Blackbird Coffee Special Feature

Diskutiere Blackbird Coffee Special Feature im Bohnen und Kaffee Forum im Bereich Rund um die Bohne; Da einige genau die gleichen Bags von Blackbird frisch erhalten hat, würde ich die Ergebnisse samt Zubereitung gerne hier versammeln...das kann...

  1. #1 DaBougi, 28.03.2019
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    Da einige genau die gleichen Bags von Blackbird frisch erhalten hat, würde ich die Ergebnisse samt Zubereitung gerne hier versammeln...das kann auch ein temporärer Thread werden und in ein paar Monaten wieder weg wenn es die Roasts nicht mehr gibt...gerne auch besondere Reviews zusätzlich in einen der entsprechenden Threads doppeln.

    Warum?

    Ich versuche, dazu zu lernen, und finde diesen grossen Crosstest dazu sehr brauchbar.

    Grüsse, Josi
     
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  2. #2 Mr. Crumble 2.0, 28.03.2019
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 28.03.2019
    Mr. Crumble 2.0

    Mr. Crumble 2.0 Gast

    @DaBougi eine schöne Idee mit dem Erfahrungsaustausch! Da hänge ich mich gerne an und bin natürlich auch für Kritik und Anregungen offen :)

    Von den drei Röstungen (Ethiopia, Guatemala, Kenya) konnte ich bisher lediglich den Guji "antesten" und das Grundgerüst erforschen. Hierfür habe ich zwei unterschiedliche Dripper (Hario vs Kalita) mit zwei unterschiedlichen b-r (1:16,5 vs 1:14) genutzt.
    Gem. "Tagesbuchprotokoll" anbei meine Aufzeichnungen zum Ergebnis vom Hario (b-r 1:16,5)
    20190327_172309_20190327173031836.jpg 20190327_172333.jpg
    dem ggü. dann die Kalita (b-r 1:14)
    20190327_172527.jpg 20190327_172552.jpg
    *für Fehler und Schrift, haftet der Stift :D
    **die Flecken sind gewollt und waren vorher schon vorhanden ;)

    Insgesamt war ich mit meinen Pours nicht zwingend zufrieden. Mein Geschmack trifft eher die erste Variante mit dem V60 und einer b-r von 1:16,5. Warum? Hier konnte man wunderbar die Tiefe und die Komplexität der Bohne kennenlernen..alles sehr sanft mit leichtem Körper und eine bekannte Nähe zu Ethiopia. Das einzige, was mich etwas gestört hat, war der "helle" florale Part. Der war mir bei meiner Aufbereitung zu dominant.

    Aber auf der Seite von BlackBird Coffee gibt es ebenfalls brew-advices direkt vom Röster. Hier wird eine b-r von 1:14 empfohlen. Theoretisch hätte ich wieder den V60 nehmen müssen, um einen besseren Vergleich zu haben, habe mich aber für den Kalita entschieden.

    Die b-r bei 1:14 erbrachte einen ganz anderen Taste im Cup. Der Körper war dichter, die floralen Elemente waren anders und die Nuancen wurden dunkler. Als ich meinen Cup schon aufgegeben hatte, gab es Gott sei Dank noch den "Aftertaste", der bei mir einen frischen Kaugummitraum auslöste. Da lachte mein Herz und der Cup war gerettet.

    Was ich aus den ersten Tests für Rückschlüsse ziehe?
    1) es handelt sich um einen sehr flexiblen, komplexen und vielschichtigen Kaffee/Bohne
    2) es handelt sich um einen sehr hellen Roast (vom Geschmack)
    3) es handelt sich noch um einen sehr frischen Roast
    *der Röster versiegelt relativ stark und lässt die Bohnen nur sehr langsam ausgasen. Gebt den Röstungen ruhig noch etwas Zeit..und etwas die Bloomphase verlängern..
    4) Anpassung der Parameter für den nächsten Brew (b-r 1:16, Temp bei 93 Grad, Durchlaufzeit 2:45min)
    <--ggf wäre in diesem Zuge auch noch Kasuya zu prüfen. Wäre ebenfalls eine Option?!

