Ascaso Steel Duo PID vs. Profitec Pro 300

Diskutiere Ascaso Steel Duo PID vs. Profitec Pro 300 im Espresso- und Kaffeemaschinen Forum im Bereich Maschinen und Technik; Hallo zusammen, ich stehe derzeit vor der Entscheidung einer neuen Maschine im Preisbereich 1200-1400€. Die Trinkgewohnheiten bei uns sind unter...

  1. jakopf

    jakopf Mitglied

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    Hallo zusammen,

    ich stehe derzeit vor der Entscheidung einer neuen Maschine im Preisbereich 1200-1400€.

    Die Trinkgewohnheiten bei uns sind unter der Woche morgens 2 doppelte Espresso oder Cappucino (je nach Gusto) und Abends/Nachmittags evtl. auch nochmal dasselbe. Am Wochenende ca. 4 Getränke (Doppio od. Cap.) pro Tag im Schnitt.
    Insgesamt halten sich Cappucino und Doppio ungefähr die Waage. Dass viele Getränke aufeinander gebrüht werden müssen ist sehr selten, also vernachlässigbar.

    Da die Zeiten jeden Tag unterschiedlich sein können und es manchmal sehr spontan ist ist mir eine schnelle Aufheizzeit sehr wichtig.

    Bei meiner Recherche bin ich vor allem auf zwei Maschinen gestoßen: Die Ascaso Steel Duo PID und die Profitec Pro 300. Meine erste EInschätzung lt wie folgt:

    Ascaso:
    + Schnelle Aufheizzeit dank Thermoblock
    + Energiesparend dank Thermoblock
    + Vol. Mengenautomatik
    + einstellbare Temperatur
    + Design gefällt sehr
    - Temperaturstabilität?
    - Dampfpower?

    Profitec:
    + Dampfpower
    + Kessel individuell einschaltbar (Energiesparend)
    o immerhin Shottimer
    o rel. schnelle Aufheizzeit dank kleiner Kessel
    - keine Mengenautomatik

    Nun zu meinen Fragen:
    - Wie Temperaturstabil und -genau sind die beiden Geräte
    - Ist die Dampfpower der Ascaso ausreichend? EIn bischen länger zu schäumen macht mir nichts aus, aber ich will halt keine verwässerte Milch
    - Mir ist auch die Lelit Elizabeth untergekommen, habe da aber das Gefühl, dass die Verarbeitung und Materialien nicht so hochwertig sind, oder täusche ich mich da? Das ist mir nämlich sehr wichtig.

    Note: Als Mühle bleibt die Eureka Mignon Specialita.

    Vielen Dank schonmal für eure Einschätzungen,
    Jakob
     
  2. Ondra

    Ondra Mitglied

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    Ich habe nichts produktives zu den Maschinen beizutragen, aber es wäre sicherlich noch gut zu wissen, welche Maschine du aktuell nutzt und was dich an dieser stört :)
     
  3. Das_Ei

    Das_Ei Mitglied

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    Mit der Dampfpower meiner Steel Duo PID bin ich sehr zufrieden. Ich habe allerdings keinen Vergleich da es mein erster Siebträger ist.
    Bzgl. Temperaturstabilität lies mal hier
    ascaso steel DUO pid - der temperaturthread
    #99
    #117
    #146
    usw.

    Bei der Steel Duo PID kannst du den Thermoblock für Dampf ebenfalls deaktivieren.
     
  4. cbr-ps

    cbr-ps Mitglied

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    Ich denke, beide taugen, ist letztlich Geschmacksache. Ein Dampfwunder dürfte die Profitec mit ihrem kleinen Kessel auch nicht sein.
    Ich würde wahrscheinlich rein gefühlsmässig aktuell die Ascaso vorziehen.
     
