Danke für den Tipp! Essen waren wir dann doch lieber indonesisch, denn Thai kochen wir selber, und in Köln haben wir eine riesige Auswahl an Thai-Restaurants. Das Essen war auch klasse, aber fangen wir am Anfang an:
Geparkt haben wir im Parkhaus an der "Parkroute Oost", das ist nicht weit von der Fußgängerbrücke in den Stadtkern entfernt und direkt an der Maas gelegen. Die Parkgebühren kosten ein Tagesmaximum von 10 Euro, das erscheint nicht billig, aber außer dem P+R-Angebot gibt es wohl kaum eine andere Möglichkeit. Am Parkscheinautomat kostet die Stunde € 2,60 bei einer Höchstparkdauer von 2 Stunden

. Ein verkaufsoffener Sonntag gilt als Werktag, denn beim Geldkassieren ist man hier sehr "flexibel".
Der erste Weg führte Richtung Bahnhof. Schöne Bauten und ein leider geschlossener Laden, der Espressomaschinen und Kaffee verkauft. Eine Silvia stand im Schaufenster. Auf dieser Maas-Seite waren nicht wenige Geschäfte geschlossen, die Händler haben sich da nicht abgesprochen. Aus Kundensicht finde ich das ärgerlich (in Köln ist das aber noch schlimmer, da öffnet jeder wie er will

)
Holland ist ja berühmt dafür, dass Fahrräder das Hauptverkehrsmittel sind. Folglich wurden auch in Maastricht wild geparkte Räder zum Ärgernis. Während in Köln oder gar Münster kaum ein Verkehrsschild und kaum eine Straßenlaterne zum Fahrradanketten ungenutzt bleibt (und reichlich Fahrradleichen das Stadtbild verschandeln), sieht man das in Maastricht fast gar nicht. Grund: Fahrräder dürfen nur in ausgewiesenen Stellplätzen abgestellt werden, falsch parkende Räder werden beschlagnahmt und nur gegen eine Geldbuße wieder freigegeben

! Tja, die Regulierungswut ist im ach so liberalen Holland mittlerweile stärker als bei uns.
Ein offizieller Fahrradparkplatz an der Maas sieht dann auch gleich so aus
Nicht jeder hält sich an das Wildparkverbot:
Am Marktplatz wird es ganz offiziell: auf dem ganzen Platz keine Fahrräder abstellen. Nur in Fahrradständern...
Es gibt bewachte Fahrrad-Einstellplätze. Kostenlos!