    Soweit erstmal von mir..und ich hoffe, dass die Notizen i.O. sind. Das erspart mir jedoch etwas Schreibarbeit. Und ich bin sehr gespannt auf die Parameter des ersten "God Shot" :)
     
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  3. #3 flusier, 28.03.2019
    flusier

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    Super Idee mit diesem Thread!

    Da ich mit dem Kenianer, vor dem ich gerade sitze, alle Kaffees mal angetestet habe (jeweils nach Anleitungen des Rösters), möchte ich hier auch noch ein paar Zeilen schreiben.

    Angefangen mit dem Guji:

    [​IMG]

    Die ersten Eindrücke sind:
    Voller Körper, zitrusartige, zurückhaltende Säure, aber gleichzeitig auch Nuancen von dunklem Honig und florale Elemente von Hibiskus und Rose.
    Insgesamt hat er mir gut gefallen, mein persönlicher Favorit unter den dreien hier.

    Der El Morito:

    [​IMG]

    Die ersten Eindrücke sind:
    Recht leichter Körper, keinerlei Röstaromen und eine ausgeprägte Süße, die mich stark an Agavendicksaft erinnert.
    Meinen Geschmack hat er nicht ganz getroffen, ich finde in der Zeit noch ein wenig zu flach - vielleicht liegt es aber auch daran, dass er auch noch arg frisch ist!

    Zu guter letzt der Kenianer:

    [​IMG]

    Sehr dominant ist hier die sehr schwarze Johannisbeere, andere rote Früchte konnte ich allerdings noch nicht herausschmecken. Trotz Anklängen von getrockneter Kokosnuss ein recht zurückhaltender Kenianer, dem es derzeit noch ein wenig an Fruchtigkeit fehlt.

    ——————————————————————

    Unterm Strich habe ich mich bei den ersten Versuchen etwas schwer getan; aufgrund der Frische müssen allerdings sicherlich noch weitere Versuche folgen, um sich ein fundiertes Bild machen zu können.
     
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  4. #4 Flattie/Fanatic, 28.03.2019
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    Coole Sache! Habt ihr zufällig alle das Gleiche bestellt oder hat euch Mario die Roasts zur Verfügung gestellt? Nächstes Mal würde ich mich anschließen - bin auch Selbstabholer :D
     
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  5. #5 Mr. Crumble 2.0, 28.03.2019
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 28.03.2019
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    Den Kenya hatte ich eben in der AP! Nach dem Kasuya Rezept *und ohne Bilder:
    AeroPress inverted.
    30g Kaffee sehr grob gemahlen ( 37 Klicks) einfüllen
    mit 120g Wasser (81°) aufgießen
    10 Sekunden kräftig umrühren, dann Filterhalter mit Papierfilter aufschrauben
    40 Sekunden warten, 20 Sekunden pressen
    anschließend mit 110g Brühwasser aufgießen


    Fazit (kurz):
    Der Kenya hat einen saftigen, viskosen Körper, der durch eine unglaubliche Rhabarbersüße und eine fruchtige Säure besticht.
    Früchte: Himbeeren, Rhabarber, Granatapfel und Kirschen
    <--in der AP war ich mir unsicher, ob ggf Pfirsich im Nachgang zu erschmecken ist *kann jmd ja mal nachprüfen
    florale Elemente: hab ich jetzt nicht so drauf geachtet :( *Veilchen
    Süße: Honig
    Säure: helle, zitrische Säure

    Abgang: lang und süß

    Es ist ein trinkfreudiger, angenehmer, milder und doch super leckerer und einladender Kaffee, der nicht zu lebhaft bzw aggressiv wirkt.
     
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  6. #6 Mr. Crumble 2.0, 28.03.2019
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    nein, das ist keine Aktion des Rösters :)
    <--das sollte hier betont werden. Ist ja nicht Villakava :p

    Und der Thread sollte für alle Röstungen von BlackBird genutzt werden...Filter oder Espresso..alles, was erlaubt ist.
     
