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  1. #1
    RolfG. ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard Robustakaffeebohnen rösten, aber wie?

    ich hab noch ein paar robustabohnen und will mich wiedermal an das mischen rantrauen.
    kann ich die robustabohnen so rösten, das ich sie zu jeglicher arabicabahne mischen kann¹ oder sollte die robusta den röstgrad zusammen mit der arabicabohne erreichen?

    ¹ wenn ja, wie sollte ich sie rösten? erster crack und ende oder bis zum zweiten crack.
    danke für hinweise und tipps.
    Hier werden sie geholfen: http://www.kaffeewiki.de

  2. #2
    silverhour ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Robustakaffeebohnen rösten, aber wie?

    Für Rösttips zu Robustabohnen bin ich auch immer zu haben, irgendwie habe ich da bisher zuwenig rumprobiert.

    Ganz grundsätzlich behaupte ich aber mal, Robusta ist nicht gleich Robusta (Arabica ist ja auch nicht gleich Arabica) und das perfekte Röstprofil hängt von der konkreten Bohne ab. Als Ausgangspunkt starte ich ähnlich wie bei den meisten Arabica für Espresso - also knapp in den 2. Crack rein. Momenta habe ich einen Indischen Parchment, da paßt das recht brauchbar.

    Grüße, Olli

  3. #3
    Kakaobär ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Robustakaffeebohnen rösten, aber wie?

    Die Robustabohne ist anfangs kleiner und hat ein anderes Temperaturverhalten als der Arabica. Robusta sollte man tendenziell lieber etwas länger rösten. Fruchtiger Robusta will so gar nicht schmecken
    Insgesamt ist der Robusta eigentlich unproblematischer als der Arabica zu rösten. Die Einzelröstung ist allerdings empfehlenswert, da die Temperaturkurven zwischen Arabica und Robusta heterogen sind.
    ELEKTRA A3 mit Handmühle (Naxos-Basalt, in Magnesit-Salz-Bindung), MAZZER Mini E/A, HeatGun, Aeropress, 800n

  4. #4
    silverhour ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Robustakaffeebohnen rösten, aber wie?

    Einen "fruchtigen" Robusta stelle ich mir auch nicht so dolle vor. Ich fürchte, das schmeckt dann mehr nach Gummi als nach Kaffee...

    Zu meiner momentan vorrätigen Robustaröstung zitiere ich mich mal selber aus dem Thread hier Ich trinke gerade folgende Eigenröstung:

    Zitat Zitat von silverhour Beitrag anzeigen
    Sorte: Parchment Robusta, Indien
    Gekauft: comcaff
    Röstdatum: 22.10.2011
    Röstgrad: knapp in den 2. Crack, so FC also.
    Röstgerät: Gene
    gemahlen / bezogen mit / als: Mazzer SJ / Faema Compact / Espresso

    Gekauft und geröstet habe ich die Bohnen zum Unterrühren in Arabica Mischungen, aber eine Soloverkostung darf nicht fehlen.

    Im Geschmack ehr grob ohne Feinheiten, leicht erdig-rauchig, aber doch irgendwie sähmig (klingt doof, aber fällt keine bessere Beschreibung ein). Im Hintergrund und als Nachgeschmack etwas leichter ... mmmhh ... Autoreifen?
    Insgesamt nicht schlecht und durchaus probierenswert, aber nichts für den Alltag.
    Grüße, Olli

  5. #5
    cafesolo ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Robustakaffeebohnen rösten, aber wie?

    Zitat Zitat von Kakaobär Beitrag anzeigen
    .....Insgesamt ist der Robusta eigentlich unproblematischer als der Arabica zu rösten. Die Einzelröstung ist allerdings empfehlenswert, da die Temperaturkurven zwischen Arabica und Robusta heterogen sind.

    Die besten Erfahrungen habe ich mit Preblends (Arabica+Robusta). Wobei hier wie bei allen Preblends die Bohnen über einen längeren Zeitraum zusammen geschlossen gelagert werden sollten damit sich der Feuchtegehalt etwas ausgleicht. Ich würde auf jeden Fall eine Arabicabohne nehmen die auch gut in den 2.ten Crack geröstet werden kann. z.B einen Kolumbien Supremo da der bei allen Röstgraden zu guten Ergebnissen führt. Claus Fricke wie auch prof. Röster raten hier nicht zum Einzelrösten.

    Gruß Uwe
    Maschinen: La Marzocco GS/3 ; 2 x Aeropress
    Mühlen: Mazzer Mini E-A ; Compak K3 Touch ; Demoka M-203 ; Solis 166, Zassenhaus Mokka
    Röster: Gastrommelröster von PIKIBO; Gene CBR 101-A /
    Rohkaffee: Aktuell von Quijote Kaffee und rohkaffeebohnen.com
    geröstete Bohnen: jede Menge von Has Bean

  6. #6
    espressionistin ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Robustakaffeebohnen rösten, aber wie?

