Autoecke

Diskutiere Autoecke im Was ich unbedingt noch sagen wollte... Forum im Bereich Kaffeeklatsch; Welches Teil genau? Mal auf Kleinanzeigen geguckt?

  1. #321 S.Bresseau, 15.01.2020
    S.Bresseau

    S.Bresseau Mitglied

    Dabei seit:
    02.08.2008
    Beiträge:
    18.242
    Zustimmungen:
    6.102
    Welches Teil genau? Mal auf Kleinanzeigen geguckt?
     
  2. plempel

    plempel Mitglied

    Dabei seit:
    30.07.2007
    Beiträge:
    10.774
    Zustimmungen:
    5.398
    Dann verkauf halt links für 80,- :)
     
  3. #323 Augschburger, 15.01.2020
    Augschburger

    Augschburger Mitglied

    Dabei seit:
    02.09.2008
    Beiträge:
    12.805
    Zustimmungen:
    8.099
    Depp! :p
     
  4. #324 Augschburger, 15.01.2020
    Augschburger

    Augschburger Mitglied

    Dabei seit:
    02.09.2008
    Beiträge:
    12.805
    Zustimmungen:
    8.099
    7414JK für C5 II Break.
     
  5. #325 S.Bresseau, 15.01.2020
    S.Bresseau

    S.Bresseau Mitglied

    Dabei seit:
    02.08.2008
    Beiträge:
    18.242
    Zustimmungen:
    6.102
    7414jk auf Ebay UK für 35€. kennst du Leute in UK?
    7414jj auf ebay kleinanzeigen, sieht ähnlich aus

    Ich hab früher die Schrottplätze abtelefoniert und selber rausgeschraubt
     
    Augschburger gefällt das.
  6. #326 Augschburger, 15.01.2020
    Augschburger

    Augschburger Mitglied

    Dabei seit:
    02.09.2008
    Beiträge:
    12.805
    Zustimmungen:
    8.099
    Danke! (wo ist hier der Kuss-Smiley?)
     
  7. Milchschaum

    Milchschaum Mitglied
    Moderator

    Dabei seit:
    09.12.2008
    Beiträge:
    3.790
    Zustimmungen:
    2.212
    Hier mal eine interessante Berichterstattung zum Thema Ökobilanz von E-Autos:
    Faktencheck: Was zum Durchbruch des E-Autos noch fehlt - DER SPIEGEL - Mobilität
    (Leserservice für die, die SPON von ihrer Leseliste verbannt haben. ;) )
    Und Readers-Digest-Service für die, die keine Zeit haben:
    Selbst beim aktuellen Strommix (!) schneiden Stromer besser ab. Eine Ausnahme bilde nur die Kombination: Großer Akku und wenig Fahrleistung, die nicht besser als Benziner ist.
    Interessant auch, dass langfristig der Rohstoffbedarf durch Recycling weitgehend gedeckt werden könne.
    Wie valide oder interessensgesteuert diese Metastudie ist, wäre natürlich noch zu klären.
     