  7. #7 DaBougi, 28.03.2019
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    Auch toll (neben den detaillierten Brew Vorschlägen) finde ich, dass bei jeder Röstung ein "reif ab xy" angegeben ist...unsere sind allesamt zu jung :)

    Ungeduldig hab ich mal spontan den Guji der Pavoni gefüttert (meine Comandante weilt noch in der Firma).
    Mit der Bplus Apollo auf ca 6,3 (falls die Info was bringt), das ist ähnlich fein wie ich für Medium Roasts mit 12g im Zweier nutze...hier sind es 15g.

    Auch wenn die Pavoni Prof nicht gerade als Spezialistin für Helles gilt...ich komme zurecht
    PI solange ich will, somit feiner Mahlgrad möglich. Z.b. spare ich mir bei dunkleren Sachen ausgedehnte PI, um gröber mahlen zu können...sonst sind mir die zu punchy (oder syhlixht überextrahiert)

    Also zurück zum Guji.
    15g (Maximum)
    Insg 20 sek "füllen"/Präpräinfusion
    Plus PI mit leichtem Druck
    30 sek Bezug .

    Geschmeidiger Druck (ich nenn das so, wenn ich zwar kräftig drücken muss aber nicht gegen einen Betonpuck arbeiten muss) und ein super sauberer Bezug. Output nicht gewogen.

    Ergebis: schön eingebundene Säure, nicht unangenehm...aber flach und ein wenig grasig. Ich denke, weil er noch zu frisch ist.
    Bin neugierig wie er sich entwickelt.

    Brews dann mit der MK3
     
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  8. #8 DaBougi, 28.03.2019
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    20190327_203900.jpg
     
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  9. #9 Mr. Crumble 2.0, 29.03.2019
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    Heute hatte ich den Guatemala im Ersttest.
    20190329_155706.jpg

    *Und es ist soooo schön zu sehen, was die Varietät so alles "verbessern" kann.


    Nachfolgende Ergebnisse im V60 (b-r 1:160):
    20190329_155747.jpg 20190329_155812.jpg

    Und die Ergebnisse im eb lab Dripper (Dauerfilter mit einer b-r von 1:15):
    20190329_173832.jpg 20190329_173854.jpg

    Persönlich fand ich das Ergebnis im Dauerfilter grandios. Ob es nun an der b-r oder an der herabgesetzten Temperatur lag, kann ich nicht abschließend sagen, aber die Combi war nice!
    Der Kaffee wirkte balancierter, ausgereifter..mit einer besseren Darstellung der Früchte gepaart mit der guten Süße. Der verstärkte Körper tut dem Guatemala m.E. gut zur Seite.

    Aber nun darf auch dieser Roast etwas ruhen..er ist noch etwas sehr frisch.
     

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  10. #10 DaBougi, 30.03.2019
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    Ich hab mal einen Brew versucht, in der Not mit der Apollo. Mahlgrad einfach spontan geraten, da quasi keine Erfahrung damit.
    Habe versucht, laut Website vorzugehen.
    1:14, aber mit 12g in.
    92 Grad Starttemp im Kettle
    36g für den 30sek Bloom
    Dann aufgegossen auf 80 und Level
    Mittels 3 Pours ziemlich gehalten bis 170g
    Dauer 3:30 (zufällig wie auf der Website)

    Ergebnis: schwierig, da zum pikanten Frühstück genossen. Am Anfang hatte ich kurz reife Erdbeeren...aber dominant war etwas kräuterig-bitteres, sehr trockenes Mundgefühl. Ich vermute, die Apollo hat da schon auch Anteil dran; Das Filterbild ist ja auch schlammiger als mit der MK3 sonst...der Drawdown war zudem sehr gebremst.

    Daher momentan noch keine Begeisterung meinerseits...aber für ein Fazit der Bohne ist es noch viel zu früh.

    20190330_080646.jpg

    (Ps: der Espresso heute war schon entwickelter als zuletzt...es wird)
     
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  11. #11 Mr. Crumble 2.0, 30.03.2019
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    Beschreibst du den Guji? *grübel* Wenn ja, dann nutze gerne eine b-r von 1:16. Dann ist er zwar noch gut floral, aber wunderbar komplex und tief. Sind bisher meine liebsten Parameter bei dem Ethiopia.

