3rd Wave Röster und Röstungen

Diskutiere 3rd Wave Röster und Röstungen im Bohnen und Kaffee Forum im Bereich Rund um die Bohne; Spannend, weil ich diesen auch gerade nutze. Vanille schmecke ich fast gar nicht, ebenso leider die Banane nicht (wurde aber hier und im Filter...

  1. quick-lu

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    Also, noch etwas rumprobiert.
    Viel verändert habe ich nicht, dafür schmeckt er mir so wie er war, zu gut.
    Zuerst einen Deut weniger Mehl, 9,5g, genommen, hat die Durchlaufzeit ein paar Sekunden auf ca. 30 reduziert, hat mehr Säure ergeben, keineswegs unangenehm, ganz im Gegenteil, aber nicht mehr Frucht.
    Dann auf 9g reduziert und etwas feiner gemahlen wurde es würziger, Druchlaufzeit war da wieder bei 35 sec.
    Dann noch mit der Comandante probiert, 9,2g bei 9 Klicks, ebenfalls ca. 35 sec. Durchlaufzeit ab dem ersten Tropfen, wurde es etwas weniger kantig, sehr angenehm zu trinken, aber auch hier kam nicht mehr Frucht zum Vorschein.
    Wenn dann Banane, aber bei mir keinesfalls Maracuja oder Ananas.
     
  2. #1602 jazzadelic, 28.02.2018
    jazzadelic

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    IMG_20180228_203057.jpg

    :)

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    :(

    Alles eine Frage der Perspektive
     
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  3. #1603 Geschmackssinn, 28.02.2018
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  4. #1604 jazzadelic, 01.03.2018
    Zuletzt bearbeitet: 01.03.2018
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    50g Panama Gesha Lot 227 (WBC Winner und bislang weltweit teuerster Auktionskaffee überhaupt, was natürlich an sich kein Wert ist aber die Erwartungen steigen lässt) und 60 g Shakiso (Kaffee mit eigens entwickelter, neuer Natural Aufbereitungsmethode).
    Beides sind absolute Ausnahme Bohnen von den 90+ Estates . Je eine Mini Packung kann man sich aus Neugierde schon mal gönnen (ich hab für andere mitbestellt), für einen gut gefüllten Hopper ist das aber sicherlich nichts. Bericht folgt.
     
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  5. #1605 jazzadelic, 01.03.2018
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    Ibrik goes raspberry


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    Cool :)
     

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  6. smaxdax

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    Ein Bericht dazu würde mich brennend interessieren :oops:
     
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  7. quick-lu

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    Bonanza Coffee Roasters
    Dorali Osorio, Kolumbien
    Caturra, gewaschen
    Röstdatum 12.02.18

    Mahlkönig ProM, Comandante C40
    Quick Mill Achille
    VST LM1

    9,4g (ProM) bzw. 9g/8 Klicks (C40);19-21g; 10 sec. PI; 35 sec. Bezug;

    DSC_0002.JPG

    DSC_0005.JPG

    DSC_0009.JPG

    Geruch der Bohnen ungemahlen unspektakulär, riecht nach Kaffee.
    Gemahlen sehr süßer Duft, Honig, vielversprechend.
    Schmeckt als Getränk aber leider ganz anders. Klar, herb, wenig von der versprochenen Süße. Säure ist deutlich vorhanden, nimmt aber nicht überhand.
    Ich habe zuerst mit der C40 hineingeschmeckt, dann mit der ProM ein paar Bezüge gemacht und dann nochmal mit der C40 verglichen.
    Bisher kommt nicht das heraus, was auf der Verpackung steht. Er wird auch auf der homepage von Bonanza gänzlich anders beschrieben.

    Der Kaffee ist natürlich trinkbar, er schmeckt mir sogar sehr gut, erinnert mich an die herberen Kaffees von Square Mile, aber es steht halt etwas anderes auf der Verpackung.
    Kein Vergleich z.B., was die Süße betrifft, mit dem Natural von Good Karma Coffee, den ich zuvor getrunken habe (mir ist natürlich bewußt, dass sich ein Natural aus Ruanda nicht unbedingt mit einem gewaschenen Kaffee aus Kolumbien vergleichen läßt, es geht mir um die extra hervorgehobene Süße).

