Autoecke

Diskutiere Autoecke im Was ich unbedingt noch sagen wollte... Forum im Bereich Kaffeeklatsch; Ich gebe kaum Geld für Autos aus: ich habe einen alten Camper (Diesel, Verbrauch 9,2 l / 100 km) und einen alten VW Up (Verbrauch schockierende...

  1. blu

    blu Mitglied

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    Ich gebe kaum Geld für Autos aus: ich habe einen alten Camper (Diesel, Verbrauch 9,2 l / 100 km) und einen alten VW Up (Verbrauch schockierende 5,8 l / 100 km). Die nächste Car-Sharing-Station ist mind. 15' zu Fuß weg, da ich zwar Luftlinie sehr zentral aber dann doch weit oben wohne.
    Beide Fahrzeuge kosten mich im Unterhalt fast nichts, denn ich fahre insgesamt weniger als 6 tkm/a. Sehr gerne würde ich E fahren, aber dann wäre ich arm...
    Ich habe noch nie einen Neuwagen gekauft und möchte mein Geld dafür auch nicht aus dem Fenster werfen. Es gibt kaum E-Fahrzeuge, dich ich mir leisten könnte. Den City-EL vielleicht, aber Kinder transportieren ist damit eher schwierig...
    Bei mir dauert E-Mobilität also noch einige Jahre, leider. Irgendwann wird es hoffentlich auch für meine Zielgruppe ein (gutes gebrauchtes) Angebot geben.
    LG, blu
     
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  2. #2762 NoroChips, 21.04.2024
    NoroChips

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    Hast du eine auf dem Schirm, bei der man keine monatliche Gebühr hat? Ich lade recht gern mit ENBW oder Shell, die haben's beide mit den 4h.
     
  3. yoshi005

    yoshi005 Mitglied

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    Seit EnBW Strafgebühren berechnet, nutze ich an AC-Ladern die VW WE Charge Free, dort ist die Gebühr zwischen 21 und 9 Uhr ausgesetzt.
     
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  4. #2764 NoroChips, 21.04.2024
    NoroChips

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    Puh, aber 69ct/kWh ist schon sportlich! Danke aber für den Tipp. :)
     
  5. #2765 silverhour, 21.04.2024
    silverhour

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    Doch, klar, nur mit ist eine Strecke schon zu heikel: Bei knapp 200km Reichweite und ca 180km Strecke ist mit das schon zu sehr auf Knirsch. Ein ordentlicher Stau (und die sind leider nicht selten) und ich stehe am Straßenrand. Beim Benziner fahre ich ja auch mit ordentlich Reserve zum Tanken.

    Mag für einige stimmen, für mich nicht. Ich habe mein persönliches Mobilitätskonzept vor Jahren geändert: Bahncard50 statt Firmwagen, 10.000 km/Jahr (leider wieder) statt früher 30.000-35.000 km/Jahr, Reisegeschwindigkeit 120-130 statt 170-210, 75PS statt 150PS.
    Ich bin sehr offen gegenüber E-Mobilität und sehe es als wichtigen Baustein für künftige Mobilitätskonzepte. Ich halte das E-Auto aber nicht für das wunderbringende Allheilmittel: Der Ressourcenverbrauch ist weiterhin enorm, Rohstoffbeschaffung und Entsorgung für/von Akkus sind nicht ohne und wir geben den Autos zu viel von unserem Lebensraum ab.
    Eine Verkehrswende muß m.E. einen veränderten Umgang mit dem Auto an sich einhergehen.
     
