Seattle, ich weiß nicht, ob das hierher gehört, weil die Espressi waren anders.
Starbucks war wie immer, und auch nicht, weil im Vergleich zu anderen mild.
Landestypisch muss der Espresso so sein, dass man den Geschmack noch nach zwei Stunden auf der Zunge hat. Nach diesem Kriterium (bitter - nachhaltig) schlägt Schomers Vivace Starbucks um Längen.
Crema ist ein Problem, liegt aber an der Technik in ein Kännchen oder Shot Glas zu "zapfen", damit geht beim Umschütten natürlich die Crema flöten. Shot Glas sieht natürlich toll aus, Espresso fliesst sämig ins Glas, Crema steht dick über dem dunklen Getränk. Kann man aber nur sehen, wenn man schräg hinter dem Barista ist (Vivace).
Tully und Seattles Best unterscheiden sich nicht nennenswert von den anderen, die Dichte an Espresso Shops ist beeindruckend. Tully hat noch am meisten Crema in den Pappbecher gebracht.
Noch zu berichten wäre von einem neuen akustischen Erlebnis bei der Espressozubereitung: Klack-Klack-Klack-Klack... Die Überzeugung, dass der Espresso pro Shot frisch gemahlen sein soll, hat sich durchgesetzt. Also Mühle einschalten, Siebträger darunterhalten, Dossierhebel betätigen (Klack), Dossierhebel betätigen (Klack), Dossierhebel betätigen (Klack), Dossierhebel betätigen (Klack), ..., dazwischen Füllstand im Siebträger kontrollieren und Überschuss (0,7g) gegebenenfalls in den Dosierbehälter schütten, vorher Mühle ausschalten.
Ansonsten wird beim Tampen auch nicht mehr an den Siebträger geklopft (ist aber schon bei alt.coffee dargestellt)
Jutta
COFFEE STAR
Origins & Blends
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