Aufeinanderfolgende Bezüge teilw. sehr unterschiedlich (BZ10)

Diskutiere Aufeinanderfolgende Bezüge teilw. sehr unterschiedlich (BZ10) im Grundsätzliches Forum im Bereich Fragen und Tipps; Moin, nicht immer, aber hin und wieder sind zwei aufeinanderfolgende Bezüge recht unterschiedlich in der Extraktion. Das ist zwar kein...

  1. #1 christianhamburg, 25.09.2020
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    Moin,

    nicht immer, aber hin und wieder sind zwei aufeinanderfolgende Bezüge recht unterschiedlich in der Extraktion. Das ist zwar kein Weltuntergang, mich würde aber interessieren, woran das liegt und ob ich das mit meinen Maschinen überhaupt beeinflussen kann.

    Recht unterschiedlich heißt, dass die selbe Menge Espresso teilweise mit bis zu 10 (Extrembsp.) Sekunden mehr Bezugsdauer in der Tasse landet.
    Ich wiege vor und während der Extraktion.

    Meine Maschine ist eine BZ10 und die Mühle eine Eureka Specialita.
    Was ich mich frage ist, ob es eher an der Maschine (Druckabfall?) oder an der Mühle (ungleiches Mahlgut?) liegt.

    Vielleicht hat ja jemand dazu eine kluge Idee. ;-)
     
  2. Ondra

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    Evtl. könnten auch Unterschiede in der Vorbereitung (z.B. tampen) verantwortlich sein? Ich habe die Erfahrung jedenfalls auch schon gemacht und lese mal mit.
     
  3. #3 Lunacoffee, 25.09.2020
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    Hm, wenn es aufeinander folgende Bezüge sind, kann es ja nicht an der Luftfeuchtigkeit/Temperatur oder Alter des Kaffees liegen... Generell ist auch bei mir der erste Bezug leicht anders als die nachfolgenden, das liegt m.E. am "alten" Kaffee im Totraum der Mühle oder noch nicht optimal vorgezeizter Brühgruppe. Aber 10 Sek. sind schon viel.
     
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  4. #4 Iskanda, 25.09.2020
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    Das kannst du am Manometer (Brühdruck) ablesen.

    Eher das. Verteile mal das Kaffeemehl (Klopfen an den Rand des Siebträgers hilft schon mal ein Stück).
     
  5. #5 Iskanda, 25.09.2020
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    Eher nicht. Kann man aber leicht ausschließen: Warete mit dme 1. Bezug 25 Minuten. Dann wird die Gruppe einer BZ07/10 nicht mehr wärmer.
     
  6. #6 benötigt, 25.09.2020
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    Frage wäre auch, ob sie besser oder schlechter werden. Und kannst Du noch erläutern, was "recht unterschiedlich in der Extraktion" für Dich bedeutet?

    Im Prinzip kennst Du alle Einflussfaktoren beim Bezug. Wenn also das Ergebnis zwischen zwei Bezügen irgendwie anders wird, muss einer der möglichen Parameter in der Zwischenzeit geändert worden sein. Die offensichtlichen und schon genannten Dinge sind Temperatur und Mahlgut. Machst Du einen Leerbezug vor dem ersten Durchgang? Ist der ST beim Aufheizen eingespannt? Lauter so Sachen könnten eine Änderung verursachen.
     
  7. #7 plempel, 25.09.2020
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    Bei meiner Mühle spielt auch der "Bohnenstand" im Bohnenbehälter der Mühle eine Rolle. Hopper voll >> Mahlgut etwas feiner, Hopper fast leer >> Mahlgut etwas gröber. Um diese Unterschiede zu vermeiden, könntest Du ja versuchen, immer den annähernd gleichen "Bohnenstand" in der Mühle zu haben. Aber vielleicht ist das bei der Eureka ja kein Thema.
     
  8. #8 christianhamburg, 25.09.2020
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    Vielen Dank für die ganzen Beiträge.

    Die Maschine ist mindestens 25 Minuten vor dem ersten Bezug vorgeheizt (tendenziell eher länger).

    Einen Leerbezug mache ich nur, wenn die Maschine länger unbenutzt ist. Wenn ich direkt nach 25-30 Minuten beziehe, spare ich mir den. ST ist immer mit eingespannt.
    Ob sie besser oder schlechter werden, ist tatsächlich unterschiedlich. Manchmal beziehe ich den 2. deutlich schneller, manchmal braucht der 2. deutlich länger.

    Der Hopper ist immer leer bzw. es ist nur die Dosis drin, die ich brauche.
     
  9. #9 plempel, 25.09.2020
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    Vielleicht ist das das Problem. Mach doch mal eine Serie mit halbvollem Hopper.
     
  10. #10 christianhamburg, 25.09.2020
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    Ich wiege allerdings jedes Mal vorher ab, die Menge im ST ist also immer die selbe und unverändert.
     
  11. #11 plempel, 25.09.2020
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    Das heißt aber nicht, dass der Mahlgrad konstant ist. Ich kann mich erinnern, dass einige "portionsweise-Mahler" mit der Konstanz des Mahlgutes zu kämpfen hatten und sich daher spezielle Hopper konstruierten oder die Bohnen mit irgendwas beschwerten, um einigermaßen konstantes Mahlgut zu bekommen.
     
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  12. #12 Gandalph, 25.09.2020
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    Das bemerke ich, sobald bei meiner Mühle der Hopper leer wird. wenn die Bohnen aus der Sicht verschwinden, sind noch 3 - 1ner Bezüge möglich zu mahlen, die dann aber jeweils unterschiedliches Mahlhut und Gewicht pro Zeiteinheit haben - bis dahin ist es konstant. Das ist auch der Punkt ab dem die Bohnen beginnen zu "springen", was auch beim Portionsmahlen der Fall ist.
     
  13. #13 Kaffe-Affe, 25.09.2020
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    Um zu prüfen ob es an der Mühle liegt (Details der möglichen Mühlenprobleme sind ja oben genannt wäre drei Portionen in einen Behälter zu mahlen, durchmischen und dann damit drei mal den Siebträger zu befüllen. Ein leichter zeitlicher Abstand zwischen den drei Bezügen sollte dem Mahlgut für den Test egal sein.
     
Thema:

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