BWT vorher und nachher

Diskutiere BWT vorher und nachher im Grundsätzliches Forum im Bereich Fragen und Tipps; Und Balance filtert wohl noch Silber o_O

  1. #21 Vivaldist, 07.01.2020
    Vivaldist

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    Und Balance filtert wohl noch Silber o_O
     
  2. swinxx

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    Habe leider kein Silber im Wasser... sonst würde ich das sicher anders rausfiltern :)
     
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  3. #23 respesso, 12.01.2020
    respesso

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    Ich möchte hier kurz meine Erfahrungen mit einem BWT Filter mit "Balance Max" Filterkerze teilen.
    Den Filter habe ich wegen einer La Spaziale Dream installiert, da ich einen Festwasseranschluß haben wollte.
    Das Trinkwasser hat die Typischen Werte die man im Kölner Raum ( linksrheinisch ) antrifft.
    Der Versorger gibt ( unter anderem ) folgende Daten:

    pH Wert : 7,5
    Säurekapazität bis pH 4.3 : 2.98 mmol/l
    Gesamthärte : 3.06 mmol/l
    Calciumhärte : 2.35 mmol/l
    Magnesiumhärte : 0,71 mmol/l
    Summe der Erdalkalien (Gesamthärte 3,06 mmol/l ) entspricht einer Gesamthärte von 17,1 °dH ( hart )

    Anhand einer Formel die ich irgendwo gefunden habe errchnet sich meine Carbonathärte mit :
    Carbonathärte (°KH) = Säurekapazität * 2,8
    Also -> Carbonathärte = 2,98 * 2,8 = 8,3 °KH

    Vor einem Jahr habe ich folgende Werte ermittelt ( gH und kH mit Titrations-Set für Aquarium ; pH mit billigem pH Meter aus China )

    Leitungswasser unbehandelt aus dem Hahn in der Küche:
    19° dgH ; 8,5° dkH ; pH Wert : 7,4
    Da diese Werte nicht zu weit von den veröffentlichten Werten der Analyse weg sind würde ich sagen das meine Messung plausibel erscheint.

    Das gefilterte Wasser hatte folgende Werte:
    13° dgH ; 4° dkH ; pH-Wert 6,0

    Der Verschnitt war auf Stufe 2 eingestellt ( Empfehlung Datenblatt BWT bestmax Balance )
    Das Wasser war im Geschmackstest deutlich "saurer" als das unbehandelte Leitungswasser.
    Aus diesem Grund und weil ich mir wegen des niedrigen pH-Wertes Sorgen um die Maschine gemacht habe, habe ich dann auf Verschnitt 3 korrigiert.
    Das ist die höchste Verschnittstufe ( es wird dem gefilterten Wasser viel ungefiltertes beigemischt ).

    Auf dieser Verschnittstufe habe ich dann folgende Werte gemessen:
    15° dgH ; 5° dkH ; pH-Wert 6,2

    Nach ca. einem 3/4 Jahr habe ich aus Spaß noch einmal den pH gemessen -> knapp über 7.
    Daraufhin habe ich den Verschnitt wieder auf 2 gestellt.

    Vor 3 Tagen habe ich die Filterkerze gewechselt.
    Da habe ich folgende Werte ermittelt:

    Leitungswasser :
    18° dgH ; 7° dkH ; pH-Wert 7,5
    gefiltert V2 :
    11° dgH ; 4° dkH ; pH-Wert 6,1
    gefiltert V3 :
    14° dgH ; 5° dkH ; pH-Wert 6,4

    Auch hier scheinen die Werte wieder plausibel.
    Ich habe wieder Verschnitt 3 ( maximale Beimengung von ungefiltertem Wasser ) gewählt wegen des ph-Wertes.
    Ich werde diesmal versuchen nach 2-3 Monaten nochmal eine Messung zu machen, um zu sehen wie schnell die Leistung des Systems nachläßt.

