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05.12.2005, 00:15
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Erfahrener Benutzer
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Registriert seit: 14.06.2002
Ort: Berlin
Beiträge: 870
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Moin allerseits,
bin zur Zeit in San Francisco und war natuerlich sehr interessiert wie ernst denn der Espresso an der amerikanischen Westkueste genommen wird.
Also hin zu den in alt.coffee hochgelobten Ritual Coffee Roasters im Mission District. Der erste Blick zeigt, wie auch beim Ostkuesten-Espressomekka Gimme Coffee in Brooklyn, dass ohne Apple Powerbook schon mal ueberhaupt nichts geht. Ich denke mal, dass 80% der Tische von Nutzern dieser Maschinen besetzt sind.
Hoffnungsvoll einen Espresso bestellt, den sie sich superfrisch von den ebenfall hochgelobten Stumptown Coffee Roasters aus Portland, Oregon bringen lassen.
Die Barista legt sich ordentlich ins Zeug und schuettet erstmal den ersten Versuch weg. Den zweiten krieg ich, - er sieht gut aus und hat ne schoene Crema.
Allerdings zieht es mir beim Probieren die Schuhe aus. Spitz saeuerlich und unangenehm bitter haengt er an der Zunge. Keine Chance, - nur noch die Nachfrage ob man evtl. einen Macchiato draus machen koennte, rettet die Tasse. Ein zweiter Versuch ist genauso. Ich blicke mich um und sehe, dass kein Mensch Espresso trinkt, sondern ab Cappuccino aufwaerts (schoene Latte Art koennen sie allerdings machen).
Bei anderen einigermassen empfohlenen Cafes - Caffe Roma und Caffe Trieste im North Beach District, genau das Gleiche.
Wies aussieht machen sie alle sowas aehnliches wie einen Double Ristretto und irgendwie geht das immer schief. Ich denke mal das ist so gewollt, damit in den groesseren Getraenken, die 98% des Umsatzes ausmachen ueberhaupt das Coffein zu spueren ist.
Bei Peets Coffee & Tea z.B. passt in die "small" Version des Pappbechers ca. ein Viertel Liter Kaffee. In der "Large" Version zieht man sich dann sowas wie einen halben Liter rein. Keiner trinkt "small".
Soll heissen, dass hier alle ganz andere Coffeinmengen gewohnt sind und deswegen der Espresso entsprechend aufgeruestet sein muss.
Der Geschmack bleibt dann allerdings auf der Strecke.
Gruesse
Horst
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05.12.2005, 11:34
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Erfahrener Benutzer
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Registriert seit: 28.10.2003
Ort: München
Beiträge: 2.369
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Schade,
da waren meine Chicago Erfahrungen mit Intelligentsia deutlich besser. Der Black Cat Ristretto (ein echter Single mit <20ml) war sehr lecker, ohne Zucker! Aber geschmacklich ganz was anderes als der Italienische Stil,
Cappu (normale Größe, leider auch mit Black Cat, der in meinen Augen besser pur getrunken wird) und Filter (Keinen Ahnung welche Röstung das war, aber mindestens 333ml, hat mir aber dann endgültig einen nichtschlaf Heimflug beschert) waren auch sehr gut.
cheers
afx
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15.09.2006, 14:25
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Erfahrener Benutzer
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Registriert seit: 21.07.2006
Ort: Frankfurt a.M.
Beiträge: 257
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Zitat:
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Zitat von Host
Moin allerseits,
bin zur Zeit in San Francisco und war natuerlich sehr interessiert wie ernst denn der Espresso an der amerikanischen Westkueste genommen wird.
Also hin zu den in alt.coffee hochgelobten Ritual Coffee Roasters im Mission District. Der erste Blick zeigt, wie auch beim Ostkuesten-Espressomekka Gimme Coffee in Brooklyn, dass ohne Apple Powerbook schon mal ueberhaupt nichts geht. Ich denke mal, dass 80% der Tische von Nutzern dieser Maschinen besetzt sind.
Hoffnungsvoll einen Espresso bestellt, den sie sich superfrisch von den ebenfall hochgelobten Stumptown Coffee Roasters aus Portland, Oregon bringen lassen.
Die Barista legt sich ordentlich ins Zeug und schuettet erstmal den ersten Versuch weg. Den zweiten krieg ich, - er sieht gut aus und hat ne schoene Crema.
Allerdings zieht es mir beim Probieren die Schuhe aus. Spitz saeuerlich und unangenehm bitter haengt er an der Zunge. Keine Chance, - nur noch die Nachfrage ob man evtl. einen Macchiato draus machen koennte, rettet die Tasse. Ein zweiter Versuch ist genauso. Ich blicke mich um und sehe, dass kein Mensch Espresso trinkt, sondern ab Cappuccino aufwaerts (schoene Latte Art koennen sie allerdings machen).