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  6. #2766 Tschörgen, 21.04.2024
    Tschörgen

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    Gibt es dafür nicht ein Kabel für den Zigarettenanzünder? Damit könntest du das Auto ja dann wieder aufladen.
    Mit dem Handy geht das ja auch! :cool: :D:D:D
     
  7. #2767 turriga, 21.04.2024
    Zuletzt bearbeitet: 21.04.2024
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    Habe ich dir ja auch niergendwo unterstellt! Ich habe mal von mehr als auch schon 6 Jahren kurz einen der rein eklektischen i3 gefahren, das war damals tatsächlich noch „nicht zufriedenstellend“, um es mal vorsichtig auszudrücken, insbesondere da es gerade auch noch Winter war, aber auch das war damals schon als Stadt - und Pendlerfahrzeug, eben nicht als Reisewagen konzipiert. Inzwischen wurden selbst die meisten auch solch kleineren Fahrzeuge doch deutlich weiterentwickelt, genannte Reichweiten von um die 100km haben doch nur noch Kleinstfahrzeuge für den dann ausschließlich urbanen Raum.
    Deine Veränderungen sind bei mir recht ähnlich, hier nur keine BahnCard, sondern aktuell das Deutschlandticket und Mitgliedschaft bei StattAuto, wenn ich was für schwere oder größere Transporte benötige, sonst nur noch meinen Oldy (und damit ganz wenige tausend km/Jahr), komfortabel und flexibel wäre tatsächlich anders.
    Allerdings, eben auch genau der Anspruch, ein Auto müsse für alle Eventualitäten der Nutzung taugen, theoretisch auch einer Urlaubsreise.
    Einer der größte Benefite für die Umwelt ist ja genau der Effekt, dass die Reichweiten massiv in den Keller gehen, wenn man da den „Bleifuss“ weiter durchtritt und dann nicht mal eben sehr schnell nachtanken kann, für den Geldbeutel ja beides ähnlich schlecht. Verstehe daher auch gar nicht, dass sich eine als ökologisch definierende Organisation wie StattAuto rein nach der zurückgelegten Entfernung, eben nur die zurückgelegten km ( + Zeit) abrechnen, der tatsächliche Verbrauch dagegen keinerlei Rolle spielt. Ähnlich unsinnig und unzeitgemäß wie auch die Dienstwagensteuer, die ja auch die Entfernung Wohnort zum Arbeitsplatz zu Grunde legt, was und wie das sonst so „passiert“ (Fahrweise, Verbrauch, zurückgelegte Fahrleistungen sowohl privat als auch beruflich,… ) keinerlei Berücksichtigung findet, obwohl da völlig unterschiedliche geldwerte Vorteile entstehen, vom Effekt für die Umwelt ganz zu schweigen.
     
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  8. Hermo

    Hermo Mitglied

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    Der LadeVerbundPlus (zu dem unsere Stadtwerke gehören) verlangt nur für die RFID-Ladekarte einmalig 10,- Euro.
    Sonst keine Gebühren (den Strom muss man natürlich bezahlen). :eek:
    Das ist aber ein regionaler MINI-Ladeverbund in Nordbayern.

    Schau doch mal bei deinem Energieversorger.
    Vielleicht gibts da auch sowas...

    Aber wenn du in München wohnst und in Hamburg laden willst, ist so ein regionaler "Ladeverbund" eher nix! :rolleyes:
     
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  9. 3spr3ss0

    3spr3ss0 Mitglied

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    Ja, das sind Fahrprofile, bei denen man auch bei Autos mit größerer Reichweite eine gute Reiseplanung machen muss. Meist kann man problemlos ein Laden am Zielort (z.B. Restaurant ...) einplanen oder einen entsprechenden Ladestop, der dann bei modernen Autos ggf. auch nur 20 Min. dauern würde. Hat man das ein paar mal gemacht, hat man das schnell raus.

    Also mit diesem Mythos würde ich gerne hier aufräumen ... Stau ist das beste, was dir mit einem E-Auto in Bezug auf die Reichweite passieren kann, da die bei langsamen Fahren / Stop and Go aufgrund der Effizienz wesentlich zunimmt. Das ist also kein Problem.