    Aber eine andere Sache, die ich hier sehr interessant finde. Du hast den "Drawdown" angesprochen. Das ist mir beim Guji jetzt nicht so extrem aufgefallen, aber gestern beim El Morito (*oder war es doch der Guji*). Hier hatte ich im Kasuya Dripper deutlich längere Bezugszeiten (ü 4:00min) Ich hatte es jetzt auf das Kono Papier geschoben, aber scheinbar liefern die Bohnen eine längere Durchlaufzeit. Wie also entgegenwirken? Gröber mahlen und kühler brühen? Oder liegts an der Frische.

    Das nächste Mal bitte auch mit Foto der Apollo, wenn es geht..bitte :) *kenn ich nicht wirklich gut*
     
  12. #12 DaBougi, 30.03.2019
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    Mache ich normal auch...ich wollte einfach das Rezept des Rösters versuchen. Macht aber ohne die MK3 weniger Sinn...ausserdem hab ich (was ich vergaß zu erwähnen) Chemex Papier in der V60 verwendet weil v60 aus war. Das in Verbindung mit dem Mahlgut war nicht gerade eine gute Kombi.
     
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  13. #13 Mr. Crumble 2.0, 30.03.2019
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    Vielleicht noch ergänzend der Hinweis, dass der Abgang etwas "spicy" ist :D dafür erhält man aber noch eine schöne Vanilleschote.
    20190330_104630.jpg
    Im Anhang dann das Kasuya Rezept etwas ausführlicher dargestellt und noch ein paar Pics..
     

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  14. #14 RocketFreddy, 01.04.2019
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    Moin,
    Ich hatte sowohl den Guji, wie auch den El Morito in der V60, der AP und der Rocket R58.
    Und war vor allem in der V60 und der Rocket schwer begeistert, was bei mir um die Ecke gleich feines geröstet wird :).
    Hab mich an den Rezepten von Mario gehalten und lag damit immer ziemlich am persönlichen Optimum (liegt vll daran dass er auch eine Commandante nutzt und vor seiner LM GS/3 MP eine R60 genutzt hat). Ich mochte in der V60 beide sehr gerne und könnte mich für keinen von beiden entscheiden. Der Morito ist etwas voller und hat etwas mehr Säure, die Brombeere kommt schön durch und eine ordentliche Süße.
    Der Guji ist etwas leichter, dafür kommt Erdbeere schön durch, besonders im Abgang.
    In der R58 fand ich beide sehr gut, den Morito besonders als Long Black. Den Guji als Doppio oder im Flat White, besonders mit Milch eine schöne „Erdbeersahne“ Combo. Doppio sollte es aber schon sein. Die Roasts werden übrigens immer besser und haben bei mir ihren Höhepunkt mit ca. 3 Wochen gehabt.
    Kurz und knapp: sehr, sehr gut. Dazu ist Mario ein super Typ, der seine Rösterei mit Herz und Seele betreibt! Chapeau

    p.s wer dunkel mag, dem kann ich den Brazil ans Herz legen, auf 30 Sekunden gezogen schmeckt er als wären Haselnüsse mitgeröstet worden...
     
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  15. #15 DaBougi, 02.04.2019
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    Nachdem die MK3 wieder da ist, gab ich dem röster Brühvorschlag noch eine Chance...aber mit den Parametern und noch dazu dem Giessverhalten (nach dem Bloomeinmal spiralförmig aufgiessen und dann nur noch Level halten durch Giessen in die Mitte) komme ich gar nicht zurecht; vor allem sieht das Kaffeebett dann so aus:
    20190402_054243.jpg

    Sonst habe ich immer ein schön flaches Bett.
    Ich bleibe wohl bei Stir am Anfang, leichten Spin am am Ende etc. Trotzdem ist der Kaffee besser als mit der Apollo, was einmal mehr den Status der MK3 festigt.
    To be continued ...
     
