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  1. #1
    dole ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard threads merkliste?

    hallo,

    wollte mal fragen, ob es möglich ist eine funktion beim forum einzubauen, die es einem erlaubt, threads die man interessant und für merkenswert hält zu markieren, damit man sie später in seinem profil widerfinden kann.

    diese funktion kenne ich von anderen foren und ist sinnvoll, da man manche threads sonst nicht widerfindet.

    ich weiss allerdings nicht wieviel aufwand das für die admins wäre.

    OT: ein dickes lob an die "betreiber" des forums, echt super das leute sich engangieren und solche eine diskussionsrunde erst ermöglichen soll heißen, wenn die funktion nicht machbar ist, ist sie halt nicht machbar


    gruß
    dole

  2. #2
    Sheygetz ist offline Erfahrener Benutzer
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    HALLO DOLE,

    DU HAST SCHON JETZT ZWEI EINFACHE MÖGLICHKEITEN AN THREADS DRANZUBLEIBEN:
    (Sieht fürchterlich aus, nicht wahr? Sei so gut, und bemühe ab und an mal Deine Shift-Taste. Groß-/Kleinschreibung ist nun einmal hierzusprache das gewohnte und - deswegen - lesbarste Erscheinungsbild.)
    Wenn Du verfolgen willst, wie sich ein Thread weiter entwickelt, klickst Du im Thread unten ...öh... links glaube ich "Bei weiteren Antworten benachrichtigen". Wenn Du Dein persönliches Archiv anlegen möchtest, je nun, speichere Threads einfach als Favoriten ab.

    Sheygetz
    NS Oscar * Brasilia (aka Rossi) RR45/80 * Preßstempelkanne



  3. #3
    old harry ist offline Erfahrener Benutzer
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    Zitat Zitat von Sheygetz
    HALLO DOLE,

    DU HAST SCHON JETZT ZWEI EINFACHE MÖGLICHKEITEN AN THREADS DRANZUBLEIBEN:
    (Sieht fürchterlich aus, nicht wahr? Sei so gut, und bemühe ab und an mal Deine Shift-Taste. Groß-/Kleinschreibung ist nun einmal hierzusprache das gewohnte und - deswegen - lesbarste Erscheinungsbild.)
    OT: stimmt, alles in grossbuchstaben zu lesen ist fürchterlich unübersichtlich. allein, der vergleich hinkt: wer sich zum klein halten der orthographisch korrekterweise in gross zu setzenden buchstaben entschliesst, verändert damit lediglich einen verschwindend geringen prozentsatz des schriftbildes - ergo: die lesbarkeit leidet nur sehr bedingt -, wohingegen obiges exempel genau das gegenteil bewirkt: beinahe jedes einzelne schriftzeichen wird anders geschrieben, als vorgeschrieben und gewohnt - wodurch das bemühte exempel untauglich wird.

    oder sollten wir etwa unflexibler sein als jene völker, die tatsächlich nur satzanfänge und eigennamen mit grossbuchstaben beginnen?

  4. #4
    dole ist offline Erfahrener Benutzer
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    danke dir old harry. ich hätte es auch nicht besser ausdrücken können.
    ich würde sagen, jeder so wie er mag.

    @Sheygetz: danke für die tipps.

    gruß
    dole

  5. #5
    Werner ist offline Erfahrener Benutzer
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    Zitat Zitat von old harry

    OT: stimmt, alles in grossbuchstaben zu lesen ist fürchterlich unübersichtlich. allein, der vergleich hinkt: ...
    darüberhinaus gilt in den weiten des netzes die aneinanderreihung von grossbuchstaben gemeinhin auch als ausdruck lautstarker meinungsäusserung, resp. grossen geschrei´s.

    gruss, werner

  6. #6
    unclewoo ist offline Erfahrener Benutzer
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    Zitat Zitat von old harry
    oder sollten wir etwa unflexibler sein als jene v�lker, die tats�chlich nur satzanf�nge und eigennamen mit grossbuchstaben beginnen?
    OT OT: Solang es um Fussball geht, zumindest nicht

  7. #7
    Sheygetz ist offline Erfahrener Benutzer
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    Zitat Zitat von old harry
    ... oder sollten wir etwa unflexibler sein als jene völker, die tatsächlich nur satzanfänge und eigennamen mit grossbuchstaben beginnen?
    Die sind keineswegs flexibler - bei ihnen gelten halt die von Dir beschriebenen Regeln, bei uns die Groß-/Kleinschreibung. Es sind also nur die Regeln andere, mit einem Mehr oder Weniger an Flexibilität hat das nichts zu tun.

