Ausbildungsprojekt Handmühle, mal sehen, wohin die Reise geht

Diskutiere Ausbildungsprojekt Handmühle, mal sehen, wohin die Reise geht im Mühlen Forum im Bereich Maschinen und Technik; Nachdem ich mich vor längerer Zeit auf die Suche nach einem Mahlwerk für ein Ausbildungsprojekt in unserer Firma gemacht habe, ist nun heute...

  1. #1 quick-lu, 17.10.2015
    Zuletzt bearbeitet: 18.10.2015
    quick-lu

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    Nachdem ich mich vor längerer Zeit auf die Suche nach einem Mahlwerk für ein Ausbildungsprojekt in unserer Firma gemacht habe, ist nun heute dieses Gesuchte eingetroffen (meinen Dank an einen zuvorkommenden KN'ler).
    Es handelt sich um ein konisches 68er Brasilia, das so auch in der Macap M7 und Elektra Nino verbaut ist. Des weiteren aus unserem Fundus in der Firma, Kegelräder für das Winkelgetriebe aus Kunststoff und ein Handrad:
    [​IMG]

    Ich will mich bei dem Projekt an der HG one orientieren zum einen, weil mich das Konzept und die Handhabung überzeugt haben (in der Theorie, den Videos und auf den Bildern, live habe ich noch keine bedienen oder sehen können), zum anderen, weil ich denke, dass so auch in der geforderten Genauigkeit gefertigt zu bekommen (es soll von Auszubildenden im 3. Lehrjahr gefertigt werden). Ausserdem macht es jetzt schon eine Menge Spass, mir Gedanken über Probleme, evtl. "Verbesserungen" (ich weiß, das sollte ich als Anfänger bei einem Prototypen mit Vorsicht schreiben:)) oder der Gestaltung des Aufbaus zu machen.
    Ob die Kunstoffkegelräder (Industrieware und schon sehr widerstandsfähig) und das Handrad (evtl. zu klein und zu wenig Masse) bleiben, weiß ich noch nicht, sie waren da und haben erst mal nichts gekostet, dass werde ich sehen, wenn die Mühle die ersten Bohnen mahlt.

    Es gibt schon mal den Ansatz, keine Stifte zur genauen Positionierung zu verwenden, sondern die Getriebebox und das Mahlwerk in gefrästen Taschen zu versenken.
    Als zweite Änderung, von der ich allerdings noch keine Ahnung habe wie und ob ich diese umsetzen soll, ist die Mahlgradverstellung.
    Sie erfolgt bei der HG direkt über eine Feingewinde (wie z.B. bei meiner Super Jolly) und wird mittels Rändelschraube geklemmt.
    Ich habe mir überlegt, in der Art meiner Zenith, also indirekt, diese Verstellung vornehmen zu können, die Handhabung finde ich hier sehr gelungen. Allerdings soll dies selbsthemmend und natürlich spielfrei gestaltet sein (selbsthemmend ist es bei der Zenith, ob es spielfrei ist, kann ich mir allerdings nicht vorstellen).
    Mal sehen, ob ich den Weg des geringeren Widerstandes gehe oder ob ich es mir unnötig kompliziert machen werde.

    Solch ein Projekt haben wir bisher in unserer Firma noch nicht verwirklicht (nicht das Thema ist gemeint, sondern die Art und Weise), es ist mir in den Sinn gekommen, als ich mich näher mit Handmühlen beschäftigt habe, werden so zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen, ich komme rel. günstig an eine hoffentlich hochwertige Single-Dosing Mühle und unsere Auszubildenen erarbeiten gemeinschaftlich ein Projekt von Anfang bis zum bitteren Ende (mal ganz davon abgesehen, was ich selber alles durch dieses Projekt lernen werde):).

    Ich freue mich natürlich jederzeit über Anregungen und Kritik, ich werde versuchen, alles in Bild und Schrift zu dokumentieren, allerdings wird noch etwas Zeit ins Land ziehen bis wirklich vorzeigbares vorhanden sein wird.

    Gruß
    Ludwig
     
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  2. #2 Alexsey, 18.10.2015
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    Grundprinzip HGone ist sicher eine sehr gut Idee. Ich würde überlegen die beiden Lagerungen der Welle im Gegensatz zum Orignal weiter auseinander zu gestalten, bzw. die untere möglichst nahe am Mahlwerk zu postitionieren. Mir erscheint dies einfach deutlich stabiler. Auch sollte damit eine hohe Präzision leichter zu realisieren sein.

