betterworldcup.de eine Initiative von Senat und BSR

Diskutiere betterworldcup.de eine Initiative von Senat und BSR im Berlin, Brandenburg Forum im Bereich Der beste Espresso der Stadt; Wer nutzt Refillsysteme statt Pappbecher für to go?

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Wer nutzt Refillsysteme für to go?

  1. ich nutze

    6 Stimme(n)
    26,1%
  2. Ich nutze nicht

    4 Stimme(n)
    17,4%
  3. weder noch (weil nur to stay)

    13 Stimme(n)
    56,5%
Eine Auswahl mehrerer Antworten ist erlaubt.
  1. #1 ComKaff, 26.12.2018
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    Wer nutzt Refillsysteme statt Pappbecher für to go?
     
  2. Alias

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    Nun, auf den ersten Blick ein guter Gedanke. Jedoch gib es seit Jahren auch kritische Stimmen zum Thema. Ich tue mich ehrlich gesagt schwer. Senat und BSR im Rücken bedeutet hier leider nichts....

    Mehrwegbecher für Kaffee: Korrekt gebechert?
     
  3. #3 silverhour, 26.12.2018
    silverhour

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    @ComKaff , vielleicht sagst Du noch ein paar zusammenfassende Worte zu der Initiative? Die Nicht-Berliner dürften es nicht kennen....
     
  4. #4 ComKaff, 27.12.2018
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    Es geht um Müllvermeidung und Recourcenschonung in nicht unerheblichen Maß durch to go Papp- und Plastikbecher. Dies zu vermeiden, bringt der Laufgast seinen eigenen Mehrwegebecher mit, der wieder aufgefüllt wird. Der Refillsysteme verpflichtet sich im Gegenzug zu einem Preisnachlass, oder eine Zusatzleistung Keks. Viele Städte fördern dieses Verhalten, Freiburg denkt als erste deutsche Stadt darüber nach, eine Abgabe für Pappbecher und Plastikverpackungen einzuführen.
     
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  5. #5 Geschmackssinn, 27.12.2018
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    wir steigen auf Arbei gerade um.
    - keine Pappbecher mehr, also nur vor Ort trinken (Proteinshakes)
    - alternativ selber Becher mitbringen (ggf. bei uns zu erwerben)
    - biologisch abbaubare Strohhalme aus Zuckerrohr-Gedöns

    ärgerlich war die letzten Jahre bereits das die meisten den ToGo-Shake bereits unten am Fahrstuhl leer hatten und dort der Mülleimer überquillt. :mad:
    ich hab deswegen immer schon mehrfach gefragt wie lange der wohl hält und dadurch viele verpflichtet sich diese 30Sek. zu nehmen um vor Ort zu trinken. :p
     
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  6. #6 andruscha, 27.12.2018
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    So sehe ich das auch: Wenn ich Kaffee auswärts trinken, versuche ich, mir die Zeit zu nehmen, das vor Ort zu tun. Auch wenn ich länger als 30 Sekunden brauche. :) Grade wegen des Mülls, aber auch, weil ich das angenehmer finde. Refill-Becher finde ich zwar eine lustige Idee, mich hält aber ganz praktisch das Problem von auslaufenden Kaffeeresten in der Tasche und die Bechermitschlepperei ab.
    Allerdings bietet der Kaffeeverkäufer hier am Mark nun Refill-Becher an, nachdem er das mit den Gläsern nicht hinbekommt (und sonst nur Pappbecher, liegt am Standort, sein Kaffeemobil steht an der U-Bahn). Das wäre vielleicht eine Überlegung wert. Grund wäre da die Kundenbindung: Der Kaffee ist gut, der Mann ist sehr nett, das Kaffeemobil ist auch ein Treffpunkt für die gesamten Nachbarn.
     
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  7. cbr-ps

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    Die beste Art der Müllvermeidung ist auf diese ToGo zu verzichten, ist eh kein Genuß einen Kaffee nebenbei im Gehen zu schlürfen. Für mich käme es auch nicht in Frage, einen eingesuppten Becher mit mir rumzutragen und damit die Klamotten oder Taschen einzusauen. Wenn Kaffee unterwegs, dann nehme ich mir die Zeit, den aus einer richtigen Tasse vor Ort zu trinken. Wenn ich meine die Zeit nicht zu haben, gibt‘s keinen Kaffee.
     