    Ich werde auf alle Fälle mal noch feiner mahlen und deutlich länger beziehen, mal sehen. Dagegen spricht, dass die Säure bei der momentanen Bezugszeit von 35 sec. stimmig ist, also nicht dominant.
     
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  8. #1608 Mr. Crumble, 03.03.2018
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    @quick-lu versuch ihn mal im Handfilter. Da schmeckt er typisch nach "Microlot" damals bei mir schon mit klarer Süße. Insgesamt hat mich der Kaffee aber weniger überzeugt und ich finde den veranschlagten Preis dafür (wie die meisten Produkte bei Bonanza) überzogen.

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  9. quick-lu

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    Ja, das kann sein, dass der Kaffee für Filter besser geeignet ist.
    Allerdings dachte ich, mit der ProM könnte ich dem entgegenwirken. Mal sehen. Mein "Problem", entgegen der allgemeinen Entwicklung, hin zum Filter, weg vom gepressten Kaffee, mag mir ein Espresso nach wie vor zu gut schmecken:)
     
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  10. quick-lu

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    Habe mir deine Empfehlung zu Herzen genommen und, auch weil gerade der Hopper geleert wurde, die restl. Bohnen in die Vario geschüttet. Mal sehen.

    Dafür habe ich meine letzte Packung von The Barn aufgerissen, Kayon Mountain.
    Reife Erdbeeren, cremig, leichte Milchschokolade, sehr süß, stimmt alles, was der Röster geschrieben hat.
    Für Espresso kann ich den Röster absolut empfehlen.

    Als nächstes ist aber JB dran.
     
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  11. chortya

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  12. #1612 Mr. Crumble, 06.03.2018
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    Der neue Filter von den Hermetics ist nach langer Zeit wieder eingetroffen, so dass ich diesen (mir in meiner Hermetics-Reihe noch fehlenden Kaffee) doch zwingend auf Herz und Nieren prüfen musste. Ob er die hohen Erwartungen erfüllen kann und ggf. den Ma1 vom Thron stößt, soll nachfolgende Erfassung klären:

    Hermetic Coffee Roasters - Tansania, Ng1

    Angaben vom Röster:
    Origin: Karatu District, Tanzania
    Producer: Ngila Plantation
    Attitude: 1.700 masl
    Process: washed
    Variety: Typica, Bourbon, Kent
    roast: filter roast

    Tasting notes: A very smooth but complex coffee, sweet, berry notes and a very light acidity.


    Aussehen: recht einheitliche light-medium Röstung, gr. Bohnen
    Geruch: frisch, süß, fruchtig, spicy

    brew-equipment:
    kettle: Hario Buono
    pour over dripper: Kalita 155, Kinto OCT, Chemex 3-Cup, AeroPress
    server:
    scale: Acaia Pearl, Hario Scale
    manual coffee grinder: Comandante C40 MKIII (Nitro Blade)

    Geschmack:
    Schon mein erster Brew, unter Hinzuziehung der AeroPress, sollte den Weg des Kaffees
    zeichnen. Ähnlich dominant -wie auch in den anderen Bereitern- ließ sich eine klar dominante Tendenz zur Aprikose erkennen, die deutlich im Vordergrund einen Tanz des Obstes auf der Zunge vorführt. Ein herrliches Obst, welches ergänzend mit der entsprechender Süße und dem Tiefgang präsentiert wird, so dass man die anderen Nuancen weniger stark wahrnimmt und fast verschweigen würde. Aber das wäre zu leicht (und zu kurz), um den Kaffee zu würdigen. Denn neben der Aprikose sind deutlich dunklere Beeren und Feigen zu erfassen. Nebenher laufen dann noch Geschmäcker von Sanddorn und Zitrusfrüchten auf, die dann auch die Basis der Säure bestimmen. Der Körper ist recht leicht ausgeprägt, wirkt aber in Kombination mit den Nuancen dann doch schwerer, als er eigentlich ist. Die Süße ist angenehm und die (Zitrus)Säure wunderbar auch im Nachgang im Rachen (angenehm) festzustellen. Ein wirklich komplexer Filter-Brew, der zu überzeugen weiß. Meine besten Ergebnisse hatte ich mit einer brew-ratio von 1:17 und einer Temperatur um 96 Grad.
    20180228_113521.jpg 20180301_180815.jpg 20180301_181324.jpg 20180301_181440.jpg 20180301_180941.jpg