  5. Zuvca

    Zuvca Mitglied

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    wie du an meiner signatur siehst, bin ich etwas voreingenommen ; )
    meine erfahrung:

    - aufheizen 10-12 minuten
    - kann ich nix sagen, hab ich nicht gemessen, aber wahrscheinlich schon : )
    - mengenautomatik: der messpunkt sitzt VOR den variablen OPV und puck, das bedeutet dass sich die menge in der tasse sozusagen "aufspaltet", dh du bekommst nicht fest deine X gramm/ml in die tasse, wie du dir das vielleicht vorstellst, sondern es schwankt je nach puck. wenn du also alles gleich hälst (was nie passieren wird) bekommst du ein gleiches ergebnis. wenn der puck schwankungen aufweist (feiner, gröber, etcpp) bekommst du etwas anderes in die tasse. es ist also nur ein ungefähre mengenautomatik
    - design gefällt mir auch
    - beim angegeben thread bitte erst eintrag 151 wirklich für voll nehmen. das orientiert sich dann an der WBC reihe und es war ein mühsamer kampf dahin zu kommen. falls du wissen willst ob die INTRAshotstabilität gut ist, wirst du in den messreihen sehen, dass sie ziemlich gut ist.
    - dauert etwas länger aber ist gut und vollständig latteartfähig.

    die mengenautomatik sollte kein entscheidender kaufgrund sein.
     
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  6. #6 Kid_A, 09.09.2020
    Zuletzt bearbeitet: 09.09.2020
    Kid_A

    Kid_A Mitglied

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    Stand vor gut fast einem Jahr auch genau vor der Entscheidung zwischen diesen beiden Maschinen. Letzlich habe ich auch eher zur Ascaso tendiert, der etwas höhere Preis im Vergleich zur Profitec hat mich aber zunächst vom Kauf abgehalten. Glücklicherweise kam dann bei mir der Black Friday gerade passend um die Ecke, sodass ich die Ascaso dann ein ganzes Stück günstiger bekommen und letztlich gekauft habe (die Profitec hatte ich übrigens nicht günstiger gesehen).
    Der diesjährige Back Friday ist auch nicht mehr so lange hin. Wenn du also noch nicht unbedingt sofort was kaufen willst, gäbe es da zumindest die Chance auf das ein oder andere Schnäppchen (übrigens auch bei der Mühle).
    Mein Trinkprofil ähnelt deinem ziemlich und für solche vergleichsweise geringen Haushaltsmengen eignet sich die Ascaso defintiv, was nicht heißen soll, dass sie nicht auch noch mehr schafft. Ich habe zwar keinen direkten Vergleich zu einer Boilermaschine, da ich noch keine besessen habe, aber ich hatte beim Milchschäumen auch noch nie das Gefühl unbedingt schneller sein zu müssen.
    Die Mengenautomatik kannst du, wie Zuvca schon schrieb, vergessen. Die taugt allenfalls für sehr grob ähnliche Ergebnisse in der Tasse und hat nichts mit der Mengenautomatik in Gastromaschinen zu tun. Vielleicht macht sich das ganz gut, wenn du mal viele Gäste und keine Lust hast jeden Shot zu wiegen und die Gästeschar nicht ganz so ansprungsvoll ist.

    Noch zur Mühle: Die Specialita hab ich ebenfalls. Die ist wahrscheinlich aktuell die meistgenannte/gewollte wenn es um die Erstausstattung geht. Genrell bin ich hiermit auch zufrieden, auch wenn ich im Vergleich zu anderen die die Mühle haben gefühlt näher am Klirrpunkt mahlen muss.
    Bei deinem eher geringen Verbrauch würde ich aber auch mal einen Blick auf die Niche Zero oder andere Single Dosing Mühlen werfen. Gerade wenn du auch ein bisschen experimentierfreudig bist und unterschiedliche Bohnen probierst, macht dich eine Mühle mit Hopper langfristig nicht glücklich (und glaube mir der Spieltrieb wird kommen;)). Ich habe mir hierfür noch eine Comandante zugelegt, die ich aber daneben noch für Brühkaffee und auf Reisen verwende.
     
