Aufarbeitung carimali uno

Diskutiere Aufarbeitung carimali uno im Reparatur und Wartung Forum im Bereich Fragen und Tipps; Jetzt steht sie schon drei Tage daheim - meine Carimali Uno e. Günstig via ebay erstanden, Baujahr 1997 und laut Verkäufer zuvopr in einer...

  1. #1 ergojuer, 08.06.2005
    Zuletzt bearbeitet: 19.01.2010
    ergojuer

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    Jetzt steht sie schon drei Tage daheim - meine Carimali Uno e. Günstig via ebay erstanden, Baujahr 1997 und laut Verkäufer zuvopr in einer Speisegaststätte in Betrieb.
    Angeblich wurde sie ja regelmässig gewartet, der Aufkleber vom Coffma-Service klebt auch noch dran. Aber: Rückspülen war ein Fremdwort für den ansonsten netten und durchaus vertrauenserweckenden Verkäufer. Duschkopf, Duschsiebe, Brühkopf waren dementsperchend vollständig mit festem Kaffeeöl verstopft. Ich frag mich wie da überhaupt noch was rausgeflossen sein soll. na ja, ab all die Teile ausgebaut, eingeweicht und gereinigt. Anschliessend noch das Inenleben so weit gesäubert, dass ich mir nicht bei jedem Griff auf den Kessel die Hände ganz beaschmier. Da hat auch schon mal den grössten Teil der Nikotindüfte weggebracht.

    Gestern abend war es dann soweit, dass ich die Maschine ans Stromnetz angeschlossen habe. en Panzerschlauch habe ich versucht erst mal per Trichter zu füllen und ihn dann in einen tieferliegenden Eimer gelegt.
    Machine eingeschaltet und tatsächlich! Die Pumpe surrt. Im Kessel plätschert es hörbar. Es wird Wasser gefördert!!! Nach etwa 10 Sekunden war dann aber auch schon Ruhe. Die Pumpe schwieg. :-(
    Das kanns doch nicht gewesen sein....
    Maschine ausgeschaltet und den Eimer oberhalb im Regal abgestellt (ales mit FI-Schutzschalter ;-) ) und gleiche Prozedur gestartet: Kein Ton....:-((

    Nächster Versuch: Ich drücke die Kaffebezugstaste. Tatsächlich die Pumpe surrt wieder. Aber es kommt kein Wasser raus. ???
    Kaffebezug konnte ich dann manuell per Tastendruck stoppen. Immerhion scheint die Portionierelektronik soweit beurteilbar zu funktionieren. :p Deren Austausch wäre einem Gau gleichgekommen.

    Ich vermute ja mal stark, das Luft im Flowmeter steckt. Heute abend werde ich versuchen den Schlauch noch mal besser zu befüllen. Vielleicht wirds ja was.
    Hier auch meine Frage an euch: Welche Tricks fallen euch dazu ein, wenn man die Maschine probeweise aus dem Eimer testen will?
    Festwasseranschlus ist später in der Küche vorgesehen. In der Werkstatt, will ich mir zum Testen jetzt keine Anschlüsse, Eckventile etc. zulegen.

    Die komplette Demontage von Kessel, Rohren etc habe ich schon vorgesehen. Ich nehme an, dass die Maschine zuvor noch nie entkalkt wurde. Der mitersteigerte Everpurefilter soll angeblich regelmässig gewechselt worden sein. Coffema habe das alle zwei Jahre so gewollt und gemacht. Als ich die noch leere Maschine gekippt habe, konnte ich deutlich die Kesselsteinchen rascheln hören....
    Nun möchte ich die grosse Entkalkung aber erst machen, nachdem ich die Maschine zuvor wenigstens einmal habe prusten sehen. Kann natürlich auch sein, dass da durch Transport, Wasserentleerung und Gekippe der eine oder andere Kesselstein nun vor irgendeinem Rohr liegt. Wenns gar nicht vorangeht, werde ich wohl doch als nächstes Entkalken.

    Soviel zum bisherigen Stand der Dinge.
    Meine Frage an euch hier noch einmal:
    Wie stellt man es am geschicktesten an, die Maschine erst einmal aus dem Eimer heraus zu testen?
     
