@home: Iberital Challenge Mühle --> Olympia Cremina 67 & 2002 Handhebelmaschinen
@work: Casadio Istantaneo Mühle --> Dalla Corte Mini Dualboilermaschine
Behmor 1600 Kaffeeröster
Inselkaffee aus der Karibik, der zw. 500 und 600m üNN angebaut wird, würde ich nicht zwingend als Beispiel für einen mittelamerikanischen Hochlandkaffee sehen.25% Mittelamerika Hochland (z.B. Dom. Rep.)
Gruss Roger
Stimmt schon ist aber trotzdem lecker
Ich hab mir angewoehnt nach dem wirklich 1. Crack den man hoert die Restzeit auf 3 min runter zu schalten und das wars, kann dann weggehen, klappt immer, manchmal kann man noch Knisterer waehrend des Coolings mitbekommen, aber eher schwach.
Da ich doch eher fuer die Vakuumkanne bzw. neuerdings die Aeropress roeste halte ich mich von Robusta fern, 2 mal versucht und baeh gesagt.
Witzig ist bei allen Mischungen mit Monsooned Malabar (Arabica) anschliessend leicht heller in der Roestung erkennbar. Ansonsten hat man Farbunterschiede nur bei relativ grossen Unterschieden in der Bohnengroesse.
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