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  16. #16 RocketFreddy, 02.04.2019
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    Muss noch dazu sagen dass ich im V60 nach Rao aufgieße, die Klicks von Mario waren aber eine ziemlich genaue Orientierung.
     
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  17. #17 DaBougi, 04.04.2019
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    Ich mach jetzt auch irgendwas zwischen Rao und Perger mit 96 Grad und zw 22 und 25 Clicks. Merklich besser, wenn auch noch nicht "wow".
    Besonders spannend fand ich meinen letzten Pavoni Bezug: 20190402_060119.jpg

    Mehr Crema als beim Oh Harvey ...sagt zwar nix, aber vorenthalten wollte ich es euch nicht ;-)
    Leider nicht besonders lecker geworden...
     
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  18. #18 DaBougi, 06.04.2019
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    GUJI und ich...ganz klar keine Lovestory, es hat einfach nicht gefunkt, trotz ein paar Erdbeeren zum Nachtisch. Dabei haben wir alles versucht, damit es mit uns klappt. Wir waren beim v60, haben Aeropress und Chemex getestet...ja, sogar ein Dreier mit der Pavoni wurde gewagt. Es waren bemühte 250g mit uns, aber am Ende mussten wir uns eingestehen, dass wir nicht genug zueinander passen...wir werden uns nie wieder sehen.

    Noch etwas traurig traf ich dann Kenya.
    Sie ist etwa gleich alt als Guji damals war, aber schon beim ersten beschnuppern spürte ich: das könnte mehr werden.
    Ohne viel zu Überlegen hatte ich sie gleich darauf klein gekriegt und durch die Aero gepresst...die Chemie stimmte.
    Neben dem, was ich von ihr erwartet hatte, überraschte Sie mich gleich beim ersten Drücker: die Lady ist ein Spice Girl. Das kannte ich so noch nie, ich habe ihren Geschmack immer noch am Gaumen
    Ich freue mich auf das nächste Date, schon bald ...
     
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  19. #19 Chefkoch874, 07.04.2019
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    B18D30FB-35F3-4957-8D1D-6A2A52F0C346.jpeg 7491CF54-A4F1-4B4F-9A2F-6388F9F5EE92.jpeg Moin Moin :D

    Dann schließ ich mich hier mal an

    Ich fang mit dem Kenianer an ;)

    V60
    20g Kaffee auf 300 ml Wasser
    Brühzeit 2:30 min

    Schon beim aufmachen der Tüte komm ein beeriger Duft entgegen, light Roast steht zwar drauf kommt eher an Medium ran

    Schmeckt wie ein typischer Kenianer ;) mit meeeega Fruchtsäure vorallem die Johannis Beere und die Zitrone kommen super durch

    Genau so sollte ein Kenianer schmecken lecker und saftig, ich spiel noch bissl am mahlgrad rum Vll kommt dann noch die kumquat raus

    Vielen Dank an den Spender :)
     
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  20. #20 Mr. Crumble 2.0, 09.04.2019
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    Heute nochmal den Pache gebrüht. Und zwar im Syphon von Hario (Next):
    20190409_120644.jpg
    Ergebnis war fantastisch. Von allen Bereitungen die beste Balance und schön klare Noten!! Beeren en masse und weniger floral geprägt. Dazu noch eine angenehme (hier: nur begleitende) Säure. Eine tolle Entwicklung der Bohne! Kompliment an BlackBird Coffee.
    Aso, die Brühparameter (in der "Crumbelschen Swim and Drip Variante"/CSDV):
    -29g für 400ml
    -Mahlgrad 28 Klick
    -> nachdem das Wasser in der oberen Bowl angekommen ist, wird das Kaffeemehl ergänzend hinzugefügt und lediglich oben schwimmen gelassen. Leichtes dippen unter die Oberfläche..gently. Nach ca. 40s dann ein kräftiger stir, um das Kaffeemehl unterzurühren und Hitzequelle abstellen.
    Ergebnis ist wie oben geschildert sehr gut geworden..auch angenehm süß. So lasse ich mir Beeren gefallen :)
     

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