Nabbend zusammen,
nach ein paar Wochen Pause kam ich eben mal wieder zum Rösten. Heute war es mein dritter Versuch (1. & 2. sind hier nachzulesen).
Da ich mittlerweile an meinem Brotbackautomaten ein Thermometer bis 300 Grad habe, konnte ich die Temperatur ganz gut verfolgen. Das Thermometer befindet sich unten in der Ecke und ist immer mit Bohnen bedeckt.
Nun habe ich heute mal als "Fahrplan" die Temperaturkurve aus dem Buch "Kaffeerösten - zu Hause" von C. Fricke verwendet. Wer es nicht kennt, auf den farbigen Bildern sind Bohnen mit Zeitangabe und Temperatur während des Röstprozesses abgebildet.
Entgegen der Bebilderung fing mein erstes Knacken bei 9:50 und abgelesenen 215 Grad an.
Aufgehört habe ich bei 15:10 und 235 Grad. Nach hinten raus hat es sich stark verzögert. Allerdings war das zweite Knacken bzw. "Zischen" beim Abbruch offensichtlich auf dem Höhepunkt!
Die Bohnen schnell aus der Form in ein Sieb geschüttet und draußen bei entspannten 6 Grad im Sieb unter Rühren abgekühlt.
Nun habe ich mir eben die Bohnen genauer angesehen, da es in der Wohnung doch recht verbrannt roch, als ich wieder herein kam.
Knapp 1/3 der Bohnen an eine Art "aufgesprengtes Loch" an der Außenseite, so als sei ein Stück "Schale abgeblättert". Das Loch ist fast schwarz ! Es sieht also so aus, als wäre die Bohne von innen verbrannt.
Was ist passiert bzw. was habe ich falsch gemacht? Kennt jemand dieses Bohnenbild?
Ich habe eine Bohne probiertund muss sagen, dass sie zuerst recht gut schmeckt, dann aber kommt der Kohlenhammer
und man möchte das Zeug so schnell wie möglich wieder ausspucken!
Abgesehen von der "abgeblätterten Schale" sehen die Bohnen in etwa dem Röstgrad French (Espresso) ähnlich.
Wer hat schon mal die gleichen Erfahrungen gemacht bzw. konnte das beim nächsten Mal verhindern?
PS: Verwendete Bohne: Monsooned Malabar


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