  8. malbrecht

    malbrecht Mitglied

    Dabei seit:
    09.07.2016
    Beiträge:
    205
    Zustimmungen:
    355
    Falls ich hier mitreden darf: Ich fahre seit ein paar Jahren rein elektrisch ("Ökostrom", auf dem bald sanierten Hof dann auch Strom aus eigener Sammlung) und bin vom Fan zum vorsichtigen Kritiker geworden. Allerdings halte ich mich in Deutschland - bei der vergifteten Stimmung zum Thema hier - zurück. Interessanterweise habe ich inzwischen viele (ältere!) E-Auto-Fahrer getroffen, die ähnlich vorsichtig-kritisch denken wie ich (und natürlich Tesla-Fahrer, aber das ist ein eigenes Thema).
    Das große Problem in der Debatte scheint mir zu sein, dass einerseits Herr Sinn seinen (entschuldigt bitte, ich mag sonst keine Namensscherze) Unsinn auf vielen verschiedenen Kanälen verbreitet (warum "Unsinn"? Weil er sich auf veraltete Studien mit veralteten Daten und wissenschaftlich falscher Dateninterpretation bezieht, außerdem unsinnige Annahmen macht und falsch/ungleich gewichtet - er hat Argumente, die man ernstnehmen könnte, entwertet sie durch seine unwissenschaftliche Arbeitsweise aber selbst). Mittlerweile drückt er seine Meinungsmache ja sogar international (z.B. in der englischen Presse) durch. Andererseits verbreiten "E-Freaks" absurde Behauptungen, die weder belegbar sind noch leicht zu entkräften. Es ist sehr schwierig, plausible, belastbare "Gesamtaussagen" zu einem so komplexen Ding wie "Umweltverträglichkeit über einen Zeitraum X, z.B. eine nicht näher definierte Lebenszeit EINES AUTOS" zu machen. Man müsste erstmal jedes Detail einer solchen Aussage genau definieren (nicht nur was "Lebenszeit" sein soll, meine Autos leben nicht - Gebrauchszeit? Verkauf-bis-Verschrottung?).
    Ich GLAUBE, dass Autos nicht umweltverträglich sind. Unabhängig vom Antrieb. Ich glaube, dass es KEINE Möglichkeit gibt, ein "umweltverträgliches E-Auto" zu bauen. Ich glaube, dass Autos LUXUS sind (auch wenn ich, als auf dem platten Land Lebender, glaube ein Auto zu brauchen). Ich glaube aber eben auch, dass E-Auto-Fahren (also FAHREN, nicht in der Garage oder auf dem Hof stehen lassen. Wer sein Auto nicht fährt, braucht meiner Meinung nach auch kein Auto) eine Möglichkeit von mehreren ist, ein kleines bisschen weniger NICHT-umweltverträglich zu leben. WIE VIEL ... das ist diskutabel.

    Was mich unendlich annervt sind die Irrelevanz-Behauptungen, dass "der durchschnittliche Deutsche täglich 20km mit dem Auto fährt". Das ist ungefähr so hilfreich wie die Aussage "der Durchschnittsdeutsche trinkt 25 Liter reinen Alkohol im Jahr". Wenn dieser Durchschnittsdeutsche die Nummer mit dem Alkohol an einem Wochenende durchzieht, ist er ganz schnell ein Durchschnittstoter. Durchschnittsrechnungen erlauben das aber, vor allem Abstinenzlern.
    Ich lebe in der norddeutschen Halbtiefebene. Hier gibt's gar nicht genug Ladestationen, dass ich mit 20km am Tag weit käme. Wenn meine Frau ihre Sportaktionen mit Bert (dem E-Auto) macht, kommen wir am Tag gerne auf 100km im Durchschnitt. Wenn ich mein Pendeln zwischen den Büros regelmäßiger mache als im Moment, kommen wir eher auf 200-300km im Schnitt am Tag. Und auch diese Durchschnittsrechnungen sind unsinnig, weil das Auto am Sonntag eben doch steht (wäre es nicht so dreckig wegen der Hunde und dem Matsch draußen könnten unsere Nachbarn es sich ja ausleihen ... aber die fahren nur Edelkarossen).

    Zudem nutzen wir ("wir alle", oder mit Otto gesprochen "vier alle") die gleiche Akku-Technik überall und ständig. Vom Rasentrimmer über den Bartschneider bis zur elektrischen Zahnbürste. Ja, ein E-Auto hat eine Menge dieser Akkus (bei Tesla sind's doch, wenn ich das mal richtig gelesen habe, sogar einfache 18650-Zellen? Also GENAU die Standard-Zellen, die wir überall in allen möglichen Geräten verwenden!) - wir müssten also fairerweise beim Schimpfen auf die böse Akku-Herstellung auch unsere heißgeliebten kabellosen Allesmögliche-Geräte verfluchen. Das wird üblicherweise übersehen. Weil es dann ja denjenigen, der sich da gerade moralisch überlegen fühlen will (egal, ob im SUV oder Nobelschlitten oder Auto-vom-Schrotti), an die EIGENE Luxus-Lebensweise ginge und DAS ... geht ja gleich gar nicht. Schuld müssen immer, bitteschön, die anderen sein.