    Eine Selbsthemmende Mahgradverstellung finde ich auch eine sehr gute Idee. Die meisten Varianten für eine Fixierung des Mahlkranzes verziehen diesen beim festziehen ein wenig. Der einzige Fall bei dem dies meiner Meinung nach so gut wie nicht geschieht, ist ein großer Klemmring.
     
  3. #3 Hafensänger, 18.10.2015
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    Schönes Projekt!
    Ich muss gestehen, dass ich totaler Laie bin was den Selbstbau von Mühlen angeht.
    Was ich mich aber schon immer frage ist warum sich immer unbedingt der innere Kegel drehen muss. Könnte man nicht auch den äußeren Mahlwerkskranz drehen, und den inneren nur zum verstellen des Mahlgrades rauf und runter bewegen? Ich weiß nicht ob dieser Ansatz irgendwas besser macht, hätte aber das Gefühl, dass sich das Nachdenken lohnen könnte.
    Für die Lagerung der Achse auf der der innere Mahlwerkskranz würde dann evtl. eine Bronzebuchse reichen. Die ist kleiner als eine Kugellager und kann dann näher am Mahlwerk sitzen ohne den Bohnen den Weg zu versperren.
    Wahrscheinlich nur eine blöde Idee. :oops: Müsste man wohl mal zeichnen um zu erkennen, dass das irgendwo gar nicht geht.
     
  4. #4 Cazuela, 18.10.2015
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    Das finde ich eine tolle Idee, Ludwig, und wünsche euch viel Spaß und Erfolg dabei!
    :)
    Salve Cazuela
     
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  5. antony

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    Ja wirklich ein tolles und höchst interessantes Projekt. Bin gespannt was draus wird.
     
  6. #6 quick-lu, 18.10.2015
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    Danke allen für den Zuspruch:), mal sehen, ob dieser gerechtfertigt ist.

    Darüber habe ich mir auch schon Gedanken gemacht, die untere Lagerung näher an das Mahlwerk zu bringen ohne die Zuführung der Bohnen unnötig zu behindern, oder die Welle stärker auszuführen um ein Verbiegen (wobei ich nicht beurteilen kann, ob es wärend des Mahlvorgangs überhaupt zu nennenswerten Verbiegungen bei der HG kommt) zu vermeiden. Aber beides schränkt die Zugänglichkeit zum Bohnen befüllen ein (hier ist es natürlich von Vorteil, die originale HG vor sich zu haben und mit ihr zu arbeiten, kann man sich einfach besser vorstellen).
    Bei der Klemmung geht es mir in erster Linie um das Vermeiden von Spiel und den daraus resultierenden Versatz des inneren zum äußeren Mahlkegels, das man in einem Gewinde zwangsläufig hat, allerdings widerspricht sich das natürlich generell, Beweglichkeit und Spielfreiheit, mal sehen, welche Führungen sinnvoll sind und ob überhaupt. Die Ideen die ich bisher hatte, sind in erster Linie aufwändiger (was nicht das Problem wäre), mich stört, dass die "Einfachheit" der Mühle deutlich leidet, die Schlichtheit und auch die Wartungsarmut (die HG ist m.E. sehr einfach zu reinigen und wirkt sehr aufgeräumt).
    Was ich aber jetzt schon sehe, ein Versatz wirkt sich bei einem konischen Mahlwerk sicher deutlich mehr aus, als bei einem Scheibenmahlwerk.

    Gruß
    Ludwig
     
  7. #7 quick-lu, 18.10.2015
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    Du darfst mir glauben, nicht nur du bist totaler Laie, es ist auch meine erste selbstgebaute Handmühle (wenn ich ehrlich bin, wäre es meine erste Handmühle überhaupt:)).
    Irgendwann vor längerer Zeit ist mir ebenfalls dieser Gedanke durch den Kopf geschossen, ohne das er sich nachhaltig eingelagert hat, wieso sich das innere drehen muß. Ich beantworte das mal ohne ohne es wirklich zu wissen, dass durch den Schliff die Bohnen in das Mahlwerk gezogen werden, was sie evtl. so nicht oder nicht in ausreichendem Maße tun würden, würde sich der äußere drehen.
    Ich habe mir auch schon überlegt (habe ich so bei einer Handmühle in sehr einfacher Ausführung gesehen), eine Lagerung unterhalb des Mahlwerks einzubauen, bin aber noch zu keinem sinnvollen Ergebnis gekommen (wenn wunderts, da haben sich schon ettliche den Kopf zerbrochen), das Lager stört eigentlich immer.