  2. #2 Luciano, 08.06.2005
    Luciano

    Luciano Gast

    Da kommen nur 2 Möglichkeiten als Storungsquelle in Betracht:
    Magnetventil der Brühgruppe oder Filter der Einspritzdüse ist zugesetzt.
    L.
     
  3. #3 nobbi-4711, 08.06.2005
    nobbi-4711

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    Das war m.W. schon richtig so. Sie schaltet sich aber ab, wenn irgendwo Luft im System ist. Einfach mal ein paar sec weiterlaufen lassen, irgendwann kommt schon Wasser aus der Brühgruppe (sofern kein größerer Defekt vorliegt).

    Dass Du die Kaffeeausgabe manuell stoppen konntest, sagt (leider) gar nix aus. Das sind lediglich die Funktionen, die zuletzt verrecken. Wenn die Dosierung schon längst nicht mehr funktioniert, weil das Eprom nen Schuss hat oder sonstwas, manuell ein- und ausschalten klappt oft trotzdem noch.

    Ob die nun wirklich Bj97 ist...kannst mir ja mal die Seriennummer mailen, dann kann ich Dir sagen, ob das einigermaßen hinkommt...es sein denn, Du hast alte Prüfaufkleber in der Maschine gefunden, die diese Angabe bestätigen können. Meine ist etwa Bj88.

    Marzocco-Siebe kriegst Du in den neueren Brühkopf so ohne weiteres nicht rein, die sind oben zu breit. Entweder die Bördelung mit ner Zange etwas nach unten biegen oder 1 bis 2 mm abschleifen, dann passen sie.

    Im Normalzustand pumpt die Maschine satte 200ml in den ersten 10sec bei Leerbezug. Das lässt sich mit der 0,8er Hauptdüse (espressoxxl) in den Griff kriegen, dann sind's wenigstens nur noch 130ml und der Caffe wird besser.

    Gib doch mal an, wie lang Dein Wärmetauscherröhrchen ist. Da gibt's 2 verschiedene. Das lange (ca 10cm) ist offiziell für 95 Grad (schwingt sich aber bis zu über 100 auf), das "Stummelchen" ist wohl mehr für die Schweizer gedacht und soll 85 erzeugen, macht in der Praxis ca 88 bis 89. Wie so oft bei italienischer Wertarbeit liegt die Wahrheit mal wieder in der Mitte. Deshalb hab ich ein langes gekürzt, jetzt passen die 93 bis 95 Grad.

    Wenn Du Fragen hast -> pm

    Greetings \\//

    Marcus
     
  4. #4 ergojuer, 08.06.2005
    Zuletzt bearbeitet: 19.01.2010
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    Die Antworten kammen ja ratzfatz. Schön!
    @ luciano: Filter der Einspritzdüse? Das sit son kleines zylindrisches Drahtnetzteil wie es in der Ersatzteilliste von espresoxxl aufgeführt ist, oder? Werds mal suchen.
    Magnet der Gruppe? Ich will erst mal andere fehler auschliessen, bevor die komplete Demiontage beginnt

    @Marcus: Das Baujahr steht auf dem Typenschild. Davon sind zwei mit identischen Aufschriften im Gehäuse angenietet.
    Wärmetauscherröhrechen? Ich habs geahnt, dass meine Anfrage erst der Beginn einer Expedition wird....
    Bislang habe ich den Kessel wie gesagt nicht angerührt. Mich auch nicht damit befasst, wie und wo ich das Tauscherröhrchen herausbekomme. Immerhin habe ich mittlerweile die Explosionszeichnung und ne gescannte Gebrauchsanleitung von Carimal aus Italien. Super Service! Wenn die Gebrauchsanleitung auch nicht viel aussagt und in holprigem Deutsch geschrieben ist. In den wichtigen Punkten wird dann eh auf den Kundendienst verwiesen. Eine Anfrage bei Coffema brachte nur die Offerte für 9,xx Euro plus Versand eine geschickt zu bekommen....
    Eine PM an dich ist unterwegs. Schick mir doch mal deine Telefonnummer, damit ich dich (mir am liebsten abends) anrufen kann.
     