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  8. Alias

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    DAS ist tatsächlich die wirkliche Alternative!

    Alles andere ist Politik, Augenwischerei, Kundenbindung, ökologisch aber ohne beweisbaren Vorteil. Und da ggf. niemand liest was ich eingangs verlinkte, hier ein Auszug (die Fa. Recup ist in HH und nun auch in B Akteur dahinter):

    "Aus Sicht von Ökologie und Gesundheit ist die Bilanz des FreiburgCup in den meisten betrachteten Szenarien und Kategorien mit einer Papiertasse vergleichbar", schreiben Umweltexperten der Freiburger Albert-Ludwigs-Universität über ein örtliches Mehrwegsystem, wie es nun auch in Hamburg eingeführt wird. Schadet nichts, aber bringt auch nicht viel – das ist gegenwärtig wohl das Beste, was sich über den Plastikbecher sagen lässt.

    Zu einem deutlich kritischeren Ergebnis sind, allerdings schon vor elf Jahren, niederländische Wissenschaftler gelangt. Ihrer Ansicht nach gibt es unter allen Arten, sich Kaffee servieren zu lassen, kaum eine umweltschädlichere Möglichkeit als wiederverwendbare Gefäße, die zwischendurch in den in Cafés üblichen Gastronomiespülmaschinen gereinigt werden. Ob es um die Klimabilanz geht, um den Gewässerschutz oder die Bodenbelastung – der Pappbecher ist dieser Untersuchung zufolge in jeder Hinsicht besser. Nicht nur ein bisschen, sondern deutlich.
     
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  9. #9 espressionistin, 27.12.2018
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    ..aber in etwa so wahrscheinlich, wie dass Kapselkaffee oder Alcopops verschwinden. Der Kunde will es, der Kunde kriegt es, insofern ist der Ansatz zwar lobenswert, aber unrealistisch.die meisten wollen nunmal den Kaffee unterwegs.

    Ich finde die Refill- Aktionen schon allein aus zwei Gründen sinnvoll.

    1. es wird Bewusstsein für das Thema geschaffen, statt völlig selbstverständlich an jeder Ecke nach so einem Teil zu greifen, am besten gleich zwei ineinander gestapelt geben lassen, damit die Pfoten nicht heiß werden.

    2. Der og Vergleich mit den Mehrweg-Behältnissen in der Gastro-Spülmaschine sind Äpfel (toGo Getränke) mit Birnen (toStay Getränke), weil die wenigsten der ToGo Refill Becher tatsächlich in der Gastrospülmaschine landen werden. Die meisten, die ich kenne, nutzen eh ihren privat gekauften Becher, der wird dann daheim wieder gespült. Auch diese Nutzer profitieren aber von zB einer vergünstigten Ausgabe an Mehrwegnutzer.
     
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  10. #10 andruscha, 27.12.2018
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    Du hast vermutlich recht: Verschwinden wird es nicht wieder. Ich war heute mal kurz in der Chausseestraße, Hotel-, Touristen- und Coffeeshop-Meile: Jeder Berlin-Tourist schien mit dem Kaffee-Becher in der Hand die Straße entlang zu laufen. Die wird man mit einem Refill-System auch nicht erreichen.
    Und es geht ja auch nicht nur um den Wunsch der Kunden: Ein Café mit Sitzplätzen braucht mehr Platz, d.h. es zahlt mehr Miete, als einer diesen Coffee-Shops. Die haben zwar Sitzplätze, aber eine Großteil des Umsatzes erzielen sie vermutlich mit dem ganzen Zeug zum Mitnehmen.
    Das diese Coffee-Shops inzwischen über Refill-Systeme nachdenken, oder auch eigene Becher befüllen, zeigt mir, das die Kunden es eben manchmal auch anders wollen und man darauf reagiert. Und ich denke wie Du, dass man mit den angebotenen Pfandbechern zumindest ein Bewusstsein dafür schaffen kann, dass der Müllflut problematisch ist und der eine oder andere den Kaffee dann doch in der Filiale trinkt.
    Insofern ist der Versuch der BSR und des Senats vermutlich gar keine so schlechte Sache.
     