    Fazit:
    Ein guter Kaffee, den Hermetics hier abliefert. Wer eine überragende Aprikose im Kaffee sucht, wird hier fündig und den Kaffee lieben. Wer aber weniger mit Aprikose, Feige und Beeren etwas anfangen kann, sollte diesen lieber meiden. Für meinen Teil muss ich sagen, dass der Kaffee wirklich solide ist, aber nicht zwingend an die Klarheit der anderen Röstungen von Hermetics heranreicht. In meinen Augen ist der Kaffee keine Alternative zum Ma1 und reicht auch nicht an dessen Klasse heran. Mit den v.g. Hinweisen gebe ich dennoch eine Kaufempfehlung ab. Bei einer Preislage um 13 Euro bietet der Kaffee wirklich viele Eindrücke, die man schon mal testen kann.

    Mr. Crumble
     

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  13. mat76

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    Ich habe ihn auch als Handfilter in meiner V60 probiert. Da hat er mir auch sehr gut geschmeckt, angenehme Süße, mit einer schönen leichten Fruchtigkeit. Leider ist der schon alle.

    Derzeit versuche ich mich am Mr. Tree. Der gelingt mir bisher nicht wirklich bzw. schmecke ich die Noten nicht raus. Ich habe auch immer ein Problem mit ml Angaben und würde g besser finden. Aber ist natürlich ne Sache des persönlichen Workflows.
     
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  14. #1614 Mr. Crumble, 06.03.2018
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    @mat76 wie bereitest du den Gedeo denn zu? Brühst du ihn als Filter oder als Espresso? Sofern du ihn als Filter brühst, kannst du ja der Empfehlung von der GKC Seite folgen und eine Unterextraktion bewusst testen. Dies ist zumindest die Empfehlung vom Röster.
    Geschmacklich hat er -erinnerungstechnisch- schon eine gewisse Ähnlichkeit zum Rocko aus gleichem Hause gehabt, aber mit anderen Schwerpunkten der Hauptnoten; mehr dunkle Beeren und Kirsche. Die Erinnerung basiert aber auf eine der ersten Röstungen aus dem November des letzten Jahres. Es kann ja sein, dass das Röstprofil angepasst wurde.

    Mr. Crumble
     
  15. mat76

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    @Mr. Crumble
    Ja, derzeit noch als Handfilter, Espresso wollte ich heut mal versuchen. Ich versuche ja den Empfehlungen von der HP zu folgen, aber da wird eben in ml angeben und ich habe keine ml Angabe auf meiner Kanne und arbeite ja auch mit Acaia Pearl plus App. Die Bohnenmenge steht da leider nicht, ich gehe von 20g aus. Zeit lasse ich natürlich gleich. Tja und die Wassermenge übernehme ich halt nur g. Aber ist das richtig so? Bei der Vorbrühwassermenge steht einfach nur ne "40" da, vermute ml ist gemeint, ich nehme halt wieder g. Ich würde mich auch die Angabe zur Brührate wünschen. Das würde alles vereinfachen.
     
  16. #1616 Mr. Crumble, 06.03.2018
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    @mat76 ja, bei den 40g/ml zum Bloomen kannst du die doppelte Menge im Verhältnis annehmen; also 20g. Sofern man lediglich auf die doppelte Menge abzielt, muss nicht zwingend ein Stirring erfolgen. Im Filterbereich kannst du ml und g auch gleichsetzen. Das spielt keine Rolle. Im Gros solltest du bei der "bewussten Unterextraktion" eine b-r von 1:15 (also 16 zwischen 235 und 245ml Wasser zum Aufkippen )wählen, das Mahlgut etwas gröber (ca. 2 Klicks bei der C40) und die Temperatur anpassen. Bei dieser Methode verwende ich lieber die Hario V60 (01)..nicht so weit am Rand brühen und die Temperatur etwas niedriger ansetzen. Nicht so extrem weit unten wie auf der HP von GKC, aber der erste Versuch kann durchaus bei 92 Grad versucht werden. Aber unbedingt dann auch Glas und Server vorwärmen. Bei der Unterextraktion ist es zudem besser mit mehreren Pours zu arbeiten. also nach dem Bloom auf 100g und dann in 50g Schritten. Du kannst es ja mal versuchen.