  5. #5 ergojuer, 08.06.2005
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    @Marcus: Nochmal zum Wärmetauscherröhrchen: Du meinst eben jenes Rohr durch das das Brühwasser im Kesel geführt wird und sich dabei im dampfheissen Kesselwaser erhitzt, oder?
    Wenn ich mir den Kessel richtig angeschaut habe, so ist das Teil wohl fest eingelötet. Die Rohre, die ich als den Wasserweg zur Brühgruppe identifiziert habe enden in fest an den Kessel angelötetetn Anschlüssen. Hatte danach mal gesucht, als ich mich gefragt wie ich eben diesen Wasserweg später mal entkalke.
    Es hilft wohl nix: Ich werde wohl ein paar Fotos machen müssen und die ins Web stellen.
    Dennoch ist die Frage der richtigen Brühtemperatur für mich z.Zt. zweitrangig. Als erstes sol die Maschine mal überhaupt zischen, brühen, heizen, pumpen.

    Leider habe ich bislang auch das Gehäuse nicht gänzlich auf bekommen. Die oberen Bleche und Frontverkelidungen sind ab.

    Ist es richtig, dass man die Rückwand quasi nach hinten wegklappen kann ohne die Seitenteile abzuschrauben?
    Schien mir so bei Betrachtung der Klemmen. War mir gestern aber schon zu spät als ich es versuchte und den Verschluss am oberen Gehäuserand der Rückfromt nur einseitig aufbekam. Ich wollte halt nicht gleich den Holzhammer schwingen.

    Jürgen
     
  6. #6 Sheygetz, 08.06.2005
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    [quote:post_uid0="ergojuer"]Ich habs geahnt, dass meine Anfrage erst der Beginn einer Expedition wird....[/quote:post_uid0]
    ... und als passende Lektüre empfiehlt sich
    "Eines langen Tages Reise in die Nacht"
    http://www.amazon.de/exec....4656833
    :D

    sheygetz



    Edited By Sheygetz on 1118226894
     
  7. #7 nobbi-4711, 08.06.2005
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    Gehäuse öffnen sollte idealerweise ohne Schrauben klappen. Seitlich unter die Maschine fassen (an beiden Seiten auf etwa halber Tiefe). Da sind Schnappverschlüsse. Die nach hinten ziehen. Die Seitenteile sind ansonsten nur noch neben dem Brühkopf verschraubt. Rändelmuttern ab und man kann die Seitenteile zur Seite hin abziehen. Achtung, das Hinterteil kann dann nach hinten wegkippen. Das Hinterteil kann man übrigens nicht allein ausklappen, es wird von den Seitenteilen eingekantet. Zum Pumpeneinstellen muss also das Gehäuse völlig ab. Naja, dafür kann man sehr leicht an den Pressostaten...

    Das Wärmetauscherröhrchen steckt in der Mutter, mit der der Wärmetauscher oben bestückt ist. Die ist nicht angeschweisst, das sieht nur so aus. Oft ist das Röhrchen in der Mutter festgekalkt, ansonsten würde es genügen, die Zuleitung zu lösen und das Röhrchen mit einem Stift rauszupulen.

    Alles weitere heut abend :)

    Greetings \\//

    Marcus
     
  8. #8 ergojuer, 13.06.2005
    Zuletzt bearbeitet: 19.01.2010
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    Stand der Dinge:
    - Abnahme des Gehäuses war kein Problem.
    - Die Pumpe surrt, sobald ich den Pegelstandsmesser nach oben ziehe oder den Kaffeebezug starte.

    Aber, aber.....
    Beim Kafeebezug tröpfelt das Wasser weiterhin nur aus dem Kopf. :-(
    Daraufhin habe ich den Brühkopf komplett demontiert und alle Einzelteile in Reiniger gekocht.
    Der Filter der Einspritzdüse war mit Kesselsteinchen bedeckt, die jedoch locker lagen und leicht zu entfernen waren. Habe die Düse dann ebenso entkalkt. Da ist jetzt also alles blitzblank sauber.
    Das Magnetventil am Brühkopf habe ich demontiert, das Ventil von der Spule getrennt und ersteres ebenso entkalkt.
    Die Einzelteile liegen jetzt immer noch sauber und seperat vom Rest der Maschine neben ebendieser.