    Genug des Schimpfens - mein Autogeschmack und -bedarf ist ganz sicher nicht "ganz normal". Wenn da kein mittelgroßer Köter in den Kofferraum passt, ist es kein brauchbares Auto (für mich) und wenn ich jedes Mal nach einer Fahrt erst die Sitze absaugen soll (wegen Hundehaaren), brauche ich gar nicht erst loszufahren :)

    Marc
     
  9. Milchschaum

    Milchschaum Mitglied
    Moderator

    Dabei seit:
    09.12.2008
    Beiträge:
    3.790
    Zustimmungen:
    2.212
    Nun, ganz einfach: Dann liegst du über dem Schnitt. Das macht die Durchschnittsrechnung nicht unsinnig.
    Interessant wäre nur zu wissen: Wie viele Menschen sind denn in Wirklichkeit in einem sinnvollen Bereich um den Durchschnitt herum, damit diese Aussage relevant wird?
    Das verstehe ich nicht. 20 km Durchschnitt pro Pendelstrecke bedeutet doch nicht, dass der Akkuu nur 20km reichen sollte. Es deutet nur an: Eine normale Akkukapazität reicht locker hin, denn man muss nur alle paar Tage nachtanken. Wenn es bei dir 200-300km pro Tag sind, wird es wirklich fraglich, ob aktuelle E-Autos das Richtige sind.

    Ich habe übrigens eine Pendeldistanz von 25km, bin also recht durchschnittlich. :)
    Aber aktuell pendle ich mit S-Bahn und E-Bike. :cool:
     
  10. malbrecht

    malbrecht Mitglied

    Dabei seit:
    09.07.2016
    Beiträge:
    205
    Zustimmungen:
    355
    Moin,

    >Dann liegst du über dem Schnitt.

    würde ich vermuten.

    > Das macht die Durchschnittsrechnung nicht unsinnig.

    Doch - zwar nicht mathematisch, aber in Dingen der Anwendbarkeit und als Argumentationsbasis. Ich habe dazu ein Beispiel gegeben. Wer unter diesem Durchschnitt liegt, kann vermutlich viele Strecken zu Fuß oder mit dem Fahrrad bewältigen (und würde mit dem Diesel, selbst innerhalb des Durchschnitts, die Umwelt sogar WEIT WEIT mehr belasten, weil ein Verbrenner auf den ersten wenigen Kilometern nunmal dreckiger ist als nach 100 km Fahrt). Ich bleibe bei meiner Haltung, dass solche Durchschnittswerte für diese Diskussion völlig absurd sind. NICHT mathematisch, sondern als Argumentationshilfe.

    > Das verstehe ich nicht. 20 km Durchschnitt pro Pendelstrecke bedeutet doch nicht, dass der Akkuu nur 20km reichen sollte.

    Richtig. Aber das Auto ist erfahrungsgemäß immer genau dann leer, wenn man mehr als diese Strecke fahren muss :p

    > Es deutet nur an: Eine normale Akkukapazität reicht locker hin, denn man muss nur alle paar Tage nachtanken. Wenn es bei dir 200-300km pro Tag sind, wird es wirklich fraglich, ob aktuelle E-Autos das Richtige sind.

    ... genau auf diese Debatte habe ich keine Lust (nicht böse gemeint). Erstens bis viertens ist das nunmal eine subjektive Entscheidung. Ich WILL mein Mögliches tun, meiner erwachsenen Tochter "Friday-for-Future" bei ihren Kindern zu ersparen (und zwar nicht, indem ich die Welt zugrunde richte). Um das mal überspitzt-dämlich zu formulieren.

    > Ich habe übrigens eine Pendeldistanz von 25km, bin also recht durchschnittlich. :)

    ... das würde ich mit dem E-Bike erledigen. Habe damals, durch Anschaffung eines "45er E-Bikes" meine Auto-Kilometer pro Jahr ungefähr halbiert. Busse und Bahnen gibt's hier draußen leider nicht in der Form, dass sie sinnvoll nutzbar wären.

