Bitte um Hilfe zum Selbströsten! Kaufentscheidung CBR 101

Diskutiere Bitte um Hilfe zum Selbströsten! Kaufentscheidung CBR 101 im Vom Rohkaffee zum Selbströster Forum im Bereich Rund um die Bohne; Hallo ihr Röstfreaks, eigentlich wollte ich mich vom Selbströsten fern halten, doch als ich eben das Angebot von rafiffi zum Gene CBR 101...

  1. #1 cafesolo, 19.07.2007
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    Hallo ihr Röstfreaks,

    eigentlich wollte ich mich vom Selbströsten fern halten, doch als ich eben das Angebot von rafiffi zum Gene CBR 101 gelesen habe wurde ich nervös :wink: .
    Ohne jetzt lange die Suchfunktion zu bedienen könnt ihr mir vielleicht ein paar Fragen beantworten.

    Der Röster scheint ja für den Heimgebrauch ganz gut zu sein. Die opt. Füllmenge von 220/230gr. würde mir genügen.

    Wie lange brauche ich etwa um gut trinkbare Ergebnisse zu erzielen ?
    Wieviel Kilo Bohnen gehen erst in den Bach bevor es trinkbar wird ?
    Was kostet mich dann ca. 1 Kilo guter Kaffee (vergleichbar Langen Classico) ?
    Wie lange musss ich probieren, bis ich einen sehr guten Kaffee hinbekomme ? (finde die Langen Kaffe's sehr gut)
    Kann ich als Anfänger überhaupt schon nach kurzer Zeit solche Ergebnisse erzielen ?


    Hoffe das waren nicht allzu blöde fragen und freue mich auf Antworten.

    Gruß Uwe
     
  2. #2 Nightstalker, 19.07.2007
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    Hi

    nachdem ich selbst erst seit einigen Monaten röste kann ich dir zumindest aus deiser Sicht ein paar Antworten geben.

    Hängt davon ab wie gut du vorher recherchierst und dich einliest bzw. auch welche Sorte du für den Anfang probierst. Einen Indian Monsooned Malabar z.B. wirst du vermutlich schon beim 2-3 Versuch so hinbekommen dass er wirklich gut wird, andere Sorten verlangen schon etwas mehr Erfahrung. Es ist immer sinnvoll sich von erfahrenen Röstern ein paar Tipps geben zu lassen, das interessanteste dabei ist im Endeffekt (glaub ich) der endgültige Röstgrad also City, Full City usw. wenn man das als Richtiwert nimmt dann ist es mit etwas Erfahrungen (so nach 5-10 Chargen) auch bei den vershiedenen Sorten eigentlich keine große Sache mehr trinkbare Ergebnisse zu erzielen.

    Siehe oben. Je nach Sorte, ich würd sagen nach 1-2 Kilo pro Sorte hast du die eine Sorte soweit im Griff dass du reproduzierbare Ergebnisse hinbekommst, buchführen ist aber wichtig!

    Langen Classico ist vermutlich ein Blend (also eine Mischung unterschiedlicher sorten), beim Rösten sprechen wir in 1. Linie vom Rösten von single origins, also Reinsorten. Arabicas kosten per Kilo zwischen ca. 6 und 10 € bei einem Gewichtsverlust von ich glaub ca. 15% durchs Rösten ergibt das dann 850 g Kaffee pro Kilo. Ein Kilo fertiger Kaffee kostet also zwischen 6,5 und 11,5 EUR. Es gibt aber auch erheblich teureren Kaffee so kostet ein Kilo Galapagos z.B. gleich mal 30 EUR, JBM ist noch teurer usw.

    Bei single origins kanns sein dass du gleich eine Sorte erwischt die deinen Geschmack trifft, durch Variieren der Profile kann man den Geschmack auch ganz individuell beeinflussen. Später wenn du erfahrung hast und auch die Geschmäcker der Sorten raus hast kannst du dich ans Blenden machen (also ans Mischen verschiedener Bohnen). Dabei unterscheiden wir beim Heimrösten zwischen PreBlends (also vor dem Rösten mischen) und PostBlends bei denen die fertigen Bohnen gemischt werden.

    JA, zumindest bei single origins solltest du das schon nach ein paar Versuchen haben. Bei Rafiffis Paket sind ein paar gute Einsteigersorten dabei, der Malabar sollte dir auf alle Fälle gelingen, auch der Mexico ist recht gutmütig also mach dir keine großen Sorgen, das kommt alles mit der Zeit.


    Das Angebot von Rafiffi ist gut, du bekommst auch noch ein paar nette Kaffees dazu und viel verkehrt machen kann man da nicht.
     
  3. #3 cafesolo, 19.07.2007
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    Hi nightstalker,

    hui, vielen Dank für die schnelle und ausführliche Antwort. Super, damit sind meine Fragen so ziemlich beantwortet. Jetzt müsste ich nur noch zuschlagen.