    Jetzt habe ich den Kaffeebezug mal ohne Brüheinheit gestartet und dazu ein Schläuchlein an die Kupferleitung angeklemmt, die zu der Einspritzdüse führt. Daraufhin den Kaffeebezug gestartet. Die Idee war, dass ohne Brühkopf, Kaffee, Magnetventil, Düse, Siebe etc der Wasserfluss ja ungehindert sprudeln sollte.
    Hat er aber nicht.....
    Es tröpfelt weiterhin nur aus der Leitung....:( :(

    Ich bin jetzt so weit, dass ich Kessel und alle Kupferleitungen ausbauen werde um sie zu entkalken. Bislang wollte ich dies erst dann machen, wenn ich mir zuvor sicher sein konnte, dass die Maschine in groben Zügen funktioniert. Sonst häte ich nach dem Zusammenbau ja nicht gewusst, ob ich was vermurkst habe, das vorher funktionierte.

    Jetzt die Fragen an euch:
    Was könnte noch die Ursache für den tröpfelnden Wasserbezug sein????
    Es gibt da noch ein Magnetventil unterhalb der Brühgruppe auf Höhe der Tropfschale. Soweit ich die Zusammenhänge blicke, wird dort der Kaffeebezug geöffnet. Sollte ich wohl auch mal öffnen und nach Kesselsteinchen suchen, oder?

    Wie kann ich erkennen, ob die Pumpe ausreichend fördert? Vielleicht mal den Pumpenausgang bzw das Rohr an seinem Ausgang ungehindert von Kessel und Ventilen spritzen lassen? Würde die Pumpe dann so richtig heftig Wasser fördern müssen?

    Oder aber ist dieser tröpfelnde Wasserbezug ganz normal, da ich ob der besseren Zugänglichkeit in allen Probeläufen bislang auf ein Aufheizen des Kesels verzichtet habe? (Na ja, 20 Sekunden hab ich die Heizung mal laufen lassen. Sie wird warm. :p )
    Wird also erst dann so richtig gefördert, weil ob irgendwelcher thermodynamischer Zusammenhänge, die ich jetzt nicht durchschaue, erst bei heissem Kessel der rechte Fluss entsteht? Eine gewagte Idee eines Zweikreisnewbies...

    Jetzt werdet ihr mir wohl vor allem raten, ich soll doch bitte, bitte erst mal alles entkalken. Mach ich auch! Bestimmt!
    Habe am Wochenende aber festgestellt, dass mir ein 20er Gabelschlüssel fehlt. Mit dem verstellbaren Engländer (andere nennen so nen Schlüssel wohl auch Franzosen) bekomme ich ne Reihe von Muffen einfach nicht auf. Und sinnlose Gewalt will ich dem neuen Schatz ja nicht antun.
    Nur wenn ich die Maschine eh zerlege ist dies die beste Gelegenheit nach Fehlerquellen zu suchen, die eventuell gar nicht mit Kalk in Verbindung stehen.



    PS: @ Marcus: Unser Telefonat hat mir wirklich nen Haufen Zussamenhänge klar gemacht und den rechten Elan gegeben. Nochmal besten Dank!
     
  9. #9 Gaggia_User, 13.06.2005
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    bei meiner Carimali habe ich 140ml/10sec durchfluss durch die Gruppe. Meistens hilft es nur alles mal zu entkalken und zu reinigen danach trinkt man auch erst wieder mit Genuß einen Kaffee aus der Maschine
     
  10. #10 ergojuer, 13.06.2005
    Zuletzt bearbeitet: 19.01.2010
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    Ja es ist wohl müssig Fehler zu suchen, solange die Maschine nicht enkalkt wurde.
    Zum Entkalken: [b:post_uid0]Heiss [/b:post_uid0] entkalken geht ja kaum. So nen riesigen Kochtopf habe ich nicht. Reicht es wenn ich die Teile über eine Nacht in starker Zitronensäurelösung stehen lasse? Oder sollten es besser zwei Tage in kalter Lösung sein? Oder ist kalt entkalken eh nix und ich sollte mich nach nem Tauchsieder umschauen, den ich in den Eimer hänge?
    Vorgesorgt hab ich neben nem Pfund Zitronensäure zusätzlich mit ner Reihe Schnellentkalkertabs. Die enthalten neben der Zitronensäure auch noch Amidosulfonsäure, welche bei Wasserkochern etc. erfahrungsgemäss viel wirksamer ist als reine Zitronensäure. Urinsteinentferner oder andere "harte und heftige" Säuren habe ich in der Drogerie nicht auftreiben können.
     
