Brita purity oder BWT bestmax??

Diskutiere Brita purity oder BWT bestmax?? im Grundsätzliches Forum im Bereich Fragen und Tipps; Du musst das Ausgangswasser und das gefilterte Wasser bei gleicher Temperatur messen. Sonst ist der Vergleich nicht sinnvoll. Der pH fällt mit...

  1. #801 Uno22517, 22.10.2020
    Uno22517

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    Du musst das Ausgangswasser und das gefilterte Wasser bei gleicher Temperatur messen. Sonst ist der Vergleich nicht sinnvoll. Der pH fällt mit steigender Tenperatur.
     
  2. #802 ReneK., 22.10.2020
    Zuletzt bearbeitet: 22.10.2020
    ReneK.

    ReneK. Mitglied

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    Habe ich ja, aber das ist ja das komische. Eben fällt er nicht .... War ja auch meine These. Die Frage ist, ist eventuell durch den Sauerstoff beim "Zapfen" vom gefilterten Wasser eine PH-Messung erstmal nicht möglich?

    Das Ausgangswasser verändert den PH-Wert nämlich nicht mit der Zeit ...
     
  3. ReneK.

    ReneK. Mitglied

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    Frage ist ja, ist der PH-Wert am Anfang wirklich so niedrig oder nur nicht wirklich Messbar?

    Elektronisch kalibriertes Messgerät das die Temperatur eigentlich berücksichtigt.... Zapfe das Wasser mit einem Drei-Wege-Hahn und ich vermute irgendwie, dass der Perlator eventuell durch zusätzlichen Sauerstoff im Wasser das Messergebnis verfälscht?
     
  4. klingklang

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    So - das Projekt Festwasser steht nun auch bei mir an.
    Werde den Bestmax Premium höchstwahrscheinlich nehmen da wir eine Aufbereitungsanlage im Keller haben...

    Die Filterkerzen können doch beliebig getauscht werden, oder?

    So kann ich doch nach einem Jahr, oder im schlimmsten Fall früher wenn der Kaffee nicht schmeckt wechseln.

    Zum Festabwasser.
    Welche Schläuche habt ihr verwendet?
     
  5. cbr-ps

    cbr-ps Mitglied

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    Warum willst Du einen zusätzlichen Filter einbauen, wenn ihr schon eine zentrale Aufbereitungsanlage habt? Enthärtet die nicht ausreichend?

    Den Zeitpunkt kannst Du frei wählen, BWT schreibt einen Wechsel nach spätestens einem Jahr oder dem Erreichen der Kapazitätsgrenze, was ich innerhalb eines Jahres nicht schaffe, vor.

    Flexschlauch aus dem Baumarkt.
     
  6. klingklang

    klingklang Mitglied

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    KH liegt bei 18 GH bei 0 (kann das sein?) und das Salz kann durchaus schonmal Leerlaufen bei uns...

    ohne bei 21 GH.
     
  7. cbr-ps

    cbr-ps Mitglied

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    kann nicht sein, da KH Bestandteil von GH ist. Vermutlich Messfehler, hatte schon öfter mal gelesen, dass Messungen hinter dem Filter schwierig sind.
     
  8. red_hood

    red_hood Mitglied

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    Die auf Salz basierenden Enthärtungsanlagen tauschen, wie zB bestprotect auch, einfach alle Mg- unc Ca-Ionen gegen Natrium. Da die Gesamthärte in den Schnelltests über Komplexbildung mit Ca und Mg gemessen wird, zeigen diese dann immer 0 an, wenn die Enthärtungsanlage im Keller keinen Verschnitt eingestellt hat. Insofern machen die von dir genannten Filter tatsächlich wenig Sinn, da es keine Ionen mehr gibt, die die noch austauschen könnten (vllt noch Na gegen H, hat man dann wieder Kohlensäure, macht auch keinen Sinn). In deinem Fall würde ich dann eher dazu raten, das Wasser mit etwas Magnesium wieder anzureichern, dafür hat bwt zB diese Patronen:
    BWT bestaqua PREMIUM
    BWT bestmin PREMIUM

    Wenn ich das richtig sehe, ist der Hauptunterschied, dass der bestaqua noch einen Membranfilter integriert hat gegen Bakterien, ist denke nicht so dramatisch wichtig, wenn man das Wasser danach erhitzt. Insofern wäre meine Tendenz in dem Fall zum bestmin.
     