    Ich kann nur empfehlen, das einfach mal ausprobieren und für ein zwei längere Fahrten mal ein E-Auto zu mieten. Wenn man die einfache Strecke nicht schaffen sollte, würde das ja nur bedeuten, dass man ggr. einen 5 Minütigen Ladestop machen müsste ... Das halte ich für machbar, bei den wenigen Tagen im Jahr, wo das wirklich ein problem sein sollte.

    Fairer Punkt. Das sollte man natürlich einkalkulieren und ein Auto wählen, bei dem man auch mit einem leicht gealterten Akku noch dem eigenen Fahrprofil entsprechend unterwegs sein kann. Hier fehlt es derzeit einfach noch an belastbaren Erfahrungswerten.
     
  10. turriga

    turriga Mitglied

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    Auch diese große Angst (auch der Automobil- Hersteller selbst) hat sich so gar nicht bewahrheitet, dass der Kunde im Laufe eines Standard- Lebenszyklus zwischenzeitlich die sehr teure Batterie wechseln müsste.
     
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  11. yoshi005

    yoshi005 Mitglied

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    Fairerweise muss man schon sagen, dass man auf der Langstrecke deutlich langsamer unterwegs ist als zum Beispiel mit einem verbrauchsarmen Diesel.

    Für die 550km-Strecke zu meinen Eltern, die ich an stauarmen Tagen ca. 4h benötigt habe, brauche ich nun 5,5h Minimum. Der Ladestopp dauert 40min, der Rest geht auf das Konto der niedrigeren Durchschnittsgeschwindigkeit. Wenn ich schneller als 110 fahre, benötige ich für die Strecke einen zweiten Ladestopp.
     
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  12. #2772 NoroChips, 21.04.2024
    NoroChips

    NoroChips Mitglied

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    Dafür finde ich die Ladezwangspausen gar nicht verkehrt. Klar, nervt schon manchmal, vorallem wenn der Ladepark richtig voll ist und man sich irgendwo noch halb zwischenzwängen muss, aber an sich besser für die Konzentration beim Fahren, finde ich.
     
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  13. Gandalph

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    Wenn ich da noch an die Fahrten von Ndb. nach Hannover denke, die mind. 6 Std., aber meistens 8 Std. und auch mehr Zeit bedurften ( Stau, Umleitung etc. ), dann wäre für mich zwanghaftes u. lästiges Laden zwischendurch schon ein nogo.
    Ich hab`s schon mal geschrieben - meine Tochter hatte eine E-Mini-Cabrio, und hat im Winter mit ausgeschalteter Heizung gerade noch die Strecke von München zu mir nach Ndb. geschafft - ca. 130km. Bei Start mit vollgeladenem Akku von M zum Lago Maggiore im Sommer brauchte es 2 Ladestopps - ca. 440km. Die neueren Modelle schaffen zwar längere Strecken, aber jetzt fährt sie wieder Benziner - 218 Coupe. Von Elektrifizierten hat sie erst mal genug.

    lg ...
     
  14. #2774 wurzelwaerk, 21.04.2024
    wurzelwaerk

    wurzelwaerk Mitglied

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    Dieses E-Auto Thema ist mMn. einfach nicht zu Ende gedacht/entwickelt/designed.
    Ja, der Mensch kann sich umstellen - aber man will doch keinen Schritt zuück machen.
    Fahrstrecken dauern mit dem neuen (sehr teuren) Auto länger als vorher, weil ich irgendwo 30min Zwangspause zum Laden einlegen muss? Nö!
    Die kWh-Preise an den Ladesäulen sind eine Frechheit.
    Nicht jeder kann sich ein Solardach bauen, Strom in die Cloud speisen und davon dann DE-weit "tanken".
    Menschen ohne Eigenheim kriegen zunehmend Probleme, Ladesäulen für die Nacht zu finden.