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  11. Alias

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    Diese Initiative "bewirbt" so wohl als auch. Also eigener Becher als auch Pfandsystem. Ich gebe Dir Recht, der eigener Becher wäre dann der bessere Weg, obwohl dieser auch mal produziert wurde und täglich gereinigt werden muss. Aus welchem Material bestehen die Becher/Deckel Deiner Bekannten eigentlich? Das macht dann schon einen Unterschied.

    Ein Blick in die Karte dieser Initiative lässt erkennen wie ernst es die Refiller meinen. Sehr sehr häufig werden nur 0,10€ Rabatt angeboten. Nicht einmal die empfohlenen 0,20€. Das ist erbärmlichste Kundenbindung von Tankstellen, Bäckereiketten etc.. Die BSR selbst weist einen Refill Standort auf aber gleich gar keinen Rabatt. Aha.
    900 Partner in Berlin. Locker 80% davon lediglich Refiller=Kaffeeverkäufer die die Kunden lediglich in den Laden (REWE) locken wollen. Schaut ruhig selbst mal nach ;-)
    Gut, da überall würde ich auch keinen Kaffee kaufen wollen. Und wer glaubt, der Rabatt würde nicht vorab....Aber gut, Glaube versetzt Berge.

    Ach und in meinem täglichen Arbeitsumfeld geht es um Gesundheit/Hygiene. Da ist diese im Wortsinne lebenswichtig bzw. deren fehlen lebensbedrohlich. Nicht ganz ohne Grund werden Empfehlungen der Initiative ausgesprochen:

    upload_2018-12-27_20-1-54.png Das gleiche ich demnächst mal bei einem dieser Refiller ab.

    Und doch bleibt das Thema Müllvermeidung wichtig, da sind sich wohl alle einig. Und wir fangen dann bei Pappbechern an?
     
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  12. #12 espressionistin, 27.12.2018
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    Quer durch die Bank. Edelstahl meistens, manche Porzellan, manche Hartplastik.

    Geht ja nicht um die Pappe, sondern um die Tatsache, dass das Kunststoff-Pappgemisch nicht ansatzweise recycelt werden kann. Ich gebe dir recht, dass es viele Hebel gibt, an denen man ansetzen kann, aber irgendwo muss man anfangen.
     
  13. Alias

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  14. Alias

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  15. #15 andruscha, 27.12.2018
    andruscha

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    Das ist m.E. ein allgemeines Problem mit Kaffee-Behältnissen.

    Ja. Die BSR macht auch einiges. Und klar kann man über vieles auch diskutieren. Aber das die nun erst bei den Kaffeebechern anfangen, sehe ich nicht.
    Dass es am besten ist, Müll zu vermeiden, ist eh klar.
     
  16. Alias

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  17. Alias

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    Ich wüsste wo

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  18. #18 espressionistin, 27.12.2018
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    Verstehe ich nicht, in die 33 bzw 35% fallen doch genau die Produzenten von ToGo-Bechern drunter.
     
  19. Alias

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    Genau. Aber wie groß ist der Anteil an Kaffeebechern am Gesamteinwegmüll? Also geht der bewusste Verbraucher mit seinem Mehrwegbecher zur goldenen Möwe, spart ganze 0,10€ und nimmt bei der Gelegenheit noch dies und das und auch jenes mit oder verzehrt es dort. Natürlich einweg verpackt und auf bunt bedruckter Papierunterlage.

    Warum kann man diese Industrie nicht "zwingen" mindestens bei toStay Mehrweg zu nutzen oder wenigstens zu ökologisch bestmöglichen Varianten an Verpackungen für take away? Zudem glaube ich, dass weit mehr Verpackungsmüll im Onlineversandhandel generiert wird. Da könnte man Müll vermeiden in Größenordnungen.

    Ich bin pro Mehrweg. Keine Frage. Aber der Kaffeebecher löst unser Müllproblem als solches mal nicht. Der ist nur eben sichtbar im Stadtbild.
     
  20. Alias

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