Bei anderen einigermassen empfohlenen Cafes - Caffe Roma und Caffe Trieste im North Beach District, genau das Gleiche.
Wies aussieht machen sie alle sowas aehnliches wie einen Double Ristretto und irgendwie geht das immer schief. Ich denke mal das ist so gewollt, damit in den groesseren Getraenken, die 98% des Umsatzes ausmachen ueberhaupt das Coffein zu spueren ist.
Bei Peets Coffee & Tea z.B. passt in die "small" Version des Pappbechers ca. ein Viertel Liter Kaffee. In der "Large" Version zieht man sich dann sowas wie einen halben Liter rein. Keiner trinkt "small".
Soll heissen, dass hier alle ganz andere Coffeinmengen gewohnt sind und deswegen der Espresso entsprechend aufgeruestet sein muss.
Der Geschmack bleibt dann allerdings auf der Strecke.
Gruesse
Horst
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Habe neulich die selben Erfahrungen in SF gemacht.
In den USA habe ich die Vorteile von ILLY schätzen gelernt, den ich sonst nie verwenden würde.
Zwar bekommen nur wenige den ILLY richtig hin, aber oftmals geht auch nicht so viel schief und im Vergleich zu dem amerik. Röstungen (das mit dem Mega-Coffein ist mir im übrigen bei meinem einzigen Starbucks Besuch extrem aufgefallen!) ist man froh, wenn man den Illy Standard hat.
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V.F.A. Torino und Demoka 203
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07.02.2010, 11:13
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Erfahrener Benutzer
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Registriert seit: 07.06.2003
Ort: Mannheim
Beiträge: 2.461
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AW: San francisco - Espresso?
Hallo,
ich belebe den Thread mal wieder. Hat noch jemand Tipps zu SF?
For Barrel und Ritual stehen schon auf meiner Liste. Was könnt ihr noch empfehlen?
Gruß
Christian
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10.02.2010, 12:39
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Registriert seit: 19.08.2005
Ort: Dresden
Beiträge: 58
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AW: San francisco - Espresso?
Hallo,
die Leute von Caffenation aus Antwerpen sind gerade in San Francisco und schreiben über ihre Eindrücke in ihrem Blog http://caffenation.blogspot.com ausführlich. Da ist noch einiges zu finden.
Grüsse aus Dresden
Kai
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10.02.2010, 13:34
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Erfahrener Benutzer
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Registriert seit: 07.06.2003
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AW: San francisco - Espresso?
Danke. Den Beitrag hatte ich noch gar nicht gesehen. Das Blog lese ich auch recht regelmäßig.
Gruß
Christian
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12.02.2010, 20:45
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Erfahrener Benutzer
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Registriert seit: 07.05.2006
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Beiträge: 1.147
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AW: San francisco - Espresso?
bin Anfang März auch in San Francisco. Nehmen wir mal an, mir sagen die amerikanischen Röstungen zu und ich würde etwas nach D einführen wollen, wie hoch sind die Einfuhrabgaben? Ich habe nur gefunden, dass bis 500gr abgabefrei ist, aber wie viel Abgabe muss man darüber hinaus rechnen?
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aktueller Lappenstatus: rosa
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12.02.2010, 23:16
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Erfahrener Benutzer
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Registriert seit: 07.06.2003
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Beiträge: 2.461
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AW: San francisco - Espresso?
Guck bei Zoll.de. Da ist alles genau beschrieben. Es kostet zwar etwas Mühe, aber dort findest Du verbindliche Infos.
http://www.zoll.de/e0_downloads/d0_v...ezeit_2009.pdf
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12.02.2010, 23:27
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Erfahrener Benutzer
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Registriert seit: 07.05.2006
Ort: Augsburg
Beiträge: 1.147
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AW: San francisco - Espresso?
beim Zoll habe ich schon gesucht, aber nix handfestes gefunden.
beim Kaffeeverband habe ich folgendes gefunden:
"Der Kaffeesteuersatz in Deutschland beträgt für 1 kg Röstkaffee € 2,19"
und es kommt wohl noch die Umsatzsteuer von 7% hinzu, vermute ich zumindest
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13.02.2010, 00:47
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Erfahrener Benutzer
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Registriert seit: 07.06.2003
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AW: San francisco - Espresso?
Dann musst Du wohl noch etwas beim Zoll lesen. Da steht nämlich alles.
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