    Hat es sich denn für Dich bisher gelohnt, oder ist es den Aufwand nicht unbedingt Wert im Verhältnis zum Ergebnis? Ich bin zwar sehr experimentierfreudig, doch wenn eine bestimmte Grenze überschritten ist u. ich merke, dass die Ergebnise nicht in meinem Sinne sind, verliere ich wohl schnell die Lust. Da ich es aber liebe, geschmacklich das letzte herauszukitzeln und wohl auch ein recht gutes Gefühl für die Röstzeiten entwickeln würde, werde ich es wohl doch mal probieren.

    Ich denke, so verbrannte Bohnen wie der letzte No.1 werde ich auch hinbekommen :wink:.


    Gruß Uwe
     
  4. #4 Walter_, 19.07.2007
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    Hallo Uwe,

    mit dem Heimrösten ist's wie mit vielen anderen Hobbys: Der Weg ist das Ziel.

    Mit den Gene ist's recht einfach mehr oder weniger sofort gut trinkbare Ergebnisse zu erzielen. Auch die Lernkurve danach ist recht steil. Nach den ersten paar Versuchen empfiehlt sich's, die Sache systematisch anzugehen, dann kommt man rasch auf einen grünen Zweig.

    Bei Espressoröstungen mußt Du mit etwa 20% Einbrand (Gewichtsverlust beim Rösten) rechnen, die günstigsten Arabicas gibts roh ab ca. 6€ im Detailverkauf. Nach oben gibt's preislich kaum Grenzen, auch wenn man keine Vorliebe für Bohnen hat, die bereits von Vögeln oder Meerkatzen vordigestiert wurden.

    Spaß macht's aber auf jeden Fall...

    Servus

    Walter
     
  5. #5 Walter_, 19.07.2007
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    Vielleicht solltest Du mal deine Quellen hinterfragen... ;)
     
  6. toraja

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    Hallo
    Ich spiele auch mit dem Gedanken, mir einen Gene zuzulegen. Neben dem Interesse sind auch rein preisliche Überlegungen mit im Spiel. Hinzu kommt, dass ich durch den Bottomless-ST ausschließlich Dopelshots mit ca. 17 g verarbeite. So komme ich auf einen monatlichen Verbrauch von 2,5 bis 3 kg. Vielleicht legt sich das mit den Doppelshots ja auch wieder, derzeit möchte ich jedoch die doppelten Ristretti nicht missen.
    Daher ist die Idee einer Heimröstung, angefangen viell. mit einem Malabar, ein interessanter und vor allem wirtschaftlicher Gedanke. Dazu kommt, dass man sich noch eingehender mit der Materie Kaffee beschäftigt. Der Rohstoff rückt dadurch also zunehmend in den Mittelpunkt der Bemühungen.
    Das Problem ist, dass in Deutschland im Vergleich zu UK mit Has Bean kein vergleichbarer Händler am Markt ist, der auch Qualität anbietet. Auf der anderen Seite würden für den Beginn auch ein Paar Kilo Malabar ausreichen. Doch dann, wie sieht es danach aus? Kennt jemand Händler mit einem qualitativ guten Angebot in Deutschland?
     
  7. #7 Nightstalker, 19.07.2007
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    Ich wollt dich ja eh letztens besuchen hatte aber blöderweise deine Nummer nicht im Handy...
    Die 30 € für den Galapagos hab ich jetzt nur zufällig im Kopf weil ich grad ein paar Proben hab und da war auch Galapagos dabei der mit 30,-/Kilo angegeben war. Wobei die anderen Sorten durchaus realistisch angepriesen waren also dachte ich der Galapagos sei so teuer?!

    Ich hab den auch noch garnicht angetastet, der soll ja nicht so Espressotauglich sein und FrenchPress hab ich keine...
     
  8. #8 Walter_, 19.07.2007
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    Die feineren Nuancen vieler hochwertigen Bohnen kommen in etwas helleren Röstungen besser zur Geltung, von daher bietet sich eher eine Zubereitung in der Aeropress, Preßstempel- oder Karlsbader Kanne an. Das heißt aber nicht, daß sie automatisch als Espressoröstungen untauglich sind. Vom Galapagos war ich bei den Proben schon recht begeistert, Montag habe ich meinen Sack dann endlich bekommen, heute werde ich die am Dienstag gerösteten Proben verkosten. Ich bin schon sehr gespannt...
     
  9. #9 rafiffi, 21.07.2007
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    Guter Lieferant von qualitativen Rohbohnen

    @Toraya

    Die meisten Lieferanten vn Rohkaffee in D sind zwar durchaus auch günstig jedoch mit begrenztem Sortiment zum einen und haben auch nicht immer die beste Ware. Sweetmaria versendet zwar international jedoch sind die Transportkosten, wie auch bei Hasbean relativ hoch !

    Walter aus Graz zB . ist ja begnadeter Röster und Kenner der Rohkaffees . Meines Wissen kann man Ihn durchaus anposten zwecks Rohkaffeelieferungen von seiner eigene Rösterei an Kaffeenetzies. Er hat ein tolles Sortiment an hochqualitativer Ware permanent lagernd . Zum Start beim Heimrösten sei jedoch aus eigener Erfahrung zu empfehlen mit einfachen Bohnen wie Malabar anzufangen. Danach Sorte um Sorte erweitern und optimieren !

    Reinhold :wink:
     
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