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  9. red_hood

    red_hood Mitglied

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    gibt auch noch das Ding: BWT bestmin COFFEE
    Scheint keine Aktivkohle zu haben, dafür dann aber eine Membran.

    Ich persönlich würde denke ich erstmal probieren, ob der Kaffee auch ohne Remineralisierung schmeckt und dann nur bei Bedarf wirklich eine einbauen. Deine Maschine sollte mit dem Wasser aus der Enthärtungsanlage keine Probleme haben, ph-Wert ändert sich ja nicht, und wenn einmal das Salz leer ist, heisst das ja nicht, dass gleich die ganze Säule erschöpft ist. Und wenn bei einem von 10 Bezügen mal etwas mehr Calcium im Wasser ist, killt das die Maschine auch nicht gleich ;)
     
  10. klingklang

    klingklang Mitglied

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    und die KH von 18 macht auch nichts?

    laut Wasserwerk liegt die GH bei 21,3 und ich kann mir nicht vorstellen das es so stark gefiltert wird durch die Anlage oder ist das normal?
     
  11. red_hood

    red_hood Mitglied

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    Nein, die macht dann auch nichts, da Natriumcarbonat in Wasser sehr gut löslich ist, im Vergleich zu Magnesium- oder Kalziumcarbonat. Mit dem Test misst du nur die Menge des vorhandenen Hydrogenkarbonat-Anions, der sagt nichts darüber aus, was da noch an Kation mitkommt.
     
  12. klingklang

    klingklang Mitglied

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    auch ich habe keine wirklich kompetente Antwort von BWT bekommen:

    "...Da der korrekte Filter individuell je nach genauen Wasserwerten vor Ort ausgewählt wird, kann ich Ihnen leider keinen Filter empfehlen
    Am besten nehmen Sie hierfür Kontakt mit einem Händler vor Ort auf...."

    Danke schon einmal an @red_hood für das Feedback. Allerdings tue ich mir schwer ganz ohne weiteren Filter zu arbeiten (wahrscheinlich auch weil die Maschine relativ neu ist... :-D).

    Einen Allrounder gibt es also nicht?
     
  13. red_hood

    red_hood Mitglied

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    Ich weiss halt nicht, was Du da jetzt noch filtern möchtest. Magnesium und Calcium sind ja raus, das sind die Elemente, die sich sonst als in Wasser schwer lösliche Carbonate ablagern, also das, was man gemeinhin so als Kalk bezeichnet. Bei der von dir genannten Anlage werden diese ohne Änderung des pH-Werts gegen Natrium ausgetauscht, was in Bezug auf die Maschine das Optimum ist. Bis auf die bestprotect tauschen alle anderen mir bekannten Filterkerzen von bwt gegen Wasserstoffionen, machen das Wasser also sauer, und sind damit für die Maschine wesentlich korrosiver.

    Ob es auch geschmacklich das Optimum ist, hängt stark von dem verwendeten Kaffee und der Zubereitungsmethode ab. Bei Espresso hat das Wasser im normalen Rahmen einen geringen Einfluss, da die Konzentration der gelösten Stoffe aus dem Kaffee sehr viel höher ist als die im Wasser vorher vorhandenen. Bei Filterkaffee mit viel geringerem Brühverhältnis verhält sich das natürlich anders, ebenso bei Tee. Aus meiner Erfahrung mit dem bestprotect kommt da der etwas seifige Geschmack des Natriumhydrogencarbonats dann durch. Das bekommst Du aber auch nicht raus, wenn Du noch mehr Magnesium wieder hinzugibst, damit erhöht sich ja sogar noch die Gesamtsalinität des Wassers (die bei KH 18 eh schon hoch sein dürfte, gleiche Kategorie wie das Wasser hier in Darmstadt.)

    Man kann auch VE-Wasser nehmen, und sich dann das für den jeweils verwendeten Kaffee optimale Wasser aus verschiedenen Mineralsalzen selbst zusammen mischen (afaik wird so auch das Wasser für Wettbewerbe hergestellt), das ist dann aber nochmal down another rabbit hole, und wäre auch nicht mit Festwasser zu realisieren. Und du müsstest dir erstmal noch eine Umkehrosmoseanlage oder einen Mischbettentsalzer zulegen, samt Wasserhahn ;).

    Aus technischer Sicht gibt es also keinen Grund, noch weiter etwas am Wasser zu optimieren, und aus gustatorischer Sicht müsste man viel Aufwand betreiben, und es stände deinem ursprünglichen Ziel, nämlich Festwasser, entgegen.
     
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