    Fazit bisher:
    Der Kaffee schmeckt.
    Die Maschine hat bisher keine Anzeichen von Verkalkung. Allerdings habe ich den Kessel auch noch nicht geöffnet.
    Muss ich mir wegen des "niedrigen ph-Wert Sorgen machen ?
    Ich weiß es nicht. Ich hatte eigentlich gehofft das der Filter den pH weniger stark senken würde.
    Ich meine das hätte ich auch an verschiedenen Stellen vor dem Kauf des Systems so recherchiert.
    Ich würde mich freuen wenn noch weitere Nutzer Ihre Erfahrungen mit dem "Bestmax Balance" teilen würden.

    Frohes extrahieren wünscht

    Jörg
     
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  4. swinxx

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    Danke für die ausführliche Testung. Auf dem Weg zur optimalen Extraktion ist es ein steiniger, langer, harter Weg. Wie bekomme ich Süße in den Kaffee.. Wie bekomme ich Beeren und andere Noten wirklich auf die Zunge. Da muss das Wasser schon richtig gut sein. Es ist immerhin der Träger. Es muss Geschmacksnoten transportieren. Und auch wenn die Extraktion perfekt ist, das Wasser ist in meinen Augen der KeyFaktor.
    Darum würde mich wirklich interessieren, auf was Profis schaun, wenns um das PERFEKTE Wasser geht. Wie hoch sollte die Karbonhärte sein, wie hoch der pH, wie hoch der Gesamte dH°. Und wie schauts mit dem Magnesium aus? Ist der BestMax Premium mit Magnesiumanreicherung wirklich notwenig? Falls ja, wie finde ich es heraus?

    Fragen über Fragen, und ich merke immer mehr.. dass dieses Thema ein Fass ohne Boden ist. Zumindest mit meinem aktuellen Wissensstand.
    Gibt es gute Literatur, die dieses Thema im Bezug auf Espresso wirklich gut behandelt? Es darf ruhig auch Englisch sein.

    Danke im Voraus Rene
     
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  5. cbr-ps

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    Die absoluten Nerds treiben es viel weiter und basteln sich ihr Wasser selbst, z.B. hier: Zutaten für eigenes Wasser
     
  6. #26 respesso, 14.01.2020
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  7. #27 faltraud, 14.01.2020
    faltraud

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    Ich würde nicht so weit gehen, von "absoluten Nerds" zu sprechen. Wenn man sich anschaut, welches Kleinklein die Espresso-Fraktion mit diversen Alignments und Aussieben und verschieden geformten Tampern und 17 aber nicht 18 kg Tamperdruck usw. betreibt, dann ist das "perfekte" oder besser "kontrollierte" Wasser (ich hoffe niemand wird jetzt eine Analogie zu "informiertem Wasser" ziehen – das ist kompletter Unfug), das 98 % der Tasse ausmacht, schon auch eine erhebliche Variable.
    Ich werde bald mein Wasser selbst anmischen, weil bei 40 ° GH aus der Leitung hört es bei mir auf mit BWT oder ähnlichem.

    Wasser selbst mischen ist weit weniger nerdig oder gar teuer als nahezu alles, was hier Espressofans an "wichtigen" Variablen diskutieren und an Equipment dazu kaufen.

    Vielleicht meinst du mit "absoluten Nerds" das nicht nicht negativ, aber so kann man das bei Bedarf interpretieren.
     
  8. #28 faltraud, 14.01.2020
    faltraud

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    Die Arbeit von Jim Schulman ist eine wichtige ältere (etwa 20 Jahre alte?) Quelle für Wasser für/im Kaffee und sollte von allen gelesen werden, die es erst mit dem Kaffee meinen (heißt nicht, man muss sich das Wasser selbst anmischen.)
     
  9. cbr-ps

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    Klar, wer es negativ interpretieren will, kann/wird das vielleicht tun, ist aber von mir nicht so gemeint.
     
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