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  7. JoeHu

    JoeHu Mitglied

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    Wir sind auch neu in der Siebträgerwelt, da wir nach Vollautomaten und Nespresso auch mal zu Hause richtigen Espresso und Cappuccino trinken wollten. Eine grobe Richtung zu finden ist nicht sehr einfach und hat einiger Recherche bedurft. Dass wir in der Nähe auch nur einen Fachhändler haben, machte die Sache nicht einfacher. Also viel online rumgesurft, unter anderem auch in diesem Forum.
    Unser Bezugsschema ist ganz ähnlich, besteht aus Espresso, Cappuccino und Latte Macchiato, wir wollten vor allem eine Maschine, die schnell betriebsbereit ist.

    Nicht zuletzt aus Design-Gründen (die E61-Optik ist halt nicht jedermanns bzw. -fraus Sache), auch ein poliertes Edelstahl-Gehäuse wollten wir nicht, haben wir uns für eine ascaso Steel Duo PID in Kombination mit einer Eureka Mignon Magnifico entschieden. Wir haben die Maschinen jetzt schon knapp drei Wochen und sind schwer begeistert. Wir haben auch bewusst nicht die ganz neue Ausführung gewählt, weil uns die bisherige Abdeckung der Brühgruppe besser gefällt - ausserdem war der Preis gut.
    Die Aufheizzeit ist sehr kurz und im grösseren Kännchen bekomme ich auch 300 ml Milch direkt aus dem Kühlschrank auf das doppelte Volumen aufgeschäumt, durch den zweiten Thermoblock auch während der Espresso noch läuft.
    Da wir Neulinge auf dem Siebträgergebiet sind, hat es etwas gedauert, bis wir Mahlgrad und Menge in einem brauchbaren Verhältnis hinbekommen haben. Ich habe auch ein grösseres Doppelsieb angeschafft, da in dem ascaso Sieb (mit 14 Gramm angegeben) bei max. 17 Gramm Schluss ist. Das IMS Competition 26,5 passt bestens in den Siebträger und verträgt sogar 21,5 Gramm, bevor der Kuchen am Sieb ansteht. Mit dem Einersieb bekomme ich mittlerweile auch ein brauchbares Ergebnis hin, ohne mit dem Mahlgrad der Mühle zu spielen - die richtige Menge Kaffeepulver im Sieb genügt. Ein einzelner Auslauf ist leider keiner dabei, weshalb ich noch einen separaten Siebträger mit Einzelauslauf nachgekauft habe.

    Jetzt sind wir natürlich eifrig am verschiedene Kaffees durchprobieren - hat auf jeden Fall Suchtpotential.

    Beste Grüsse
     
  8. jakopf

    jakopf Mitglied

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    Danke erstmal für die vielen schnellen Antworten :)

    Aktuel noch ne Silvia, jedoch ist es mir inzwischen zu umständlich mit dem Temperatursurfen und wechsel zwischen Dampf und Bezug.

    Wie extrem ungenau ist diese denn? Bei uns bin ich der einzige der sich gerne auch mit Waage etc. vor die Maschine stellt, der Rest hat lieber alles voreingestellt, aber auch nicht die allerhöchsten Ansprüche ;).

    Die Specialita hab ich schon in Benutzung und bin sehr zufrieden, allerdings wechsel ich die Bohnensorte wenn dann auch nur so jedes halbe Kilo bis 2 Kilo.
    SD ist für den Rest des Haushalts keine Option derzeit.
    Auf eine Comandante hab ich auch schon als Zweitmühle überlegt, um zwischendrin mal was anderes auszuprobieren :)

    VG Jakob
     
  9. cbr-ps

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    Bei „nicht den allerhöchsten Ansprüchen“ braucht es keine Waage, da reicht auch Augenmaß, immer gleiche Tassen vorausgesetzt. War das bisher mit der Silvia ein Problem?
     
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