    Mr. Crumble
     
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  17. #1617 Mr. Crumble, 06.03.2018
    Zuletzt bearbeitet: 06.03.2018
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    @mat76 vielleicht noch als Ergänzung zur Unterextraktion i.V. mit der Acaia..
    So ungefähr sah es damals bei mir aus..
    Screenshot_20180306-161609_acaia Coffee.jpg Screenshot_20180306-161509_acaia Coffee.jpg

    Die Durchlaufzeit liegt bei ungefähr 2:20 +-5s
    Könnte auch etwas für @cosmosoda sein!?

    Mr. Crumble
     
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  18. mat76

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    @Mr. Crumble super! Sowas hilft mir sehr!!
     
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  19. #1619 Warmhalteplatte, 06.03.2018
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    Ich zitiere mich mal selbst aus dem Wicked'N'Mellow Kaffeerösterei Bamberg"-Thread im Gewerblichen Verkaufsbereich", weil das auch hier ganz gut reinpaßt:

    Hier meine Rückmeldung. Probiert habe ich Filter- und Omni-Roasts, den Kolumbianer, den Sambia, den Myanmar und den Sidamo. Schonmal vorab das Schlußfazit: Positiv ;)

    Insgesamt gesehen, sind die Bohnen vom Röstgrad her nicht superhell. Ich würde den Röstgrad eher im Bereich von Quijote oder Coffe Circle einordnen, also eher im massenkompatiblen 3rd-Wave-Bereich :) Hier ein Bild:

    Den Anhang 14070 betrachten

    In der mittleren Reihe von links nach recht: Myanmar, Sambia, Kolumbien, Äthiopien. Zum Vergleich oben eine mitteldunkle süditalienische Röstung und unten der Kochere-Filter von JB. Nun zum Geschmack:

    Myanmar: Als Filter ein schöner Kaffee mit erdigen und nussigen Noten, den man auch "unerfahrenen" Gästen anbieten kann. Als Espresso sehr gut. Nussig, Kakao und eine dezente Säurenote im Hintergrund, so daß er nicht langweilig wird.

    Sambia: Auf den war ich sehr gespannt, weil Sambia geographisch direkt in der Verlängerung der Linie Äthiopien - Kenia - Tansania liegt. So ganz bin ich mit ihm nicht warm geworden. Als Filter neben den Röstnoten noch ein paar Datteln und im Hintergrund Mandarinen. Etwas "kratzig". Im Siebträger interessanter. Die Frucht kommt etwas mehr raus und verbindet sich gut mit den Röstnoten. Insgesamt waren mir persönlich die Röstnoten zu dominant. Aber ich mag sonst auch gerne die superhellen 3rd-Wave-Fruchtsaft-Kaffees ;)

    Kolumbien: Der hat mich im Filter sehr positiv überrascht. Vordergründig Milchschokolade, dazu Karamell und Schale von grünem Apfel. Wirklich spannend, wie die einzelnen Aromen zusammenspielen und nicht nur einzeln für sich stehen. Und wenn man nichts gegen etwas Frucht im Espresso hat, macht er sich auch gut aus dem Siebträger. Interessanterweise ein richtiges Cremamonster für einen eher hell gerösteten Arabica.

    Sidamo: Auch den finde ich toll. Ein typischer gewaschener Äthiopier mit deutlichen Bergamotte-Noten. Nicht superhell, aber hell genug, daß die Zitrusnoten deutlich vorhanden sind. Als Espresso kamen noch ein paar tropische Anklägen wie von Mango hinzu.

    Und das Fazit gab es schon am Anfang :)
     
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  20. #1620 Mr. Crumble, 06.03.2018
    Mr. Crumble

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    @Warmhalteplatte vielen Dank für die Rückmeldung! Aber ich denke mal, dass ich dort nicht mehr odern werde. Klingen mir zu dunkel. Ick brauche rischtige light roasts. Die Einordnung hat mir sehr geholfen. Danke :)

    Mr. Crumble
     
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