    SICHER, es wäre super viel Aufwand und es wäre super innovativ, aber: wenn sich das Fahrzeug während der Fahrt induktiv aus der Straße nachlädt (gibts technisch schon mit gutem Wirkungsgrad, Ladeleistung > Verbrauch), DANN wird die Sache interessant. Weil dann brauchts nur noch kleine Akkus als Puffer, die Autos werden leichter, verbrauchen weniger Strom dadurch und weniger Akku-Baumaterial, Reichweite ohne Ende.
    Und DE hätte mal wieder ein Ingenieurs-Vorzeigeprojekt mit Sogwirkung.
    Die Ladepause als Fortschritt anzusehen, nur weil sie den Fahrer zur Pause zwingt finde ich merkwürdig. Das kann ein "Assistent" viel besser, von denen es eh schon viel zu viele gibt in den modernen Bleckkisten.
    Apropos Blech: moderne Verbundstoffe könnten weiteres Gewicht und Resourcen sparen und sie rosten nicht...
     
  15. yoshi005

    yoshi005 Mitglied

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    Ich habe gerade mein zweites E-Auto bestellt. Fahre fast ausschließlich Langstrecke und nehme ein paar Nachteile in Kauf, aber ich möchte das entspannte elektrische Fahren nicht mehr missen. Jedesmal, wenn ich als Ersatzwagen in einen Verbrenner steige, fühle ich mich wie in einer Zeitmaschine ins vergangene Jahrtausend. Motorgeräusch, Schaltruckeln, Start-Stopp, Gestank - das bin ich nicht mehr gewohnt. Und die Verbrenner spielen ausnahmslos eine Fahrzeugklasse höher als mein Kompakt-E-Auto.
     
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  16. #2776 S.Bresseau, 21.04.2024
    S.Bresseau

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    Das ist nicht mal annähernd finanzierbar, gibt es afaik nur als Modell für statisches Laden.

    Was eventuell ginge sind LKW mit flächendeckenden Oberleitungen auf Autobahnen. Gibt es schon ewig als Obus in Städten, aber mit viel niedrigeren Geschwindigkeiten. Andererseits fährt ein ICE auch 400.

    Große Batterien sind halt schwer und noch sehr teuer. Trotzdem gibt es schon Autos mit hohen Reichweiten, die sind halt teuer. Beim Verbrauch zeigt sich, welche Hersteller beim Antrieb und beim cw-Wert ihre Hausaufgaben gemacht haben.

    Wer sowieso zig Autos hat, kann sich doch einen kleinen E-Flitzer für kurze Strecken hinstellen, das würde ich sofort machen. Da verstehe ich das Argument mit mangelnder Reichweite überhaupt nicht, hat vermutlich eher mit genereller Abneigung zu tun.
     
  17. #2777 wurzelwaerk, 21.04.2024
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    Hört man oft als Argument, halte ich aber für nicht tragfähig, wenn ich sehe wieviele Milliarden Euro plötzlich immer für irgendwelche Feuerlösch-Aktionen auftauchen. Straße und Brücken müssen eh überarbeitet werden, da kann man auch schnell Kabel mit reinziehen.
    Letzte Forschungsergebnisse zeigen das wirklich dynamisch wirkungsvoll umsetzbar.
     
  18. #2778 wurzelwaerk, 21.04.2024
    wurzelwaerk

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    Nein, eher mit der aktuellen Preisgestaltung der Fahrzeuge und den Strompreisen.
     
  19. #2779 elwetritsch, 21.04.2024
    elwetritsch

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    Und selbst überzeugte Petrolheads wie ich fahren im Alltag Elektrisch und ich möchte es nicht mehr missen. Und selbst die Urlaubsfahrten mit dem Enyaq waren die entspanntesten die ich bisher hatte .
     
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  20. turriga

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    Klingt irgendwie nach künstlicher Verteuerung, die Haupt- Kostentreiber sind allerdings (noch) die Batterien. Und mit entsprechend cleveren Maßnahmen, Verknüpfungen und Vorbereitungen kann das elektrische Fahren im Betrieb dann sogar deutlich günstiger sein, halt nicht für jedermann einfach umzusetzen (etwa nicht in Städten, bei Wohnen nicht im Eigentum,…..).
     
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