Achtet man aber darauf, dass man Holz kauft, welches ökologisch verantwortungsvoll und sogar bestandsfördernd gewonnen wird, lässt sich nichts Schlechtes darüber sagen - das hat dann aber auch seinen Preis.
Achtet man aber darauf, dass man Holz kauft, welches ökologisch verantwortungsvoll und sogar bestandsfördernd gewonnen wird, lässt sich nichts Schlechtes darüber sagen - das hat dann aber auch seinen Preis.
Selbst, wenn es sowas überhaupt gibt, Papier ist bekanntlich geduldig und in fernen Ländern bekommst du oft alles bescheinigt, wenn du nur genug zahlst, sollte man den Einsatz von Edelhölzern auf Fälle beschränken, wo sie aufgrund ihrer Eigenschaften nötig sind. ST gehören nicht dazu. Da würde eine deutsche Buche oder Kiefer ihren Zweck ebenfalls erfüllen, wenn es schon Holz sein muss.
Offenbar hast du zu dem Thema eine gefestigte Meinung, die ich natürlich auch respektiere.
Allerdings möchte ich mich gegen den in deinen etwas pauschalisierenden Beiträgen transportierten Vorwurf wehren, jeder, der exotisches Holz nutzt, betreibe zwangsläufig Raubbau am Regenwald.
Eventuell kann ja Wolle als Anbieter da auch mal was zu sagen.
Oder er ist schon verschreckt...
cu
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C.M.A. S.p.A., Mazzer LUIGI sri
Wieso denn nicht? Damit hätte ich auch kein Problem, wenn es preislich interessant ist und gut gedrechselt wird ...Da würde eine deutsche Buche oder Kiefer ihren Zweck ebenfalls erfüllen, wenn es schon Holz sein muss.
Grüße
Andi
Bezzera BZ07 (Brühdruck reduziert) mit Compak K3 Touch (Mahlgradbegrenzer frei), Handfilter und Bodum French Press
fast jeder!
Ich denke, so ist es, leider. Die Menge an aus ökologischen Gründen verantwortbarem Tropenholz sollte dort eingesetzt werden wo die technischen und nicht die optischen Eigenschaften dieser Hölzer von entscheidender Bedeutung sind, ganz abgesehen von der Frage ob sie als wichtiger Rohstoff nicht auch primär in den Ländern bleiben sollten, aus denen sie stammen. Abgesehen davon schafft das kleine Angebot von Holz, das nicht aus Raubbau stammt oft eine große Nachfrage die eben nicht "ökologisch korrekt" zu bedienen ist.
Nun ja, natürlich ist es denkbar aus kleinen Resten "sauberer" Hölzer kleine Griffe für schöne Maschinen zu machen. Nur, eignet sich Plastik nicht wirklich besser dafür?
Kommt auch auf das Holz an, Teak und Mahagoni werden ja in Plantagen angepflanzt. Zumindest kenn ich die Teakplantagen live aus Costa Rica.
Gruß,
Jochen.
Hi zusammen,
erstmal danke für das interesse.
Und nun Stück für Stück:
@iskanda
wegen der Quickmill - Siebträger.
habe ich noch nicht versucht, wobei ichs mir schonmal angesehen hab, ich besitze selber ein von Privileg gelabelte Quickmill. Der Siebträger ist nicht geschraubt, sondern verklebt.
Wenn ich hier ne Lösung finde, geb ich bescheit.
@ gumly, heyhan und mokele
schwarzes holz ist gut, grenadill sogar spitze, aber unglaublich teuer.
wenn ihr ne Kantel oder ein Stück übrig habt, kann ich das gerne machen, wir müssen nur vorher klären, was im Falle eines Falles passiert, denn manchmal verhauts die Drechselteile..Leider.
Zum Preis, kommt auf die Form(entsprechend ist die arbeitszeit) an. Schreibt mir doch einfach ne Nachricht was euch so vorschwebt.
@cu2
zur technischen Seite:
ich verwende Gewindestangen M10 (z.B. Vibiemme) und M12 (z.B. ECM) aus Metall, die
ich mindestens 4cm ins vorgeborte Holz verschraube. Also es wird nichts geklebt, auch kommen keine Gewinde aus Kunststoff, die ja gerne mal abbrechen zum Einsatz.
zur Oberflächenbehandlung:
das Holz wird, nachdem die rohe Form gedrechselt ist, in 5 Schritten mit verschiedene Schleifpapieren geschliffen und dann poliert. Als Finish benutze ich am liebsten div. Öle und Wachse, damit bekommt man die beste Haptik bzw. hat immer das Gefühl ein schönes Stück Holz in der Hand zu haben.
Ich hab die Teile auch schon mal lackiert, sieht im allgemeinen Klasse aus, aber die Gefühle leiden... Fühlt sich halt wieder wie plastik an...
Generell ist aber beides möglich, ganz nach Wunsch.
Ach ja, wegen der Helligkeit, liegt daran, dass der Griff relativ "frisch" was (3 Tage alt) das Holz dunkelt noch schön nach, geht dann ziemlich ins bordeaux-rote mit der schwarzen Maserung.
Form, Länge und Durchmesser sind relativ frei, es muss nur rund sein und einen gewissen Durchmesser haben, zwecks der Stabilität(ab 25mm aufwärts)
@ankro
zum Preis 35€ für beide Griffe, also je Griff.
Beim Bubinga ist zwar des Material günstiger, dafür hab ich länger dafür gebraucht, beim Cocobolo ist es andersrum..
@arni und cu2
Kiefer, Buche und andere Hölzer sind generell möglich, nur muss man bedenken, dass diese eine geringe Dichte und somit auch ein geringeres Gewicht haben.
Ausserdem sind die meisten einheimischen Hölzer ziemlich weich, d.h. bei starker beanspruchung können leichter Kratzer und Dellen entstehen.
Exotische Hölzer sind fester und ausserdem unempfindlicher gegen Hitze, Feuchtigkeit und Beanspruchung, ich denke hierauf kommts ja auch an
Zur Debatte um die nachhaltige Forstwirtschaft:
Ist auch ein Thema das mich interessiert, leider habe ich noch keinen Handel gefunden der die angesprochen Hölzer(Exoten unter den Exoten) aus nachhaltiger Forstwirtschaft liefert.
Das Teak und Mahagoni nachhaltig angebaut werden ist nachvollziehbar, es werden ja auch enorme Mengen für Gartenstühle/Tische etc und Möbel benötigt.
Cocobolo z.B. ist eher in "kleinen" kunsthandwerklichen Bereichen(Messergriffe), im Gitarrenbau sowie bei Pfeiffen gefragt. Folgend geringere Nachfrage, geringeres Interesse an nachhaltigem Anbau.
Sollte trotzdem jemand einen Handel kennen, der so etwas anbietet, gebt bescheid.
So, ich hoff nun hab ich alle Fragen beantwortet..
Ach ja, bevor ichs vergess, Rädchen und Hebelchen und dergleichen können natürlich auch gedrechselt werden
Beste Grüße
Wolle
La Pavoni Europiccola
ECM Casa Prima & Aristarco EMA 75
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