AW: Röstgradmessung durch Röstverlust
Hallo Heimröster,
danke ersteinmal für die Einschätzungen. 
Bei der Sache mit der Feuchte, hätte ich meine Zweifel:
Insgesamt reden wir ja über 15-20% Gewichtsverlust. Die Bohnen kommen mit einer Feuchte von 5 - 6 % (Bei 7% würden sie anfangen zu schimmeln). Damit ist nur ein Drittel des Verlusts auf Wasser zurückzuführen. Ferner verdampft das Wasser bei 100 °C. Die erreicht man recht schnell. Ich denke der Prozess ist recht früh im Röstvorgang abgeschlossen.
Der Hauptteil des Verlustes aber resultiert aus der "Verbrennung" der Bohne. Und letztendlich stelle ich mir vor, dass der Röstgrad eigentlich nur dadurch definiert ist, wie weit ich diese Verbrennung treibe?!
(Hat übrigens jemand mal gemessen, wie stark der Gewichtsverlust beim weiteren Ausgasen ist?
)
Die Bohnengröße dürfte für die Röstzeit eine Rolle spielen, da ich ja die Erhitzung bis in den Kern der Bohne haben muss. Allerdings ist die ja auch ziemlich sortenabhängig. Selbst bei gleicher Bohnengröße brauchen verschiedene Sorten unterschiedliche Röstzeiten. (Warum eigentlich?
)
Die Frage ist, ob der Verlust von der Geschwindigkeit abhängt, mit der man die Röstung durchzieht. Und ob eine Pause einen Einfluss hat 
Meine Erfahrungen liegen bei Röstzeiten, je nach Sorte, von 11 bis 14 Minuten. So ist das halt bei der famosen Gene und 250°C. Hat jemand andere Werte, ggf. aus anderen Röstern. (Behmor? Der hat andere Röstzeiten, oder
)
Ich geb zu, dass das ein wilder Optimierungsansatz ist, aber wir wollen doch alle das ideale Röstprogramm
! Von daher finde ich das superspannend.
Sonst: Guten Rutsch!
Viele Grüße
jk
Vibiemme domobar nero, Rocky S,
Krups T4, bodum Santos, Isomac Macinino,
Gene CBR-101
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