    Zweifelsohne leidet die Lesbarkeit einschlägigen Untersuchungen zufolge bei Versalien mehr als bei Kleinschreibung. Aber leiden tut sie eben schon. Und sollte sie wirklich, auch nur teilweise, der großen Beliebigkeit - dole nennt es: Jeder wie er mag - geopfert werden? Nein, meint

    Sheygetz
    NS Oscar * Brasilia (aka Rossi) RR45/80 * Preßstempelkanne



  8. #8
    old harry ist offline Erfahrener Benutzer
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    Zitat Zitat von Sheygetz
    Die sind keineswegs flexibler - bei ihnen gelten halt die von Dir beschriebenen Regeln, bei uns die Groß-/Kleinschreibung. Es sind also nur die Regeln andere, mit einem Mehr oder Weniger an Flexibilität hat das nichts zu tun.
    grundsätzlich nicht. aber wir können uns doch hoffentlich veränderungen der gewohnheiten - und letztlich der regeln - anpassen, oder? schliesslich ist auch die von dir und mir und heute gesprochene und geschriebene deutsche sprache eine andere als jene, derer sich schiller, goethe und gotthelf bedienten, ohne das deswegen das abendland im allgemeinen oder das land der dichter und denker im speziellen den bach runter ginge. sprache und schrift sind nun mal ständiger evolution unterworfen. wenn du mir nicht glaubst, dann google doch einfach mal...

    solange ein satz halbwegs sinnvoll formuliert ist und die orthographischen und grammatikalischen regeln im ansatz respektiert werden, beeinträchtigt die verweigerung von grossbuchstaben mein textverständnis in keinster weise. da gibt es ganz andere, wirrere und unverständlichere dichterische freiheiten, als diese kleine bequemlichkeit...

  9. #9
    ttlamer ist offline Erfahrener Benutzer
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    Die wissenschaftlichen Erkenntnisse dazu sind keinesweges einschlägig. Es wird immer wieder darauf hingewiesen, dass (die deutsche) Großschreibung eigentlich eine unsinnige Gliederung des Textes ist. Substantive alleine sind nämlich nichts wert und können eine optische Betonung durch den Großbuchstaben nicht rechtfertigen.

    Allenfalls groß geschriebene Satzanfänge (bzw. allgemein neue Sinneinheiten wie Absätze, Aufzählungen, usw.) und Eigennamen würde ich für sinnvoll halten.

    Warum viele Großschreibung als angenehmer empfinden, hat in erster Linie mit Gewohnheit zu tun. Wenn plötzlich große Buchstaben als "Anker" im Text fehlen, verirrt sich das ungeübte Auge schnell und muss nochmal paar Worte oder ganze Sätze kontrollieren. Aber das kann man trainieren. Das Englische ist auch überwiegend klein geschrieben und ich selbst kann englische Texte wesentlich schneller lesen und erfassen, als deutsche. Das hat sicher auch mit der einfacheren Grammatik und dem "one-fits-all" Vokabular zu tun, aber ich finde es auch optisch viel angenehmer zu lesen.

    Ach ja... Aus Gewohnheit achte ich auch meistens auf die korrekte Großschreibung.
    La Cimbali Junior -- Rancilio Silvia -- Demoka 203

  10. #10
    Goglo ist offline Erfahrener Benutzer
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    Wenn wissenschaftliche Ergebnisse bezüglich dieses Themas umstritten sind, hat das meiner Meinung nach eher mit der Wissenschaft zu tun und wie sie mit komplexen Themen - also solche mit vielen Variablen - umzugehen pflegt: Stochastisch und dann Erklärungen für das Beobachtete suchend. Solange Beobachtungsergebnisse Diskussionen zulassen, werden sie auch geführt.

    Ich kenne und schäzte diese wissenschaftlichen Untersuchungen, die der Gross/Kleinschreibung ein effizienteres Textverständnis bescheinigen. Ganz einfach, weil sie meine Beobachtung wiederspiegeln. Einen ordentlich geschriebenen Text kann ich schnell lesen. Bei einem nur klein geschriebenen muss ich die sonst bereits als "wichtig" markierten Worte erst ausmachen - was den Lesefluss hemmt. Ganz schlimm sind dann die Texte, bei denen auch noch auf Zeichensetzung verzichtet wurde. Die grenzen schon fast an Körperverletzung. Das zusammen mit ein paar Tippfehlern garniert - und der Poster hätte auch geschriebenem Dialekt posten können.

    Klar ist das alles Übungssache. Ich bin aber nun einmal geübt, orthographisch korrekte deutsche Texte zu lesen. Von daher bin ich - aus purem Eigennutz - ein klarer Verfechter der Gross/Kleinschreibung.

    "helft betrunkenen vögeln!"

    Goglo

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