Abgabemenge Handhebelmaschinen

Diskutiere Abgabemenge Handhebelmaschinen im Espresso- und Kaffeemaschinen Forum im Bereich Maschinen und Technik; Moin, seit einiger Zeit sammle ich Erfahrungen mit der La Pavoni Professional und ich bin begeistert von dem Espresso und der Maschine. Was mich...

  1. #1 Kaffepanscher, 30.04.2019
    Kaffepanscher

    Kaffepanscher Mitglied

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    Moin,

    seit einiger Zeit sammle ich Erfahrungen mit der La Pavoni Professional und ich bin begeistert von dem Espresso und der Maschine.

    Was mich aber ein wenig stört ist, dass man keinen Double-Shot ohne zweiten Hebelzug oder vorpümpeln (Fellini) machen kann, da nicht mehr als 33g Extrakt rauskommen bei einem Zug.

    Zweimal hebeln oder pümpeln führt natürlich zu Saugerei und Spülerei am Puck, ein langsames Anheben verlängert die Kontaktzeit extrem.
    Man kann - bzw. muss - viel probieren und variieren.
    Aber man kann keinen doppelten Espresso, ob 40 oder 60g Extrakt, in einem Zug beziehen, wie bei einer Maschine mit Pumpe.

    Gibt es einen Handhebler, der in einem Zug wenigstens 40g Extrakt ausgibt?

    Ich meine, so richtig professionell wäre ein Handhebler mit entsprechendem Pumpvolumen UND einer Stellschraube am Kolben, um die Abgabemenge einzustellen.
    So kann man auch den Single-Shot dann besser begrenzen.

    Aber wahrscheinlich ist da dann das Problem mit der Höhe des Einlasses im Pumpkolben... vielleicht ein größeres Bohrmaß und kleinerer Hub...
     
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  2. #3 brrrt, 30.04.2019
    Zuletzt bearbeitet: 30.04.2019
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    Handhebelmaschinen
     
  3. #4 honsl, 30.04.2019
    Zuletzt bearbeitet: 30.04.2019
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    Ich verstehe nicht ganz was du mit Double-Shot meinst. Wenn du auf 33 Gramm Espresso kommst, ist das per Definition bereits ein Doppio (Doppio Espresso - doppelter Schuss). Zumindest bei der hier überwiegend üblichen Ratio von 1:2 (halte ich geschmacklich für ideal, aber Geschmäcker sind ja verschieden)

    Willst du mit deiner Pavoni darüber hinaus, dann wird es allerdings umständlicher, das ist wahr. Zusätzlich zum doppelten hebeln fällt mir nur noch das Stietmann/ IMS 18 Gramm-Sieb ein, damit du bei unterfüllung so noch etwas Wasser zusätzlich gewinnen kannst.
     
  4. #5 cbr-ps, 30.04.2019
    Zuletzt bearbeitet: 30.04.2019
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    Klar gibt es das bei grösseren Federhandheblern, allerdings ohne Begrenzung. Das überschüssige Volumen läuft dann einfach in die Tropfschale oder nach Belieben in ein Gefäß.
    Die BG meiner Strega hat ein Volumen von ca. 50ml grob aus der Erinnerung
     
  5. #6 vectis, 30.04.2019
    Zuletzt bearbeitet: 30.04.2019
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    Im Vergleich zu den Dimensionen der Brühgruppe der Pavoni-Modelle und anderen ähnlicher Bauart (die Olympa Cremina schafft zwar etwas mehr bei einem Bezug, aber nicht so relevant mehr; die Zacconi Baby Lusso zum Beispiel dagegen wesentlich weniger) dürfte nur der Umstieg auf eine der Handhebel-Maschinen mit einer sogenannten Gastro-Brühgruppe Abhilfe schaffen.

    Genannt wurde ja bereits die Bezzera Strega, aber auch die Quickmill Achille oder Rapida bzw. Veloce , oder eben die anderen hier bereits oft erörterten Maschinen (Profitec Pro 800, siehe eben #3) sind entsprechend dimensioniert, was aber dann die gesamte Maschine betrifft.

    So große und entsprechend schwerere oder massivere Brühgruppen erfordern zum einen einen stabilen Rahmen und machen dann auch mehr Sinn wenn das Kesselvolumen und andere Komponenten ebenfalls größer ausfallen.

    Einzig ältere Gaggia aus Spanien haben einen relativ kleinen "footprint", aber eine recht große Brühgruppe und sind teilweise sogar für Tankbetrieb oder direkte Kesselbefüllung ausgelegt.
    Das sind aber lange nicht mehr gebaute Raritäten, wie sie @Feitz in seiner Sammlung hat.

    In einem früheren Thread hat er die mal gezeigt:
    Frage zu "kleinen" Handheblern,
    dort #86
    Vielleicht meldet er sich hier ja mal wieder zu Wort.
     