  11. #11 Gaggia_User, 13.06.2005
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    du bist mir sehr optimistisch! Bei der Entkalkung der Azoyken habe ich
    ca 15l Phosphorsäureentkalker
    + 3kg Zitronensäure
    gebraucht um einigermaßen den Kalk zu entfernen. Am besten stellst du den Kessel in eine Plastikmülltonne (machen die Profis auch) dann denn Pulverentkalker dazugeben und dann den Behälter mit kochendem Wassser(R-G-T-Regel)
    auffüllen
     
  12. #12 muenchenlaim, 13.06.2005
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    Mensch Benjamin (gaggia-user) - mach den Leuten doch keine Angst. :;):

    Was Du beschreibst ist die Hardcore-Variante. Bei meiner acht Jahre alten , und versifften, Simonelli hat es ein Wischeimer sowie zwei Pakete Zitronensäure aus dem DM-Markt getan.

    Wer sich natürlich an einen 12-Liter-Kessel (?) ranmacht, der muss die Badewanne oder ähnliches opfern. :D

    Christoph
     
  13. #13 Gaggia_User, 13.06.2005
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    [img:post_uid0]http://home.mnet-online.de/benschmid/azkoyen/images/IMG_1108.jpg[/img:post_uid0]
    [img:post_uid0]http://home.mnet-online.de/benschmid/azkoyen/images/IMG_1112.jpg[/img:post_uid0]

    Restkalk aus den Wärmetauschern nach dem Entkalken, entfernt durch Ausfräsen:
    [img:post_uid0]http://home.mnet-online.de/benschmid/azkoyen/images/IMG_1188.jpg[/img:post_uid0]



    Edited By Gaggia_User on 1118651573
     
  14. #14 ergojuer, 13.06.2005
    ergojuer

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    Noch was.
    Kann ich das Heizelement komplett in den Entkalker eintauchen oder schadet das den Teilen(=Kontaktschuhe, irgendwelche Dicht- und Übergangsmaterialien etc.), die normalerweise gar nicht mit Wasser in Verbindung kommen?

    Jürgen
     
  15. mo_111

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    @ Gaggia_User

    geil - das erinnert mich sehr an meine Cimbali Junior - die sah ähnlich aus.

    mo_111
     
  16. afx

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    [color=#000080:post_uid0]@ergojuer:
    [quote:post_uid0]Kann ich das Heizelement komplett in den Entkalker eintauchen oder schadet das den Teilen(=Kontaktschuhe, irgendwelche Dicht- und Übergangsmaterialien etc.), die normalerweise gar nicht mit Wasser in Verbindung kommen?[/quote:post_uid0]
    Blos nicht!!!
    Nimm ne Vase oder anderes hohes Gefäß bei dem die Fassung der Heizung am oberen Rand aufliegt und mach dann das Gefäß randvoll mit Entkalkersuppe.
    Es gab immer wieder mal Berichte über defekte Heizungen die ein Vollbad genommen haben.

    cheers
    afx
     
  17. #17 nobbi-4711, 13.06.2005
    nobbi-4711

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    Prüf mal das Wärmetauscherröhrchen. Das ist die erste Stelle, an der das Wasser erhitzt wird, da fällt auch so richtig Kalk aus. Hatte mal ne 2gruppige Bezzera in der Kur, da war das Röhrchen auf einer Seite auf fast 10cm komplett zugekalkt; nein, nicht zugekalkt, zugesteint...

    Urinsteinentferner (den heftigen mit Salzsäure) gibt's im Großhandel, also idR auf Gewerbeschein. Ist aber nicht nur heftig in der Wirkung (es schäumt wie ne defekte Waschmaschine und ist nach ca 1 Stunde fertig mit dem Kalk), es hat auch eine Geruchsentwicklung, die einen umhaut. Wenn nicht alles andere versagt, lieber als letzte Möglichkeit vorbehalten.