    Marc
     
  11. plempel

    plempel Mitglied

    Dabei seit:
    30.07.2007
    Beiträge:
    10.774
    Zustimmungen:
    5.398
    Bin gespannt:
    Sono Motors sammelt 50 Millionen Euro

    Elektroauto Sion – Sono Motors
     
  12. Milchschaum

    Milchschaum Mitglied
    Moderator

    Dabei seit:
    09.12.2008
    Beiträge:
    3.790
    Zustimmungen:
    2.212
    Wie du schon sagtest:Das bleibt eine indivdiuelle Entscheidung. Für mich gilt: Ich nicht. Ich muss immer sehr exakt pünktlich zur Arbeit erscheinen. Ein E-Pedelec kommt für mich nicht in Frage, denn ich finde 40km(h oder mehr zu schnell für so ein Gefährt, ganz grundsätzlich. Auf dem normalen E-Bike ist das aber 1 h pro Strecke. Das ist mir a) zu viel, ich muss also deutlich früher aufstehen und b) mit zu großer Gefahr von Unpünktilichkeit behaftet. Mit der Uhr im Nacken macht Radfahren keinen Spaß.
    Für den entspannteren Rückweg nachmittags nehme ich durchaus manchmal das Rad.

    Und sorry, auf mich wirkt deine Argumentationskette insgesamt doch etwas zu scharf formuliert.
    Zustimmung: Wer (deutlich) unter den 20 Durchscnitts-Kilometern liegt, sollte auch ein (E-)Bike in Erwägung ziehen. Aber die 20km plus ein wenig mehr sind IMO prädestiniert für E-Autos und keinesweg absurd.
    Und wenn dein Auto immer genau dann leer ist, wenn du es benutzen willst, stimmt was mit der Planung nicht. Es ist sicher so, dass ein E-Auto grundsätzlich etwas mehr Planung erfordert als ein Benziner, der kurzfristig an jeder Ecke tankbar ist.

    Gruß, Dirk
     
  13. Barista

    Barista Mitglied

    Dabei seit:
    09.12.2001
    Beiträge:
    8.533
    Zustimmungen:
    2.231
    "Bis zu 5.800 km pro Jahr" erinnert mich fatal an die Geschwidigkeitsangaben der Internetprovider. Können aber auch deutlich weniger sein und ob dann dieser Mehraufwand sich noch rechnet (auch ökologisch) ist halt zu klären.
    Es klingt nett, der Pendler wird dadurch wahrscheinlich aber nicht von der Ladestation befreit, außer er hat nur 3 km zu pendeln.

    Für mich privat werden die E-Autos erst interessant, wenn die auch mal auf dem Gebrauchtmarkt aufschlagen. Da ich aber immer sehr alte Autos als Zweitwagen fahre, wird das wohl noch dauern (und dann haben wir noch die Akku-Problematik). Ich pendel jeden Tag ca. 65km hin und zurück. Ein E-Auto wäre dann eine Alternative für mich, wenn ich da wenigsten zweimal pendeln könnte (und noch Reserven habe), bevor ich nachladen muss. Für mich wäre daher eine effektive Reichweite von vielleicht 200km ein Punkt, an dem ich darüber nachdenken würde.
    Ich finde die E-Autos ja klasse, es gibt aber halt auch sicher Anwendungsgebiete wo die keinen Sinn machen und da solle man auch weiter klassische Antriebe nutzen können. Die Elelktrifizierung von Lkws für die Langstrecke ist sowas, bei dem ich Probleme habe mir vorzustellen, dass das Sinn macht. Dafür braucht man gigantische Akkus.
     
  14. Milchschaum

    Milchschaum Mitglied
    Moderator

    Dabei seit:
    09.12.2008
    Beiträge:
    3.790
    Zustimmungen:
    2.212
    Das ist m.W auch nicht komplett mit Akkus beabsichtigt. Für Zulieferfahrzeuge mit begrenzter Tageskilometerleistung sind Akkus womöglich sinnvoll. Aber für richtige LKWs geht es eher in Richtung Elektrifizierung der Autobahn (und dann mit Akku auf der 'letzten Meile' nach der Autobahnabfahrt, siehe Teststrecke auf der A5 bei Frankfurt) oder, IMO noch sinnvoller: Wasserstoff.
     
