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  1. #11
    pingo ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: schnelles vs. langsames Rösten

    bitter? igitt!
    Kaffee: ja
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    Maschine: 2 Coffeetool Röster (klein und groß), 1 Toper, 1 Röstbiene, GS3, Domobar Super, Wasserkocher (Bosch? Siemens?)

  2. #12
    'Ingo ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: schnelles vs. langsames Rösten

    Hi Uwe,

    magst du das bitte noch kurz hier "zitieren" was die Erkenntnis von SM im Link ist?
    Gruß Ingo
    --
    VA: Solis Master Top ST: Expobar Brewtus III PIDMühle: Ascaso i-Steel + Mahlkönig Vario
    Röster: Probenröster Röstbiene "PIKIBO" / Gene CBR-101 Dimmer MOD
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  3. #13
    flix ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: schnelles vs. langsames Rösten

    Hat jemand eine logische Erklärung, warum eine Einstiegstemperatur von 200 C ausgerechnet bei der Biene einen bitteren Geschmack produzieren sollte? Ich habe meine Einfülltemperatur auch auf ca. 180 heruntergefahren, ich schmecke aber keine "Erleuchtung"..

    Gruß Felix


    BZ 07 @ 10,5 Bar - Mk Vario II - Röstbiene

  4. #14
    bohnenschorsch ist gerade online Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: schnelles vs. langsames Rösten

    Die Nähe der Flammspitzen zur Trommelwand sowie die Flammgröße / Heizleistung machen einen sehr deutlichen Unterschied, was die Erhitzung der Trommel und der einströmenden Luft angeht. Bei gleicher Trommelinnentemperatur (da sitzt ja der Fühler) kann die Trommelwand oder die Zuluft in der einen Biene schon zu heiß sein, da dort das Gasfeld etwas dichter an der Trommel sitzt. Wenige Millimeter sind da entscheidend. Man kann also Biene und Biene nicht 100% vergleichen.

    Nicht umsonst werden im "High-End-Segment" doppelwandige Trommeln verbaut. Wenn so ein riesiges Flammenbett losballert (immerhin an den Flammspitzen bis 1000 Grad), dann sengt es die Bohnen ordentlich an, wenn man nicht konstruktiv "dämpft".

    Auch "egodoc" hatte mit seinem Huky einige Probleme - es ist also kein Bienen-Problem, sondern eher ein Gasheizungs-Problem. Die kleinen Gasröster sind ja tendenziell sowieso eher "übermotorisiert" und wurden auch von "Hobbyingenieuren" konstruiert, sprich es war keine Vorerfahrung (wie bei Probat o.ä.) da. Der Hottop mit etwa gleichgroßer Trommel hat eine 750-Watt-Elektroheizung. Da versengt auch bei Vollgas nix.
    Damit das gleich klar ist: Dein Espresso ist besser als meiner !

  5. #15
    'Ingo ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: schnelles vs. langsames Rösten

    Meine Biene arbeitet mit dem 3.2KW Einwegkochfeld und ich versenke die Flamme quasi in der Trommel, so legen sich die Flammen ein wenig an den Radius an.
    Uwe hat IMHO einen recht großen Abstand zur Trommel, evtl. ist genau da das Problem der partiellen Überhitzung.
    Gruß Ingo
    --
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  6. #16
    baumkaffee ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: schnelles vs. langsames Rösten

    Zitat Zitat von 'Ingo Beitrag anzeigen
    Meine Biene arbeitet mit dem 3.2KW Einwegkochfeld und ich versenke die Flamme quasi in der Trommel, so legen sich die Flammen ein wenig an den Radius an.....
    wenn ich mich mal in die Diskussion etwas einklinken darf...
    3,2kw heizleistung für ca350g Bohnen... ganz schön überpowert der Röster
    Ich glaube da dürfte der Root Cause zu suchen sein.
    Hab ja nun auch schon ein paar Tonnen geröstet, deshalb erlaub ich mir da mal nen Kommentar.
    Die Röstanfangstemperatur ist die Temperatur wo die die letzte Charge aus dem Röster kommt. Kann mir nicht vorstellen, dass ein Röster seinen Röster auf 180 Grad abkühlen läßt vor er die nächste Charge röstet. Wenn die neuen Bohnen reinkommen, dann geht es er erst mal in den Keller mit der Temperatur

  7. #17
    cafesolo ist gerade online Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: schnelles vs. langsames Rösten