    Greetings \\//

    Marcus



    Edited By nobbi-4711 on 1118687665
     
  18. #18 ergojuer, 13.06.2005
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    [quote:post_uid0="nobbi-4711"]Prüf mal das Wärmetauscherröhrchen. Das ist die erste Stelle, an der das Wasser erhitzt wird, da fällt auch so richtig Kalk aus.[/quote:post_uid0]
    Liebe Freunde des guten Geschmacks,

    jetzt habe ich den Kessel rausgeholt. Nicht alle Muffen liessen sich öffnen, so dass nun immer noch zwei Leitungen am Kessel hängen. Bei den beiden wollte ich es nicht weiter versuchen nachdem der Kessel sich an den entsprechneden Stellen schon eindellte.
    Na ja, was solls. Geht der Kessel halt mit den zwei Rohren in die Entkalkersuppe.
    Andereseits wärs schon schön möglichst viele direkte Öffnungen im Kessel zu haben, damit der Entkalker sich auch optimal immer neu verteilen kann....
    Kriechöl als Lösung? (siehe unten)

    Ein echtes Problem ist aber die Heizung. Ich habs mit ner Rohrzange versucht, die Verschraubung aber nicht losbekommen. Ein Versuch die Verschraubung zu erwärmen und auf Ausdehnung zu setzen brachte leider auch nix. :-(
    Wat nu? Hat hier jemand einen Tipp wie ich die Kesselheizung herausschraube? Gäbe es da ein probates Kriechöl? Kanns mir ja kaum vorstellen, schliesslich soll die Kesseldichtung ja eben solche flüssigen Wanderungen verhindern....
    Na ja, das Problem wird sich mir nicht als erstem gestellt haben. Wer weiss Rat? Was kann ich tun?

    Marcus, gerade eben habe ich deinen Tipp zum Wärmetauscherröhrchen gelesen. Zuvor hatte ich es schon ausgebaut, aktuell liegt es in einer vierfach konzentrierten Lösung aus Zitronensäure und Schlecker-Schnellentkalker.
    Dein Tipp trifft ins Schwarze und das im doppelten Sinn. Das Röhrchen ist innen und aussen mit heftigen schwarzen Kalküberzügen bedeckt. Auch der Innendurchmesser dürfte deutlich geschmälert sein. Der gesägte Austrittsschlitz im Röhrchen ist fast zu. Aus dem Wärmetauscher selbst konnte ich Unmengen von Kalk rausschütten und -spülen.
    Hier ein Blick auf das was durch Schütten, Kippen, Spülen herauszuholen war:
    http://www.photodump.com/viewer/ergojuer/R0012704.html

    Der ganze Wärmetauscher dürfte mehr oder weniger voll von dem Zeug gewesen sein......Bah!
    Kein Wunder das das Wasser nur noch tröpfelnd gefördert werden konnte.

    Und noch ne Frage:
    Was ist mit dem Sicherheitsventil? Kann, sollte ich das auch entkalken? Oder verbietet sich das, weil solch ein Teil eben aus Sicherheitsgründen zwingend neu gekauft werden sollte?

    Beste Grüße

    Jürgen
     
  19. Stefan

    Stefan Mitglied

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    Ganz klare Aussage - das Überdruckventil sollte man auf jeden Fall erneuern, insbesondere dann, wenn die Maschine schon einige Jahre auf den Buckel hat und man nicht weiß, ob das Ventil nicht schon genauso alt ist... :;):
    Übrigens sind die Ventile üblicherweise verplombt - weil man sie zwecks Erhaltung der ordnungsgemäßen Funktion nicht zerlegen soll.

    Gruß
    Stefan
     
  20. #20 nobbi-4711, 14.06.2005
    nobbi-4711

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    Bei der UNO, für die ich neulich den Urinsteinentferner organisiert hab, war die Heizung ebenfalls bombenfest. Da blieb nur der Gang zum Schlosser. Den Sechskantansatz am Kessel in einen 55er Schlüssel gepackt, den Schlüssel in den Schraubstock, und auf die Heizung selbst mit einer 41er Nuss (Carimali empfiehlt wohl 42er, da heisst's ausprobieren). Die Ratsche auf der Nuss mussten wir dann noch mit einem meterlangen "zölligen Rohr" verlängern, bis sich die Heizung dann mal bequemte, mitzuspielen....die Heizung verklemmte sich dann in der Nuss und beim Ausschlagen gingen natürlich die Isolierungen zu Bruch. Naja, ich hatte noch ne neue rumfliegen...

    Ich sehe, Du hast wenigstens Glück mit dem Wärmetauscherröhrchen. Das ist das lange. Das kann man (bei Bedarf) kürzen. Das kurze verlängern geht nämlich schlecht :)

    Greetings \\//

    Marcus
     
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