  15. Barista

    Barista Mitglied

    Dabei seit:
    09.12.2001
    Beiträge:
    8.533
    Zustimmungen:
    2.231
    Wasserstoff wäre perfekt. Ich weiß auch nicht, wo da die Probleme liegen, dass das nicht mit mehr Schwung betrieben wird. Ein Wasserstofffahrzeug ist ja auch ein Elektroauto, nur mit einer anderen Art "Batterie".
    Das Tankstellennetz hierfür ist sicher eine Herausforderung. Unser Stromnetz dahingehend fit zu machen, dass jeder sein E-Auto halbwegs bequem und zuverlässig laden kann, ist aber mit Sicherheit nicht weniger aufwändig.
    Auch wenn man zuhause mehr Zeit hat und nicht die Ladeleistung eines Tesla Superchargers braucht (die neueste Version lädt wohl mit 250Kw), dürfte unser bisheriges Stromnetz diesen Ansprüchen nicht gewachsen sein.
     
  16. malbrecht

    malbrecht Mitglied

    Dabei seit:
    09.07.2016
    Beiträge:
    205
    Zustimmungen:
    355
    Solange wir unterschiedliche Meinungen haben dürfen, ohne dass einer Anspruch auf Wahrheit erhebt, bin ich begeistert :)

    > denn ich finde 40km(h oder mehr zu schnell für so ein Gefährt, ganz grundsätzlich.

    Damit gehe ich dann konform, wenn die Radwege schlecht sind (also in Deutschland großteils), die Autofahrer keinerlei Rücksicht nehmen (also in Deutschland großteils) und Fußgänger ganz selbstverständlich die Radwege mit Kinderwagen blockieren (also in Deutschland großteils). Muss ich hier einen Smiley anbringen? ... Nein, Du hast schon recht: Ich fahre ab und zu knapp 50km/h mit dem Ding - und zwar innerstädtisch, im rollenden Autoverkehr. Da ich an der Ampel meist etwas schneller wegkomme als die Verbrenner-Autos (Elektromotor eben, ist ja im E-Auto nicht anders), klappt das relativ gut, WENN genug Platz für Fahrrad und Auto nebeneinander sind (bei 50km/h Geschwindigkeitszone fahren viele Autos ja 60 und mehr, das schaffe ich nicht).

    > Und sorry, auf mich wirkt deine Argumentationskette insgesamt doch etwas zu scharf formuliert.

    Ich habe mich bemüht, viel im Konjunktiv und/oder klar auf mich bezogen zu schreiben. Dass meine Ansicht nicht übertragbar auf jede andere Person ist, versuche ich auch ab und an einzustreuen (ich bin an der Stelle klarer Kant-Kritiker).

    > Zustimmung: Wer (deutlich) unter den 20 Durchscnitts-Kilometern liegt, sollte auch ein (E-)Bike in Erwägung ziehen.

    Völlig einverstanden. Eine Verpflichtung halte ich in den nächsten Jahren noch nicht für vertretbar. Ich füge aber hinzu: Deutschland muss den öffentlichen Nahverkehr flächendeckend DRAMATISCH verbessern (rund um die Uhr, zuverlässig, regelmäßig, überall) UND Deutschland muss Anreize schaffen, den Individualverkehr DRAMATISCH vom "eigenen" Auto weg zu motivieren. Da ist viel (Überzeugungs-)Arbeit und viel Umdenken gefordert. In diesem Kontext kann und wird ein Elektro-Auto keine Lösung sein, sondern eben immer nur (individuelle) Entscheidung für (etwas) mehr Umweltschutz.

    > Und wenn dein Auto immer genau dann leer ist, wenn du es benutzen willst, stimmt was mit der Planung nicht.

    Sir, da war 'n Smiley und der war da mit Bedacht gesetzt ^_^

    > Es ist sicher so, dass ein E-Auto grundsätzlich etwas mehr Planung erfordert als ein Benziner, der kurzfristig an jeder Ecke tankbar ist.

    Eben das ist einer der Kritikpunkte, den ich - aus jahrelanger Erfahrung - anführe. Aber (wieder: Subjektiv meine Meinung) ich habe festgestellt, dass ich - während ich zu Zeiten des Nurverbrenner-und-E-Bike-Besitzens das Autofahren GEHASST habe, den Gestank, die ständige Fragerei, ob diese Strecke jetzt wirklich das Auto erfordert, es hat mir in allen Perspektiven GESTUNKEN - heute wieder gerne "surre".
    Manchmal. Noch lieber trinke ich 'n gutes Käffchen.

