Bei der Suche nach Kaffeebücher habe ich unlängst festgestellt, dass nun

Stewart Lee Allen´s: The Devil´s Cup nun auch übersetzt wurde.


Ein teuflisches Zeug
von Stewart Lee Allen, bei Campus 2003, 230 Seiten
ISBN 3-593-37290-8 (wenn ich meine Schrift richtig lesen kann)


Allen beschreibt eine Reise in (um) die Welt entlang des Kaffees. Sein sozial antrophosophischer Ansatz sucht an den verschiedenen Plätzen Dokumente für die Wirkung des Kaffees (Koffeins) auf den Mensch und die Menschen. Anders als Pendergast ist dies weniger ein Buch mit Fakten sondern der Eindrücke.

Aber was sind im Kaffee schon Fakten? Bei manchen Diskussionen hier wird das, denke ich bisweilen auch deutlich.

Und: Eine meiner Lieblingsgeschichten aus dem Buch widerlegt z.B. das alte Testament. Wie Allen "herausfindet" sind sehr frühe Spuren des Menschen in Ostafrika gefunden worden. Dort gibt es keine Äpfel, wohl aber Schlangen und die uns allen bekannte kleine rote Frucht. Natürlich wußten die Menschen, die die Bibel übersetzten nichts von Kaffee, also waren sie gezwungen eine Frucht einzufügen. Aber kann man sich je vorstellen, dass der Genuss eines Apfel diese erkenntniserweiternde Wirkung haben kann? Oder ist das bei Kaffee nicht viel logischer?

Gruß Jutta