    Der Nachteil von Messing/Bronzebuchsen ist, dass sie immer mehr Spiel haben als z.B. Kugellager, es gibt zwar auch hier genauere Toleranzen und weniger genaue aber es bleibt ein größeres Spiel zur Welle. Ausserdem sollte man die Buchse vor Espressomehl schützen noch dazu, weil es sich unter dem Mahlwerk befindet (das gilt allerdings auch für ein Kugellager).
    Ich denke mal, eine untere Lagerung werde ich eher nicht realisieren, hier konzentriere ich mich lieber erst auf die Mahlwerksverstellung (jedes weitere Problem bekommt dann sein eigenes Projekt;), es kommen ja jedes Jahr neue Azubis ins 3. Lehrjahr:p). Und ob ich diese wirklich sinnvoll umsetzen kann, steht ja auch noch in den Sternen.

    Gruß
    Ludwig
     
  8. DeF

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    Der Combat Grinder ist so konzipiert und das scheint durchaus auch Vorteile zu haben. Hier ein weiterführender Link: http://www.home-barista.com/grinders/combat-grinder-t33962.html
     
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  9. #9 Alexsey, 18.10.2015
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    Präzision zu erreichen sollte auf jeden Fall oberste Priorität haben.
    Eine neue Mühle zu bauen schwirrt mir ständig im Hinterkopf rum. Ein Gedanke geht in Richtung Versalab, wobei mir auch dort die relativ einseitige Lagerung nicht gefällt. Meine Überlegung war es, die untere Aufhängung in den Kegel zu intergieren, an welchem der Mahlkranz hängt und auch der Mahlgrad verstellt wird. Würde man diese Aufhängung ausführen wie die untere Aufhängung an meiner Handmühle, würde sie nicht stören.
     
  10. #10 quick-lu, 18.10.2015
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    Also hat es doch nichts mit dem Schliff zu tun.
     
  11. #11 quick-lu, 18.10.2015
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    Kannst du evtl. mal eine Handskizze zum Verdeutlichen machen? Man braucht ja immer Streben und Kaffeemehl setzt sich mit der Zeit überall an, schön leicht und fein zum in die Ritzen stopfen:).
    Ich muß schon gestehen, der erste Gedanke für mich war schon, rel. einfach, günstig und mit Spass an eine Handmühle ala HG one zu kommen, Anfangs waren "Verbesserungen" nicht meine Anliegen, so schlecht denke ich, ist die HG auch nicht, dass man sie wirklich verbessern muß (können tut man immer, die besseren Ideen vorausgesetzt).
    Mit der Zeit sind dann aber schon ein paar Flausen im Kopf umgegangen, diese sind aber weder zu Ende gedacht, noch in irgend einer Form ausgearbeitet.
    Mit der Versalab habe ich mich noch gar nicht auseinander gesetzt, die ist mir bisher zu abgehoben erschienen (quasi nicht meine Kragenweite;)).

    Gruß
    Ludwig
     
  12. #12 Alexsey, 18.10.2015
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    Die Versalab würde ich abgesehen vom Antrieb und dem Mahlwerk als ähnlich bezeichnen. Mit meiner Überlegung erhoffe ich mir eine einfacherer Konstruktion, sowie mehr Stabilität. Die Zeichnung ist nicht absolut detailgetreu, da ich nur eine vorhandene kurz umgebaut habe:

    [​IMG]
     
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  13. #13 quick-lu, 18.10.2015
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    Sehr schön, hat es einen Grund, weshalb du noch rel. viel Luft zwischen MW und oberer Lagerung gelassen hast.
    Was mir bei der HG gefällt, ist der Einfüllring, der die Bohnen gleichzeitig zurückhält und als Trichter dient. Die Welle hat auch noch eine Schwellung wo sie auf den Kegel trifft, ich denke ebenfalls, um Popcorning entgegenzuwirken (nicht, um es zu verhindern, es sollen die Bohnen nicht wieder herausspringen denke ich).
     
  14. #14 Alexsey, 18.10.2015
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    Die Dimensionen haben nichts zu bedeuten. In der Realität müsste die Aufhängung denke ich auch noch einen größeren Durchmesser haben. Aktuell fehlt ja noch das eigentliche Kugellager. Die Formen und Verhältnisse bei der HG sehe ich auch als sehr vorteilhaft an und würde ich an Deiner Stelle als Richtmaß nehmen. Wenngleich das natürlich eine aufwendige Welle zur Folge hat.
     