    Zitat Zitat von cafesolo Beitrag anzeigen
    Die besten Erfahrungen habe ich mit Preblends (Arabica+Robusta). Wobei hier wie bei allen Preblends die Bohnen über einen längeren Zeitraum zusammen geschlossen gelagert werden sollten damit sich der Feuchtegehalt etwas ausgleicht.
    So hab ich heut auch geröstet. Ich mache es allein schon deshalb, weil ich als Solotrinker nicht die riesen Chargen röste und keine Lust hab, 50 g o.ä. solo zu rösten (geht das überhaupt im Gene?). Also rein aus pragmatischen Gründen.
    Da mir erst gestern aufgefallen ist, dass ich rösten muss hab ich die Mischung nur 24 Stunden gelagert, keine Ahnung, ob's das bringt.
    Geröstet hab ich bis Beginn 2. Crack, hat letztes mal ganz gut gemundet, mal sehen, was es diesmal wird.
    Auffällig ist, dass mein Robusta (Indian Cherry von Fausto) sich ausgesprochen ungern von seinen Häutchen trennt, obwohl ich ihn so weit röste. Wenn ich die Bohnen in die Hand nehme, fallen die Häutchen sofort ab, aber so unberührt sind sie ganz schön anhänglich...
    Grüße,
    Sabine


  7. #7
    hade ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Robustakaffeebohnen rösten, aber wie?

    Ich röste meine Espressoröstungen (meist um die 50% Robusta) nur noch zusammen, seit ich gemerkt habe, daß sich so der Röstgrad der verschiedenen Bohnen immer prima von selbst angleicht - auch von Bohnen, die bei Einzelröstung weit auseinanderlagen. Das funktioniert zumindest bei relativ dunklen Röstungen nach süditalienischer Art mit India Parchment, Monsooned Robusta, Java und anderen guten Robustasorten.

    Zu Robusta-Filterröstungen kann ich mangels Erfahrung nichts sagen (dafür nehme ich am liebsten die Afrikaner), aber den Uganda Robusta, der auch im Espresso schon sehr gut kam, möchte ich bei Gelegenheit mal pur als Filterröstung probieren.

    >> (Indian Cherry von Fausto) <<

    Hmm, mit ungewaschenem indischen Robusta wie diesem hab ich keine guten Erfahrungen gemacht - erst mit dem Wechsel auf gewaschene und andere qualitiativ höherwertige Robustasorten wurden die Mischungen richtig gut. Kann es daran liegen, daß (nicht nur) mir auch die Fausto-Sorten mit höheren Robusta-Anteil nicht wirklich schmecken wollten?
    Geändert von hade (10.11.2011 um 15:36 Uhr)
    @home: Iberital Challenge Mühle --> Olympia Cremina 67 & 2002 Handhebelmaschinen
    @work: Casadio Istantaneo Mühle --> Dalla Corte Mini Dualboilermaschine
    Behmor 1600 Kaffeeröster

  8. #8
    Kakaobär ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Robustakaffeebohnen rösten, aber wie?

    Zitat Zitat von cafesolo Beitrag anzeigen
    Claus Fricke wie auch prof. Röster raten hier nicht zum Einzelrösten.
    Das interessiert mich. Was war/ist denn die Begründung?
    ELEKTRA A3 mit Handmühle (Naxos-Basalt, in Magnesit-Salz-Bindung), MAZZER Mini E/A, HeatGun, Aeropress, 800n

  9. #9
    leseselli ist offline Benutzer
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    Standard AW: Robustakaffeebohnen rösten, aber wie?

    Hallo,
    gibt es jemanden von den "Behmor Röstern" der einen Tip hat mit welcher Einstellung man Robusta mit dem Behmor röstet.
    Habe bis auf einen Glücksroast immer Pech mit Robusta. Er schmeckt nicht -meist bitter
    und gummiartig.
    Hab schon versucht mit der Einstellung "1P4 komplett alle + " bis zum 2 Crack zu rösten(Fausto Indian Cherry) - aber schmeckt nicht.
    Danke für ne Empfehlung.
    Kraft kommt nicht aus körperlichen Fähigkeiten, sie entspringt einem unbeugsamen Willen

    BZ 99 - Isomac macinino (hat der Sohn), 2 x Mahlkönig Vario2, reparierte Iberital Challenge (hat der Sohn) , Behmor

  10. #10
    silverhour ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Robustakaffeebohnen rösten, aber wie?

    Zitat Zitat von Kakaobär Beitrag anzeigen

    Zitat Zitat von cafesolo Beitrag anzeigen
    Claus Fricke wie auch prof. Röster raten hier nicht zum Einzelrösten.
    Das interessiert mich. Was war/ist denn die Begründung?
    Das täte mich auch interessieren. Mir fällt spontan kein Grund dafür ein. Zumindest die indischen Parchment Bohnen brauchen spürbar länger als die meisten Arabica Bohnen - zusammen geröstet dürften sie daher hell werden, oder?
    Aber wir sollten hier nicht zusehr OT gehen...

    Grüße, Olli

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