  6. #7 turriga, 30.04.2019
    turriga

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    Ziemlicher Unsinn.......!:rolleyes:
     
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  7. Ganzo

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    Hallo @Kaffepanscher,

    wenn Du ein Problem hast, auf eine größere Bezugsmenge zu kommen ohne zweimal hebeln zu müssen, dann kann Dir das Folgende vielleicht helfen:

    Die Bezugsmenge setzt sich zusammen aus:
    - dem Volumen zwischen Kolbenunterseite und Duschsieb bei hochgezogenem Hebel plus
    - dem Volumen zwischen Duschsieb und Puckoberfläche (headspace) plus
    - der Wassermenge, die bei hochgezogenem Hebel in den Puck eindringt minus
    - dem Volumen der in der Brühkammer verbliebenen Luft minus
    - der Wassermenge, die nach dem Bezug noch in Maschine und Puck verbleibt. ​

    Das eröffnet folgende Möglichkeiten zur Volumensvergrößerung:
    Du kannst
    - den Kolben bis auf den Boden abgesenken*
    - für eine ausreichend hohe Kesseltemperatur sorgen (weniger Luft im Zylinder = mehr Wasser)**
    - eine längere Präinfusion machen (mind. 10sek) bei hochgezogenem Hebel (Puck saugt sich voll).​

    So habe ich mit meiner 93-ger Pavoni durch 1 x Hebeln schon Werte von 45 - 50gr. erzielt.
    Allerdings müssen Temperatur und PI-Länge zur Kaffeesorte passen, sonst hat man zwar viel in der Tasse, aber es schmeckt nicht.

    * Wenn die Kolbenstange so eingestellt ist, dass der Kolben praktisch bis zum Brühsieb runter geht, dann kann man damit die größte Menge Wasser aus der Brühkammer drücken.​

    ** Um ganz sicher zu gehen, dass die Luft aus der Brühkammer entfernt wird, hat sich folgende Vorgehensweise bewährt:​

    Bevor man den Siebträger einspannt, hebt man den Hebel ganz kurz soweit hoch, dass es leise zischt (mehr ein leises Seufzen) aber erkennbar noch kein Wasser kommt.
    Dabei schießt eine geringe Menge Wasser in die Brühkammer und verdampft sofort.
    Da Wasserdampf leichter ist als Luft, bleibt der Dampf in der Brühkammer und die Luft wird verdrängt.​

    Wenn man jetzt den Siebträger einspannt und den Hebel für den Bezug ganz hochhebt, dann befindet sich bei Wassereintritt nur noch Wasserdampf und keine Luft mehr über dem Puck. Dadurch hat man immer einen festen Bezug mit dem vollen Volumen.​

    Das funktioniert bei meinem Modell sehr gut.​

    Ich heble nie zweimal, um den sorgfältig versiegelten Puck nicht nachträglich zu gefährden.

    Gruß Ganzo
     
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  8. 6.638

    6.638 Gast

    den merk ich mir :D
     
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  9. worcy

    worcy Mitglied

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    Hallo,

    ich hatte ähnliche Gedanken wie du, seit ich mit meiner Pavoni experimentiere.

    Aus diesem Grund habe ich das 1er Sieb bei meiner MIlleniumpavoni recht schnell verworfen: die Brew-Ratio von 1:2 habe ich deutlich besser mit dem 2er Sieb erreicht. Rein logisch müsste man die Wassermenge über den Kolbenhub für den geringeren gewünschten Output anpassen können.


    Ich bin den anderen Weg gegangen: die unabhängige Variable ist bei mir die Mühle mit Mahlgrad und Kaffeemenge, was die Pavoni macht, nehme ich als gegeben hin. Das heißt, ich heble immer gleich (einmal), habe den Kolbenhub nicht verändert und auch meine Präinfusionszeit bleibt konstant.
    Durch Anpassen der Kaffeemenge in Kombination mit Mahlgrad (logischerweise nur eines pro Versuch ändern) erreiche ich die Ergebnisse in Bezug auf die Brew-Ratio, die ich mir wünsche. Alles jedoch bezogen auf den 2er Sieb. Für 16g Espresso in der Tasse mach ich den Mund ehrlich gesagt nicht auf.

    Beste Grüße
     
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  10. honsl

    honsl Mitglied

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    :D:D:D
     
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  11. antony

    antony Mitglied

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    So würde ich meinen Espresso nicht wirklich trinken wollen. Ich wollte nur mal zeigen was mit der Robot und einem Hub möglich wäre.
    Kleiner als eine Pavoni ist sie auch noch. (und für mich auch besser)

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  12. Feitz

    Feitz Mitglied

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    über das Volumen hab' ich mir ehrlich gesagt, noch nie große Gedanken gemacht.
    Ich hatte jetzt zwei Jahre die Olympia Club in der Küche, dabei immer solange präinfusioniert, bis der Puck durchgefeuchtet ist und ein wenig Kaffee ausgetreten ist. Dann EINMAL den Hebel entspannt und gut. Nachhebeln halte ich auch für Unsinn.
    Ich versuche auch, den Kolben immer nur gerade soweit anzuheben, bis die Einströmmöffnung frei ist, damit sich möglichst keine große Luftblase im Kolben bildet (vom Totraum über der Einströmöffnung).
    Wenn Fließgeschwindigkeit und Brühzeit passen, ist mir das Volumen in der Tasse egal, paßt aber meistens auch (außer man hat zu fein gemahlen).
     
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