    Marc

    P.S. Re: Wasserstoff - ich bin von dieser "Lösung" nicht überzeugt. Der irrsinnige Verlust in der Gesamtwandlungskette ist IMHO (nochmal: nur meine persönliche Meinung) ein absolutes und endgültiges K.O. Kriterium, zudem sind die Wasserstoffautos oftmals NOCH SCHWERER als die E-Autos. Ich bin persönlich für zwei Entwicklungsrichtungen offen: Bessere/ganz neue Akkutechnik und eine andere "Ladelogik" einerseits und Alternativen zum fossilen Brennstoff andererseits (mit all den Fragen, die in Sachen "Verbrennung" ungelöst bleiben).
     
    Milchschaum gefällt das.
  17. Milchschaum

    Milchschaum Mitglied
    Moderator

    Dabei seit:
    09.12.2008
    Beiträge:
    3.790
    Zustimmungen:
    2.212
    Wasserstoff hat einen massiv schlechteren Wirkungsgrad als Batterien, denn O und H wollen sich halt nicht gern auftrennen, das kostet reichlich Energie. Dieser Faktor zählt ökonomisch, aber v.a. auch ökologisch, und zwar genau solange, wie wir nicht Ökostrom im Überfluss haben. Denn hätten wir den, wäre die Effizienz zumindest für den CO2-Footprint ja wurst: es wäre egal, wie viel Energie wir in den H reinstecken müssen, solange es gar kein CO2 freisetzt. Bis dahin müssen wir aber mit dem Ökostrom haushalten und ihn effizienter nutzen. Daher liegen Batterien derzeit vorn.
     
  18. S.Bresseau

    S.Bresseau Mitglied

    Dabei seit:
    02.08.2008
    Beiträge:
    18.242
    Zustimmungen:
    6.102
    Ist das Wissen oder eine Vermutung?
    Klar können nicht alle Autos gleichzeitig mit maximalem Strom laden, aber es stehen ja auch nicht alle zig Millionen Verbrenner gleichzeitig an den Zapfsäulen.

    Ich halte es vielmehr für wahrscheinlich, dass durch clevere Technik und dynamische Tarife die Strom-Überproduktion in Spitzenzeiten als Ladestrom eingesetzt werden kann und dadurch unser Stromnetz viel effizienter genutzt werden kann als bisher.
     
    Milchschaum gefällt das.
  19. Gandalph

    Gandalph Mitglied

    Dabei seit:
    30.01.2013
    Beiträge:
    10.084
    Zustimmungen:
    10.016
    Das vermute ich auch, wenn ich bei uns hier die Windräder wieder einmal stehen sehe, weil sie wegen Überproduktion abgeschaltet werden. Diese Überproduktion könnte man auch in die Wasserstoffherstellung stecken .... - quasi als Puffer.
     
  20. Barista

    Barista Mitglied

    Dabei seit:
    09.12.2001
    Beiträge:
    8.533
    Zustimmungen:
    2.231
    @S.Bresseau: Pures und umfassendes Wissen aufgrund einer Doktorarbeit zu dem Thema und damit mindestens genauso fundiert wie deine These zu der cleveren Technik und den dynamischen Tarifen.

    Ich hab gerade mal gegoogelt. Bei einem normalen Hausanschluss ohne elektrische Warmwasserbereitung geht man von 14,5 kw Leistung aus (ich schätze, dass ist die Spitzze, die im Normalbetrieb mal eingefordert wird. Je nach Absicherung stehen max 43,5 oder 69 kw zur Verfügung. Wenn dann jeder Haushalt noch nachts seine E-Fahrzeugs dranhängt könnte ich mir das schon schwierig vorstellen, auch wenn nicht jeder einen Tesla-Supercharger mit 250kw sein Eigen nennen wird.
     
Thema:

Autoecke

  1. Diese Seite verwendet Cookies um Inhalte zu personalisieren. Außerdem werden auch Cookies von Diensten Dritter gesetzt. Mit dem weiteren Aufenthalt akzeptierst du diesen Einsatz von Cookies.
    Information ausblenden