    Zitat Zitat von 'Ingo Beitrag anzeigen
    Hi Uwe,

    magst du das bitte noch kurz hier "zitieren" was die Erkenntnis von SM im Link ist?
    Hallo Ingo,

    ich wollte damit sagen, dass ich mich bei den letzten Röstungen an den Texten/Temperaturen usw. von Sweet Maria orientiert habe.

    z.B Stretchin' Out the Roast: Part 1 | Sweet Maria's Coffee Library (finde ich sehr interessant)

    Die hier geschilderten Röstversuche für eine ideale Röstung wurden ja mit einem Trommelröster Probat PRE 1Z gemacht. Die Starttemperatur ist dort mit 320°F also 160°C angegeben. Das bestätigte wiederum meine Versuche
    mit den niedrigeren Temperaturen die ich auf Grund von bohnenschorsch's Tipp gemacht habe. Desweiteren habe ich mich an den Endtemperaturen für die einzelnen Röstphasen gehalten z.B CR+ 218-224°C usw. Bohnenschorsch hat ja nochmal was Interessantes zu .....Die Nähe der Flammspitzen zur Trommelwand sowie die Flammgröße / Heizleistung machen einen sehr deutlichen Unterschied......... geschrieben. Vielleicht kann man wirklich die eine Biene gar nicht mit der anderen Vergleichen. Das würde erklären warum hier einige Bienenbesitzer evtl. gar keine starken Bitter/Röstnoten bei Starttemp. um die 200°C in ihren Röstungen haben. Für meine Röstungen der meisten von mir verwendeten Rohkaffee's steht fest, dass ich unter 200°C bleiben muss. Evtl. gibt es den einen oder anderen Kaffee der das braucht, aber das werde ich ausprobieren müssen. Im Moment liege ich mit 160-175°C sehr gut.

    Gruß Uwe
    Maschinen: La Marzocco ; Aeropress ; Chemex
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    Röster: Röstbiene ; Gene CBR 101-A

  8. #18
    Roger-aus-der-Schweiz ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: schnelles vs. langsames Rösten

    Zitat Zitat von hubie Beitrag anzeigen
    Kann mir nicht vorstellen, dass ein Röster seinen Röster auf 180 Grad abkühlen läßt vor er die nächste Charge röstet. Wenn die neuen Bohnen reinkommen, dann geht es er erst mal in den Keller mit der Temperatur
    Doch genau das.
    Bohnen raus, abkühlen auf 160 Grad, aufheizen bis zur Zieltemperatur, Bohnen rein.
    Ich röste aber mit 6 trägen Heizelementen. Deshalb mache ich das.

    Gruss aus der Schweiz

    Roger
    Ich betreibe eine kleine Rösterei für grossartigen Kaffee.

  9. #19
    baumkaffee ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: schnelles vs. langsames Rösten

    Zitat Zitat von Roger-aus-der-Schweiz Beitrag anzeigen
    Doch genau das.
    Bohnen raus, abkühlen auf 160 Grad, aufheizen bis zur Zieltemperatur, Bohnen rein.
    Ich röste aber mit 6 trägen Heizelementen. Deshalb mache ich das.

    Gruss aus der Schweiz

    Roger
    Bohnen raus, abkühlen lassen um dann wieder auf die Zieltemperatur aufzuheizen bevor die neuen Bohnen reinkommen? Versteh ich jetzt ned so ganz.

  10. #20
    cafesolo ist gerade online Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: schnelles vs. langsames Rösten

    Zitat Zitat von hubie Beitrag anzeigen
    ....
    Die Röstanfangstemperatur ist die Temperatur wo die die letzte Charge aus dem Röster kommt. Kann mir nicht vorstellen, dass ein Röster seinen Röster auf 180 Grad abkühlen läßt vor er die nächste Charge röstet. Wenn die neuen Bohnen reinkommen, dann geht es er erst mal in den Keller mit der Temperatur
    Hallo hubie, dass verstehe ich nicht ganz. Das würde ja bedeuten, dass z.B bei einer FC oder FC+ Röstung die ja in den Bereich von bis zu 230°C geht, die Starttemperatur in etwa der Temperatur entsprechen würde. Das scheint mir doch etwas zu hoch zu sein. Deshalb läßt Roger auch den Röster wahrscheinlich wieder etwas abkühlen.

    Gruß Uwe
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