  15. #15 Alexsey, 18.10.2015
    Zuletzt bearbeitet: 20.10.2015
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    Also irgendwie so:

    [​IMG]
     
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  16. #16 quick-lu, 18.10.2015
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    Genau, der genaue Abstand ist dann Erfahrungssache. Aber Probleme mit Bewegung in der Welle hat man dabei nicht mehr, die Lösung gefällt mir sogar sehr!
    Ich würde die obere Lagerung noch mit einem Rand oder Ring versehen, sonst kullern die Bohnen wegen der Streben ständig daneben.

    Jetzt nur noch das Spiel im Gewinde beseitigen. Hier wäre doch eine Führung oberhalb denkbar? Quasi eine Manschette mit Messingbuchse, die, weil sicher nicht passend zu kaufen, angefertigt werden muß und dann auch spielfrei gestaltet werden könnte. Damit wäre das seitliche Spiel weg. Vertikal allerdings würden die Bohnen beim mahlen nach wie vor den Kegel bewegen, oder?
    Oder würde der innere Kegel durch den entstehenden Druck beim mahlen immer nach unten gedrückt?
     
  17. #17 Hafensänger, 18.10.2015
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    Wenn man die Zeichnung von Alexsey als Ausgang nimmt und sich vorstellt, dass man nicht die Welle dreht, sondern den ganzen unteren Mahlwerksträger, dann könnte man die Einstellung am oberen Ende der (dann) Achse vornehmen. Hier sollte das radiale Spiel des Gewindes kaum ins Gewicht fallen. (Sorry, ich kann mich von der Idee im Moment nur schwer lösen :))
     
  18. #18 quick-lu, 18.10.2015
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    Ich werde mich mal schlau machen, um wieviel Spiel im Feingewinde es eigentlich geht.
    Wenn der äussere Kegel bewegt wird, kann ich aber nicht einschätzen, wie das mit der Kurbelei zusammenharmoniert:). Mit Motor sicher machbar, aber ein Motor ist keine Option für mich.
     
  19. #19 Alexsey, 18.10.2015
    Zuletzt bearbeitet: 18.10.2015
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    Arbeite in letzter Zeit eine Doser Jolly in Rutsche, Timer und Totraumminimalismus um. Ich muss sagen mir gefällt die Lösung dort. Dadurch, dass man nach dem Mahlgradeinstellen keine Fixierung mehr vornehmen muss, kann man auch nichts mehr verziehen und hab auch nicht das Gefühl hier irgendwelches Spiel zu haben. Ich hab nur noch keine gute Idee, wie man dieses Prinzip auf eine Single(hand)doser anwenden kann.
     
  20. #20 quick-lu, 18.10.2015
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    Denkst du die Federn verhindern wärend des Mahlvorgang Bewegungen im Mahlwerk?
    Ich habe heute eine Mini begutachtet, die ist rel. schwergängig, meine SJ (die ich allerdings momentan sehr selten verstelle) geht da etwas leichter aber immer noch satt zu verstellen (für was der Hebel gut sein soll, weiß ich auch nicht ich brauche zum verstellen immer zwei Hände, ach ja, das Gewinde ist sauber;)), die Federn machen das schon gut.
    Ich habe bei meiner Zenith bisher noch nicht recherchiert, wie genau die Mahlgradverstellung funktioniert, allerdings ist sie m.E. hervorragend gelöst, satt, angenehm und nach kurzer Eingewöhnung leicht und intuitiv zu bedienen. Sie ist ja auch sehr leicht zu reinigen, die obere Mahlscheibe ist auf einem Träger montiert, der mit drei Schrauben befestigt ist. Man hat nachdem man wieder zusammengebaut hat, den exakten Mahlgrad wie vor der Reinigung. Allerdings hat eben dieser Scheibenträger schon leichtes Spiel in der Aufnahme (ohne es gemessen zu haben würde ich sagen ca. 0,1-0,2mm, da kann man sich aber sehr leicht verschätzen, also bitte mit Vorsicht zu bewerten), wieviel sich dieses Spiel dann tatsächlich in der Praxis auswirkt, würde mich sehr interessieren.
     
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Ausbildungsprojekt Handmühle, mal sehen, wohin die Reise geht

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