Hallo,
ich habe schon länger hier mitgelesen und wollte nun mal posten.
Ich habe mir den Gene CBR-101 zugelegt und erste Röstversuche mit einem Guatemala gestartet. Nach ca. 1,5 Kg, meine ich, dass der Kaffee für meine Geschmacksverhältnisse erstmal gut genug ist.
Wichtig war mir die externe Kühlung. Ich habe mich für die Kühlung auch hier im Forum orientiert.
Die Kühlung besteht aus einer Flotten Lotte und einem 230V Lüfter.
Die 250gr Bohnen sind innerhalb von ca. 3 Min auf ca. 30°C heruntergekühlt.
Ich fahre die Röstung in Anlehnung an Fricke, in Stufen, jedoch ohne Abkühlung der Bohnen: Vorheizen, dann 200°C, erhöhen auf 240°C. Nach dem 1. Crack entnehme ich die Bohnen.
Wobei 1. Crack subjektiv ist, da ich das Poppen nur schwer höre.
Auch ist für mich die Dauer und der Beginn schwierig einzuschätzen.
Jetzt zu meiner Frage, oder Fragen?
Ich röste den Guatemala ja mit 240 °C.
Ich habe in einem Prospekt von einem Cafe, dass auch selber röstet viel niedrigere Temperaturen gelesen. Für deren Hausröstungen liegen die Temperaturen irgendwo zwischen 190 und 210 °C.
Sind das für die normalen Trommelröster die häufigsten Temperaturen?
Und sollte man mit dem Gene auch solche Temperaturen anstreben?
Ist es mit dem Gene überhaupt möglich, bei so niedrigen Temperaturen die Cracks zu erreichen?
Ich hatte für meine ersten Röstungen einen Guatemala von einem Kleinröster zum Vergleichen. Meine Bohnen sind jedoch immer etwas dunkler geworden.
Meine "Röstkurve" (von 200 -24°C) habe ich hier aus dem Forum.
LG
Volker


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